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Schuld und Sühne

(ungekürzte Lesung)

GROSSE WERKE. GROSSE STIMMEN

(6)
Sankt Petersburg um 1860: Der verarmte Student Rodion Raskolnikow hält sich für einen besonderen Menschen, dem es zusteht, Herr über Leben und Tod zu sein. Kaltblütig erschlägt er eine wucherische Pfandleiherin und deren geistig zurückgebliebene Schwester, die es seiner Weltanschauung nach nicht verdient haben zu leben. Auch wenn er seine Tat für gerechtfertigt hält, so hat er doch die Rechnung ohne sein Gewissen gemacht, das ihn von nun an seelisch und körperlich quält. Gerd Wameling führt den Hörer in voller Länge durch die raffiniert erzählten Wirrungen von Schuld, Buße, Liebe und Erlösung, die Dostojewskis Roman zu einem Meisterwerk machen. Ungekürzte Lesung mit Gerd Wameling 3 mp3-CDs | ca. 22 h 13 min
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Gerd Wameling
Erscheinungsdatum 18.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783862317776
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 1468 Minuten
Format & Qualität MP3, 1468 Minuten, 1106.28 MB
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Buchhändler-Empfehlungen

„Verbrechen und Strafe“

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Ja, auch die etwas schwere, russische Literatur gehört zum Kanon und mit diesem Werk darf man auf jeden Fall den Einstieg wagen. Die Verwirrung und Verstörung des Mörders Raskolnikow nach seiner Tat besitzt eine ganz eigene Faszination, für die man sich ein wenig Zeit nehmen sollte. Wer sinnierende Müßiggänger à la Bernhard oder Musil schätzt, wird mit dieser Figur jedenfalls eine ganz besondere Freude haben. Ja, auch die etwas schwere, russische Literatur gehört zum Kanon und mit diesem Werk darf man auf jeden Fall den Einstieg wagen. Die Verwirrung und Verstörung des Mörders Raskolnikow nach seiner Tat besitzt eine ganz eigene Faszination, für die man sich ein wenig Zeit nehmen sollte. Wer sinnierende Müßiggänger à la Bernhard oder Musil schätzt, wird mit dieser Figur jedenfalls eine ganz besondere Freude haben.

„Weltliteratur ... zurecht “

Thomas Horvath, Thalia-Buchhandlung Linz, Lentia City

Raskolnikow ist ein Mörder ist und das ist seine Geschichte. Er baut sich einen Theorie zu seiner Tat, eine Rechtfertigung und scheitert schließ endlich an seinem Skrupel und hält sich daher für unwürdig. Dostojewski ist nicht nur ein Schriftsteller sondern ein Kenner der Tiefen der menschlichen Seele, ja fast schon psychologische beschreibt er seine Charakter, ihre Gedanken und deren Umfeld. Meine Empfehlung geben Sie geschätzter Leser diesem Buch seine Zeit, die Sprache ist nun mal aus einer anderen Zeit. Raskolnikow ist ein Mörder ist und das ist seine Geschichte. Er baut sich einen Theorie zu seiner Tat, eine Rechtfertigung und scheitert schließ endlich an seinem Skrupel und hält sich daher für unwürdig. Dostojewski ist nicht nur ein Schriftsteller sondern ein Kenner der Tiefen der menschlichen Seele, ja fast schon psychologische beschreibt er seine Charakter, ihre Gedanken und deren Umfeld. Meine Empfehlung geben Sie geschätzter Leser diesem Buch seine Zeit, die Sprache ist nun mal aus einer anderen Zeit.

