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Geheime Melodie

(ungekürzte Lesung)

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Dolmetscher Bruno Salvador wird vom Britischen Geheimdienst für eine inoffizielle Konferenz zum Thema Kongo engagiert. Die krisengeschüttelte und an Rohstoffen reiche Region ist Brunos Heimat. Bahnt sich in dem fernen Land eine Katastrophe an? Bruno sucht Verbündete, die mit ihm für eine demokratische Zukunft des Kongo streiten. Doch plötzlich wird er zum Gejagten, denn in seinem Besitz befinden sich wertvolle Dokumente.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Claude-Oliver Rudolph
Erscheinungsdatum 06.01.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783844913972
Verlag Hörbuch Hamburg
Spieldauer 742 Minuten
Format & Qualität MP3, 742 Minuten
Übersetzer Regina Rawlinson
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Kundenbewertungen

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Ein Meisterwerk
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 17.03.2008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Ende des Kalten Krieges und der Untergang der Sowjetunion waren nicht nur für diverse Nationen und die Rüstungsindustrie von nachhaltiger Bedeutung, sondern auch ein ganzes Literaturgenre mit all seinen Autor, was von vielen gefeiert wurde, war für andere der mögliche Untergang des Spionageromans und seiner bedeutendsten Vertreter wie... Das Ende des Kalten Krieges und der Untergang der Sowjetunion waren nicht nur für diverse Nationen und die Rüstungsindustrie von nachhaltiger Bedeutung, sondern auch ein ganzes Literaturgenre mit all seinen Autor, was von vielen gefeiert wurde, war für andere der mögliche Untergang des Spionageromans und seiner bedeutendsten Vertreter wie John le Carré. Und nach mehreren eher mittelmäßigen Romanen und Rückbesinnungsversuchen auf die goldenen Jahre schlägt er mit Geheime Melodie einen neuen Weg ein, wobei man besonders betonen muss dass sich John le Carré als einer von wenigen Autoren nicht für einen Thriller über den Krieg gegen den Terrorismus hergegeben hat. Der Top-Dolmetscher Bruno "Salvo" Salvador ist als Sohn eines irisch-französischen Missionars und einer Kongolesin im Kongo aufgewachsen, bis er nach dem Tod seines Vaters in ein englisches Waisenhaus abgeschoben wurde, wo ein aufmerksamer Pater schlussendliche das Talent des Jungen für Sprachen erkannte und entsprechend förderte. Längst sind Salvos Talente in der Branche sehr gefragt und so arbeitet er freiberuflich auch als Übersetzer für den britischen Geheimdienst. Er ist gerade auf einem wichtigen Empfang, als ihm sein Führungsagent einen wichtigen Auftrag anbietet, den Salvo annimmt und sich kurz darauf mit falscher Identität für einen "Fronteinsatz" eingespannt wiederfindet, der über das Schicksal des Kongo entscheiden soll. Doch Salvos Heimatliebe geht eine Spur zu weit, als er beginnt in Aufzeichnungen hineinzuhören, die eigentlich unter Verschluss bleiben sollten... Im Zentrum von Geheime Melodie steht die bewegte Geschichte des Kongo und dient als Beispiel für die neokolonialen Ambitionen ehemaliger Großmächte wie Frankreich oder eben England. Der Spion Bruno Salvador ist dabei das ideale Beispiel für einen naiven Idealisten, der langsam erkennen muss, dass sich selbst hinter den Lichtgestalten der Entwicklungshilfe oft sehr zwielichtige Interessen stehen. Für einen Autor wie John le Carré versteht es sich dabei schon wie von selbst, dass dieses Werk auch gut recherchiert und mit einer aufschlussreichen Gewissensfrage ausstaffiert ist. Geheime Melodie ist nur noch ansatzweise mit den klassischen Spionageromanen aus dem Kalten Krieg zu vergleichen und dennoch, es könnte als Beispiel dafür dienen dass auch John le Carré im 21. Jahrhundert noch eine feste Größe des Genres bleiben könnte. Zu bedenken gilt allerdings dass Geheime Melodie aus der Sicht des Protagonisten dargestellt wird und daher in der Ich-Form verfasst wurde, was womöglich nicht jedermanns Sache ist. Wendungen über Wendungen sind es was die Spannung in Geheime Melodie nie abreißen lässt, es gibt immer wieder etwas zu entdecken. Die Charaktere selbst tragen noch zu dieser Atmosphäre bei, sind sie doch schwer berechenbar und fern jeglicher Klischees vielleicht sogar mit einer psychologischen Tiefe ausgestattet, die man sonst nur selten findet, wobei sie sich freilich nur schwer in die Karten schauen lassen. Fazit: Geheime Melodie ist ein Meisterwerk und das nicht nur weil es von einem "Meister des Spionageromans" geschaffen wurde, sondern schlichtweg weil es dank seines wendungsreichen Plots, seiner spannenden und gut recherchierten Geschichte, sowie gut gezeichneter Charaktere völlig ohne Hollywood-Action auskommt und gehaltvolle Unterhaltung verspricht.

Na Ja
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuss am 19.10.2007
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

John Le Carre hat hier nicht gerade sein Meisterwerk abgeliefert. Die Charaktere bleiben blass, auch der Protagonist Bruno. Die Story - ein nebenamtlicher MI 5 Übersetzer wird für eine wichtige Kongo - Konferenz wegen seiner besonderen Sprachkenntnisse eingesetzt und erfährt als Halbkongolese von den aktuellen Plänen der "Alliierten", ist... John Le Carre hat hier nicht gerade sein Meisterwerk abgeliefert. Die Charaktere bleiben blass, auch der Protagonist Bruno. Die Story - ein nebenamtlicher MI 5 Übersetzer wird für eine wichtige Kongo - Konferenz wegen seiner besonderen Sprachkenntnisse eingesetzt und erfährt als Halbkongolese von den aktuellen Plänen der "Alliierten", ist gleichzeitig neu verliebt in eine kongolesische Krankenschwester und entdeckt seine große Liebe für den Kongo - ist doch sehr weit an den Haaren herbeigezogen. Und wenn er zum Schluß vom MI5 des Landes verwiesen wird erscheint der Plot noch unglaubwürdiger. Ansonsten aber ganz nett als Urlaubslektüre. Reicht bei weitem nicht an Absolute Freunde und frühe Werke heran.