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Erzähl es niemandem!

Die Liebesgeschichte meiner Eltern

(16)
Dass sie jüdische Wurzeln hat, erfährt Randi Crott erst, als sie erwachsen ist. Und genau wie ihre Mutter 1942 soll auch sie jetzt – über zwei Jahrzehnte nach dem Krieg – mit niemandem darüber sprechen. Bis zum Tode des Vaters bleibt seine Geschichte verborgen. Weggepackt in alten Briefen und Dokumenten.
Mit großer Leidenschaft rekonstruiert die Autorin den Lebensweg ihrer Eltern. Er reicht von der Verfolgung der Juden in Deutschland über die deutsche Besatzung in Norwegen bis hin zu den Problemen der Vergangenheitsbewältigung nach dem Krieg.
Randi Crotts bewegende Familiengeschichte wurde zum Bestseller und stand monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste. Nun wurde ihr Buch von Klaus Martens kongenial verfilmt. Der Dokumentarfilm war bundesweit in den Kinos aller großen Städte zu sehen. Er ist jetzt auf DVD erhältlich.

„Ohne Hitler hätte es mich nicht gegeben. Welches Gefühl ist für so einen Fall reserviert? Ich bin auf der Welt, weil meine norwegische Mutter sich in einen deutschen Besatzungssoldaten verliebt hat. Aber es gibt noch eine andere Wahrheit, die mir lange genug verschwiegen wurde.“
RANDI CROTT
Rezension
Es war an der Zeit. Nun kann sich jeder Zeit für die ganze Geschichte nehmen. Es lohnt sich.“
GENERAL-ANZEIGER

„Eindringlich, ohne je ins Sentimentale abzugleiten.“
BERLINER, FR, KSTA und KÖLNISCHE RUNDSCHAU-Beilage

„Ein mitreißender, ebenso warmherzig-liebevoller wie sachkundig-erhellender Bericht über eine unwahrscheinliche lebenslange Liebe gegen alle erdenklichen privaten und politischen Wiederstände.“
JÜDISCHE ZEITUNG

„Bewundernswert lakonisch. Die Tatsachen sind aufregend genug. (…) So wird aus einem längst vergessenen Kapitel der Geschichte eine höchst anschauliche Vergegenwärtigung (…) So spannend wie ein Krimi. Ihre Liebe bildet den absoluten Gegensatz zum totalen Krieg.“
BUCHMARKT

„Ein tief berührendes Buch, das man bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen mag.“
Maren Schürmann, WAZ

„Liebe ist nicht nur ein Wort. Das begreift man, wenn man das Buch (…) liest.“
DIE TAGESPOST

„Journalistin Randi Crott hat in ‚Erzähl es niemandem!‘ nicht nur das Schicksal ihrer Eltern, sondern auch norwegisch-deutsche Geschichte dokumentiert. Widersprüchliche Gefühle und Ängste.“
AACHENER ZEITUNG

„Der Roman schafft es, eine geschichtlich nur allzu relevante Zeit, die ab und an droht in Vergessenheit zu geraten, wieder anschaulich zu vergegenwärtigen. Und das alles, ohne dabei sentimental zu wirken, die Fakten sprechen schließlich für sich.“
MITTELDEUTSCHE ZEITUNG

"Eindrucksvoll schildert die Journalistin Randi Crott die verschlungenen Lebenswege ihrer Eltern und schafft damit ein beeindruckendes Zeitzeugnis, das seinesgleichen sucht."
DELMENHORSTER KREISBLATT