Kundenbewertungen

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Psychologisches Krimi-Duell
von NiWa aus Euratsfeld am 27.09.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Rodion Raskalnikow schmeißt sein Studium in St. Petersburg hin, grenzt sich selbst von sozialen Kontakten ab und vergräbt sich in die fixe Idee, eine Pfandleiherin nicht nur um ihr Vermögen sondern auch gleich um ihr Leben zu bringen. Er sei als Übermensch geboren, ist Rodions Meinung, und dies gebe... Rodion Raskalnikow schmeißt sein Studium in St. Petersburg hin, grenzt sich selbst von sozialen Kontakten ab und vergräbt sich in die fixe Idee, eine Pfandleiherin nicht nur um ihr Vermögen sondern auch gleich um ihr Leben zu bringen. Er sei als Übermensch geboren, ist Rodions Meinung, und dies gebe ihm das Recht, einen Mord zu begehen. Doch bei seinen Überlegungen vergisst er ganz auf die Konsequenzen, die so ein Raubmord mit sich bringt … Raskalnikow begeht also die Tat, die er sich schon so schön im Kopf zurecht gelegt hatte und dann geht doch einiges dabei schief. Unvermittelt driftet er in einen paranoiden Wahn ab, weiß nicht wem er trauen kann, sieht im Freund den Feind oder umgekehrt? Und die Polizei ist ihm auf den Fersen oder ist das auch nur Einbildung? Im Vordergrund steht natürlich Raskalnikow, ein Mörder, Unsympathler, der Idealtyp eines Antihelden. Die Abscheu gegen Rodion stieg gleichzeitig mit der gelesenen Seitenzahl und trotzdem habe ich manchmal sogar Mitleid mit ihm empfunden. Dostojewski zeichnet ein psychologisches Bild des Täters und zeigt sich in diesem Feld besonders bewandert. Sogar der ermittelnde Polizeibeamte Porfiri entpuppt sich als früher Profiler, der immer wieder in seine psychologische Trickkiste greift, um ein Verhör voran zu treiben. Doch anders als erwartet ist auch Rodion diesem Spiel nicht abgeneigt, auch wenn ihm seine wachsende Paranoia zu überrumpeln droht. Für mich waren diese Duelle zwischen dem Ermittler und Raskalnikow sehr amüsant zu lesen und obwohl ich Rodion eher abgeneigt war, fühlte ich mich gleichzeitig mit ihm in die Ecke gedrängt. Bei vielen dieser Passagen musste ich an den bekannten Inspektor Colombo aus der gleichnamigen Fernsehserie denken, dem das psychologische Spiel der Unscheinbarkeit auf den Leib geschneidert war. Mit den vielen Nebenpersonen und -handlungen habe ich mich doch etwas geplagt. Die vielen russischen Namen haben mich manchmal verwirrt, sodass ich mehrere Stellen noch einmal lesen musste, um zu verstehen, mit wem ich es jetzt eigentlich zutun habe. Hinderlich war hier die russische Eigenheit, Personen mit mehreren Namen zu versehen, die dann willkürlich verwendet werden. Es kommt sogar vor, dass eine Person in einem Absatz dreimal unterschiedlich bezeichnet wird! Daraus habe ich auf jeden Fall gelernt, dass ich mir beim nächsten „Russen“ Notizen zu den Namen der Charaktere machen werde. „Schuld und Sühne“ war mein erster russischer Klassiker. Das Werk ist ursprünglich 1866 erschienen und so habe ich mir einen dementsprechend altmodischen Schreibstil und eine zurückhaltendere Erzählweise erwartet. Aber ich hatte natürlich nicht mit Dostojewski gerechnet. Kaum zu glauben, mit welch moderner Sprache er bereits damals dieses großartige Werk geschrieben hat. Es lässt sich sehr gut und flüssig lesen, hält meistens die Spannung und überrascht mit einer erschreckenden Brutalität, die man auch heutzutage nur selten in einem Kriminalroman so finden kann. © NiWa

Gute Version
von einer Kundin/einem Kunden aus Flintsbach a. Inn am 28.12.2012
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch muss man nicht beurteilen: Ein Meilenstein der Literatur. Hier liegt eine sehr gute Fassung in der Übersetzung von Hermann Röhl vor. Das gibt mir die Gelegenheit mein nächstes Taschenholzbuch zu entsorgen.

Fußnoten "en masse"
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 20.12.2012
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch ist natürlich bekannt und zählt zu Recht als Meisterwerk. Aber was mir an dieser günstigen Kindle-Version sehr gut gefällt sind die vielen Fußnoten, die die französischen Ausdrücke erklären. Ich kann nämlich gar kein Französisch. Das ist schon praktisch.