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Autorenbild von Andreas J. Hirsch

Andreas J. Hirsch

Andreas J. Hirsch ist künstlerischer Fotograf, Autor und Kurator. Zu seinen Büchern zählen Werke über Pablo Picasso, Tina Modotti, Friedensreich Hundertwasser und HR Giger. Als Kurator des Kunst Haus Wien von 2009 bis 2014 gestaltete er unter anderem Ausstellungen über René Burri, Henri Cartier-Bresson und Linda McCartney. Die Serie LOVE OVER HATE – The Art of Peace und das bei der Ars Electronica präsentierte Projekt RE-READING THE CITY – Views of the Posturban Condition sind Teil seines fotografischen Werkes. Hirsch lebt in Wien.

Wien. Porträt einer Stadt von Andreas J. Hirsch

Neuerscheinung

Wien. Porträt einer Stadt
  • Wien. Porträt einer Stadt
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Wien verbindet Dramatik und Eleganz wie kaum eine andere Stadt. Die imposante Donaumetropole, jahrhundertelang das Herz der k.u.k.-Monarchie, wird für viele von ihren gewaltigen Schlössern, Palais und ihrer imperialen Pracht geprägt. Doch hinter der barocken Opulenz ist Wien auch die Stadt einer gediegenen Kaffeehauskultur, einer epikureischen Tradition und eines Erbes sowohl feinfühliger als auch gewagter Kunst und Musik, von Johann Strauss bis Egon Schiele, von Gustav Mahler bis Josef Hoffmann.Wien, Porträt einer Stadt ist eine Schatztruhe voller Fotos aus den letzten 175 Jahren, die die Entwicklung Wiens von der Kaiserstadt zur modernen Metropole verfolgen. Wie ein virtueller Spaziergang durch Stadt und Zeit zeichnen Hunderte sorgfältig ausgewählter und kuratierter Bilder die bauliche Entwicklung Wiens nach und die kulturellen und historischen Trends, die sie widerspiegeln – sei es das städtebauliche Gesamtkunstwerk Ringstraße aus dem 19. Jahrhundert oder das Experiment des „Roten Wien“ in den 1920er-Jahren, als die Stadt erstmals sozialdemokratisch regiert wurde.

Durch diese bemerkenswerten Fotografien entdecken wir nicht nur die großen Wahrzeichen und die weniger bekannten Ecken Wiens, sondern auch die Allgegenwart und den Tumult seiner Geschichte. Wir erleben die kulturelle Blüte des Fin de Siècle, als radikale Neuerer wie Gustav Klimt, Egon Schiele, Adolf Loos und Sigmund Freud Wien in ein „Laboratorium der Moderne“ verwandelten, die Zusammenstöße von 1934, den Aufstieg der NS-Diktatur und die Schrecken, die die Schoah in einer der einst bevölkerungsreichsten und ethnisch vielfältigsten Städte auf Erden anrichtete. Faszinierende Fotografien aus der unmittelbaren Nachkriegszeit erkunden das Wien von The Third Man (Der dritte Mann), als die Stadt in Schutt und Asche lag und zugleich ein Drehkreuz der internationalen Spionage war. Das Buch endet mit den jüngsten Bildern, die den Aufstieg des heutigen Wien feiern – einer der attraktivsten Städte Europas, in der eine ereignisreiche Geschichte erneut mit internationalem Flair und einer lebendigen Gegenwartskultur zusammentrifft.

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