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Wie man leben soll

Roman

(11)

»Ein großartig erzähltes Schelmenstück.« Deutsche Welle
Karl »Charlie« Kolostrum ist jung und stellt sich die entscheidende Frage, wie man eigentlich leben soll. Als Teil einer völlig überspannten Familie und Sohn einer Mutter, deren Neigung zu Alkohol und Promiskuität den Vater beizeiten verjagte, war er früh sich selbst überlassen und beschäftigte sich hauptsächlich mit der eigenen Person und ihrer Wirkung auf andere. Jetzt scheint es ihm an der Zeit, ein paar Lebensregeln aufzustellen ...

Rezension
"In klarer Sprache geht hier das ab, was man so Leben nennt."
Stadtmagazin Juni 2007
Portrait

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren und arbeitet seit 1991 als freier Schriftsteller. 1998 erschien sein viel beachtetes Debüt ›Carl Haffners Liebe zum Unentschieden‹, das vom ›Daily Telegraph‹ zum Buch des Jahres gewählt wurde. 2001 folgte der Roman ›Der Kameramörder‹, für den Glavinic mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde. Weitere Romane folgten. Thomas Glavinics Werke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien ›Unterwegs im Namen des Herrn‹. Er lebt in Wien.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 01.07.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13903-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12/1,7 cm
Gewicht 204 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 1.600
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10,20
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Buchhändler-Empfehlungen

„Was MAN lesen soll...“

Mag. Silke Springer, Thalia-Buchhandlung Linz Zentrale

Alleine schon der geniale Kniff, die gesamte Geschichte aus der Perspektive von Außenseiter Charlie Kolostrum (der schräge Name passt wie die Faust aufs Auge) in der "Man"- statt "Ich"-Perspektive zu erzählen, ist absolut gelungen. Trotzdem fühlt man sich beim Lesen der schrägen Abenteuer und Vorfälle Charlie so nah wie kaum sonst einem Alleine schon der geniale Kniff, die gesamte Geschichte aus der Perspektive von Außenseiter Charlie Kolostrum (der schräge Name passt wie die Faust aufs Auge) in der "Man"- statt "Ich"-Perspektive zu erzählen, ist absolut gelungen. Trotzdem fühlt man sich beim Lesen der schrägen Abenteuer und Vorfälle Charlie so nah wie kaum sonst einem Protagonisten. Man leidet, fühlt mit...man lacht mit und über ihn...Satire vom Feinsten!

Faszinierend war für mich vor allem, dass Thomas Glavinic seinen Schreibstil so gekonnt an die Art der Geschichten anpasst. In "Wie man leben soll" entdeckte ich somit nach der Lektüre von "Arbeit der Nacht" einen vollkommen anderen Glavinic...ein Autor, der mir in jeder seiner Facetten sehr zusagt.

"Wie man leben soll" wurde bereits von Regisseur David Schalko verfilmt. Wer zudem gerne über Außenseiter liest, sollte sich zum leichten Amüsement Tommy Jauds "Resturlaub" vornehmen...am besten in der von Christoph Maria Herbst vorzüglich gesprochenen Hörbuchvariante.

„Charlie lebt schon richtig“

Kevin Smretschnig, Thalia-Buchhandlung Wien

Charlie ist das was man eigentlich als typischen Außenseiter in der Schule bezeichnen kann:
Übergewichtig, lange Haare, weiß nicht so recht wie er mit den Menschen umzugehen hat und zudem hat er auch großteils nicht dieselben Interessen wie alle anderen.
Aber in einem Interesse steht er seinen Mitmenschen um nichts nach ,nämlich dem
Charlie ist das was man eigentlich als typischen Außenseiter in der Schule bezeichnen kann:
Übergewichtig, lange Haare, weiß nicht so recht wie er mit den Menschen umzugehen hat und zudem hat er auch großteils nicht dieselben Interessen wie alle anderen.
Aber in einem Interesse steht er seinen Mitmenschen um nichts nach ,nämlich dem Interesse an den Frauen.
So fängt das Buch auch damit an dass er mit seiner ersten Freundin im Bett liegt und nicht weiß was er mit ihr anfangen soll, da er doch noch viel zu nervös ist.
Das Buch erzählt mit großem Wortwitz und Ironie das Leben eines tollpatschigen Außenseiters der vom Studenten über Taxifahrer, schlussendlich zufällig zum Star wird.
Absoluter Tipp für alle die sich mit zeitgenössischen österreichischen Autoren auseinandersetzen wollen!

„Herrlich unterhaltsam“

Nina Oberngruber, Thalia-Buchhandlung Linz

Schon der Titel ist pure Ironie. "Man" ist Charlie, der Protagonist dieses Romans, dessen vermutlich einzige halbwegs aktive Tätigkeit die Nahrungsaufnahme ist. Schicksalsergeben fügt er sich in das Leben, das seine Freunde und Familienmitglieder für ihn lenken und gestalten. Diese Passivität hat mich beim Lesen fast grantig gemacht, Schon der Titel ist pure Ironie. "Man" ist Charlie, der Protagonist dieses Romans, dessen vermutlich einzige halbwegs aktive Tätigkeit die Nahrungsaufnahme ist. Schicksalsergeben fügt er sich in das Leben, das seine Freunde und Familienmitglieder für ihn lenken und gestalten. Diese Passivität hat mich beim Lesen fast grantig gemacht, gleichzeitig aber total amüsiert. Kann man fast nur in einem Rutsch verschlingen.

