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Was man von hier aus sehen kann

Roman

(173)
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.
›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan
Rezension
»Das hat fast etwas von einem Märchen. […] Ein schönes Buch.«
Thomas Schindler, ARD MoMa

»Das Buch hat viele Herzen von tollen Buchhändlern für sich eingenommen.«
Dorothee Junck, ARD MoMa

»Ein schön schräger Heimatroman.«
Denis Scheck, DRUCKFRISCH

»Lekys Buch ist originell und schräg, vordergründig vor allem heiter, es steckt aber voller Melancholie und Lebensweisheit.«
Silke Hellwig, BREMER NACHRICHTEN

»Eine großartige Geschichte!«
Andrea Braunsteiner, WOMAN

»Das ist ein wunderbares, kluges, amüsantes, tiefsinniges Buch.«
Manuela Reichart, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»Ein leichtes und originelles Buch, dessen Gewicht trotzdem nicht zu unterschätzen ist.«
Claudia Voigt, LITERATURSPIEGEL

»Es [ist] Mariana Leky gelungen, mit ›Was man von hier aus sehen kann‹ wohl eines der beglückendsten Bücher des Jahres zu schreiben. […] Auf jeder Seite sind mindestens drei Sätze, die man anstreichen, abschreiben oder jemandem vorlesen möchte.«
Judith Liere, STERN

»Schmerz und Tod und Liebe sind in diesem Buch eng miteinander verflochten.«
Jörg Magenau, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Ich weiß nicht, wie oft ich dieses Buch schon verschenkt habe, weil ich es so gerne mag.«
Luzia Braun, ZDF Blaues Sofa

»Mariana Leky ist die Skurrilitätsbeauftragte der deutschen Gegenwartsliteratur.«
Jörg Plath, DLF Kultur

»Eines der besten Bücher dieses Jahres«
Nicola Steiner, SRF 1 BuchZeichen

»Das ist vielleicht ein schönes Buch […] Das müssen sie lesen! Es ist eines der liebevollsten und komischsten Bücher seit langem.«
Elke Heidenreich, WDR4

»Bei diesem Roman habe ich mich jeden Abend gefreut, ihn weiterlesen zu dürfen.«
Daniela Thiele, FLOW

»Die Stimmung in diesem Buch ist märchenhaft, fantastisch und herzerwärmend.«
Susanne Lenz, BERLINER ZEITUNG

»Sie schafft ein Literaturkunstwerk, das etwas auslöst, was nur wenigen Büchern gelingt: Es macht glücklich.«
Melanie Brandl, MÜNCHENER MERKUR

Mariana Leky kreiert in ›Was man von hier aus sehen kann‹ eine eigenständige, wundersame Welt - auch sprachlich.«
Jacqueline Thör, DIE ZEIT

»Es ist eines der ganz wenigen Bücher, die ich gleich nochmal lesen würde.«
Jörg Petzold, FLUX FM

»[Das Buch] hat etwas Wärmendes, zu Herzen gehendes in der Schwere der Themen, die es behandelt.«
Jörg Magenau, RBB KULTURRADIO

»Ein skurriles Porträt über die Irrungen und Wirrungen eines Dorfes im Westerwald.«
FOCUS

»Ich hab mich regelrecht verliebt in diese Leute im Dorf.«
Nicola Steiner, SRF Literaturclub

»Die Erzählmelodie ist wunderschön. So habe ich das eigentlich noch nie in einem Buch gelesen.«
Stina Werenfels, SRF Literaturclub

»Hinreißend, aber unaufdringlich. […] Was mich an diesem Roman hält, ist der zauberhafte Stil. Das ist ein Triumph der Literatur.«
Rüdiger Safranski, SRF Literaturclub

»Das ist ein zaubervolles Buch, das die Provinz liebevoll auf den Arm nimmt.«
Marianne Sax, THURGAUER ZEITUNG

»Ein sympathischer, lebenssatter, gekonnt erzählter Roman.«
Manuela Reichardt, WDR 3 GUTENBERGS WELT

»Magischer Realismus in einem Dorf im Westerwald«
Denis Scheck, ARD DRUCKFRISCH

»Ein Meisterwerk!«
Ariane Heimbach, BRIGITTE WOMAN

»Eine Geschichte, in der man sich auch in den traurigsten Momenten so geborgen fühlt wie in der Lieblingsstrickjacke.«
Susanna Wengeler, BUCHKULTUR

»Auf jeden Fall ein neues Lieblingsbuch.«
Britta Heidemann, WAZ

»Von Berlin-Mitte oder Manhattan lässt es sich leicht erzählen. Doch manchmal ist es reizvoller, die tiefe Provinz zu erkunden, um etwas über die Menschen zu erfahren.«
Rainer Moritz, CHRISMON

