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Andreas Reinke

Andreas Reinke, geb. 1972, ist Grund- und Hauptschullehrer Fächer: Deutsch, Geschichte, ev. Religion. Nach Abitur, Studium, Referendariat - plötzlich war ich Lehrer. Ich bin es immer noch, seit ungefähr 10 Jahren. Lange Zeit habe ich mich mit dem Warum? beschäftigt. Warum wird jemand Lehrer, der noch immer regelmäßig von unlösbaren Prüfungsaufgaben träumt und dem die schulischen Erfahrungen von Scham und Kleinheit bis in die Gegenwart verfolgen? Die Antwort ist sehr einfach, beschreibt aber am besten, was mich als Lehrer und familylab-Seminarleiter täglich begeistert und anspornt: Weil ich Menschen mag und davon überzeugt bin, dass Schule ein wunderbarer Ort sein kann. Ein Ort, an dem Menschen nicht falsch gemacht werden, sondern eingeladen werden, sich und den anderen zu sehen. Ich biete Vorträge, Seminare und Beratungen u.a. zu folgenden Themen an:
Das lernende Dreieck: Lehrer - Eltern - Schüler Nachhaltiges Lernen durch gelingende Beziehungen
Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten: Problemfälle oder starke Persönlichkeiten? Der Lehrer: Leuchtturm oder Wachturm?
Kompetente Schüler - kompetente Eltern
Hilfe: Wenn Schüler Nein! sagen
Elternberatung in Schule - oder: Die Kunst, in die Lehre des Ratsuchenden zu gehen Einschulung: Kinder und Eltern auf dem Weg in die Schule
Aggressive Schüler - Das Symptom als Botschaft verstehen
Grenzen setzen? Schüler haben Grenzen. Punkt.
Warum wir Michel aus Lönneberga mögen, aber in der Schule keine Michels wollen
Die Definitionsmacht der Lehrer - Wenn Lehrer bestimmen, was gefühlt und gedacht werden darf
Gleichwürdige Beziehungen in Schule: Von der Subjekt-Objekt-Beziehung zur Subjekt-Subjekt-Beziehung
Der Lehrer: Sich vom Motivationskünstler verabschieden und die Inspirationsquelle begrüßen
Ein Apfel für den Lehrer - Für eine Kultur der Wertschätzung
Unsere Schüler sind außer sich! - Empathie und Schule
Beziehung statt Erziehung Selbstwertbasiertes Führen in Schule

Ziemlich beste Lehrer:innen von Andreas Reinke

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Ziemlich beste Lehrer:innen
  • Ziemlich beste Lehrer:innen
  • Buch (Set mit diversen Artikeln)

Viele Lehrkräfte führen Gespräche, indem sie belehren, instruieren, verbessern. Wenn sie zwischendurch mal eine Frage stellen, dann oft nur deshalb, um etwaige Antworten gleich auf »richtig« oder »falsch« zu überprüfen. Beziehungskompetente Lehrkräfte setzen auf einen gleichwürdigen Dialog: Sie verhalten sich respektvoll und erkennen an, dass ihr Gegenüber von gleicher Würde ist. Sie sind in der Lage, die eigenen Motive und »Wahrheiten« zu beobachten, ohne sich von unbewussten oder rollenbedingten Wahrheitsansprüchen vereinnahmen zu lassen. Sie übernehmen die Verantwortung für die Qualität der Beziehungen. Dabei spielen (Selbst-)Führungskompetenz, Authentizität, Integrität und Kooperation eine wichtige Rolle.

Andreas Reinke zeigt in diesem Buch, was konstruktive Beziehungen ausmacht: Wie kommen Lehrkräfte mit Schüler_innen und Eltern in einen gleichwürdigen Dialog? In welchem Zusammenhang stehen Lernen und Beziehung? Und welche Strukturen braucht es für ein gutes Miteinander an Schulen?

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