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1913

Der Sommer des Jahrhunderts

(62)

Die Geschichte eines ungeheuren Jahres – der internationale Bestseller jetzt als hochwertiges Taschenbuch!

»Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen – Illies' Geschichten sind einfach großartig.«
Ferdinand von Schirach

Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.
Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

Rezension
Ganz zauberhaft und zu Recht seit vielen Monaten auf den Bestsellerlisten
Portrait
Florian Illies, geboren 1971, studierte Kunstgeschichte in Bonn und Oxford. Nach einigen Jahren als Redakteur übernahm er bereits Ende der Neunziger Jahre die Leitung des Feuilletons einer der renommiertesten deutschen Tageszeitungen sowie deren Sonntagszeitung. Florian Illies war darüber hinaus Mitgründer der Kunstzeitschrift »Monopol« und ihr Herausgeber. 2008 wechselte er als Ressortleiter Feuilleton und Literatur zur »Zeit«. Illies ist jetzt Partner des Berliner Auktionshauses »Villa Grisebach« und dort für die Kunst des 19. Jahrhunderts verantwortlich. Seine bislang vier Bücher verkauften sich über 1 Million Mal.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.10.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783104014203
Verlag Fischer E-Books
Verkaufsrang 7.833
eBook
9,99
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Es ist Silvester, ein paar Sekunden nach Mitternacht. Das Jahr 1913 hat gerade erst begonnen, als ein 12 jähriger Junge verhaftet wird. In seinem Besitz - eine gestohlene Pistole aus der er 2 Schüsse abgegeben hat. Er wird sofort in eine Besserungsanstalt eingeliefert. Der Junge ist Louis Armstrong. Mit dieser Geschichte beginnt Florian Es ist Silvester, ein paar Sekunden nach Mitternacht. Das Jahr 1913 hat gerade erst begonnen, als ein 12 jähriger Junge verhaftet wird. In seinem Besitz - eine gestohlene Pistole aus der er 2 Schüsse abgegeben hat. Er wird sofort in eine Besserungsanstalt eingeliefert. Der Junge ist Louis Armstrong. Mit dieser Geschichte beginnt Florian Illies und läßt sein Buch "1913" mit einer Tagebucheintragung von Arthur Schnitzler am 31.12.enden. Dazwischen begegnen wir Franz Kafka, Alma Mahler und Kokoschka, Egon Erwin Kisch, Thomas Mann, Else Lasker-Schüler und Gottfried Benn, Ernst Ludwig Kirchner, Siegmund Freud ,Ernst Jünger, Robert Musil, Rilke, Karl Kraus, Max Beckmann und und und. Welch' unglaublich intensive Zeit. Journalisten, Schriftsteller, Ärzte, Musiker, bildende Künstler und ihre Musen. Schlicht alles von Rang und Namen in der Kunst-oder auch nicht Szene tummelt sich in diesem kurzweiligen, interessanten, sehr unterhaltsamen Roman.
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Diese Buch ist ein Lesegenuss und informativ zugleich. Illies schafft es auch immer wieder von den geschichtlichen Fakten ausgehenden, die Fantasie des Lesers zum sprudeln zu bringen. Diese Buch ist ein Lesegenuss und informativ zugleich. Illies schafft es auch immer wieder von den geschichtlichen Fakten ausgehenden, die Fantasie des Lesers zum sprudeln zu bringen.

„Das gab´s nur einmal“

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Die Biographie eines Jahres, welches retrospektiv ein ganz besonderes Jahr war. das letzte Friedensjahr. Ein Europa in Glanz und Gloria. Da wird geschrieben und gemalt, Joyce und Muil treffen aufeinander in Triest. Für einen Capuccino reicht´s allemal. Strawinsky opfert den Frühling, man kokst, man trinkt, z.B. Freud mit Rilke, und Die Biographie eines Jahres, welches retrospektiv ein ganz besonderes Jahr war. das letzte Friedensjahr. Ein Europa in Glanz und Gloria. Da wird geschrieben und gemalt, Joyce und Muil treffen aufeinander in Triest. Für einen Capuccino reicht´s allemal. Strawinsky opfert den Frühling, man kokst, man trinkt, z.B. Freud mit Rilke, und dann gab es dann noch den kleinen österreichischen Postkartenmaler, welcher in München biedere Stadtansichten an den Mann brachte, Adolf Hitler...

„1913“

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Florian Illies lässt das Jahr 1913 in Anekdoten über die kulturelle Elite Europas Revue passieren. Am Horizont dräut das Unheil des großen Krieges im Jahr danach, die Welt ist nach der Jahrhundertwende im Aufbruch, auf der Suche nach Neuem, Besserem. Wir begegnen Sigmund Freud und C.G. Jung, dem jungen Josef Stalin und Adolf Hitler Florian Illies lässt das Jahr 1913 in Anekdoten über die kulturelle Elite Europas Revue passieren. Am Horizont dräut das Unheil des großen Krieges im Jahr danach, die Welt ist nach der Jahrhundertwende im Aufbruch, auf der Suche nach Neuem, Besserem. Wir begegnen Sigmund Freud und C.G. Jung, dem jungen Josef Stalin und Adolf Hitler in Wien. Wir erfahren Heiteres über die Musen des Oskar Kokoschka des Pablo Picasso. Die Empfindsamkeiten von Rilke, Thomas und Heinrich Mann begleiten uns ebenso wie die geistigen Labyrinthe des Franz Kafka durch dieses Panorama der fiebrigen Boheme Europas, die ins 20. Jahrhundert aufgebrochen ist.
Man spürt die Atmosphäre des Jahres 1913, garniert durch die dem Autor eigene heitere Ironie.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
62 Bewertungen
Übersicht
48
12
1
1
0

