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Grandhotel Angst

(gekürzte Lesung)

(19)
Der Glanz vergangener Zeiten ... und ein Verbrechen, das nie verjährtItalien, März 1899. Die junge Nell reist mit ihrem Mann Oliver an die ligurische Küste, um in Bordighera ihre Flitterwochen zu verbringen. Das Paar logiert im luxuriösen Grandhotel Angst. Nell ist von dem großartigen Gebäude, dem exotischen Hotelpark und dem Blick aufs funkelnde Meer fasziniert. Doch zu ihrer Überraschung kennt Oliver nicht nur bereits das Personal und einige Gäste, sie scheinen auch Geheimnisse zu teilen. Als ein Hotelgast überraschend verstirbt, beginnt Nell nachzuforschen. Sie stößt auf eine Geschichte von Schuld und Verrat – und auf eine unheimliche Legende, die sie in ihren Bann zieht. Bis Nell plötzlich selbst im Verdacht steht, ein Verbrechen begangen zu haben.Gelesen von Julia Nachtmann.(Laufzeit: 7h 43)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Julia Nachtmann
Erscheinungsdatum 14.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783844526158
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 463 Minuten
Format & Qualität MP3, 463 Minuten
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
7
8
3
1
0

Mischung aus Gruselgeschichte, Ehedrama, Psychothriller und historischem Krimi - von allem ein bisschen, aber insgesamt zu wenig.
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 02.05.2018
Bewertet: Paperback

Eleanor ist 21 Jahre alt und verbringt die Flitterwochen mit ihrem erst kürzlich verwitweten und etwas älteren Mann Oliver in Bordighera an der ligurischen Küste in Italien. Oliver hat sie in das pompöse "Grand Hotel Angst" eingebucht, von dem Nell einerseits aufgrund des prächtigen Gebäudes und der luxuriösen Ausstattung... Eleanor ist 21 Jahre alt und verbringt die Flitterwochen mit ihrem erst kürzlich verwitweten und etwas älteren Mann Oliver in Bordighera an der ligurischen Küste in Italien. Oliver hat sie in das pompöse "Grand Hotel Angst" eingebucht, von dem Nell einerseits aufgrund des prächtigen Gebäudes und der luxuriösen Ausstattung fasziniert ist, andererseits hat sie aber nicht nur aufgrund des unheimlichen Namens auch Angst vor dem Hotel. Es wird die Legende von einer Frau erzählt, die auf dem Gelände bevor das Hotel gebaut wurde gewohnt hat und verbrannt ist. Ihr Geist soll sich in dem Hotel befinden und Rache nehmen wollen. Ihr Mann Oliver herrscht Nell an, dass es sich bei der Erzählung um Unfug handelt, scheint die Frau jedoch gekannt zu haben. Zu Nells Erstaunen sieht sie selbst der Frau, deren Porträt im Hotel hängt, zum Verwechseln ähnlich. Zudem wird ihr bewusst, dass sie den Mann, den sie Hals über Kopf geheiratet hatte, um ihrem Elternhaus zu entfliehen, gar nicht wirklich kennt. Während ihres Aufenthalts, den Oliver nicht nur als Urlaub sieht, sondern auch zur Pflege seiner Geschäftsbeziehungen nutzt, stirbt ein Gast im Hotel und wenig später gerät Nell selbst unter Mordverdacht. Emma Garnier ist das Pseudonym der Autorin Heike Koschyk, die historische Romane schreibt und vor allem als Sophie Bonnet mit ihren provenzalischen Kriminalromanen um den Ermittler Pierre Durand bekannt geworden ist. Das Grandhotel Angst existierte tatsächlich und hatte seine Glanzzeit Ende des 19. Jahrhunderts und war Vorbild für den Roman, die Geschichte ist allerdings fiktiv. Nell ist eine zunächst sehr naive, junge Protagonistin, die einen Mann geheiratet hat, der während der Flitterwochen Seiten von sich zeigt, die sie nicht kannte oder die er wohlweislich verborgen gehalten hat. Er behandelt sie ihrer Naivität entsprechend wie ein kleines Kind, das Angst vor einem Schauermärchen hat, als eine Frau, die sich aufgrund der mysteriösen Umstände in dem Hotel ernsthaft Sorgen macht und lieber abreisen möchte. Der Roman wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit ab, wobei zwischen den Zeiten nur wenige Tage im März 1899 liegen. Nicht nur der Wechsel zwischen den Zeiten ist etwas verwirrend, auch der Roman wirkt so konstruiert wie das Komplott, um das es geht. Es ist eine Mischung aus Gruselgeschichte, Ehedrama, Psychothriller und historischem Krimi - von allem ein bisschen, aber nichts bis zum Ende konsequent umgesetzt. Mir fehlte der durch Cover und Klappentext versprochene Grusel und die für einen Kriminalroman nötige Spannung, die allein durch den mystischen Charakter der Erzählung nicht entstanden ist.

