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Gelebt, erlebt, überlebt

(10)
Gertrude Pressburger war zehn, als Hitler in Österreich einmarschierte. Obwohl die jüdische Familie katholisch getauft worden war, musste sie fliehen. Fast sechs Jahre dauerte die Flucht, die 1944 in Auschwitz endete. Gertrude überlebte den Holocaust – ihre Eltern und die zwei jüngeren Brüder wurden von den Nationalsozialisten umgebracht. Jahrzehntelang hat Gertrude Pressburger geschwiegen. Dass ein maßgeblicher Politiker in Österreich 2016 von einem drohenden Bürgerkrieg spricht, hat sie bestürzt. Per Videobotschaft warnte sie vor einer Rhetorik der Extreme. Dass ihre wahrhaftigen Worte Gehör finden, hat sie bestärkt, mit einer jungen Journalistin ihre Autobiographie zu schreiben: „Ich bin nicht zurückgekommen, um dasselbe noch einmal zu erleben.“
Portrait
Gertrude Pressburger, geboren 1927, wurde mit ihrer Videobotschaft im Bundespräsidentschaftswahlkampf 2016 einer großen Öffentlichkeit bekannt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 29.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05890-3
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 21/13,4/2,5 cm
Gewicht 322 g
Abbildungen mit Abbildungen
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 4.582
Buch (gebundene Ausgabe)
19,60
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„Immer wieder erschütternd“

Ursula Raab, Thalia-Buchhandlung Thalia Wels Max-

Frau Pressburger war und ist eine äußerst bemerkenswerte Frau.
Das Buch hat mich gefesselt! Das Lesen fühlte sich an, als würde sie mir die Geschichte ihres Lebens erzählen. Das tragische daran - alles ist wirklich passiert und darf auf keinen Fall je vergessen werden!
Pflichtlektüre für alle!!
Frau Pressburger war und ist eine äußerst bemerkenswerte Frau.
Das Buch hat mich gefesselt! Das Lesen fühlte sich an, als würde sie mir die Geschichte ihres Lebens erzählen. Das tragische daran - alles ist wirklich passiert und darf auf keinen Fall je vergessen werden!
Pflichtlektüre für alle!!

„„….das Glück, in Frieden zu leben““

G. Keinprecht, Thalia-Buchhandlung Liezen

„Mitleid vertrage ich bis heute schwer, Mitgefühl nur, wenn es echt ist. „Ich habe den Glauben an das Gute im Menschen nicht verloren, aber ich bin wachsam.“
Diese Auszüge aus dem Buch sind Worte einer Frau, die als einzige ihrer Familie den Holocaust überlebt hat. Gertrude Pressburger, die mit 17 Jahren aufgehört hat, an Morgen zu denken, erzählt ihre Geschichte.


Eine tief beeindruckende und aufwühlende Geschichte, die gelesen werden will.

„Mitleid vertrage ich bis heute schwer, Mitgefühl nur, wenn es echt ist. „Ich habe den Glauben an das Gute im Menschen nicht verloren, aber ich bin wachsam.“
Diese Auszüge aus dem Buch sind Worte einer Frau, die als einzige ihrer Familie den Holocaust überlebt hat. Gertrude Pressburger, die mit 17 Jahren aufgehört hat, an Morgen zu denken, erzählt ihre Geschichte.


Eine tief beeindruckende und aufwühlende Geschichte, die gelesen werden will.

