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Die Erfindung des Lebens

Roman

Autobiografische Romane Hanns-Josef Ortheil 1

(25)
Die Geschichte eines stummen Kindes, das sein Leben erfinden muss, um sein Glück zu machen



»Die Erfindung des Lebens« ist die Geschichte eines jungen Mannes von seinen Kinderjahren bis zu seinen ersten Erfolgen als Schriftsteller. Als einziges überlebendes Kind seiner Eltern, die im Zweiten Weltkrieg und der Zeit danach vier Söhne verloren haben, wächst er in Köln auf. Die Mutter ist stumm geworden, und auch ihr letzter Sohn lebt zunächst stumm an ihrer Seite. Nach Jahren erst kann er sich aus der Umklammerung der Familie lösen, in Rom eine Karriere als Pianist beginnen und nach deren Scheitern mit dem Schreiben sein Glück zu machen versuchen …



In seinem neuen, autobiographisch inspirierten Roman erzählt Hanns-Josef Ortheil die Geschichte eines jahrelang stummen Kindes, dessen Eltern im Krieg und in der Nachkriegszeit vier Söhne verloren haben. Zusammen mit der ebenfalls stummen Mutter wächst es in einer künstlichen Schutzzone auf, aus der es sich erst langsam durch das geliebte Klavierspiel und den unorthodoxen Sprachunterricht des Vaters befreien kann. Doch die Befreiung ist schmerzhaft. Sie führt den Jungen auf lange, einsame Reisen durch Deutschland und in einem letzten Befreiungsakt schließlich nach Rom. Dort wird er ein erfolgreicher Pianist, der Freundschaften schließt und sogar ein Liebesverhältnis eingeht. Diese Bindungen aber zerreißen, und auch die Pianistenkarriere muss aufgegeben werden. Nach der Rückkehr nach Deutschland macht ihm ein früherer Lehrer den faszinierenden Vorschlag, es mit dem Schreiben zu versuchen …



In Anlehnung an die großen Bildungsromane der deutschen Literatur entwirft dieser auch historisch weit ausholende Roman eine Biographie, die nach jedem Rückschlag wieder ganz neu erfunden werden muss. Entstanden ist dabei die ergreifende Geschichte von einem jungen Pianisten und späteren Schriftsteller, deren am Ende glücklicher Verlauf an ein Wunder grenzt.




Rezension
"Feinnervig, milieukräftig und zeitnah. Ein wunderbares Buch einer Ichwerdung". Börsenblatt
Portrait
Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk ist mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, so mit dem "Brandenburger Literaturpreis", dem "Thomas-Mann-Preis", dem "Georg-K.-Glaser Preis", dem "Koblenzer Literaturpreis", dem "Nicolas Born-Preis", dem "Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis" und 2016 mit dem "Hannelore-Greve-Literaturpreis". Die Romane von Hanns-Josef Ortheil wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 589
Erscheinungsdatum 14.09.2009
Serie Autobiografische Romane Hanns-Josef Ortheil 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87296-4
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Maße (L/B/H) 221/146/47 mm
Gewicht 785
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Von der Musik zur Sprache.
von einer Kundin/einem Kunden am 17.11.2009

Hier beschreibt Ortheil seine Kindheit im schönen Köln. Er ist zwar der fünfte Sohn der Familie, aber der einzige Überlebende. Vor lauter Trauer wurde seine Mutter stumm. Von klein an bildet er eine Symbiose mit ihr und mit drei Jahren stellt auch er das Sprechen ein. Seine Mutter und... Hier beschreibt Ortheil seine Kindheit im schönen Köln. Er ist zwar der fünfte Sohn der Familie, aber der einzige Überlebende. Vor lauter Trauer wurde seine Mutter stumm. Von klein an bildet er eine Symbiose mit ihr und mit drei Jahren stellt auch er das Sprechen ein. Seine Mutter und er fangen dann erst an, sich langsam zu öffnen als ein Klavier Einzug in die Wohnung erhält. Er übt jeden Tag mehrere Stunden. Mit sechs kommt er in die Schule und wird gehänselt. Er kapselt sich noch mehr ab, bis sein Vater beschließt seine Ausbildung erst mal alleine in die Hand zu nehmen. Sie fahren aufs Land, machen lange Streifzüge durch die Natur und erfinden nach und nach das Leben, die Welt und die Sprache neu. Eine aufregende Zeit beginnt. Ortheil schafft es eine wunderbare Familien- und Entwicklungsgeschichte zu schreiben. Er fesselt uns von der ersten Seite an. Wir leiden mit ihm und freuen uns über jeden Fortschritt im Dasein seiner Familie die, durch die Kraft seines Vaters, trotz Schicksalschläge nie die Hoffnung aufgibt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ortheil, Die Erfindung des Lebens
von Annette Faber aus Bonn am 18.10.2009