"Ein Kapitel deutscher Geschichte, das hierzulande kaum präsent ist […]. Lesenswert."
Barbara Homolka, TAUBER-ZEITUNG DIE WOCHE/KOMPAKT
Portrait
Lillian Crott Berthung, geboren 1922 im nordnorwegischen Harstad. Seit 1947 lebt sie in Deutschland, wo sie auch als Übersetzerin und Dolmetscherin gearbeitet hat. 1989 veröffentlichte sie den Gedichtband ›Det var en gang et lite sted‹. Für die Tageszeitung Harstad Tidende schreibt sie Erzählungen.
Randi Crott, geboren 1951 in Wuppertal, ist Journalistin und arbeitet für Radio und Fernsehen. Sie war Moderatorin von WDR-Sendungen wie Mittagsmagazin, Montalk, Funkhausgespräche, West.art-Talk, West.art Literatur im Römer, Aktuelle Stunde, ARD-Radionacht der Hörbücher und 3 nach 9 und ist Autorin verschiedener Filme.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 26.11.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9640-0
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 215/145/30 mm
Gewicht 468
Abbildungen 25 Schwarz-Weiß- Abbildungen,
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 16.157
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Gut, dass es doch erzählt wurde
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2012

Randi Crott erzählt die wahre Liebesgeschichte ihrer Eltern – von einem jungen deutschen Soldaten im zweiten Weltkrieg, der Halbjude ist und sich in der Soldatenuniform im besetzen Norwegen versteckt hält und von der jungen Norwegerin, die sich in diesen Soldaten verliebt – trotz aller Hindernisse und Anfeindungen. Ein beeindruckendes Werk... Randi Crott erzählt die wahre Liebesgeschichte ihrer Eltern – von einem jungen deutschen Soldaten im zweiten Weltkrieg, der Halbjude ist und sich in der Soldatenuniform im besetzen Norwegen versteckt hält und von der jungen Norwegerin, die sich in diesen Soldaten verliebt – trotz aller Hindernisse und Anfeindungen. Ein beeindruckendes Werk – so schön wie eine Liebesgeschichte und sehr bewegend!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Eine Liebe in schweren Zeiten
von Monika Schulte aus Hagen am 22.08.2012

Liebe auf den ersten Blick. Gibt es das wirklich? Ja, das gibt es! Es ist Krieg. Der zweite Weltkrieg ist ausgebrochen. Die Deutschen halten Norwegen besetzt. Helmut, der deutsche Wehrmachtssoldat lernt die junge Norwegerin Lillian kennen. Sie verlieben sich ineinander. Die berühmte Liebe auf den ersten Blick. Doch eigentlich... Liebe auf den ersten Blick. Gibt es das wirklich? Ja, das gibt es! Es ist Krieg. Der zweite Weltkrieg ist ausgebrochen. Die Deutschen halten Norwegen besetzt. Helmut, der deutsche Wehrmachtssoldat lernt die junge Norwegerin Lillian kennen. Sie verlieben sich ineinander. Die berühmte Liebe auf den ersten Blick. Doch eigentlich darf diese Liebe nicht sein. Nicht nach allem, was die Deutschen den Norwegern angetan haben. Als dann auch noch jüdische Nachbarn der Berthungs abgeholt werden, stellt Lillian ihren Helmut zur Rede. Der vertraut ihr ein Geheimnis um seine wahre Herkunft an, bittet sie jedoch um absolutes Stillschweigen, auch ihren Eltern gegenüber. Das Verhältnis zwischen Lillian und ihren Eltern wird immer schwieriger. Sie heißen es nicht gut, dass Lilian und Helmut zusammen sind. Lillian würde ihren Eltern am liebsten erzählen, wer Helmut wirklich ist, doch sie hat geschworen, es niemanden zu erzählen und sie hält sich an ihr Versprochen, so schwer es ihr auch fällt. Randi Crott, die Tochter von Lillian und Helmut, erfährt erst als erwachsene Frau, dass sie jüdischer Abstammung ist. Und auch ihr wird das Versprechen abgenommen, mit niemanden darüber zu sprechen. Erst nachdem ihr Vater Helmut verstorben ist, kommt die ganze Geschichte ans Licht. Zusammen mit ihrer Mutter Lillian rekonstruiert Randi die Geschichte ihrer Eltern. Zur Hilfe nehmen sie dabei sämtliche Briefe, die die Eltern sich geschrieben und verwahrt haben. Der Leser erfährt so die gesamte Geschichte, eine Liebes- und Lebensgeschichte, die nicht hätte sein dürfen. Eine Liebe, die trotz alle Widrigkeiten, die trotz des Krieges bestanden hat. Lillian hat trotz der Widerstände ihrer Eltern einen Weg gefunden, um ins zerbombte Deutschland zu kommen – hin zu ihrer großen und einzigen Liebe Helmut. Die Geschichte hat mich sehr berührt. Ich habe mit gelitten, war erschüttert, war traurig, glücklich, hoffnungsvoll. „Erzähl es niemanden!“ ist ein sehr bewegendes Buch, das es unbedingt verdient hat gelesen zu werden!

