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Quasikristalle

Roman

(21)
»Immer verwechselt man den eigenen Blick mit dem der anderen.«
Was wissen wir wirklich über uns selbst? Und was vom anderen? In dreizehn Kapiteln zerlegt Eva Menasse die Biografie einer Frau in ihre unterschiedlichen Aspekte, zeigt sie als Mutter und Tochter, als Freundin, Mieterin und Patientin, als flüchtige Bekannte und treulose Ehefrau. Aus diesem Mosaik tritt auf magische Weise ein kühner Roman hervor, der wie nebenbei die Fragen nach Wahrnehmung und Wahrheit stellt.Zu Beginn ist Xane Molin vierzehn Jahre alt und erlebt mit ihrer besten Freundin einen dramatischen Sommer. Am Ende ist sie Großmutter und versucht, für den Rest des Lebenswegs das Steuer noch einmal herumzureißen. Dazwischen nähern wir uns ihr aus verschiedensten Blickwinkeln: Da ist ihr Vermieter, der sie misstrauisch beobachtet und eigene Geheimnisse hat, da ist der Überlebende eines Bürgerkriegs, der sich in sie verliebt, da ist die ungestüme Jugendfreundin, die Xane nach Jahrzehnten plötzlich nicht mehr zu ertragen glaubt.Eva Menasse hat einen unbestechlichen Blick für Frauen in der Gesellschaft, ihre menschlichen Schwächen und das, was man an ihnen lieben muss. Furchtlos und subtil erzählt sie von einer aberwitzigen Auschwitz-Exkursion, vom Arbeitsalltag einer Kinderwunschärztin oder von den Mutproben der pubertierenden Tochter in der Patchwork-Familie ihrer Heldin. Ein energisches Buch, poetisch, komisch und bestürzend, dessen Titel der Naturwissenschaft entliehen ist. Erst kürzlich wurde entdeckt, dass es nicht nur Kristalle mit klar symmetrischer Struktur, sondern auch gebrochene und scheinbar unregelmäßige gibt. Genauso verhält es sich mit dem Lebensweg: Er ist verschlungen und schwer berechenbar und nur aus der Ferne als Ganzes erkennbar.
»Vom Glück der Lektüre: Eva Menasse schreibt kristallklare Prosa über die Vergeblichkeit des sehnsuchtsvollen Miteinanders – große Literatur!« Die Zeit
Rezension
»Besser als in Quasikristalle lässt sich Erkenntnis und Vergnügen im deutschen Gegenwartsroman nicht abmischen. Leichtigkeit und Weisheit, Ironie und Melancholie halten sich die Waage.«
Portrait
Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, lebt seit 2003 als freie Schriftstellerin in Berlin. Ihr Debütroman »Vienna« sowie ihre folgenden Erzählungen und Essays waren bei Kritik und Lesern ein großer Erfolg. Für ihren Roman »Quasikristalle« wurde sie mit dem Gerty-Spies-Literaturpreis, dem österreichischen Alpha-Literaturpreis sowie dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln ausgezeichnet. 2015 war sie Stipendiatin der Villa Massimo in Rom und erhielt für ihr bisheriges Werk den Jonathan-Swift-Preis für Satire und Humor. 2017 erschien ihr Erzählungsband »Tiere für Fortgeschrittene«. Im selben Jahr wurde sie mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783462306804
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 2111 KB
Verkaufsrang 11.478
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„großes, wundervolles Lesevergnügen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

In "Quasikristalle" erzählt Eva Menasse Episoden aus dem Leben von 13 Menschen, die alle den Weg von Xane Molin queren. Xane ist die Hauptdarstellerin des Buches und wir begegnen ihr in unterschiedlichen Phasen ihres Lebens. Immer jedoch aus dem Blickwinkel der jeweiligen Protagonisten beobachtet, die Xanes Lebensweg eine Zeit lang begleiten. Großes, wunderbares Lesevergnügen In "Quasikristalle" erzählt Eva Menasse Episoden aus dem Leben von 13 Menschen, die alle den Weg von Xane Molin queren. Xane ist die Hauptdarstellerin des Buches und wir begegnen ihr in unterschiedlichen Phasen ihres Lebens. Immer jedoch aus dem Blickwinkel der jeweiligen Protagonisten beobachtet, die Xanes Lebensweg eine Zeit lang begleiten. Großes, wunderbares Lesevergnügen

