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Villains

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"Villains" ist das siebte Studioalbum der Erfolgs-Band um Josh Homme. Insgesamt neun brandneue Songs wurden dafür Ende des letzten Jahres aufgenommen, und zwar mit Hochkarätern wie Mark Ronson, Lil Wayne, Robbie Williams, Adele, Bruno Mars und Paul McCartney. Das Ergebnis zeigt, dass selbst eine erfahrene und stilprägende Band wie Queens Of The Stone Age ihren Sound im Laufe der Jahre noch weiterentwickeln kann.
Rezension
Queens Of The Stone Age sind eine der wenigen Rockbands der heutigen Zeit, die musikalisch weiterhin für Überraschungen sorgen. Auf ihrem siebten Album, "Villains", untermauert die Band diesen Ausnahmestatus. Manche Kritiker gehen sogar soweit, der Formation um Sänger, Gitarrist und Songschreiber Joshua Homme zu bescheinigen, die letzte verbliebene relevante Rockband auf diesem Planeten zu sein, die über die Jahre nicht zu ihrer eigenen Parodie verkommen ist. Auch wenn dieses Urteil vielleicht ein wenig zu hart ausfällt, im Kern ist diese Einschätzung nicht ganz falsch. Queens Of The Stone Age sind auch 2017 weiterhin ganz nah dran am Zeitgeschehen, ohne sich dabei mit einer bestimmten Ideologie gemein zu machen. "Der Titel des Albums ist kein politisches Statement", erklärt Joshua Homme. "Er hat nichts mit Trump oder ähnlichem Mist zu tun. Jeder braucht oder hat seine eigenen Schurken. So war es immer und man kann es nicht wirklich kontrollieren." Seit dem letzten Album, "... Like Clockwork", das sich 2013 auf Rang sieben der Offiziellen Deutschen Charts platzierte, und das die Band am Anschluss an die VÖ auf über 100 Konzerten live vorstellte, war Joshua Homme nicht untätig. Neben Songs für das Album mit Iggy Pop entstanden bereits neue Stücke für das nächste Album von Queens Of The Stone Age. Ende 2016 ging die Band dann ins Studio um ihr siebtes Album aufzunehmen. Als Produzent verpflichteten Queens Of The Stone Age Mark Ronson, bekannt durch seine Arbeit mit Amy Winehouse, Duran Duran, Lady Gaga und Nile Rodgers, als Co-Produzent Mark Ranking und als Toningenieur Alan Moulder (Smashing Pumpkins, Nine Inch Nails, The Cure, U2). Die Auswahl erfolgte nicht ohne bestimmte Hintergedanken, wie Joshau Homme ausführt: "Der wichtigste Aspekt bei dieser Produktion war für mich die Frage: wie sollen wir als Band 2017 klingen?" Was der Musiker bei den Aufnahmen zu "Villains" unbedingt vermeiden wollte, war, den eigenen Sound zu parodieren. Und das ist der Band, was nicht weiter überrascht, durchgehend gelungen. Mark Ronson, der schon lange ein Fan von Queens Of The Stone Age ist, war jedenfalls von der Gelegenheit, seine favorisierte Rock'n'Roll-Band zu produzieren, mehr als angetan. "Es gab bestimmte Augenblicke bei den Aufnahmen, wo mir klar wurde, dass meine musikalischen Helden gerade dabei waren etwas zu kreieren, was zu meinen liebsten musikalischen Momenten auf allen Queens Of The Stone Age-Platten zählen sollte." In der Tat klingt die Band über weite Strecken so motiviert und fokussiert wie schon lange nicht mehr. Das geht beim "Feet Don't Fail Me" los und setzt sich bei Nummern wie "The Way You Used To Do" und "Head Like A Haunted House" nahtlos fort. Viele Songs sind unerwartet tanzbar ausgefallen, ohne das Queens Of Stone Age dabei die nötige Dosis Rock'n'Roll vermissen lassen würden. Norbert Schiegl (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 25.08.2017
Sprache Englisch
EAN 0744861112525
Genre Rock
Hersteller Indigo
Musik (CD)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen

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I was born in the desert, May 17, in 73
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2017

Als QOTSA-Fan der ersten Stunde war mir etwas mulmig zumute, als ich hörte, dass Pop-Meister Mark Ronson die neue Scheibe produzieren sollte. Jetzt gehen sie mir endgültig verloren, dachte ich. Aber nix da! "Villains" ist eine unheimlich lebendige Platte geworden, die da weitermacht, wo "...Like Clockwork" aufgehört hat, ist... Als QOTSA-Fan der ersten Stunde war mir etwas mulmig zumute, als ich hörte, dass Pop-Meister Mark Ronson die neue Scheibe produzieren sollte. Jetzt gehen sie mir endgültig verloren, dachte ich. Aber nix da! "Villains" ist eine unheimlich lebendige Platte geworden, die da weitermacht, wo "...Like Clockwork" aufgehört hat, ist aber von der Stimmung positiver. Der Sound ist sehr trocken und es groovt an allen Ecken. Josh Homme bringt die variabelste Gesangsleistung seiner Karriere und jeder Song hat spannende Momente, oder ist einfach ein Hit, wie z.B. das grandiose Aufbaustück "Fortress" oder das tanzbare "The Way You Used To Do" Für mich sind auf "Villains" alle QOTSA-Trademarks vorhanden, nur in einem anderen, spannenden Soundgewand, das aber sehr songdienlich ist und hervorragend passt. Das hier hat nichts mehr mit den früheren Stonerrocktagen zu tun. Mit Pop aber irgendwie auch nicht. Außer mit Iggy vielleicht. Die Queens gehen auf jeden Fall ähnlich konsequent ihren musikalischen Weg weiter, ohne Rücksicht auf Erwartungshaltungen. Es bleibt spannend.