Der Glanz der Vergangenheit
von Tina Bauer aus Essingen am 02.12.2017
Bewertet: Paperback

Im März 1899 reist die frisch verheiratete Engländerin Nell Dickinson mit ihrem Ehemann Oliver an die italienische Riviera. Ihre Flitterwochen wollen die beiden im Grandhotel Angst, welches auch als Kontaktbörse für Olivers Handel mit italienischer Malerei dient, verbringen. Nell schreckt das dortige Personal mit ihrer Ähnlichkeit zu Lucrezia, einer alten... Im März 1899 reist die frisch verheiratete Engländerin Nell Dickinson mit ihrem Ehemann Oliver an die italienische Riviera. Ihre Flitterwochen wollen die beiden im Grandhotel Angst, welches auch als Kontaktbörse für Olivers Handel mit italienischer Malerei dient, verbringen. Nell schreckt das dortige Personal mit ihrer Ähnlichkeit zu Lucrezia, einer alten Legende auf, deren scheinbare Selbstverbrennung auf den Bau des Hotels zurückgehen soll und ihre Neugierde ist geweckt. Ihr Ehemann Oliver, der die Flitterwochen natürlich auch als ein Investment ansieht, verscheucht vorerst die geheimnisvollen Geschehnisse aus Nells Gedanken, bis ein Geschäftspartner Olivers ermordet aufgefunden wird und ein weiterer Nell mit Informationen über die "wahren" Machenschaften ihres Mannes versorgt. Von den weiteren Geschehnissen völlig überfordert flieht Nell Hals über Kopf und versucht, Licht in das Dunkel ihrer Ehe, ihrer Vergangenheit und besonders in ihre Zukunft zu bringen. Grandhotel Angst ist ein meisterhaft erzählter Roman über ein verlassenes Hotel und eine junge Frau, die Ende des 19. Jahrhunderts versucht, sich ihrer eigenen Zukunft klar zu werden und dabei in ein grandioses Spiel aus Lug und Trug gerät, bei dem der Hauch der Vergangenheit sich wie ein dunkler Schatten über sie legt.

