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Alfonsina Storni

Alfonsina Storni, 1892 geboren in Sala Capriasca (Bezirk Lugano, Schweiz), kam mit vier Jahren nach Argentinien und lebte von 1912 bis zu ihrem Freitod am 25. Oktober 1938 in Buenos Aires. Sie ist eine der wichtigsten literarischen Stimmen Argentiniens vor dem Zweiten Weltkrieg, neben Frida Kahlo eine der eigenwilligsten Künstlerinnen in Lateinamerika und die berühmteste Schweizer Schriftstellerin, die in einer Nicht- Landessprache schrieb.
Ihr Werk umfasst Lyrik, Erzählungen, Essays, Aphorismen, Theaterstücke für Erwachsene und für Kinder sowie autobiografische Texte..
Hildegard E. Keller, Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin, Regisseurin. Sie war Jurorin beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt (2009-2019) und Mitglied im Literaturclub des Schweizer Fernsehens (2012-2019). Seit 2001 ist sie Professorin: zehn Jahre lang lehrte sie an der Indiana University in Bloomington, USA, heute an der Universität Zürich Multimedia-Storytelling (zurichstories.org). Ihr erster Roman «Was wir scheinen» erzählt mit Hannah Arendt (Eichborn 2021). Ihre Übersetzungen und die Biografie machen Alfonsina Storni im deutschen Sprachraum erstmals greifbar..
Die Historikerin Denise Tonella ist im Tessin aufgewachsen und ist seit Frühling 2021 Direktorin des Schweizerischen Nationalmuseums.

Cardo von Alfonsina Storni

Zuletzt erschienen

Cardo

Cardo

Buch (Gebundene Ausgabe)

ab 29,95€

1916 stellt sich die junge Autorin der Öffentlichkeit mit einem Porträt ihrer Stupsnase vor. Schräger Humor ist lebensnotwendig, wenn man die einzige Frau unter öffentlichen Intellektuellen und Literaten ist. Interviews und Reportagen aus den Zwanzigerjahren zeigen sie als Star, den man keineswegs vergessen hatte, als sie sich 1938 das Leben nahm.

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