„Einfach schön zu lesen“

Yasmin Tiefenthaler, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Eva Menasse hat es in ihrem Roman "Quasikristalle" wieder einmal geschafft, eine eigene Welt zu erschaffen.
Es geht um das Leben der Frau Roxane (kurz Xane) Molin. Sie ist weder etwas Besonderes, noch erlebt
sie abenteuerliches. Jedoch ist ihre Geschichte einzigartig, da sie in jedem Kapitel von einer anderen Person beschrieben wird. Man erlebt die verschiedensten Facetten einer einzigen Frau, in ihren Lebensabschnitten.
Anfangs als 14 jähriges Mädchen später als Mieterin, Kollegin, flüchtige Bekannte, treulose Ehefrau bis hin zum
Schluss als Großmutter, die versucht in ihrem Leben das Steuer noch einmal komplett herumzureißen.
Menasses Stil ist auch in diesem Roman unverkennbar: fantasievoll, jedoch realistisch, nüchtern und beobachtend.
Eva Menasse hat es in ihrem Roman "Quasikristalle" wieder einmal geschafft, eine eigene Welt zu erschaffen.
Es geht um das Leben der Frau Roxane (kurz Xane) Molin. Sie ist weder etwas Besonderes, noch erlebt
sie abenteuerliches. Jedoch ist ihre Geschichte einzigartig, da sie in jedem Kapitel von einer anderen Person beschrieben wird. Man erlebt die verschiedensten Facetten einer einzigen Frau, in ihren Lebensabschnitten.
Anfangs als 14 jähriges Mädchen später als Mieterin, Kollegin, flüchtige Bekannte, treulose Ehefrau bis hin zum
Schluss als Großmutter, die versucht in ihrem Leben das Steuer noch einmal komplett herumzureißen.
Menasses Stil ist auch in diesem Roman unverkennbar: fantasievoll, jedoch realistisch, nüchtern und beobachtend.

„Raum zum Nachdenken“

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Im Klappentext ist zu lesen : Es gibt Kristalle mit scheinbar ungeordneter Struktur. Und genauso verhält es sich mit dem Lebensweg. Er ist verschlungen und schwer berechenbar und nur aus der Ferne als Ganzes zu erkennen.
13 verschiedene Perspektiven auf ein Leben. Nahe ( Freundin,.. ) und ferne Perspektiven( Ärztin,..). Eva Menasse selbst hat gesagt, dass man nie jemand so kennen wird wie die Hauptfigur dieses Buches. Niemals hat man so viele verschiedenen Perspektiven auf ein Leben.
Dieses Buch lässt wirklich Raum zum Nachdenken. Wie kriegt man das Leben zu fassen? Ich denke 13 verschiedene Eindrücke sind nicht genug für ein Leben und eigentlich möchte man mehr hören über Xane Molin .
Ein Buch das mir ausgesprochen gut gefallen hat. Sehr lesenswert!!!
Im Klappentext ist zu lesen : Es gibt Kristalle mit scheinbar ungeordneter Struktur. Und genauso verhält es sich mit dem Lebensweg. Er ist verschlungen und schwer berechenbar und nur aus der Ferne als Ganzes zu erkennen.
13 verschiedene Perspektiven auf ein Leben. Nahe ( Freundin,.. ) und ferne Perspektiven( Ärztin,..). Eva Menasse selbst hat gesagt, dass man nie jemand so kennen wird wie die Hauptfigur dieses Buches. Niemals hat man so viele verschiedenen Perspektiven auf ein Leben.
Dieses Buch lässt wirklich Raum zum Nachdenken. Wie kriegt man das Leben zu fassen? Ich denke 13 verschiedene Eindrücke sind nicht genug für ein Leben und eigentlich möchte man mehr hören über Xane Molin .
Ein Buch das mir ausgesprochen gut gefallen hat. Sehr lesenswert!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
19
2
0
0
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von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2018
Bewertet: anderes Format

Eine großartige Idee, phantastisch umgesetzt: Die Lebensgeschichte einer Frau , erzählt aus dreizehn unterschiedlichen Perspektiven. Es gibt eben immer mehr als nur eine Wahrheit.

