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Anja Herrmann

Anja Herrmann studierte Kunstgeschichte, Komparatistik und Philosophie an der Ruhr Universität Bochum und an der École Pratique des Hautes Études in Paris. Seit 2014 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und seit 2015 Redakteurin bei FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur.

NÄHE von Anja Herrmann

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Erscheint demnächst (Neuerscheinung)

NÄHE
  • NÄHE

Nähe ist ein ambivalentes Phänomen – nicht erst seitdem Social Distancing Einzug in den Alltag gehalten hat. Nähe wird zum Sehnsuchtsmotiv und Distanz wird als etwas zu Überwindendes begriffen. Doch dies ist ein Kurzschluss: Dass Ambivalenz die Metaphorik von Nähe und Distanz schon immer bestimmt, zeigt uns die Kunst.
Das Buch versammelt Werke, die den (nackten) Körper und seine Oberfläche, die Haut als Barriere aber auch als Kontaktzone zwischen innen und außen in den Blick nehmen. Die Künstlerinnen und Künstler begeben sich auf die Suche nach der Nähe zwischen Freunden, Fremden und Feinden, zwischen Familienmitgliedern, zwischen Paaren, aber auch nach der Nähe zu sich selbst. Unter den Stichworten „berühren“, „spüren“, „verführen“ erforscht die Publikation die Dimensionen von Nähe als Gefühl, Ereignis und Zustand, als körperliches, emotionales und geistiges Phänomen in Fotografie, Video, Performance, Zeichnung und Malerei.

Künstler*innen
Marcela Böhm, Andrea Božic & Julia Willms, John Coplans, EVA & ADELE, FLATZ, (e.)Twin Gabriel, Simone Haack, Franziska Nast und Annegret Soltau

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