„Eine beeindruckende Biografie“

Andrea Resch-Krenn

Gertude Pressburger ist einigen sicher bekannt. Ein Video von ihr ging beim Wahlkampf zum österreichischen Bundespräsidenten viral.
Die Buch ist mindestens so lesenswert wie das Video sehenswert war.
Gertrude ist Überlebende des Holocaust und erzählt in eindringlichen Worten ihre Geschichte!
Gerade in Zeiten, in denen wir politisch wieder stark nach rechts rücken, sollte man Bücher wie diese lesen! Es ist wichtig, Zeitzeugen zu Wort kommen zu lassen und vielleicht durch diese schrecklichen Erinnerungen der stärker werdenden Fremdenfeindlichkeit Einhalt zu gebieten!
Gertude Pressburger ist einigen sicher bekannt. Ein Video von ihr ging beim Wahlkampf zum österreichischen Bundespräsidenten viral.
Die Buch ist mindestens so lesenswert wie das Video sehenswert war.
Gertrude ist Überlebende des Holocaust und erzählt in eindringlichen Worten ihre Geschichte!
Gerade in Zeiten, in denen wir politisch wieder stark nach rechts rücken, sollte man Bücher wie diese lesen! Es ist wichtig, Zeitzeugen zu Wort kommen zu lassen und vielleicht durch diese schrecklichen Erinnerungen der stärker werdenden Fremdenfeindlichkeit Einhalt zu gebieten!

„Bewegend!“

Martina Binter, Thalia-Buchhandlung Villach

Gertrude Pressburger erzählt uns ihre erschütternde Lebensgeschichte und wie sie als einziges Mitglied ihrer Familie den Holocaust überlebt hat.
Interessante Hintergrundinfo: laut einiger Politwissenschaftler hat "Frau Gertrude" mit ihrem eindringlichen Video gegen eine "Rhetorik der Extreme" im Wahlkampf zur Bundespräsidentschaft keinen geringen Anteil am Sieg Van der Bellens.
Gertrude Pressburger erzählt uns ihre erschütternde Lebensgeschichte und wie sie als einziges Mitglied ihrer Familie den Holocaust überlebt hat.
Interessante Hintergrundinfo: laut einiger Politwissenschaftler hat "Frau Gertrude" mit ihrem eindringlichen Video gegen eine "Rhetorik der Extreme" im Wahlkampf zur Bundespräsidentschaft keinen geringen Anteil am Sieg Van der Bellens.

„76381 meldet sich zu Stelle“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Beinahe ihr ganzes Leben lang hat Frau Pressburger über ihre Erlebnisse vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg geschwiegen und nichts davon erzählt. Andeutungen hat sie wohl immer schon gemacht, wurde aber von ihrem Umfeld nie gehört. Im letzten österreichischen Präsidentschaftswahlkampf war mit dem Schweigen endgültig Schluss. Es ging ein Video viral, in dem sie in klaren und wenigen Worten ein Statement zu der sehr kriegerischen und blasphemischen Rhetorik. Es gibt nur noch wenige Zeitzeugen die noch am Leben sind und hier ist es ganz wichtig - die Erinnerung hochzuhalten und den Anfängen zu wehren, wo doch Ausländerfeindlichkeit und antisemitische Hetze immer mehr um sich greifen.

~"76831 meldet sich zur Stelle", muss ich rufen, als wir vor dem Wachpersonal stehen und meine Nummer an der Reihe ist.~

Als Marlene Groihofer eine Interviewanfrage stellt, entsteht daraus die sehr persönlich erzählte Geschichte - Gelebt, Erlebt, Überlebt. Beim Lesen hat man das Gefühl selbst in Gertrude Pressburgers Küche zu sitzen und ihr zuzuhören. Einige Male muss ich einhalten und einzelne Episoden sacken zu lassen. Das Kapitel Ausschwitz war wohl eines jener Kapitel die ich ein wenig aufgeschoben habe - auch wenn bereits die Flucht der Pressburgers schrecklich und traumatisch verlaufen war.

Kleine Szenen der Gesprächssituationen holen die Leser in der Gegenwart auf, das Buch endet nicht mit dem Jahr 1945. Vielmehr zeigt es auch die ideologischen Vorstellungen auf, die weit bis in die Nachkriegsgesellschaft hinein wirkt. Gelebt, Erlebt, Überlebt ist ein wichtiges Buch, dass gelesen gehört, denn die Erinnerung an die schrecklichen Taten der Kriegszeit müssen immer wieder ins Bewusstsein gerufen werden. Das Buch und Gertrude Pressburgers Erinnerungen, auch wenn man es schnell gelesen hat, ist unmöglich zu vergessen.
Beinahe ihr ganzes Leben lang hat Frau Pressburger über ihre Erlebnisse vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg geschwiegen und nichts davon erzählt. Andeutungen hat sie wohl immer schon gemacht, wurde aber von ihrem Umfeld nie gehört. Im letzten österreichischen Präsidentschaftswahlkampf war mit dem Schweigen endgültig Schluss. Es ging ein Video viral, in dem sie in klaren und wenigen Worten ein Statement zu der sehr kriegerischen und blasphemischen Rhetorik. Es gibt nur noch wenige Zeitzeugen die noch am Leben sind und hier ist es ganz wichtig - die Erinnerung hochzuhalten und den Anfängen zu wehren, wo doch Ausländerfeindlichkeit und antisemitische Hetze immer mehr um sich greifen.

