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Alexander Klar

Thomas Florschuetz ( 1957 Zwickau) hat eine eigene Ästhetik erschaffen, die von einer durch Nähe und Detailfokussierung erzielten Abstraktion geprägt ist. Blickachsen, Wandflächen und Durchbrüche verschmelzen darin zu eigenständigen Kompositionen. Bei der seit 2010 entstehenden Serie Assembly handelt es sich um eine fotografische Gegenüberstellung des indischen Justizpalasts und Parlaments in Chandigarh nach Entwürfen von Le Corbusier und der von Oscar Niemeyer neu erbauten brasilianischen Hauptstadt Brasília. Dass sowohl Chandigarh als auch Brasília am Reißbrett konzipierte Regierungssitze sind, erscheint in der vergleichenden Betrachtung ebenso reizvoll wie der Hintergrund, dass es sich um ein Lehrer-Schüler-Verhältnis handelt. Weitere Aufnahmen zeigen etwa den im Abriss befindlichen Palast der Republik in Berlin oder das Neue Museum auf der Berliner Museumsinsel kurz vor Fertigstellung der Instandsetzung.
Ausstellung: Museum Wiesbaden 27.4. 8.9.2013
Thomas Florschuetz ( 1957 in Zwickau) has created an individual aesthetic characterized by an abstraction that is achieved by means of close-up shots and focusing on detail. Visual axes, wall surfaces, and recesses merge to become independent compositions. The Assembly series, which the artist began producing in 2010, is a photographic juxtaposition of the Indian Palace of Justice and parliament in Chandigarh designed by Le Corbusier with Brasilia, the newly constructed capital of Brazil by Oscar Niemeyer. In their comparative treatment, the fact that the seats of government in Chandigarh as well as in Brasilia were conceived on the drawing board is as interesting as the fact that the two architects were teacher and student. Other photographs, for example, show the demolition of the Palace of the Republic in Berlin or the New Museum on the German capital s Museum Island shortly before its completion and restoration.
Exhibition schedule: Museum Wiesbaden, April 27 September 8, 2013

Dominik Halmer von Alexander Klar

Neuerscheinung

Dominik Halmer
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Dominik Halmers Gemälde und Bildobjekte basieren auf der Vorstellung einer sich mit dem Realraum verknüpfenden Malerei. In seinen vielschichtigen Werken werden dreidimensionale Gegenstände wie Holzringe oder Bälle mit gemalten Elementen und Gesten in Beziehung gesetzt. Verbunden durch visuelle Analogien prallen so unterschiedliche Realitätsebenen in einer poetisch-assoziativen Einheit aufeinander. Halmer spielt dabei mit einem inneren Referenzsystem, in dem eine regelhafte Beziehung zwischen Leinwandbild, Objekt und Raumzeichen suggeriert wird. In der Installation Territory lässt Dominik Halmer die einzelnen Werke mittels graphischer Zeichen an der Wand in einen Dialog treten, der grundlegende Ideen von Prozess- und Sinnhaftigkeit thematisiert. Der vorliegende Band enthält neben zahlreichen Ausstellungsansichten ein Gespräch mit dem Künstler.

DOMINIK HALMER (*1978, München), studierte zunächst Philosophie und Kunstgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin, dann Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Albert Oehlen und an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Heimo Zobernig. Seine Arbeiten wurden national und international in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Halmer lebt und arbeitet in Berlin.

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