»›Was man von hier aus sehen kann‹ ist absolut lesenswert. Ein Fest für alle Menschen, die die leisen Töne lieben und die vielen Möglichkeiten, die Worte und Text der Phantasie zu bieten haben.«
David Mesche, Buchbox! Berlin, für die Jury des »Lieblingsbuches der Unabhängigen«

»Leky hat – wie John Irving als Vorbild – ein wunderbares Talent für Menschen mit Tics und Marotten, mit besonderen Gaben und bizarren Ritualen, die doch alle im Alltagsleben gründen. Man muss sie einfach gernhaben.«
Wolf Ebersberger, NÜRNBERGER ZEITUNG

»Mit ihrem dritten Roman ist die gebürtige Kölnerin Leky, Jahrgang 1973, offenkundig angetreten, nicht nur der Figur der Großmutter, sondern auch dem literarisch unterbelichteten Westerwald die verdienten poetischen Denkmäler zu setzen.«
Julia Schröder, STUTTGARTER ZEITUNG

»Dies ist ein Roman, der auf ganz leisen Sohlen angeschlichen kommt, um einen fest zu packen und dann bis zum Schluss nicht mehr loszulassen. [Nach der Lektüre] vermisst man die Gestalten aus Lekys Buch, weil sie trotz aller Fantastik des Romans so echt wirken, wie man es selten in der Literatur antrifft.«
Meike Schnitzler, BRIGITTE

»Ein hinreißender Roman über Leben, Lieben, Sterben und Hoffen.«
Anita Lehmeier, STYLE

»Mariana Leky schreibt, als hätte sie sich jedes Wort neu ausgedacht und dann daraus mal kichernd, mal sanft Sätze gebaut.«
Andrea Huss, EMOTION

»Zum Lachen, zum Weinen, zum wieder an die Liebe glauben! Eine wunderliche und wunderbare Mischung aus Anna Gavalda und Alina Bronsky, der unkitschigste und dennoch romantischste Liebesroman des Sommers!«
Karla Paul, ARD Buffet

»Ein Buch, das mit seinem bedächtigen Witz höchst tröstlich wirkt [...] und das zum Wiederundwiederlesen ins Regal gehört.«
Britta Heidemann, WAZ

»[Lekys außergewöhnliche Sprache] ist überraschend, komisch, voller unerwarteter Verknüpfungen.«
Claudia Lehnen, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Skurril, phantastisch, aber ungemein liebevoll erzählt die deutsche Autorin Mariana Leky ihre Dorfgeschichten.«
Karin Waldner-Petutschnig, KLEINE ZEITUNG

»Das skurrile Porträt der Dorfgemeinschaft lässt einen nicht mehr los. Ein kluger Roman, bei dem man lachen und weinen kann.«
Jessica Will, RUHR NACHRICHTEN

»Sprachlich brillant«
HAMBURGER MORGENPOST

»Es ist eines dieser Bücher, die glücklich machen können. Niemals kitschig, niemals oberflächlich. Klug und einfühlsam und mit glühender Liebe zur Sprache.«
Bianca Schwarz, HR2 KULTUR

»Das Buch hat alles. Es ist witzig, traurig, und die Autorin geht sehr liebevoll mit den Charakteren um, die sie beschreibt.«
Florian Langhoff, RP-ONLINE

»Lesen sollte man es vor allem, um sich von Mariana Lekys grandioser Sprachkunst immer wieder überraschen zu lassen.«
Katharina Mahrenholtz, NORDDEUTSCHER RUNDFUNK

»Ein empfehlenswertes Buch über ein Dorf im Westerwald und auch darüber, dass man im rechten Augenblick nie sagen kann, was man sagen müsste.«
Jörg Plath, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR Lesart

»Lesen sollte man [das Buch] vor allem, um sich von Mariana Lekys grandioser Sprachkunst immer wieder überraschen zu lassen.«
Katharina Mahrenholtz, NDR KULTUR

»Ein Buch, das man jedem in die Hand drücken möchte, einfach, weil es so hinreißend ist!«
Johanna Siebert, BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG

»Wahnsinnig poetisch […]. Ein Märchen für Erwachsene.«
Petra Hartlieb, ORF FERNSEHEN heute leben

»Selten habe ich ein gleichzeitig so lustiges wie tiefgründiges Buch gelesen. Solche Bücher sind rar. Sie lassen einen über die Seltsamkeiten und kleinen Wunder des Lebens nachdenken – wie der Anblick eines Okapis.«
Thomas Böhm, RADIOEINS Die Literaturagenten

