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Die Spionin

(ungekürzte Lesung)

(100)
Wer ist die Frau hinter dem schillernden Mythos? Paulo Coelho schlüpft in ihre Haut und lässt sie in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis ihr außergewöhnliches Leben selbst erzählen: vom Mädchen Margaretha Zelle aus der holländischen Provinz zur exotischen Tänzerin Mata Hari, die nach ihren eigenen Vorstellungen lebte und liebte und so auf ihre Art zu einer der ersten Feministinnen wurde. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, lässt sie sich auf ein gefährliches Doppelspiel ein.
Portrait
Paulo Coelho wurde 1947 in Rio de Janeiro geboren. Sein Leben - voller Unterbrüche und Neuorientierungen - liest sich wie eines seiner Bücher: Von seinen Eltern wurde Coelho als Teenager dreimal in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Das Jurastudium brach er ab, um zwei Jahre lang Südamerika, Europa und Nordafrika zu bereisen. Zurück in Brasilien, schrieb er Theaterstücke und verfaßte provokative Songtexte. Die in den 70er Jahren herrschende Militärdiktatur steckte ihn dafür dreimal ins Gefängnis. Coelho war Herausgeber einer Untergrundzeitschrift, eines Musikmagazins und Direktor von Polygram und cbs Brasilien. 1980 wurde er entlassen, es war der Wendepunkt in Coelhos Leben. Er studierte fünf Jahre lang in einem alten spanischen Orden und legte den Pilgerweg nach Santiago de Compostela zu Fuß zurück. Dort hatte er die Idee zu seinem Buch Der Alchimist und schrieb es in zehn Tagen. Seither sagt Coelho: »Ich glaube an Wunder«. Seine gleichnishaften Erzählungen über die spirituelle Suche nach dem Lebenssinn schrieb er vor allem für sich selbst - und erreichte damit Millionen. Coelhos Bücher wurden in 34 Sprachen übersetzt und sind in 69 Ländern in einer Auflage von über 12 Millionen erschienen: »Ein weltweites Verlagsphänomen« (The New York Times). Zu seinen Fans gehören Politiker wie Bill Clinton und Berühmtheiten wie Madonna und der Fußballer Ronaldo. Regelmäßig wird er als Redner zum Weltwirtschaftsforum in Davos eingeladen, und die Unesco ernannte ihn zum Sonderberater ihres Programms für interkulturellen Dialog. Trotz des Erfolgs - Paulo Coelho hat nicht aufgehört zu Träumen: »Die Kraft unserer Träume liegt darin, unsere Sicht der Dinge und damit auch der Welt zu verändern. Wenn genug Menschen einen bestimmten Traum haben, dann wird er am Ende Realität werden.«

Luise Helm, preisgekrönte Schauspielerin und Synchronsprecherin, spielte u.a. in "Polizeiruf" und "Tatort" mit und ist bekannt als die deutsche Stimme von Scarlett Johansson. Ihre jugendlich-einprägsame Stimme setzt sie auch erfolgreich als Hörbuchsprecherin.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Luise Helm, Sven Görtz
Erscheinungsdatum 23.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783257693003
Verlag Diogenes Verlag
Spieldauer 204 Minuten
Format & Qualität MP3, 204 Minuten
Übersetzer Maralde Meyer-Minnemann
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Buchhändler-Empfehlungen

„Spionage oder doch nicht?“

Manuela, Thalia-Buchhandlung Wien

Mata Haris kurze Lebensgeschichte klingt abenteuerlich und exotisch, zugleich mutig und egoistisch. Ihre Persönlichkeit hatte viele Facetten und je nach Umstand schlüpfte sie in das Kostüm einer anderen von ihr erschaffenen Figur. Coelho gibt ihr eine Stimme und lässt sie selbst erzählen von ihren Abenteuern, ihrem Streben nach Selbstverwirklichung, von ihrer Flucht aus dem ihr tristen Dasein als Tochter, Ehefrau, Mutter.

Ich fand es wirklich sehr spannend zu lesen, auch weil bis heute ungeklärt ist, ob Mata Hari wirklich einen Beitrag zur Spionage geleistet hat. Wenn sie keine Spionin war, war sie zumindest eine Opportunistin, die versuchte in einer schwierigen Zeit zu überleben und sich treu zu bleiben.
Mata Haris kurze Lebensgeschichte klingt abenteuerlich und exotisch, zugleich mutig und egoistisch. Ihre Persönlichkeit hatte viele Facetten und je nach Umstand schlüpfte sie in das Kostüm einer anderen von ihr erschaffenen Figur. Coelho gibt ihr eine Stimme und lässt sie selbst erzählen von ihren Abenteuern, ihrem Streben nach Selbstverwirklichung, von ihrer Flucht aus dem ihr tristen Dasein als Tochter, Ehefrau, Mutter.

