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Saeculum

(gekürzte Lesung)

(96)
"Saeculum" ist ein packender Thriller der "Erebos"-Autorin Ursula Poznanski: Der 20-jährige Medizinstudent Bastian ist fasziniert von Sandra aus der Mittelalterszene und begleitet sie zu einem Live-Rollenspiel. Doch schon bald fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein. Was zunächst keiner der Jugendlichen ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus der harmlosen Reise in die Vergangenheit wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.
Aleksandar Radenkovic' zieht die Hörer immer weiter in den Sog der Geschichte hinein und sorgt für atemlose Spannung und Nervenkitzel pur.
Das gleichnamige Buch ist im Loewe Verlag erschienen.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Aleksandar Radenkovic
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 02.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 4057664059185
Verlag Goya libre
Spieldauer 364 Minuten
Format & Qualität MP3, 363 Minuten
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„Wahrheit oder Fiktion?!“

Mag. Silke Springer, Thalia-Buchhandlung Linz Zentrale

Wahrheit oder Fiktion?!
Diese Frage stellen sich die jugendlichen Protagonisten immer und immer wieder während dieser unheimlich spannenden Geschichte rund um einen Fluch, der seine Wirkung bis heute nicht verloren haben soll.
Ein Mittelalter-Rollenspiel führt eine Gruppe von Jugendlichen tief in die Wälder und mit jedem Tag mehr an ihre Grenzen. Es passieren Dinge, welche sich einfach nicht mehr rational erklären lassen...und so giert der Leser ebenfalls mit jeder Seite nach einer logischen Aufklärung.
Seien Sie versichert: Ursula Poznanski hat es nach "Erebos" ein weiteres Mal geschafft, am Ende von "Saeculum" mit einem Feuerwerk an Überraschungen aufzuwarten.
Zudem bietet Poznanski wieder ein facettenreiches Bild komplexer Gruppenprozesse und zwischenmenschlicher Belastungsproben.
Am Ende steht die Frage im Raum "Wie weit würde ICH in einer solchen Situation gehen?"
Absolut lesenswert...
Wahrheit oder Fiktion?!
Diese Frage stellen sich die jugendlichen Protagonisten immer und immer wieder während dieser unheimlich spannenden Geschichte rund um einen Fluch, der seine Wirkung bis heute nicht verloren haben soll.
Ein Mittelalter-Rollenspiel führt eine Gruppe von Jugendlichen tief in die Wälder und mit jedem Tag mehr an ihre Grenzen. Es passieren Dinge, welche sich einfach nicht mehr rational erklären lassen...und so giert der Leser ebenfalls mit jeder Seite nach einer logischen Aufklärung.
Seien Sie versichert: Ursula Poznanski hat es nach "Erebos" ein weiteres Mal geschafft, am Ende von "Saeculum" mit einem Feuerwerk an Überraschungen aufzuwarten.
Zudem bietet Poznanski wieder ein facettenreiches Bild komplexer Gruppenprozesse und zwischenmenschlicher Belastungsproben.
Am Ende steht die Frage im Raum "Wie weit würde ICH in einer solchen Situation gehen?"
Absolut lesenswert...

„Unheimlich!“

Manuela, Thalia-Buchhandlung Wien

Ein verlassenes Stück Wald, kilometerweit entfernt vom nächsten Haus. Für Paul und seine Freunde der perfekte Ort um für 5 Tage ins Mittelalter des 14. Jahrhunderts zurückzukehren. In einem Rollenspiel legen sie sich andere Identitäten zu und lösen Aufgaben, bis einer von ihnen verschwindet. Eine alte Legende scheint Realität zu werden und die Chancen lebendig aus dem Wald herauszukommen, schwinden mit jeder Stunde.

Die österreichische Autorin Ursula Poznanski hat mich bereits mit "Erebos" begeistert, obwohl das vom Klappentext her gar nicht mein Interesse weckte, aber mit "Saeculum" war ich von der ersten Minute an gespannt wie ein Drahtseil. Nie hätte ich erahnt wie es ausgehen wird, denn Poznanski führt den Leser auf einige falsche Fährten. Ein toller Thriller für junge Erwachsene!
Ein verlassenes Stück Wald, kilometerweit entfernt vom nächsten Haus. Für Paul und seine Freunde der perfekte Ort um für 5 Tage ins Mittelalter des 14. Jahrhunderts zurückzukehren. In einem Rollenspiel legen sie sich andere Identitäten zu und lösen Aufgaben, bis einer von ihnen verschwindet. Eine alte Legende scheint Realität zu werden und die Chancen lebendig aus dem Wald herauszukommen, schwinden mit jeder Stunde.

