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Die Sonnenschwester

Roman

Die sieben Schwestern Band 6

Reich, berühmt und bildschön: das ist Elektra d’Aplièse, die als Model ein glamouröses Leben in New York führt. Doch der Schein trügt – in Wahrheit ist sie eine verzweifelte junge Frau, die im Begriff ist, ihr Leben zu ruinieren. Da taucht eines Tages ihre Großmutter Stella auf, von deren Existenz Elektra nichts wusste. Sie ist ein Adoptivkind und kennt ihre Wurzeln nicht. Als Stella ihr die berührende Lebensgeschichte der jungen Amerikanerin Cecily Huntley-Morgan erzählt, öffnet sich für Elektra die Tür zu einer neuen Welt. Denn Cecily lebte in den 1940er Jahren auf einer Farm in Afrika – wo einst Elektras Schicksal seinen Anfang nahm …

Portrait
Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 832
Erscheinungsdatum 25.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-31447-8
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/5,8 cm
Gewicht 956 g
Originaltitel The Sun Sister
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Sonja Hauser, Sibylle Schmidt, Ursula Wulfekamp
Verkaufsrang 1298
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,70
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Großartig!

Daniela Perhalt, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Der bis jetzt komplexeste Band von Riley. Sie hat was zu sagen!! Hätte mir nicht vorstellen können, dass es noch besser wird und mir überhaupt Elektra so ans Herz wachsen könnte! Es wird politisch - Rassentrennung in Afrika - Apartheid! Es wird in die Abgründe von Alkohol- und Drogensucht geblickt - unglaublich starker Band der 7 Schwestern. Ich war begeistert!!

Andrea Resch-Krenn, Thalia-Buchhandlung

Auch Band 6 der "sieben Schwestern" kann wieder überzeugen. Die Geschichte rund um Elektra ist spannend und flüssig zu lesen. Wie wir es bei Lucinda Riley gewohnt sind, reist man als Leser*in immer mit ihr gemeinsam in die Vergangenheit.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
91 Bewertungen
Übersicht
64
18
5
2
2

Die Sonnenschwester
von einer Kundin/einem Kunden am 24.02.2020
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Ich kenne die 5 Vorgängerbände über Elektras Schwestern, finde aber, man kann die Teile aber auch ohne Vorkenntnisse hören. Zu Beginn dachte ich, Top-Model Elektra ist einfach eine verwöhnte Göre, auch wenn sie mit Mitte 20 diesem Alter längst entwachsen ist. Sie ist berühmt, bekannt, reich, weiss selbst nicht, wieviel Geld ... Ich kenne die 5 Vorgängerbände über Elektras Schwestern, finde aber, man kann die Teile aber auch ohne Vorkenntnisse hören. Zu Beginn dachte ich, Top-Model Elektra ist einfach eine verwöhnte Göre, auch wenn sie mit Mitte 20 diesem Alter längst entwachsen ist. Sie ist berühmt, bekannt, reich, weiss selbst nicht, wieviel Geld sie eigentlich besitzt, aber es reicht für Männer, Alkohol, Drogen jeglicher Art. Damit war Elektra mir zunächst unsympathisch und ich freute mich umso mehr auf Cecilys Geschichte, die in Amerika unter dem Einfluss und Druck der Mutter litt, in Afrika aber aufblühte. Das "schöne Leben" der besseren Gesellschaft ist schon ziemlich dekadent: Man lebt - im fremden Land! - in den Tag hinein, welcher immer von Essenseinladungen, Dinners, Partys, Safaris etc. "ausgebucht" ist - es sind ja ausreichend einheimische Bedienstete vor Ort, die alles erledigen, was "Herr" oder "Frau" wünschen. Hier rührt keiner selbst einen Finger ... Der Zweite Weltkrieg hält Cecily in Kenia fest, sie heiratet und hat eine Art Familie. Die amerikanische Familie scheint sie nicht zu vermissen, es gibt bei einem Wiedersehen viele Jahre später eher wieder alte Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten. Cecily hat inzwischen Stella als Mündel an ihrer Seite, Cecilys Mutter lehnt die Farbige schlichtweg ab - die Beziehung zu den Eltern bricht vollends auseinander, Cecily setzt sich für die Unterdrückten ein und findet ihre Berufung. Ich kann die 23-jährige räumliche Trennung von Ehemann Bill nicht nachvollziehen, aber wenn es den Beiden so recht war, warum nicht? Die abwechslungsreiche Erzählweise von Elektra in der Gegenwart und Cecily sowie Stella in der Vergangenheit gefällt mir gut; teilweise dachte ich, Cecily ist die Hauptperson, nicht Elektra, die mit dem Entzug zu kämpfen hat. Elektra wird für mich menschlich, als sie verletzlich wird, im Entzug und auch danach, als sie sich endlich Gedanken über ihre Abstammung, ihr Leben und ihre Zukunft macht. Ich finde allerdings, Elektras Assistentin Mariam wird etwas unterdrückt dargestellt.bDie Frauen sind allesamt starke Frauen, die mit den Vorurteilen in ihrer Zeit zu kämpfen haben, aber keine lässt sich unterkriegen. Britta Steffenhagen, Steffen Groth und Simone Kabst geben jeder Person eine angenehme Stimme und machen sie so für den Zuhörer ein Stück weit lebendig. Für die recht langen, aber niemals langweiligen Hörstunden gebe ich 5 Sterne, die Einblicke in ein anderes Land und Kenias damalige Kultur, haben mich fasziniert, da es mir bis dato völlig fremd war. Dazu gibt es Pluspunkte für das schöne Titelbild und den Austausch der Schwestern untereinander.