Was ist das? Ein Kaleidoskop? Eine Collage?
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 15.05.2013

Dieses e-book, "Roman" kann ich es wohl nicht nennen, obwohl es durchaus über "Handlungsstränge" verfügt, habe ich richtig gerne gelesen! Vielleicht ist es eine "Collage"? Oder doch eher ein "Kaleidoskop"? Wie auch immer, Illies beschreibt das Jahr 1913 indem er für alle 12 Monate Texte, Tagebuchauszüge, eigene Betrachtungen und... Dieses e-book, "Roman" kann ich es wohl nicht nennen, obwohl es durchaus über "Handlungsstränge" verfügt, habe ich richtig gerne gelesen! Vielleicht ist es eine "Collage"? Oder doch eher ein "Kaleidoskop"? Wie auch immer, Illies beschreibt das Jahr 1913 indem er für alle 12 Monate Texte, Tagebuchauszüge, eigene Betrachtungen und Bewertungen mixt. Wir begegnen Schriftstellern, Künstlern, Musen, Mäzenen, Monarchen, Amokläufern, Verzweifelten, besessen Liebenden. Beim Lesen frage ich mich immer wieder: war dieses Jahr wirklich so "besonders" oder liegt es an Illies' "DJ-Technik"? Könnten mich beliebige andere Jahre, von ihm so geschildert, genauso fesseln? Und könnte bitte mal Jemand so über unser Jahr 2013 schreiben??

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ein Jahr im Spiegel der Monate und großer Persönlichkeiten
von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2014

Florian Illies Roman lässt die Geschichte des Jahres 1913 lebendig werden. Im Kalenderstil werden Monat für Monat wichtige Persönlichkeiten bei ihren Erlebnissen und Entwicklungen begleitet und interessante Querverbindungen innerhalb Europas gezogen. Wir begegnen vielen Künstlern und ihren Werken, die auch Jahre später noch die Literatur-, Musik- und Kunstszene prägen... Florian Illies Roman lässt die Geschichte des Jahres 1913 lebendig werden. Im Kalenderstil werden Monat für Monat wichtige Persönlichkeiten bei ihren Erlebnissen und Entwicklungen begleitet und interessante Querverbindungen innerhalb Europas gezogen. Wir begegnen vielen Künstlern und ihren Werken, die auch Jahre später noch die Literatur-, Musik- und Kunstszene prägen werden, ja bis heute aktuell sind. Es seinen nur wenige genannt: Alfred Döblin, Oskar Kokoschka, Franz Kafka, Alma Mahler, Rainer Maria Rilke, Sigmund Freud... Europas Städte blühen auf und viele Entwicklungen werden angestoßen, die leider wenige Jahre später durch den 1. Weltkrieg zunichte gemacht werden. Ein Buch das einlädt auf Entdeckungsreise durch Europa zu gehen und interessante Neuentdeckungen zu machen. Wer traf sich wann und wo mit wem, einige der persönlichen Verbindungen zwischen den Künstlern sind neu und waren bisher in der Öffentlichkeit noch nicht so präsent. Das Jahr 1913 wird geschichtlich als Aufbruch in eine neue Zeit gewertet. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei einer spannenden Reise durch Europa.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Was für ein Jahr! Was für ein Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 27.10.2012

Es ist das Jahr vor dem ersten Weltkrieg. Es ist ein Jahr in dem sich die europäische Kunst, Literatur und Musik in Kreativität überbieten. Im Rückblick erscheint es wie ein Tanz auf dem Vulkan. Florian Illies hat sich dieses Jahr genauer angeschaut und führt uns gekonnt hindurch. So begegnen... Es ist das Jahr vor dem ersten Weltkrieg. Es ist ein Jahr in dem sich die europäische Kunst, Literatur und Musik in Kreativität überbieten. Im Rückblick erscheint es wie ein Tanz auf dem Vulkan. Florian Illies hat sich dieses Jahr genauer angeschaut und führt uns gekonnt hindurch. So begegnen wir unter anderem Thomas und Heinrich Mann, Gottfried Benn, Else Lasker Schüler und Arnold Schönberg. Wir erfahren wie sie geliebt und gelitten haben, kurz wie sie in diesem Jahr gelebt haben. Illies lässt auch die Schatten des drohenden Unheils nicht aus wenn er über den österreichischen Thronfolger schreibt oder uns nicht verschweigt, dass sich 1913 Adolf Hitler und Josef Stalin zeitgleich in Wien aufhielten. Alles in allen ist dieses Buch eine wirklich lesenswerte Biographie dieses Schicksaljahres.

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