Die österreichische Autorin Ursula Poznanski hat mich bereits mit "Erebos" begeistert, obwohl das vom Klappentext her gar nicht mein Interesse weckte, aber mit "Saeculum" war ich von der ersten Minute an gespannt wie ein Drahtseil. Nie hätte ich erahnt wie es ausgehen wird, denn Poznanski führt den Leser auf einige falsche Fährten. Ein toller Thriller für junge Erwachsene!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
96 Bewertungen
Übersicht
74
20
2
0
0

Ausflug ins Mittelalter...
von einer Kundin/einem Kunden am 16.06.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein wirklich spannender Jugendroman. Nur schon auf das Thema Rollenspiele war ich gespannt... Das in Kombination mit mittelalterlicher Atmosphäre, einem gruseligen Fluch und - vorerst - unerklärlichen Vorkommnissen liefern ein tolles Lesevergnügen. Der Roman ist flüssig geschrieben. Man taucht sehr schnell in die Geschichte ein und ist von ihr... Ein wirklich spannender Jugendroman. Nur schon auf das Thema Rollenspiele war ich gespannt... Das in Kombination mit mittelalterlicher Atmosphäre, einem gruseligen Fluch und - vorerst - unerklärlichen Vorkommnissen liefern ein tolles Lesevergnügen. Der Roman ist flüssig geschrieben. Man taucht sehr schnell in die Geschichte ein und ist von ihr gefesselt. Die Spannung bleibt bis zuletzt erhalten. Sehr schön finde ich den Abschluss. Die offenen Fragen nach dem grossen Finale werden in anschliessenden Kapiteln zufriedenstellend beantwortet. Wie gehen die Protagonisten mit dem Erlebten um, wie geht es mit Ihnen weiter? Was geschieht mit dem ultimativen Fiesling Simon? Alles in allem sehr empfehlenswert!

Geisterfluch oder reale Bedrohung?
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 15.02.2017
Bewertet: Taschenbuch

Ein harmloses Rollenspiel sollte es werden: ein paar Tage im einsamen Wald, mal leben wie im Mittelalter, Schwertkämpfe und spannende Aufgaben, die es zu erfüllen gilt. Kein moderner Kram wie Zahnpasta oder Handys. Aber es dauert nicht lange, bis das Spiel immer mehr zum Albtraum wird - der Fluch... Ein harmloses Rollenspiel sollte es werden: ein paar Tage im einsamen Wald, mal leben wie im Mittelalter, Schwertkämpfe und spannende Aufgaben, die es zu erfüllen gilt. Kein moderner Kram wie Zahnpasta oder Handys. Aber es dauert nicht lange, bis das Spiel immer mehr zum Albtraum wird - der Fluch aus einer uralten Sage scheint sich nach und nach zu erfüllen. Gräber öffnen sich, des Nachts hören die Jugendlichen furchtbare Schreie, Mitspieler werden verletzt... Als Leser fragt man sich dabei natürlich die ganze Zeit: gibt es diesen Fluch wirklich; ist es der Geist von Tristram, der umgeht und Opfer fordert? Oder steckt doch ein Mensch hinter dem perfiden Spiel? Die Autorin hat es geschafft, dass ich mal von dem einen, mal von dem anderen überzeugt war. Erst nach etwa 350 Seiten hatte ich einen Geistesblitz und habe einen Teil der Auflösung erraten, vieles hat mich am Ende aber dann doch noch überrascht - denn da kapiert man erst, wie komplex das Ganze eigentlich ist, und dass unzählige kleine Details und Andeutungen, über die man vielleicht einfach drübergelesen oder ihnen keine größere Bedeutung beigemessen hat, tatsächlich ein Teil dieses Puzzles sind. Ich fand die Geschichte von vorne bis hinten unheimlich spannend, denn man fragt sich ständig: was kommt als nächstes? Gegen Ende zieht Ursula Poznansik die Daumenschrauben dann noch mal kräftig an! Allerdings sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass "Saeculum" ein Jugendthriller ist, der für Leser ab 14 Jahren gedacht ist. Obwohl die Geschichte nicht ohne Blutvergießen abläuft, ist sie wohl nichts für Fans von Hardcore-Thrillern Originell fand ich auch, dass das Buch in einer eigentlich sehr friedlichen Szene angesiedelt ist, nämlich der der Mittelalter-Liverollenspieler. Wer's nicht kennt: man kleidet sich in mittelalterliche Kleidung, trifft sich mit Gleichgesinnten und schlüpft für die Dauer des Spiels in die Rolle eines Menschen, wie er im Mittelalter gelebt haben könnte. Zwar gibt es auch Schaukämpfe, aber die sind halt wirklich nur Schau und sollten allerhöchstens blaue Flecken hervorrufen. Die Autorin hat sich scheinbar wirklich gut und weitreichend informiert, so dass man einen kleinen Blick in diese Welt werfen kann. Die Charaktere fand ich wunderbar geschrieben. Ein paar davon bleiben eher am Rand, aber die meisten werden lebendig und vielschichtig geschildert, mit all ihren Marotten und Schrullen. Da gibt es zum Beispiel das kugelrunde 'Steinchen', auch bekannt als 'Kuno vom Fass', der sich als witzig, gutmütig und loyal herausstellt, die wunderschöne Lisbeth, die sich im Spiel 'Geruscha' nennt und ihre Schönheit manchmal eher als Fluch denn als Segen sieht, oder Harfenspielerin Iris, die schon vor irgendetwas Angst zu haben scheint, bevor die ersten Dinge schiefgehen. Im Mittelpunkt steht Bastian, alias 'Tomen Sehnenschneider', der so etwas noch nie mitgemacht hat und eigentlich nur da ist, um die Rollenspielerin Sandra zu beeindrucken. Denn eigentlich ist er fleißiger Medizinstudent und versucht, es seinem herrischen Vater und dessen unmöglich hohen Ansprüchen recht zu machen. Bastian war mir sehr sympathisch, und mir hat gut gefallen, wie er sich im Laufe des Buches weiterentwickelt und seine eigenen Stärken und Schwächen kennenlernt. Unter den Jugendlichen gibt es auch ein paar Pärchen, und Bastian macht sich ja Hoffnungen auf seine Sandra - aber die Liebesgeschichten entwickeln sich nicht unbedingt immer so, wie man es am Anfang erwarten würde, und zu kitschig wird es in meinen Augen auch nie. Am Schreibstil merkt man schon ein bisschen, dass es ein Jugendbuch ist, denn der ist eher einfach, aber er hat mir dennoch sehr gut gefallen. Er liest sich locker und bringt Stimmungen und Emotionen großartig rüber. Fazit: Fünf Tage mal so tun, als würde man im Mittelalter leben, mitten im einsamen Wald - was für eine Gruppe von jungen Rollenspielern als spannender Abenteuerurlaub beginnt, gerät schnell außer Kontrolle, als sich ein uralter Fluch scheinbar Stück für Stück erfüllt. Als Jugendthriller verzichtet "Saeculum" zwar nicht auf Gewalt, aber auf bluttriefende Beschreibungen derselben. Für manche Thrillerfans ist das Buch damit sicher zu harmlos, ich fand es aber auch als erwachsene Leserin spannend und vor allem sehr clever konstruiert. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man erst im Nachhinein begreift, wie viele Hinweise die Autorin versteckt hat! Ich fand es originell und spannend, mit überzeugenden Charakteren und einem Schreibstil, der zwar eher einfach ist, aber dennoch sehr ansprechend und wirkungsvoll.