Dieses Buch beschreibt die Geschichte eines stummen Kindes, das sein Leben erfinden muss, um sein Glück zu machen. Durch eine familiäre Tragödie wird die Mutter stumm, und der Sohn lebt stumm an ihrer Seite. Nach Jahren löst er sich aus der Umklammerung, nicht allein durch seinen Vater,... Dieses Buch beschreibt die Geschichte eines stummen Kindes, das sein Leben erfinden muss, um sein Glück zu machen. Durch eine familiäre Tragödie wird die Mutter stumm, und der Sohn lebt stumm an ihrer Seite. Nach Jahren löst er sich aus der Umklammerung, nicht allein durch seinen Vater, der ihm nicht alltäglichen Sprachunterricht in und durch die Natur gibt, sondern auch durch das Klavierspiel. Ein großer Bogen wird dabei von den 50er Jahren bis in die Gegenwart geschlagen, in der wir dem Erzähler in Rom begegnen. Dort hat er sich eine Wohnung gemietet um diesen Roman zu schreiben. Gegenwart und Vergangenheit gehen ineinander über und allmählich erhellt sich sein Leben. Dieser Roman hat mich sehr berührt, denn Ortheil besticht durch seine klangvolle, sinnliche Sprache, aber auch durch seine Authentizität.

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Die Erfindung des Lebens
von einer Kundin/einem Kunden am 21.02.2010

Johannes Catt, der Protagonist,erzählt seine ungewöhnliche Lebensgeschichte selbst, sodass wir sie aus der Innensicht, also vollkommen authentisch miterleben können. Die Ereignisse des Romans sind in den wesentlichen Teilen autobiographisch inspiriert. Zu Beginn erleben wir, wie der fünfjährige stumme Johannes mit seiner ebenfalls stummen Mutter in einer von der Außenwelt... Johannes Catt, der Protagonist,erzählt seine ungewöhnliche Lebensgeschichte selbst, sodass wir sie aus der Innensicht, also vollkommen authentisch miterleben können. Die Ereignisse des Romans sind in den wesentlichen Teilen autobiographisch inspiriert. Zu Beginn erleben wir, wie der fünfjährige stumme Johannes mit seiner ebenfalls stummen Mutter in einer von der Außenwelt vollkommen isolierten, symbiotischen Beziehung lebt. Nur der Vater bringt am Abend ein Stück Sprache ins Haus. Die Athmosphäre ändert sich erst, als ein Klavier ins Haus kommt. Johannes ist von dem Klavier nicht mehr zu trennen. Es naht die Einschulung, eine Herausforderung für das Kind, der er sich aber verweigert, er will nicht aus seinen Kokon heraus. Der Vater spürt instinktiv was dem Sohn gut tut. Er sieht sich gezwungen Johannes wieder von der Schule zu nehmen und unterrichtet ihn auf ungewöhnliche Weise selbst. Er wandert mit ihm durch die Natur, erklärt ihm die Steine, Pflanzen und die Landschaft. Johannes begreift alles sofort. So zählt er alles auf, was er gelernt hat. Der Bann ist gebrochen. Auch die Mutter kann zur Sprache zurückfinden. Jahre später, als bekannter Schriftsteller zieht Johannes (alias Hanns-Josef Ortheil) sich nach Rom zurück, um erinnernd die Wege aufzuschreiben, die er gegangen ist. Dieses bewegende Buch sollten sie lesen!

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