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Liebesgeschichte und historisches Zeugnis zugleich
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 19.04.2014

Rezension: Obwohl ich immer wieder über die damaligen Zustände erschüttert bin, finde ich Zeitdokumente über das 3. Reich wahnsinnig spannend – und so kam ich an “Erzähl es niemandem! Die Liebesgeschichte meiner Eltern” von Randi Crott und Lillian Crott Berthung nicht vorbei. Randi Crott ist schon fast 18, als ihr ihre... Rezension: Obwohl ich immer wieder über die damaligen Zustände erschüttert bin, finde ich Zeitdokumente über das 3. Reich wahnsinnig spannend – und so kam ich an “Erzähl es niemandem! Die Liebesgeschichte meiner Eltern” von Randi Crott und Lillian Crott Berthung nicht vorbei. Randi Crott ist schon fast 18, als ihr ihre Mutter Lillian erzählt, dass die Großmutter väterlicherseits Jüdin war, ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wurde und die Großtante sogar in einem KZ getötet wurde. Randis Vater wurde als Halbjude aus dem Sportverein geworfen, hatte große Probleme zu studieren und der Großvater verlor seinen Job bei der Reichsbahn, weil er sich nicht von seiner jüdischen Ehefrau scheiden lassen wollte. Dies alles erfährt Randi gegen den Willen ihres Vaters, der die Vergangenheit ruhen lassen möchte und erst zwei Jahre nach seinem Tod, verarbeitet Randi Crott das Tagebuch ihrer Mutter zu einem Roman, der die Liebesgeschichte der Eltern erzählt – und diese Geschichte ist wahnsinnig spannend und interessant. Sie lernen sich 1942 in Norwegen kennen, wo Lillian mit ihrer Familie lebt. Helmut Crott ist dort als Soldat stationiert und die beiden verlieben sich ineinander. Als immer mehr jüdische Nachbarn weggebracht werden und der Zorn der Bevölkerung auf die Deutschen wächst, wird die junge Liebe zu einem Versteckspiel, in dem sich das Paar immer wieder bis zu über einem Jahr nicht sehen kann. Doch Lillian kann ihrer Familie nicht erzählen, dass der Geliebte eigentlich selbst ein Halbjude ist – denn die Tatsache, dass niemand davon weiß, ist der Grund, warum Helmut Soldat ist und dies stellt seine Lebensversicherung dar. Ich konnte mich kaum von Lillians und Helmuts Geschichte losreißen. Meist bekommt man die Schrecken des 2. Weltkriegs nur aus Deutschland oder dem ehemaligen Ostblock geschildert und Länder wie Norwegen geraten dabei völlig aus dem Fokus. Durch “Erzähl es niemandem!” bekommt man neben einer persönlichen Liebesgeschichte gleichzeitig die Gelegenheit zu erfahren, wie sich der Krieg auf die skandinavischen Länder auswirkte. Somit ist das Buch um Familie Crott Liebesgeschichte und historisches Zeugnis zugleich und deshalb gleichermaßen für Leser geeignet, die in einer spannenden wahren Geschichte versinken wollen, als auch für solche, die historisch interessiert sind. Fazit: Liebesgeschichte und historisches Zeugnis zugleich – spannend, berührend und informativ.

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