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Der Minus-Mann

(6)
Dieses Buch ist der schonungslose, atemverschlagende Lebensbericht eines Mannes, der als Zuhälter und Gewalttäter gelebt hat, der ein exzessiver Trinker und gefürchteter Schläger war, ein Mann, tief gespalten in seiner Beziehung zu Frauen, voller Haß und Selbsthaß. Das Buch wurde in einem Zuchthaus in Marseille geschrieben. Es ist ein wichtiges Zeugnis von der Nachtseite unserer Gesellschaft, das unsere Kenntnis vom Menschen bestürzend erweitert. Ein Buch über Gewalt und Gegengewalt.

Es gibt höllische Szenen in diesem Buch: brutale, tödliche Schlägereien unter den Zuhältern, die Folterung eines Mädchens, das als Dirne abgerichtet wird, die Vergewaltigung eines jungen Gefangenen durch die Zellenbelegschaft - so nackt, so direkt ist das noch nie beschrieben worden, ohne Selbstmitleid, ohne jede Beschönigung und ohne jeden Versuch der Rechtfertigung.

Portrait
Heinz Sobota wird 1944 als Sohn eines Bankangestellten im burgenländischen Sauerbrunn geboren. Mit kleineren Diebstählen beginnt er seine kriminelle Karriere und wird zu einer Jugendstrafe verurteilt. Immer wieder gerät er mit der Justiz in Konflikt, versucht seinen Vater umzubringen, wird wegen Raubes verurteilt und in eine Strafanstalt eingewiesen. Im Wiener Milieu ist er als Zuhälter und Gewalttäter bekannt. Sein Roman "Der Minus-Mann" entsteht in etwa sieben Wochen, während der Haft Sobotas in einem Marseiller Gefängnis. Heinz Sobota lebt in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641111953
Verlag Heyne
Dateigröße 468 KB
Verkaufsrang 15.407
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Ein wertvolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 13.01.2014

Mit dem Minus-Mann ist dem Autor wirklich ein großer Wurf gelungen. Man erfährt einiges aus dem Milieu der Gewalttäter und Zuhälter. Ich gebe allerdings einen kleinen Abzug, weil die Geschichte doch schon ziemlich veraltet klingt und mir der geschriebene Dialekt wirklich auf die Nerven gegangen ist. Trotzdem: Lesen lohnt!

Der Minus Mann
von Patrick Nagl aus Wien am 28.11.2013

Der Minus Mann ist ein autobiographischer Roman von Heinz Sobota und wurde in den späten Siebzigern während eines Gefängnisaufenthaltes in Frankreich von Sobota selbst nierdergeschrieben. Der Roman gilt bis heute als massgeblich für das Genre der "Häfenliteratur". Schonungslos und ehrlich beschreibt Sobota seine Kindheit und die unmittelbar darauf folgende... Der Minus Mann ist ein autobiographischer Roman von Heinz Sobota und wurde in den späten Siebzigern während eines Gefängnisaufenthaltes in Frankreich von Sobota selbst nierdergeschrieben. Der Roman gilt bis heute als massgeblich für das Genre der "Häfenliteratur". Schonungslos und ehrlich beschreibt Sobota seine Kindheit und die unmittelbar darauf folgende Verbrecherkarriere die stets von Gewalt geprägt ist. Das einstige Skandalbuch gilt heute als Zeitdokument, jedoch nichts für schwache Nerven!

Etwas Besonderes!
von Larissa am 05.05.2010
Bewertet: Taschenbuch

Also erst einmal WOW! Schon lange habe ich nichts mehr gelesen, was bis zum Schluss hin so spannend war. Ich habe das Buch in 2 Zügen durchgelesen und es war ziemlich dubios zeitenweise. Obwohl es wirklich nichts für schwache Nerven ist und auch sicher nicht auf einer "schönen" Sprache beruht, kann... Also erst einmal WOW! Schon lange habe ich nichts mehr gelesen, was bis zum Schluss hin so spannend war. Ich habe das Buch in 2 Zügen durchgelesen und es war ziemlich dubios zeitenweise. Obwohl es wirklich nichts für schwache Nerven ist und auch sicher nicht auf einer "schönen" Sprache beruht, kann ich es nur weiterempfehlen, denn für all jene, die die "Wahrheit" und "Rohheit" des Lebens gut vertragen, wird dieses Buch ein besonderes Erlebnis sein. Was mich am meisten gefesselt hat, war und ist die Tatsache, dass dies eine Autobiografie ist. Natürlich kann Heinz Sobota nach belieben gelogen, etwas dazu geschwindelt oder weggelassen haben, aber, dass er sich in Wien herumtrieb und dort lebte & tatsächlich im Gefängnis saß und, dass es auch all jene Orte wahrhaftig gibt, die er beschreibt hat mein Interesse gehoben! Meine Bilanz: grausam, roh und schrecklich, doch tatsächlich verbirgt sich doch nur jemand dahinter, der eigentlich das gleiche will wie wir alle: Liebe.