Elektra, die Prominente
von NiWa am 23.02.2020

Elektra ist reich, prominent und schön. Immerhin verdient sich die Jüngste der d’Aplièse-Schwestern ihren Lebensunterhalt als Topmodel. Gehetzt von Glanz und Glamour versinkt sie immer mehr im Drogensumpf, wodurch sie an ihre Grenzen stößt. Doch als ihre Großmutter Stella den Laufsteg von Elektras Leben betritt, erfährt sie, woh... Elektra ist reich, prominent und schön. Immerhin verdient sich die Jüngste der d’Aplièse-Schwestern ihren Lebensunterhalt als Topmodel. Gehetzt von Glanz und Glamour versinkt sie immer mehr im Drogensumpf, wodurch sie an ihre Grenzen stößt. Doch als ihre Großmutter Stella den Laufsteg von Elektras Leben betritt, erfährt sie, woher sie stammt, und warum das Wissen um ihre Wurzeln wichtig ist. "Die Sonnenschwester" ist der sechste Band der Sieben-Schwestern-Reihe von Lucinda Riley. Obwohl es eigentlich nur sechs Schwestern sind, beschäftigt sich diese Reihe mit der Herkunft der sieben Schwestern aus dem Hause d’Aplièse. Allesamt sind sie von Pa Salt adoptiert und er hat ihnen eine märchenhafte Kindheit in einem Anwesen am Genfer See geschenkt. Mit Pa Salts Tod ist es für die Frauen an der Zeit, sich mit ihrer Herkunft auseinanderzusetzen. Dazu widmet Lucinda Riley jeder Schwester einen eigenen Band. Elektra ist die Jüngste der Schwestern, die umgeben vom Glamour der Modewelt in New York residiert. Jedoch verzweifelt das attraktive Model immer mehr am eingeschlagenen Weg. Sie verliert sich in einer Spirale aus Männerbekanntschaften, Alkohol und Drogen, und übersieht, dass es andere Möglichkeiten im Leben gibt. Doch dann wird Elektra vom Besuch ihrer leiblichen Großmutter überrumpelt. Stella erzählt ihr die Geschichte ihrer Herkunft, worin die Amerikanerin Cecily Huntley-Morgan eine treibende Rolle spielt. Damit bleibt Lucinda Riley ihrer bisherigen Vorgehensweise treu und sie teilt den Roman in zwei hauptsächliche Erzählstränge ein. In der Gegenwart begleitet man Elektra, und lernt das Topmodel mit ihren Macken und Allüren kennen. Im Vergangenheitsstrang reist man mit Cecily Huntley-Morgan nach Kenia, wo Elektras Schicksal Jahrzehnte vor ihrer Geburt beeinflusst wird. Der Part um Elektra war meinem Empfinden nach speziell. Mir war von vornherein bewusst, dass es sich bei ihr um den schwierigsten und kritischsten Charakter der Schwestern handelt. Obwohl sie mir durchgängig nicht sympathisch war, fand ich ihre Entwicklung überzeugend und habe mit ihr gefühlt, was teilweise eine Achterbahnfahrt ist. Besonders gut hat Riley die Abhängigkeit von Drogen und Alkohol sowie Elektras Entzug beschrieben. Auch wenn das Thema an sich nicht unbedingt so packend ist, waren es fesselnde Lesemomente, die insgesamt aufwühlend und bewegend sind. Allerdings neigt Riley zu einer übertriebenen Gutwilligkeit, weil sie unnötige Nebenhandlungen kreiert und thematisch das Fass zum Überlaufen bringt. Zum Beispiel wird der muslimische Glauben als beiläufiger Strang erkoren, was - meiner Meinung nach - als Ergänzung zu Rassismus, Sucht und sozialer Ungerechtigkeit zu viel gewesen ist. Herzstück des Romans ist Cecily Huntley-Morgan, die es als junge Frau in den 1940er-Jahren nach Kenia verschlägt. Hiermit hat Lucinda Riley eine Hommage an Tania Blixen und "Jenseits von Afrika" geschaffen, weil es einige Parallelen zu dem Klassiker gibt. Es kommt sogar ein Herr vor, der unverschämte Ähnlichkeit mit Robert Redford hat, was mancher Nebenfigur dieses Romans ins Auge sticht: "Er erinnert mich ein bisschen an Robert Redford, findest du nicht?" (S. 748) Nichtsdestotrotz geht Riley ihren eigenen Weg und lässt das Kenia dieser Zeit lebendig werden. Die weite Savanne, Lebenshunger und selbstgewählte Einsamkeit konkurrieren mit unbändigem Tatendrang, dem Streben nach Sinn und einer Liebe, die erst am Entstehen ist. Cecilys Geschichte hat mich ergriffen, mich berührt und ich habe den Kopf geschüttelt, weil ich so manche Entscheidung dieser Frau kaum ertragen habe. Für mich ist „Die Sonnenschwester“ ein ergreifender Roman, um Liebe, Familie und Afrika, der den übertriebenen Goodwill und Glamour der Gegenwart in den Schatten stellt. Insgesamt ist es der komplexeste, thematisch schwierigste Band der Reihe, der dank der interessanten Protagonisten auf jeden Fall zu fesseln weiß. Letztendlich bin ich nun auf den Abschlussband der Reihe gespannt, und freue mich, wenn es mit dem Geheimnis um die mysteriöse siebente Schwester weitergeht. Die Sieben-Schwestern-Reihe: 1) Die sieben Schwestern 2) Die Sturmschwester 3) Die Schattenschwester 4) Die Perlenschwester 5) Die Mondschwester 6) Die Sonnenschwester

Einfach super!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 18.02.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite immer wieder gepackt, sodass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Ein richtig toller Schreibstil, der sich leicht lesen lässt aber trotzdem nie langweilig wird! Und zur Story muss ich nichts sagen...es ist mehr als lesenswert!