Wer ist eigentlich Xane?
von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die meisten von Ihnen werden die junge österreichische Autorin Eva Menasse wahrscheinlich schon entdeckt haben. Schließlich waren sowohl ihr Erstling „Vienna“ als auch das zweite Buch „Lässliche Todsünden“ große Erfolge sowohl im Feuilleton als auch bei den Lesern. Allerdings hatte mir das Feuilleton bisher Angst vor dieser Autorin gemacht.... Die meisten von Ihnen werden die junge österreichische Autorin Eva Menasse wahrscheinlich schon entdeckt haben. Schließlich waren sowohl ihr Erstling „Vienna“ als auch das zweite Buch „Lässliche Todsünden“ große Erfolge sowohl im Feuilleton als auch bei den Lesern. Allerdings hatte mir das Feuilleton bisher Angst vor dieser Autorin gemacht. Aber bei diesem dritten, gerade erschienenen Roman habe ich diese Angst endlich überwunden und konnte feststellen, dass sie hervorragend und gar nicht schwierig schreibt! Wenn man die Bedeutung des Begriffs Quasikristalle kennt, ergibt er auch für dieses Buch einen Sinn. Ganz platt gesagt sind Quasikristalle Kristalle, die sich nicht mit einer einzigen Elementarzelle beschreiben lassen. Dies verstehe ich so, dass man bei einem Quasikristall im übertragenden Sinn durchaus mehrere unterschiedliche Wahrnehmungen hat. Und so geht es einem in diesem Roman auch mit der Hauptperson Xane (Koseform von Roxane). Eva Menasse erzählt das Leben von Xane nämlich nicht aus einer Sicht, sondern setzt das Bild von ihr aus unterschiedlichsten Blickrichtungen zusammen. Sie lässt in chronologischer Reihenfolge unterschiedlichste Personen eine Begebenheit erzählen, in der Xane eine Rolle, aber nicht immer eine Hauptrolle spielt. Dadurch entsteht beim Leser langsam ein Bild von der Person Xane in all ihren unterschiedlichen Facetten. Die einzelnen Geschichten, wenn man es so will, erzählen: - Julia, ihre beste Freundin als die beiden Mädchen 14 Jahre alt waren - Ein Reiseleiter auf einer Studienreise nach Auschwitz und Birkenau, der gerne mehr von ihr gewollt hätte - Ihr Vermieter in Wien, der nur an ordentliche Leute vermietet hat - Sally, die Schwester von Julia, die ebenso wie Xane in Berlin gestrandet ist - Eine Ärztin in einer Fertilitätsklinik - Nelson, eine Zufallsbekanntschaft, die sie in einem Bus kennengelernt hat - Xane selbst, als sie sich mit einer Freundin über das Thema Fremdgehen unterhält - Viola, ihre ältere Stieftochter, die gerade ihre leibliche Mutter nach langer Zeit wiedergetroffen hat und zum 1. Mal verliebt ist - Martin, ein Mitarbeiter in Xanes Agentur, der gerade freigestellt wurde - Xanes Vater, der sich bei einem Familienbesuch an früher erinnert - Krystyna, eine Jugendfreundin, die gerade mit Sally über Xane herzieht - Eine junge Reporterin, die Xane einfach nur von ihrem Balkon aus beobachtet - Briefe und E-Mails von ihrem inzwischen erwachsenen Sohn Amos Ich habe dieses Buch geliebt. Dabei ist es ein ganz ungewöhnliches Buch, denn es hat keine Handlung im engeren Sinn. Die einzelnen Episoden ergeben zwar ein Bild von Xane, haben aber nicht immer eine wirkliche Geschichte zu erzählen. Trotzdem liest es sich ausgesprochen spannend, und langsam aber sicher denkt man, dass man Xane kennt. Und dann tut sich doch wieder eine neue Blickrichtung auf. Eva Menasse zeigt dadurch sehr schön auf, wie unterschiedlich Menschen von ihren Mitmenschen wahrgenommen werden. Und sie zeigt auch sehr menschlich die zwischenmenschlichen Beziehungen auf, die nicht immer offen zutage treten. Ein absolut lesenswertes Buch!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein Leben - dreizehn Perspektiven - ein wunderbares Kleidoskop....