»Gönnen Sie sich etwas Gutes.«
Gérard Otremba, SOUNDSANDBOOKS.COM

»›Was man von hier aus sehen kann‹ von Mariana Leky; bis jetzt eines der besten Bücher des Jahres.«
Kirsten Guthmann, RADIO 91.2
Portrait
Mariana Leky studierte nach einer Buchhandelslehre Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Bei DuMont erschienen der Erzählband ›Liebesperlen‹ (2001), die Romane ›Erste Hilfe‹ (2004), ›Die Herrenausstatterin‹ (2010) sowie ›Bis der Arzt kommt. Geschichten aus der Sprechstunde‹ (2013). 2017 erschien ihr Roman ›Was man von hier aus sehen kann‹, der wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste stand. Die Autorin lebt in Berlin und Köln.

Mit ihren ersten Erzählungen gewann sie den Allegra Preis 2000. Für den 2001 bei DuMont erschienenen Erzählband ›Liebesperlen‹ wurde sie mit dem Niedersächsischen Literaturförderpreis und dem Stipendium des Landes Bayern ausgezeichnet. 2005 wurde sie für ihren Roman ›Erste Hilfe‹ mit dem Förderpreis für junge Künstler in der Sparte Dichtung/Schriftstellerei des Landes NRW ausgezeichnet. ›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das ›Lieblingsbuch der Unabhängigen‹ 2017 – gewählt von Buchhändlerinnen und Buchhändlern aus ganz Deutschland.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 30.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9839-8
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 21,3/14,4/3 cm
Gewicht 452 g
Auflage 18. Auflage
Verkaufsrang 149
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
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„Was man von hier aus sehen kann“

Lisa S., Thalia-Buchhandlung St. Pölten

..."ich sah noch wie das winzige Auge des Kaninchens rot wurde, dann nahm Martin meinen Kopf und drückte mein Gesicht an seinen Hals. "Schau nicht hin!" sagte er. Ich beschloss Martin später zu heiraten, weil ich fand der Richtige sei der, der einem das Hinsehen erspart, wenn die Welt ihren Lauf nimmt."......

Mit "Was man von hier aus sehen kann" ist es Mariana Leky gelungen den Heimatroman aus seiner verstaubten Ecke zu holen und uns dorthin zu entführen was Luise, Martin und Selma ihr Zuhause nennen.
Immer wenn Selma im Traum ein Okapi erscheint, stirbt in den nächsten 24 Stunden jemand in ihrem Dorf. Doch wohin mit der Angst vor dem Tod? Wagen was man schon so lange verbirgt? Wo einem die Liebe doch immer zu den ungünstigsten Zeiten in die Quere kommt!?

Tiefsinnig, erfrischend, herzzerreißend, wärmend und hinreißend sind nur einige der Worte die mir zu diesem zauberhaften Roman einfallen, denn diese Geschichte schafft etwas, das nicht viele Geschichten schaffen: sie bleibt.
..."ich sah noch wie das winzige Auge des Kaninchens rot wurde, dann nahm Martin meinen Kopf und drückte mein Gesicht an seinen Hals. "Schau nicht hin!" sagte er. Ich beschloss Martin später zu heiraten, weil ich fand der Richtige sei der, der einem das Hinsehen erspart, wenn die Welt ihren Lauf nimmt."......

Mit "Was man von hier aus sehen kann" ist es Mariana Leky gelungen den Heimatroman aus seiner verstaubten Ecke zu holen und uns dorthin zu entführen was Luise, Martin und Selma ihr Zuhause nennen.
Immer wenn Selma im Traum ein Okapi erscheint, stirbt in den nächsten 24 Stunden jemand in ihrem Dorf. Doch wohin mit der Angst vor dem Tod? Wagen was man schon so lange verbirgt? Wo einem die Liebe doch immer zu den ungünstigsten Zeiten in die Quere kommt!?

Tiefsinnig, erfrischend, herzzerreißend, wärmend und hinreißend sind nur einige der Worte die mir zu diesem zauberhaften Roman einfallen, denn diese Geschichte schafft etwas, das nicht viele Geschichten schaffen: sie bleibt.

