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Lehrlinge berichten
Autoren-Portrait

Hannah Wild

3. Lehrjahr, Thalia Linz Landstraße

Wie hast du dich beworben? Wie lief der Bewerbungsprozess ab?
Zuerst habe ich meine Bewerbung online eingereicht, dann kam eine E-Mail mit einer Einladung zu einem "Lehrlingsday". Dort erfährt man, was in der Lehre bei Thalia alles enthalten ist und umgekehrt möchten die Lehrlingsbeauftragten die Bewerber besser kennenlernen. Das passiert durch eine Vorstellungsrunde und einen kleinen schriftlichen Test. Danach wurde ich zu einem Schnuppertag in meiner Wunschfiliale eingeladen und schlussendlich angerufen, dass ich angenommen wurde.

Beschreibe uns kurz einen typischen Arbeitsalltag als Lehrling zum Buch- und Medienwirtschafter bei Thalia. Was sind deine Hauptaufgaben?
Mein Arbeitstag unterscheidet sich nicht viel von dem eines normalen Verkaufsmitarbeiters. In der Früh (meist noch bevor wir aufsperren) hole ich die Ware, die für meine Abteilung geliefert wurde. Um 5 vor 9 gibt es eine Besprechungsrunde, die vom jeweiligen Abteilungsleiter geleitet wird. Danach geht der Tag los mit: die angelieferte Ware verräumen, zusammenräumen und Regale ordnen, Reservierungen ins Abholfach bringen, Kundengespräche führen

Was gefällt dir am besten an deiner Lehre?
Durch den Austausch mit Kolleg*innen und auch Kund*innen sammelt man stetig neues Wissen - man arbeitet direkt am Puls der Zeit. Man wird viel offener gegenüber anderen Menschen und entwickelt mehr Zivilcourage im Alltag.
Für jemanden der Bücher liebt, ist es Fluch und Segen zugleich in einer Buchhandlung zu arbeiten. Ich bin ständig von neuem Lesematerial umgeben und kann mich immer mit meinen Kollegen*innen darüber austauschen, wodurch ich dazu tendiere sofort jedes Buch zu kaufen, das mich anspricht.

Welches Produkt verkaufst du am liebsten?
Ich bin vor kurzem in die Abteilung gewechselt, in der auch unsere englischen Bücher sind. Dank der Unterstützung einer Kollegin durfte ich einen Tisch gestalten mit zwei sehr aktuellen Themen, "LGBTQ+" und "#blacklivesmatter". Aber im Grunde kann man sagen, dass ich am liebsten englischsprachige Literatur verkaufe.

Erzähl uns dein lustigstes Erlebnis in der Lehrzeit bisher.
Die lustigsten Momente entstehen meist mit Kunden. Ich hatte einen Vorfall, bei dem eine Besucherin etwas stehlen wollte und als diese von einem Mitarbeiter darauf angesprochen wurde, hat sie ihre gesamten Taschen umgedreht, alles auf den Boden gekippt und zu schreien begonnen. Dann verstaute sie den Inhalt wieder und leerte ihn alle drei Meter weiter wieder aus. Warum sie das getan hat weiß ich bis heute nicht.

Kannst du Thalia als Lehrlingsausbildner weiterempfehlen?
Auf jeden Fall. Bei Problemen und Anregungen habe ich immer eine Ansprechpartnerin, die extra für Lehrlinge zuständig ist oder ich kann mich an den Jugendvertrauenrat wenden. Außerdem wird bei Bedarf die Lehre mit Matura finanziert und beim Dienst berücksichtigt.

Welche Tipps würdest du zukünftigen Lehrlingen bei Thalia geben?

  • Zieht gute Schuhe an, denn besonders anfangs tun die Füße durch das viele Stehen und Laufen weh. Aber keine Sorge: Es wird besser!
  • Lasst euch nicht von all den neuen Dingen, die ihr lernt, einschüchtern! "Learning by doing" sollte man sich in diesem Beruf zu Herzen nehmen und das benötigt einfach Zeit.
  • Viel Fragen, besonders wenn man sich mit irgendetwas nicht auskennt!
  • Sollte eine Kunde einmal unangenehm sein, dann nehmt es nicht persönlich, auch wenn es schwierig ist.