~"76831 meldet sich zur Stelle", muss ich rufen, als wir vor dem Wachpersonal stehen und meine Nummer an der Reihe ist.~

Als Marlene Groihofer eine Interviewanfrage stellt, entsteht daraus die sehr persönlich erzählte Geschichte - Gelebt, Erlebt, Überlebt. Beim Lesen hat man das Gefühl selbst in Gertrude Pressburgers Küche zu sitzen und ihr zuzuhören. Einige Male muss ich einhalten und einzelne Episoden sacken zu lassen. Das Kapitel Ausschwitz war wohl eines jener Kapitel die ich ein wenig aufgeschoben habe - auch wenn bereits die Flucht der Pressburgers schrecklich und traumatisch verlaufen war.

Kleine Szenen der Gesprächssituationen holen die Leser in der Gegenwart auf, das Buch endet nicht mit dem Jahr 1945. Vielmehr zeigt es auch die ideologischen Vorstellungen auf, die weit bis in die Nachkriegsgesellschaft hinein wirkt. Gelebt, Erlebt, Überlebt ist ein wichtiges Buch, dass gelesen gehört, denn die Erinnerung an die schrecklichen Taten der Kriegszeit müssen immer wieder ins Bewusstsein gerufen werden. Das Buch und Gertrude Pressburgers Erinnerungen, auch wenn man es schnell gelesen hat, ist unmöglich zu vergessen.

„Ein wichtiges Buch“

Nina Stajnko, Thalia-Buchhandlung Graz

Fesselnd beschreibt Frau Pressburger ihre Erfahrung mit der NS-Zeit: vom antisemitischen Wien, dem Leben auf der Flucht, Auschwitz, der Nachkriegszeit.
Die Lebensgeschichte einer wahnsinnig starken Frau, die sie immer wieder aufs Neue beeindrucken - und hoffentlich - beeinflussen wird.
Unbedingt lesen!
Fesselnd beschreibt Frau Pressburger ihre Erfahrung mit der NS-Zeit: vom antisemitischen Wien, dem Leben auf der Flucht, Auschwitz, der Nachkriegszeit.
Die Lebensgeschichte einer wahnsinnig starken Frau, die sie immer wieder aufs Neue beeindrucken - und hoffentlich - beeinflussen wird.
Unbedingt lesen!

„Eine beeindruckende und eindringliche Biografie“

Martin Berger, Thalia-Buchhandlung Wien

Die Erinnerungen der Getrude Pressburger fesseln den Leser durch den lockeren Plauderton in dem sie verfasst sind. Man glaubt mit ihr am Küchentisch zu sitzen und ihr zuhören zu können. Dadurch bekommt das Unfassbare – der Holocaust – ein Gesicht, es geht nicht um abstrakte Zahlen, sondern um einen konkreten Menschen der Dinge erlebt und überlebt hat, die das Maß des Menschlichen übersteigen. Es ist nur folgerichtig und wichtig, dass sich Frau Pressburger auch heute als Zeitzeugin zu Wort meldet. (Siehe auch: Rath, Ari heißt Löwe) Die Erinnerungen der Getrude Pressburger fesseln den Leser durch den lockeren Plauderton in dem sie verfasst sind. Man glaubt mit ihr am Küchentisch zu sitzen und ihr zuhören zu können. Dadurch bekommt das Unfassbare – der Holocaust – ein Gesicht, es geht nicht um abstrakte Zahlen, sondern um einen konkreten Menschen der Dinge erlebt und überlebt hat, die das Maß des Menschlichen übersteigen. Es ist nur folgerichtig und wichtig, dass sich Frau Pressburger auch heute als Zeitzeugin zu Wort meldet. (Siehe auch: Rath, Ari heißt Löwe)

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Kundenbewertungen

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Wohl eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 16.07.2018

Hatte beim Lesen einige Momente, bei denen mir die Tränen kamen. Eine beeindruckend starke Frau! Sehr empfehlenswert! Verdeutlicht, wie gut es uns heutzutage geht!

Eindrucksvolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Rosenheim am 18.03.2018

Das Buch ist beeindruckend geschrieben. Es beschreibt die dunkelste Zeit in unserer Geschichte aus den Augen einer Zeitzeugin, die sich null Blatt vor dem Mund nimmt und es so schildert wie es war. Sie beschönigt nichts, erfindet nichts dazu und ihre eindrucksvolle Erzählweise rührt zu Tränen. Ich kann dieses... Das Buch ist beeindruckend geschrieben. Es beschreibt die dunkelste Zeit in unserer Geschichte aus den Augen einer Zeitzeugin, die sich null Blatt vor dem Mund nimmt und es so schildert wie es war. Sie beschönigt nichts, erfindet nichts dazu und ihre eindrucksvolle Erzählweise rührt zu Tränen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, wenn man sich mit Zeitzeugen beschäftigen möchte.

Niemals Vergessen
von Ulrike am 04.03.2018

„Das Niedrigste wird aus den Leuten herausgeholt, nicht das Anständige.“ Gertrude Pressburger hat 2016 mit knapp 90 Lebensjahren auf sich aufmerksam gemacht, als sie im Wahlkampf um den österreichischen Bundespräsidenten ein Plädoyer gegen rechts gehalten hat. Das Video wurde viral, die alte Dame war in aller Munde. Nun ließ sie... „Das Niedrigste wird aus den Leuten herausgeholt, nicht das Anständige.“ Gertrude Pressburger hat 2016 mit knapp 90 Lebensjahren auf sich aufmerksam gemacht, als sie im Wahlkampf um den österreichischen Bundespräsidenten ein Plädoyer gegen rechts gehalten hat. Das Video wurde viral, die alte Dame war in aller Munde. Nun ließ sie ihre Lebensgeschichte von der Radiojournalsitin Marlene Groihofer aufzeichnen. Frau Pressburgers Geschichte spricht für sich, sie hat Auschwitz überlebt, ihre Familie nicht. Verfolgung, Flucht, Internierung, menschliche Grausamkeit, Gertrude Pressburger musste als junges Mädchen viel ertragen. Ihre Erinnerungen machen betroffen, bei jedem Wort über ihre Eltern, ihre kleinen Brüder spürt man immer noch die Liebe zu diesen Menschen und die Trauer um deren Verlust. Trotz all der unfassbaren Erlebnisse, die sie erlebte und überlebte, hat sie ihren Lebensmut nie verloren, blieb sich selbst immer treu. Die Heimkehr nach Wien nach dem Krieg kam ihr die Heimatstadt wie Feindesland vor. Bei Begegnungen mit Fremden, kreisten ständig ihre Gedanken, darum, was der oder diejenige im Krieg getan oder nicht getan hat. Selbst in ihrer Schwiegerfamilie behielt sie lieber Schweigen um ihre Vergangenheit, erst als ihre Tochter alt genug war, begann sie von ihrem Leben zu erzählen. Heute ist es der alten Dame wichtig, gehört zu werden. Bei ihrer Buchpräsentation stellt sich die 90 jährige einem enormen Publikum. Bald wird es keine Zeitzeugen dieser ungeheuerlichen Zeit geben. Umso wichtiger ist es daher, dass Lebensgeschichten, wie die der Frau Pressburger, weitergegeben werden. Es ist nicht Mitleid, das sie möchte, es ist die Hoffnung, dass die Menschen doch in der Lage sind, aus der Geschichte zu lernen. In diesem Sinne, niemals vergessen.