„Schonmal von einem Okapi geträumt?“

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Ein sehr einfühlsamer, dezent erzählter Roman, der nicht an schrägen Figuren spart, die dem Leser aber garantiert ans Herz wachsen. Gerade auch sprachlich eine große Freude, da die Autorin sehr geschickt mit Sprichwörtern und Phrasen spielt. Die Mischung sorgt für ein ausgezeichnetes Stück Belletristik! Ein sehr einfühlsamer, dezent erzählter Roman, der nicht an schrägen Figuren spart, die dem Leser aber garantiert ans Herz wachsen. Gerade auch sprachlich eine große Freude, da die Autorin sehr geschickt mit Sprichwörtern und Phrasen spielt. Die Mischung sorgt für ein ausgezeichnetes Stück Belletristik!

„Wenn Selma von einem Okapi träumt..“

Kathrin Honauer, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

...ist gewiss dass innerhalb von 24 Stunden jemand aus dem kleinen Dorf im Westerwald sterben wird.
Als dies eines Tages wieder passiert gerät das ganze Dorf in Aufruhr.

Mit viel Gefühl zeichnet Leky das Bild eines beschaulichen Dorfes und dem Leben der etwas schrulligen Bewohner. Zusammen mit Luise, der Ich-Erzählerin, erleben sie Verlust und Trauer, Freude und Liebe.

Eines der besten Bücher das ich seit langem gelesen habe.
...ist gewiss dass innerhalb von 24 Stunden jemand aus dem kleinen Dorf im Westerwald sterben wird.
Als dies eines Tages wieder passiert gerät das ganze Dorf in Aufruhr.

Mit viel Gefühl zeichnet Leky das Bild eines beschaulichen Dorfes und dem Leben der etwas schrulligen Bewohner. Zusammen mit Luise, der Ich-Erzählerin, erleben sie Verlust und Trauer, Freude und Liebe.

Eines der besten Bücher das ich seit langem gelesen habe.

Margarete Stadlbauer, Thalia-Buchhandlung Linz, Online-Shop

Dieser Roman ist einfach schön. Er hat mich traurig und glücklich gemacht. Die Geschichte ist gefühlvoll, bizarr und hinreißend. Die Charaktere voller Charme und Liebenswürdigkeit. Dieser Roman ist einfach schön. Er hat mich traurig und glücklich gemacht. Die Geschichte ist gefühlvoll, bizarr und hinreißend. Die Charaktere voller Charme und Liebenswürdigkeit.

„einfach nur großes, berührendes Lesevergnügen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

"Wenn das, was man lange angeschaut hat, etwas Bedeutsames war, etwas, das das ganz großflächige Leben in einer einzigen Bewegung umdreht, dann taucht dieses Nachbild immer wieder auf. " Sagt Selma. Selma ist Luises Großmutter. Luises Oma hat eine, im ganzen Ort für bare Münze genommene Fähigkeit. Sie kann den Tod vorhersehen. Nicht wer, nicht wo, nicht wann genau. Wenn sie von einem Okapi träumt, dann stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Und daran glaubt jeder im Dorf. Beinahe. Nur Luises Vater hält es für ausgemachten Unsinn. Als Luises allerbester Freund Martin bei einem tragischen Unglück ums Leben kommt, gerät Luises ganzes Leben aus den Fugen.
"Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky ist einfach nur großes, berührendes Lesevergnügen
"Wenn das, was man lange angeschaut hat, etwas Bedeutsames war, etwas, das das ganz großflächige Leben in einer einzigen Bewegung umdreht, dann taucht dieses Nachbild immer wieder auf. " Sagt Selma. Selma ist Luises Großmutter. Luises Oma hat eine, im ganzen Ort für bare Münze genommene Fähigkeit. Sie kann den Tod vorhersehen. Nicht wer, nicht wo, nicht wann genau. Wenn sie von einem Okapi träumt, dann stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Und daran glaubt jeder im Dorf. Beinahe. Nur Luises Vater hält es für ausgemachten Unsinn. Als Luises allerbester Freund Martin bei einem tragischen Unglück ums Leben kommt, gerät Luises ganzes Leben aus den Fugen.
"Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky ist einfach nur großes, berührendes Lesevergnügen

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
173 Bewertungen
Übersicht
139
32
2
0
0

Ein wunderschönes Herzensbuch das verzaubert
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Selten habe ich so ein berührendes und tiefsinniges Buch gelesen, bei dem ich gleichzeitig so viel und herzhaft lachen musste. Mit wunderbar liebevoll gestalteten, vielschichtigen, herrlich verschrobenen Charakteren der kleinen Dorfgemeinschaft, die die Handlung erst zu etwas besonderem machen. "Was man von hier aus sehen kann" ist eine Geschichte... Selten habe ich so ein berührendes und tiefsinniges Buch gelesen, bei dem ich gleichzeitig so viel und herzhaft lachen musste. Mit wunderbar liebevoll gestalteten, vielschichtigen, herrlich verschrobenen Charakteren der kleinen Dorfgemeinschaft, die die Handlung erst zu etwas besonderem machen. "Was man von hier aus sehen kann" ist eine Geschichte zum Lachen und Weinen, so abwechslungsreich und unvergesslich wie das Leben selbst.

