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Andreas Lienhard

Andreas Lienhard, Dr. iur., Rechtsanwalt, LL.M., arbeitete nach dem Studium am Lehrstuhl für Zivilverfahrens- und Privatrecht von Prof. Dr. Ulrich Haas, Universität Zürich, und verfasste daneben seine Doktorarbeit mit dem Titel «Die materielle Prozessleitung der Schweizerischen Zivilprozessordnung». Danach war er als Rechtsanwalt bei der Anwaltskanzlei Lenz & Staehelin in Zürich tätig und ergänzte seine Ausbildung an der London School of Economics and Political Science. Seit Herbst 2015 arbeitet er als Rechtsanwalt bei Pestalozzi Rechtsanwälte in Zürich.

Forschungsevaluation in der Rechtswissenschaft von Andreas Lienhard

Neuerscheinung

Forschungsevaluation in der Rechtswissenschaft
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Das auf den 1. Januar 2015 in Kraft getretene Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) verlangt von den Hochschulen, die Qualität der Forschung periodisch zu überprüfen. Die Evaluation der rechtswissenschaftlichen Forschung muss indessen verschiedene Eigenheiten berücksichtigen.

Eine breit angelegte Studie, die auf einer Normenanalyse und auf Einschätzungen verschiedener Stakeholder zu unterschiedlichen Evaluationssituationen sowie auch auf ländervergleichenden Analysen basiert, zeigt die Möglichkeiten und Grenzen bzw. die Chancen und Risiken der Evaluation rechtswissenschaftlicher Forschung auf.

Die Studie kommt zum Ergebnis, dass in der Rechtswissenschaft eine breite Evaluationspraxis besteht. In anderen Disziplinen verwendete Evaluationsverfahren und -kriterien können nicht unbesehen auf die Rechtswissenschaft übertragen werden. Insbesondere gewisse bibliometrische Methoden führen nicht zu aussagekräftigen Ergebnissen der wissenschaftlichen Qualität rechtswissenschaftlicher Forschung.

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