Autoren-Portrait

Maja Makovic

3. Lehrjahr, Thalia Wien Mitte W3

Warum hast du dich für eine Lehre bei Thalia entschieden?
Als Leseratte mit einem Buchblog gab es für mich keine schönere Vorstellung als beim größten Buchhändler Österreichs zu arbeiten: Ständig auf dem neuesten Stand zu sein und einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können, mit Kunden über die eigenen liebsten Schätze zu sprechen und tagtäglich aufs Neue inspiriert zu werden - all dies waren Gründe, die mich bei meiner Entscheidung bekräftigten.

Wie hast du dich beworben? Wie lief der Bewerbungsprozess aus?
Ich habe meine Bewerbung im Bewerber-Portal hochgeladen und wurde zu einem telefonischen Vorstellungsgespräch eingeladen, welches etwa eine Stunde gedauert hat. In diesem wurden mir allgemeine Fragen zu mir, aber auch zu meinen Lieblingsbüchern, warum ich mich genau bei Thalia beworben habe und zu meinem Blog gestellt. Nach rund einer Woche hat man mich zu einem Probetag eingeladen. Am Ende des Tages wurde mir verkündet, ich würde im Laufe der Woche einen Anruf mit der finalen Entscheidung erhalten - dieser kam aber bereits am selben Abend.

Beschreibe uns kurz einen typischen Arbeitsalltag als Lehrling zum Buch- und Medienwirtschafter bei Thalia. Was sind deine Hauptaufgaben?
Der Fokus liegt natürlich auf den Kunden und der Betreuung dieser. Es geht darum, den Kunden mit der Beratung nicht nur zufriedenzustellen, sondern ihn auch so begeistern zu können, das er gerne wiederkommt. Ein allgemeiner Arbeitstag gestaltet sich so, dass ich in der Früh zuerst einmal die Ware aus der Warenübernahme hole und verräume. Außerdem muss unsere Buchhandlung ordentlich und ansprechend für die Kundschaft hergerichtet sein. Der restliche Tag dreht sich dann hauptsächlich um die Kundenberatung. Teilweise hat man aber auch andere Aufgaben, wie zum Beispiel die Tische umzugestalten.

Was gefällt dir am besten an deiner Lehre? Welche Erfahrungen hast du schon gesammelt?

Am besten gefällt mir die großartige Atmosphäre in der gesamten Buchhandlung, aber natürlich auch die Stimmung unter den Kollegen. Zu Beginn der Lehre wurde ich sofort herzlichst ins Team aufgenommen, was mir die Last von den Schultern genommen und den Start enorm erleichtert hat. Meine Erfahrungen variieren sehr und nahezu täglich sammle ich neue! Dadurch, dass man jeden Tag auf neue Menschen trifft, sammelt man eine Vielfalt an Eindrücken ud Erlebnissen.

Welches Produkt verkaufst du am liebsten?
Am liebsten verkaufe ich meine persönlichen Lieblingsbücher. Zum einen habe ich dadurch die Chance andere Personen auf meine Schätze aufmerksam zu machen und sie dafür zu begeistern, zum anderen erleichtert es einem die Beratung und diese ist dann umso authentischer.

Erzähl und dein lustigstes Erlebnis in der Lehrzeit bisher?
Es ist schwer, das lustigste Erlebnis zu benennen. Es passieren eientlich fast täglich witzige oder schöne Sachen.

Kannst du Thalia als Lehrlingsausbilder weitermepfehlen?
Ein klares Ja! Nicht nur, dass man den ganzen Tag von Büchern umgeben ist, sondern man lernt auch alles rund um die Themen Büro-, Kunst- und Bastelbedarf und neue Medien, wie E-Reader. Außerdem bietet Thalia neben einer tollen Ausbildung auch noch weitere Zusatzleistungen, wie zum Beispiel gratis Leseexemplare.

Welche Tipps würdest du zukünftigen Lehrlingen bei Thalia geben?
Sei auf verschiedene Menschentypen gefasst! Nicht jedes Kundengespräch kann immer deiner Vorstellung entsprechen und sei dir bewusst, dass du nicht nur über deine Lieblingsbücher sprechen wirst. Außerdem solltest du eine gewisse Offenheit an den Tag legen und dich trauen, auf Personen zuzugehen.