Nette Idee, leider mit überzogenem Ende
von FrauSchafski am 05.02.2017
Bewertet: Taschenbuch

Ganz ehrlich, aber das beste an diesem Buch ist das Cover, das auch der Hauptgrund war, warum ich es unbedingt lesen wollte. Okay, so richtig habe ich es nicht bereut, aber - das gleich vorneweg - etwas Besonderes ist es nicht. Die Grundidee fand ich jedoch ganz interessant: „Saeculum“, eine... Ganz ehrlich, aber das beste an diesem Buch ist das Cover, das auch der Hauptgrund war, warum ich es unbedingt lesen wollte. Okay, so richtig habe ich es nicht bereut, aber - das gleich vorneweg - etwas Besonderes ist es nicht. Die Grundidee fand ich jedoch ganz interessant: „Saeculum“, eine mittelalterliche Rollenspielgruppe, begibt sich einmal im Jahr an einen völlig abgeschiedenen Ort, um dort wie im 14. Jahrhundert zu leben. Und so macht sich die Gruppe junger Erwachsener auf in ein bayerisches Waldstück, auf dem ein Fluch liegen soll. Nach diesen fünft Tagen werden sich die Mitglieder wünschen, sie wären zu Hause geblieben. Ja, richtig gelesen. Die Handlung lässt definitiv an Blair Witch Projekt denken und das ist per se erst einmal ja nicht schlecht. Denn wer hat sich bei diesem Film nicht ordentlich gegruselt. Und auch in ihrem Buch versucht die Autorin, ihren Leser das Fürchten zu lehren. So richtig mag es ihr leider nicht gelingen. Als aufgeklärter Mensch vermutet man hinter all den merkwürdigen Ereignissen schnell ein handfesteres Motiv. Die Charaktere sind in ziemlich stereotype Rollen gepresst, „der Schönling“, „die Abergläubige“, „die Außenseiterin“, „der Dicke“, um nur ein paar von ihnen zu nennen. Also verhalten sie sich auch ganz nach ihren Rollenbildern. Das macht es für den Leser leider zwischenzeitlich ziemlich ermüdend und anstrengend, denn große Charakterentwicklungen sind hier nicht zu erwarten. Auch leiden die Dialoge unter diesen Rollenprinzipien ebenso wie unter dem Umstand, dass gefühlt ewig um den ein oder anderen Umstand herumdiskutiert wird, bevor es endlich mit der Handlung weiter geht. Das Ende ist wenig überraschend, ziemlich überzogen und konstruiert. Der Leser kann es zwar nicht sicher voraussagen, aber er wird relativ früh die richtige Ahnung haben. Fazit: Unterhaltsam sind die Bücher von Ursula Poznanski eigentlich immer, was vor allem ihrem Schreibstil zu verdanken ist. Allerdings hätten 100 Seiten weniger der Handlung gut getan. So gibt es von mir gerade noch so knappe drei Sterne.