Andreas Neumann, Dr. phil. , ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und arbeitet in den Bereichen Geschichte und Weltanschauung des Kommunismus, mediale Darstellung von Ideologie und Antisemitismus.
Der Anstieg egozentrischen und unreflektierten Verhaltens führt zur immer größeren Spaltungen innerhalb unserer Beziehungen und unserer Gesellschaften. Auf der einen Seite stehen jene Menschen und Organisationen, die sprichwörtlich über Leichen gehen, andere unterdrücken, sie von sich emotional abhängig machen, manipulieren, lügen und verdrehen, auf der anderen Seite jene, die es verlernt haben, ihren eigenen Wahrnehmungen, ihren Empfindungen und ihren Impulsen zu vertrauen und dementsprechend zu handeln.