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Der Unsichtbare

Roman. Ausgezeichnet mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2002

(7)

Ein hochaktueller Kriminalfall über blinden Hass
Der junge Hilmer Eriksson ist verschwunden. Eigentlich wollte Hilmer nur etwas mit dem Rad im Nachbardorf abholen. Aber dort ist er nie angekommen. Gab es einen Unfall? Oder wurde er das Opfer eines Verbrechens? Könnte das Verschwinden etwas mit dem Streit zu tun haben, den Hilmer kürzlich mit drei seiner Mitschüler hatte? In Hilmers Umkreis wird ermittelt. In den Verhören seiner Mitschüler setzt sich Puzzleteilchen für Puzzleteilchen das Bild eines sinnlosen Hasses zusammen, und die Indizien gegen eine Gruppe neonazistischer Jugendlicher verdichten sich.

Rezension
"Mats Wahl hat einen erstaunlichen Roman darüber geschrieben, wie es passieren kann, dass sich junge Menschen der rechtsradikalen Bewegung in Europa anschließen. Sein Buch ist ein 'Muss' für jeden, der dieses traurige Phänomen begreifen will." (Henning Mankell)
Portrait

Mats Wahl, geboren 1945 auf der Insel Gotland, zählt zu den großen skandinavischen Jugendbuchautoren. Er studierte Literaturgeschichte, Anthropologie und Pädagogik und arbeitete 19 Jahre lang als Lehrer für schwer erziehbare Jugendliche. 1980 erschien sein erster Jugendroman. Seitdem arbeitet er als freier Schriftsteller und Dozent in der Erwachsenenbildung für Psychologie und Pädagogik in Stockholm. Inzwischen hat er mehr als 40 Bücher verfasst, die vielfach ausgezeichnet worden sind, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 01.12.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-62164-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,1/1,7 cm
Gewicht 178 g
Originaltitel Den Osynlige
Auflage 9. Auflage
Übersetzer Angelika Kutsch
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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unsichtbare leben länger?!....
von Nina Marlene Gollmann aus Graz am 12.11.2012

Ganz ohne Klischees liest sich Mats Wahls brisanter Krimi. Der jungendliche Hilmar ist abgängig. Es wird vermutet, dass die Neo-Naziszene als Täter in Frage kommt. Hilmar war nämlich kein Junge, der sich von Gewalt einschüchtern lässt, sondern steht zu seinen Wertvorstellung und besitzt Zivilcourage. Eigenschaften, die ihn nicht beliebt gemacht... Ganz ohne Klischees liest sich Mats Wahls brisanter Krimi. Der jungendliche Hilmar ist abgängig. Es wird vermutet, dass die Neo-Naziszene als Täter in Frage kommt. Hilmar war nämlich kein Junge, der sich von Gewalt einschüchtern lässt, sondern steht zu seinen Wertvorstellung und besitzt Zivilcourage. Eigenschaften, die ihn nicht beliebt gemacht haben bei der gewalttätigen, moralisch- ideologisch verwahrlosten Gang. Kommissar Fors ermittelt. Mats Wahl besitzt das rare Talent ohne Klischees, mit Einfühlungsvermögen und mit schnörkelloser Sprache eine realistische Geschichte voran zu treiben. Die von ihm skizzierten Beziehungen spielen mit den Ängsten, Emotionen und dem Gewaltpotenzial junger Menschen. Er liefert keine Pauschallösungen liefert, sondern zeigt das Leben in all den Facetten der Menschlichkeit! Besonders schockierend, aber sehr wichtig fand ich die Thematisierung von weiblichen Neo-Nazis! John Green oder Markus Zusak - Lesern empfehle ich Mats Wahl. Für Jugendliche, und junge Erwachsene nicht nur für Jungs, ab ca 14 Jahren!

spannend...
von Ivana Maric aus Innsbruck am 24.07.2012

Es war ein Buch das ich während meiner Schulzeit als Pflichtlektüre lesen musste, doch dieses Buch habe ich gerne gelesen, und ist mir bis heute in Erinnerung geblieben...die Geschichte fängt damit an, dass man bereits weiß, was mit der Hauptfigur im Buch passiert ist, es muss nur herausgefunden werden,... Es war ein Buch das ich während meiner Schulzeit als Pflichtlektüre lesen musste, doch dieses Buch habe ich gerne gelesen, und ist mir bis heute in Erinnerung geblieben...die Geschichte fängt damit an, dass man bereits weiß, was mit der Hauptfigur im Buch passiert ist, es muss nur herausgefunden werden, wie es passiert ist... und diese Aufklärung zieht sich spannend bis zum Ende...

Für den Unterricht besonders geeignet
von einer Kundin/einem Kunden am 07.09.2009

Aus dem Klappentext weiß der interessierte Leser, dass der junge Hilmar Eriksson verschwunden ist und ein Verbrechen vermutet wird. Dann liest er den ersten Satz im Roman, erfährt, dass Hilmar an einem der ersten Maitage bemerkte, dass er unsichtbar geworden war. Der Leser ist entrüstet: Das kann es nicht... Aus dem Klappentext weiß der interessierte Leser, dass der junge Hilmar Eriksson verschwunden ist und ein Verbrechen vermutet wird. Dann liest er den ersten Satz im Roman, erfährt, dass Hilmar an einem der ersten Maitage bemerkte, dass er unsichtbar geworden war. Der Leser ist entrüstet: Das kann es nicht gewesen sein, die Lösung gleich im ersten Satz, das kannst du mit mir nicht machen, Mats Wahl! Solche albernen Geschichten kennen wir zur Genüge. Aber da ist die Falle schon zugeschnappt und Mats Wahl gelingt es, den Leser zu fesseln bis zum Ende. An der Seite des Kriminalkommissars Fors begleitet der Leser den Fortgang der Ermittlungen, beurteilt Personen und Ursachen für deren Tun und geht der Frage nach, wie es in einem verschlafenen schwedischen Nest zu rechtsradikalen Übergriffen kommen kann, wie Jugendliche in den friedlichen Wäldern mit den Elchen so viel Hass entwickeln und sich in den deutschen Nazis ein Vorbild nehmen können. Für dieses Jugendbuch braucht man kein Lesezeichen, weil man es einfach nicht aus der Hand legen kann, bevor das letzte Wort gelesen ist. Und warum nicht mal ein so ernstes Thema in einen Krimi verpacken? Henning Mankell urteilte: „Mats Wahls Buch ist ein Muss.“ Recht hat er und es ist auch und vor allem ein Buch für Jugendliche in Deutschland. Deshalb lautet mein Urteil: Für den Unterricht besonders geeignet.