„Wunderbar schräg“

Regina Götzendorfer, Thalia-Buchhandlung Plus City

Dieses Buch ist KEIN Lebensratgeber, ausser der einen wichtigsten Aussage überhaupt:
"Es kommt, wie´s kommt". Die Lebensphilosophie des jungen Charly in den 80ern ist die, wir studieren mal Kunst, da gibt´s immer die schönsten Damen. Der Rest wird sich schon ergeben. Toller schwarzer Humor und typisch österreichisch! Absolut empfehlenswert!
Dieses Buch ist KEIN Lebensratgeber, ausser der einen wichtigsten Aussage überhaupt:
"Es kommt, wie´s kommt". Die Lebensphilosophie des jungen Charly in den 80ern ist die, wir studieren mal Kunst, da gibt´s immer die schönsten Damen. Der Rest wird sich schon ergeben. Toller schwarzer Humor und typisch österreichisch! Absolut empfehlenswert!

„Man oh Man“

Johannes Altenberger, Thalia-Buchhandlung Salzburg - Europark

Die Entwicklung von Karl Kolostrum, vom pubertierenden Teenager zum vermeintlich erwachsenen Mann, kann man in diesem Roman mitverfolgen.

Interessant kann man finden, dass das Wort "man" des öfteren vorkommt, verwundert ist man aber nicht, da man durch den Titel "Wie man leben soll" darauf vorbereitet wird.

Man wird amüsiert.

Erfrischend
Die Entwicklung von Karl Kolostrum, vom pubertierenden Teenager zum vermeintlich erwachsenen Mann, kann man in diesem Roman mitverfolgen.

Interessant kann man finden, dass das Wort "man" des öfteren vorkommt, verwundert ist man aber nicht, da man durch den Titel "Wie man leben soll" darauf vorbereitet wird.

Man wird amüsiert.

Erfrischend anders!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
8
2
0
1
0

Was man lesen soll
von Barbara Loibnegger aus Wien am 10.11.2011

Man liest sich schnell und leicht durch Charlys Geschichte, die einen immer wieder an eigene Geschichten aus der frühen Jugend erinnern kann, sofern man ein Kind der Achzigerjahre ist. Glavinics Geschichte inspirierte David Schalko zu einem Kinofilm, der aktuell (Herbst 2011) mit großem österreichischem Staraufgebot über die Leinwand flimmert.... Man liest sich schnell und leicht durch Charlys Geschichte, die einen immer wieder an eigene Geschichten aus der frühen Jugend erinnern kann, sofern man ein Kind der Achzigerjahre ist. Glavinics Geschichte inspirierte David Schalko zu einem Kinofilm, der aktuell (Herbst 2011) mit großem österreichischem Staraufgebot über die Leinwand flimmert. Lesenswert!

Jung,männlich lässt das Leben passieren...
von Nina Marlene Gollmann aus Graz am 24.09.2011

T.Glavinic erzählt von dem Leben eines Jungens, Charly, aus der Ich-Perspektive, wobei er das "Ich" mit "Man" ersetzt und somit eine gewisse Distanz zu dem Protagonisten aufbaut. Er ist übergewichtig und ein Außenseiter. Der Schreibstil Glavinics erinnert durch Einzüge an Tagebucheintragungen, die einen fürs Leben prägen. Glavinic versteht es... T.Glavinic erzählt von dem Leben eines Jungens, Charly, aus der Ich-Perspektive, wobei er das "Ich" mit "Man" ersetzt und somit eine gewisse Distanz zu dem Protagonisten aufbaut. Er ist übergewichtig und ein Außenseiter. Der Schreibstil Glavinics erinnert durch Einzüge an Tagebucheintragungen, die einen fürs Leben prägen. Glavinic versteht es den Jugend-Lifestyle (Studieren wir mal ewig lang- Geld kommt eh von den Verwandten; kiffen wir; bin ich glücklich mit meiner Beziehung-egal, ich will nicht alleine sein; Philosophisestudium ist doch nichts-Ich werde Taxifahrer usw....), wie er vor einigen Jahren vorherrschte, einzufangen und diesen subtil ins Ironische zu ziehen. Unbedingt lesenswert!

amüsante Lektüre
von Magdalena Berger aus Grieskirchen am 02.08.2010

Karl Kolostrum ist ein typischer Außenseiter, er ist introvertiert, hat keine engeren Freunde und noch dazu übergewichtig. Er liest viele verschiedene Lebens-Ratgeber und nimmt sich diese sehr zu Herzen. Immer wieder liefert er eine seiner Lebensweisheiten. Die Geschichte ist lustig weil Karl Klolostrum permanent schräge Sachen erlebt. Ein durch und durch witziger,... Karl Kolostrum ist ein typischer Außenseiter, er ist introvertiert, hat keine engeren Freunde und noch dazu übergewichtig. Er liest viele verschiedene Lebens-Ratgeber und nimmt sich diese sehr zu Herzen. Immer wieder liefert er eine seiner Lebensweisheiten. Die Geschichte ist lustig weil Karl Klolostrum permanent schräge Sachen erlebt. Ein durch und durch witziger, humorvoller Roman.


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