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Der alte Mann und das Meer

(gekürzte Lesung)

84 Tage lang hat der kubanische Fischer Santiago keinen Fang mehr gemacht. Verzweifelt ist er auf einen Erfolg aus und wagt sich immer weiter in den Golfstrom hinaus. Als endlich ein gigantischer Schwertfisch anbeißt, beginnt ein zwei Tage und zwei Nächte währender Kampf, den der alte Mann schließlich gewinnt. Doch der Sieg wird zur Niederlage: Auf dem Rückweg wird die Beute von Haien angefallen, gegen die sich der alte Mann zu wehren versucht. Es ist ein Ringen um Leben und Tod. Für seine Erzählung erhielt Hemingway 1954 den Literaturnobelpreis.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Ernst Ginsberg
Erscheinungsdatum 20.05.2011
Sprache Deutsch
EAN 4057664011510
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 74 Minuten
Format & Qualität MP3, 74 Minuten, 58.9 MB
Verkaufsrang 613
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Kundenbewertungen

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Der Mann und sein Fisch
von margaret k. am 10.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In dem Buch geht es um einen alten Mann, der Fischer ist. Doch er hat schon lange kein Glück mehr mit den Fischen. Eines Tages weiß er jedoch genau, dass es ein besonderer Tag werden wird. Der Stil ist sehr einfach geschrieben, sodass man alles gut versteht. Und auch die Geschichte an sich ist sehr einfach und eigentlich pass... In dem Buch geht es um einen alten Mann, der Fischer ist. Doch er hat schon lange kein Glück mehr mit den Fischen. Eines Tages weiß er jedoch genau, dass es ein besonderer Tag werden wird. Der Stil ist sehr einfach geschrieben, sodass man alles gut versteht. Und auch die Geschichte an sich ist sehr einfach und eigentlich passiert nicht viel. Dennoch kann man viel zwischen den Zeilen lesen, weshalb mich das Buch zum Nachdenken angeregt hat. Trotz der simplen Handlung, fand es ich interessant wie abenteuerlich das Fischen beschrieben wird. Deshalb hatte ich das relativ kurze Buch auch schnell durchgelesen, da ich wissen wollte wie es endet. Allgemein ist es eine tiefgründige Geschichte über Geduld, nicht aufgeben und vieles mehr. Das Fischen ist da eher wie eine symbolische Fabel für das Leben. Es ist ein Buch, über das man am Ende nachdenken sollte, um es wirklich zu verstehen, denn so ist es nur eine einfache Geschichte über einen Mann, der fischen geht.

Gehört in jedes Buchregal
von einer Kundin/einem Kunden am 22.10.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein abenteuerlicher Fischerroman über einen alten Mann auf hoher See, der den größten Fisch seines Lebens fängt. Ein Muss für jeden, der Freude an Klassikern hat.

Der Fang seines Lebens
von NiWa am 04.09.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der alte Fischer Santiago hat schon tagelang kein Glück. Lange Zeit hinweg ist ihm kein Fisch ins Netz gegangen. Trotzdem ist er optimistisch und ahnt nicht, dass ihm der Fang seines Lebens bevorsteht. Es ist schwierig hierzu eine Rezension zu schreiben, ohne nicht zu viel von der Geschichte zu verraten. Diese Novelle them... Der alte Fischer Santiago hat schon tagelang kein Glück. Lange Zeit hinweg ist ihm kein Fisch ins Netz gegangen. Trotzdem ist er optimistisch und ahnt nicht, dass ihm der Fang seines Lebens bevorsteht. Es ist schwierig hierzu eine Rezension zu schreiben, ohne nicht zu viel von der Geschichte zu verraten. Diese Novelle thematisiert meiner Meinung nach das Alter, das Leben und die Kraft, die in beiden steckt. Es geht außerdem um das Meer und die Liebe dazu. Der alte Fischer Santiago hat schon lange Zeit kein Glück mehr gehabt. Er ist ein Mensch, der sich nicht mehr für viel interessiert. Er lebt in seiner bescheidenen Hütte auf Kuba, schläft auf Zeitungspapier und wartet ab, was ihm das Leben noch beschert. Die Geschichte wird aus der auktorialen Perspektive erzählt, die uns immer wieder an Santiagos Gedanken teilhaben lässt. Großteils befindet man sich mit Santiago mitten am Meer und kann nicht anders, als das Durchhaltevermögen des alten Mannes zu bewundern. Er nimmt die Dinge wie sie kommen, ohne sich zu beklagen, und hängt dabei seinen Gedanken nach. Ich muss schon zugeben, dass mich die Handlung an sich nicht beeindruckt hat, weil eigentlich nicht viel passiert. Trotzdem vermittelt Hemingway ein eindrucksvolles Gefühl für die Situation. Man spürt das Meer, wie es einen sanft im Boot schaukelt, schmeckt das Salz, leckt es von den Lippen, und bekommt eine Ahnung von der Kraft, dem Leben und der Natur, die in Santiago und seinem kleinen Boot stecken. Ich habe die Erzählung weder als spannend, noch poetisch oder informativ empfunden. Trotzdem hat sie bleibenden Eindruck auf mich gemacht, den ich nur schwer in Worte fassen kann. Einerseits erinnert sie an eine Anekdote, die man Freunden und Bekannten nach einer Urlaubsreise erzählt, andrerseits beinhaltet sie so viel Bescheidenheit und Demut, dass man darüber nur staunen und nachdenken kann. Ich glaube, „Der alte Mann und das Meer“ gehört zu jenen Geschichten, von denen man nicht richtig weiß, was sie einen sagen wollen, und einen deshalb zum Grübeln bringen. Die Erzählung erinnert mich an das Meer. Sie ist voller Leben und Schaffensdrang. Sie schaukelt einen in den Schlaf und dann peitscht sie einen auf. Sie ist voll unglaublicher Tiefe, aber auch seichter Stellen. Manchmal kann man bis zum Grund blicken, aber meistens verliert man sich in seiner dunklen Unendlichkeit. Alles in allem ist mir aber egal, was Hemingway damit sagen wollte, denn mir hat Santiagos Geschichte gut gefallen, auch wenn sie für mich undurchschaubar ist. Wer sich für Hemingways Novelle interessiert, dem kann ich also nur empfehlen, sich gemeinsam mit Santiago auf den Fang seines Lebens einzulassen.