Verwirrendes Intrigenspiel in der Belle Époque
von Siderea am 01.12.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Bordighera, im Jahr 1899: Nell und ihr frisch angetrauter Ehemann Oliver verbringen ihre Flitterwochen an der Riviera. Noch nie zuvor hat Nell England verlassen, doch nun ist sie an diesem traumhaften und exotischen Ort, und wohnt sogar an der ersten Adresse am Platz, im Grandhotel Angst. Nells anfängliche Begeisterung... Bordighera, im Jahr 1899: Nell und ihr frisch angetrauter Ehemann Oliver verbringen ihre Flitterwochen an der Riviera. Noch nie zuvor hat Nell England verlassen, doch nun ist sie an diesem traumhaften und exotischen Ort, und wohnt sogar an der ersten Adresse am Platz, im Grandhotel Angst. Nells anfängliche Begeisterung für das Hotel schlägt aber schon nach kurzer Zeit ins Gegenteil um: jemand wird ermordet, Oliver ist plötzlich wie ausgewechselt und die düsteren Legenden, die sich um das Hotel ranken, jagen ihr eine Höllenangst ein. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, und dass der Schauplatz des Romans, das Hotel mit dem ungewöhnlichen Namen, keine Erfindung der Autorin ist, gab mir noch einen zusätzlichen Anreiz, das Buch lesen zu wollen. Im ausgehenden 19. Jahrhundert war die italienische Riviera bei gut betuchten Touristen extrem angesagt, und der heute etwas in Vergessenheit geratene Ort Bordighera war das Zentrum der Region. Das Grandhotel wurde im Jahr 1887 eröffnet und verfügte über eine spektakulär moderne Ausstattung - es gab elektrisches Licht im ganzen Haus, und auch fließend Warmwasser in allen Gästezimmern. Kein Wunder also, dass jeder, der es sich leisten konnte, genau dort die milden Wintermonate genießen wollte. Im Jahr 1900 soll sogar Queen Victoria einen Aufenthalt geplant haben, der aber (sicher sehr zum Leidwesen des Eigentümers Adolf Angst) nie realisiert wurde. Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges und dem anschließenden Niedergang des europäischen Adels, begann leider auch der Niedergang des imposanten Hotels, in den 30er-Jahren schloss es endgültig seine Pforten. Heute ist die Ruine, deren frühere Eleganz noch immer zu erahnen ist, ein "Lost Place". Bilder davon sind im Internet zu finden, und es verwundert nicht, dass ein solcher Ort die Phantasie einer Autorin beflügeln muss. So ist auch das Setting absolut überzeugend, man hat die luxuriösen Gemeinschaftsräume und das edel ausgestatte Zimmer des frischvermählten Ehepaares ebenso vor Augen wie die mondäne Gästeschar, die das Hotel bevölkert. Etwas schwer getan habe ich mich allerdings mit der Erzählform: Die Ich-Perspektive kann oft sehr gelungen sein, in diesem Fall ist Nell allerdings eine etwas anstrengende Protagonistin, die sich sehr schnell in die kursierenden Geistergeschichten hineinsteigert, und dann tatsächlich etwas hysterisch wirkt. Mit ihren 21 Jahren ist sie noch sehr naiv, obwohl sie sich bereits nach wenigen Wochen Hals über Kopf in die Ehe mit Oliver gestürzt hat, kommt für sie Erkenntnis, dass sie ihren Ehemann überhaupt nicht kennt, völlig überraschend. Da kann man sich als heutiger Leser manches Mal fast besser mit Oliver identifizieren, der von den diversen Anwandlungen seiner jungen Frau überfordert ist, und dann kühl und reserviert auf ihre schwer nachvollziehbaren Ansinnen reagiert. Ich bin etwas hin- und hergerissen - in Romanen, die in derselben Epoche spielen, sind die Protagonistinnen oft ein wenig aus der Zeit gefallen: freiheitsliebend, emanzipiert und unabhängig. Insofern ist Nell vermutlich viel eher ein Kind ihrer Zeit, Oliver ist praktisch die Sonne in ihrem Universum, seine Verschlossenheit, seine Stimmungen und Befindlichkeiten bestimmen zu einem großen Teil ihre Gedanken, sie bezieht jede seiner Launen sofort auf sich und ein eventuelles Fehlverhalten ihrerseits. Bisher hat sie sich den Wünschen ihrer Eltern gefügt, und nun ist Oliver in Nells Augen an deren Stelle getreten, er trägt die Verantwortung für ihr Wohlergehen, und trifft somit auch alle Entscheidungen für sie. Dazu kommt dann, dass sie ein mordendes Gespenst für eine realistische Option hält. Für die damalige Zeit tatsächlich nicht so lächerlich, wie es sich heute anhört, denn die Konsultation eines Mediums oder das Abhalten von spiritistischen Sitzungen waren damals tatsächlich sehr en vogue. In Nells "Kopf" fühlt es sich für den Leser manchmal an, als wäre man in den Schleudergang der Waschmaschine geraten, denn ihre eigene Stimmung ist so wechselhaft wie ein Tag im April, und ihre Theorien ändern sich mindestens genauso oft. Darum dachte ich während des Lesens so manches Mal, dass eine neutrale Erzählform, oder zumindest eine zweite, etwas rationalere Perspektive dem Roman ganz gut getan hätte. Andererseits könnte man sich dann auch vielleicht noch schwerer in Nell hineinversetzen - ich bin in dem Punkt wirklich unschlüssig. Trotz dieses Kritikpunktes hat mir das Buch sehr gut gefallen, ich mochte die "Spukhaus-Atmosphäre" des Hotels, und auch die Geschichte selbst bietet immer noch mal eine Wendung, die man so nicht vorausahnen konnte, wodurch es bis zum Schluss sehr spannend blieb.