Die Figuren ins Herz geschlossen
von einer Kundin/einem Kunden aus Dorsten am 28.06.2018

Eins vorweg: ich habe das Hörbuch gehört - es war eine Empfehlung der Buchhandlung und ich war zunächst etwas skeptisch.... "was soll an einem Roman aus dem Westerwald" so schön sein? Krimis sind da eher mein Ding. Auf einer langen Autofahrt habe ich mit hören angefangen und es hat... Eins vorweg: ich habe das Hörbuch gehört - es war eine Empfehlung der Buchhandlung und ich war zunächst etwas skeptisch.... "was soll an einem Roman aus dem Westerwald" so schön sein? Krimis sind da eher mein Ding. Auf einer langen Autofahrt habe ich mit hören angefangen und es hat mich schnell in seinen Bann gezogen: :Martin, Luise, Selma , Elsbeth und der Optiker und und und. Es ist so schön gelesen, dass ich es nur empfehlen kann. Manchmal habe ich laut lachen müssen, dann hat es mich berührt, dann machte es mich traurig.. dann wieder musste ich schmunzeln... Jede Figur ist besonders, jede hat ihre eigenen Charme. ich möchte den Inhalt nicht erzählen. Machen sie sich ihr eigenes Bild. Vielleicht fasziniert das Hörbuch sie auch so schnell wie mich-vielleicht ist es nicht ihr Ding. Die Geschichte und die Figuren sind es wert, es zu versuchen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß Wahrscheinlich hätte ich es als Krimileserin nie gelesen.

"Du hast die Welt erfunden"
von Dr. M. am 21.06.2018

">>Nein>du warst das<<, Und das war das Letzte, was sie sagte." Selma ist Luises Großmutter, und Luise erzählt in diesem Buch über Selma und sich. In diesem letzten Dialog auf Selmas Sterbebett offenbart sich mit letzter Deutlichkeit die innige Selbstverständlichkeit einer tiefen Liebe zwischen... ">>Nein>du warst das<<, Und das war das Letzte, was sie sagte." Selma ist Luises Großmutter, und Luise erzählt in diesem Buch über Selma und sich. In diesem letzten Dialog auf Selmas Sterbebett offenbart sich mit letzter Deutlichkeit die innige Selbstverständlichkeit einer tiefen Liebe zwischen Enkelin und Großmutter. Die kleine Luise lernte die Welt durch die Augen Selmas kennen. Und Selma verstand sie neu mit Luise. Um Liebe geht es in diesem ungewöhnlichen und sehr zarten, aber gleichzeitig robusten Buch. Es spielt im Westerwald und über eine lange Zeit, was aber eigentlich völlig egal ist. Wichtig ist nur der kleine Kosmos, in dem sich Luise, Selma und die wenigen Menschen bewegen, die ihnen irgendwie nahe sind oder sein wollen. Man könnte meinen, dass es um nichts geht. Außer um die teils wirklich skurrilen Beziehungsgeflechte, die Menschen entwickeln. Da ist der Optiker, der nur einmal bei seinem wirklichen Namen genannt wird. Er liebt Selma, bringt es aber nicht fertig, es ihr zu gestehen. Oder der buddhistische Mönch, dem Luise im Wald begegnete. Beide verlieben sich. Aber der Mönch lebt in Japan und glaubt, er wäre stärker als seine Liebe. Trotz dieser zwar gelegentlich seltsamen, aber doch nicht ungewöhnlichen Ausgangslage fesselt dieses Buch. Mariana Lekys lakonische erzählerische Präzision gibt ihrer Geschichte eine beschwingende Leichtigkeit, mit der sie völlig unbefangen die feinen Fäden menschlicher Beziehungen entwirrt und mit hintergründigem Witz schildert. Leky besitzt ein unfassbares Talent, mit dem nur wenige Autoren gesegnet sind: Sie schafft es, etwas präzise beschreiben, das sich gewöhnlich Worten und Sätzen entzieht. Wie Menschen mit ihrer Liebe ringen, so kann man es auf dem Cover lesen, sei das Thema dieses Romans. Und das stimmt. Ein großes Thema, das Leky schwerelos, sanft, aber mit einer Eindringlichkeit bearbeitet, auf die man nicht gefasst ist. Ein wirklich in jeder Hinsicht überraschendes und fröhliches Buch.