Ich fand es wirklich sehr spannend zu lesen, auch weil bis heute ungeklärt ist, ob Mata Hari wirklich einen Beitrag zur Spionage geleistet hat. Wenn sie keine Spionin war, war sie zumindest eine Opportunistin, die versuchte in einer schwierigen Zeit zu überleben und sich treu zu bleiben.

„Die nacherzählte Lebensgeschichte der Doppelagentin Mata Hari.“

Melanie Zeier, Thalia-Buchhandlung Linz

Mata Hari, in den Niederlanden geborene Margaretha Zelle, war bekannt für ihre einzigartigen exotischen Tanzaufführungen und ihre deutsch-französische Spionagearbeit.
Paulo Coelho erzählt die Lebensgeschichte dieser außergewöhnlichen Frau in einer abgeänderten Form mit zusätzlichen Dialogen und Situationen.

Dieser Roman war der Erste, den ich von diesem Autor gelesen habe und da Paulo Coelhos Ruf ihm vorauseilt, hatte ich natürlich etwas höhere Erwartungen, als bei einem Autor, der noch nicht so sehr für seinen Schreibstil gelobt wurde.

Der Aufbau ist folgendermaßen gegliedert:
Bereits zu Beginn wird jeder Spannung vorweggenommen, da beschrieben wird, wie das Urteil an Mata Hari vollstreckt wird.
Danach beginnt der Hauptteil des Buches: die Memoiren, die sie in einem Brief an ihren Anwalt "Clunet" richtet, in dem sie ihren Werdegang und ihr ganzes Leben beschreibt, in Gedanken an ihre Tochter Nonnie, die diesen Brief später einmal erhalten soll.
Darauf folgt ein Brief von Maître Clunet selbst, in dem er sich einerseits auf Mata Haris Vorwürfe hin, er habe sie nicht gut genug verteidigt, rechtfertigt und er andererseits das Leben und den Charakter der Tänzerin aus seiner Sicht und die Meinungen anderer Menschen über sie, beschreibt.

Fazit: Es mag wohl einer Wissenslücke meinerseits bestehen, doch der Name Mata Hari war mir vor diesem Buch gänzlich unbekannt. Ich versuchte mich immer wieder in das Buch und in die Person hineinzufühlen, doch waren mir ihre Entscheidungen und Gedanken so fremd, dass jegliches Gefühl während des Lesens ausblieb.
Mata Hari, in den Niederlanden geborene Margaretha Zelle, war bekannt für ihre einzigartigen exotischen Tanzaufführungen und ihre deutsch-französische Spionagearbeit.
Paulo Coelho erzählt die Lebensgeschichte dieser außergewöhnlichen Frau in einer abgeänderten Form mit zusätzlichen Dialogen und Situationen.

Dieser Roman war der Erste, den ich von diesem Autor gelesen habe und da Paulo Coelhos Ruf ihm vorauseilt, hatte ich natürlich etwas höhere Erwartungen, als bei einem Autor, der noch nicht so sehr für seinen Schreibstil gelobt wurde.

Der Aufbau ist folgendermaßen gegliedert:
Bereits zu Beginn wird jeder Spannung vorweggenommen, da beschrieben wird, wie das Urteil an Mata Hari vollstreckt wird.
Danach beginnt der Hauptteil des Buches: die Memoiren, die sie in einem Brief an ihren Anwalt "Clunet" richtet, in dem sie ihren Werdegang und ihr ganzes Leben beschreibt, in Gedanken an ihre Tochter Nonnie, die diesen Brief später einmal erhalten soll.
Darauf folgt ein Brief von Maître Clunet selbst, in dem er sich einerseits auf Mata Haris Vorwürfe hin, er habe sie nicht gut genug verteidigt, rechtfertigt und er andererseits das Leben und den Charakter der Tänzerin aus seiner Sicht und die Meinungen anderer Menschen über sie, beschreibt.

Fazit: Es mag wohl einer Wissenslücke meinerseits bestehen, doch der Name Mata Hari war mir vor diesem Buch gänzlich unbekannt. Ich versuchte mich immer wieder in das Buch und in die Person hineinzufühlen, doch waren mir ihre Entscheidungen und Gedanken so fremd, dass jegliches Gefühl während des Lesens ausblieb.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
100 Bewertungen
Übersicht
29
32
32
6
1

Mal ganz anders
von SLovesBooks am 20.05.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: Paulo Coelho ist einfach ein toller Schriftsteller. Ich habe schon ein paar Bücher von ihm gelesen, die mir allesamt gut gefallen haben. Den Klappentext von ?Die Spionin? fand ich interessant, weswegen ich das Buch gerne lesen wollte. Dieses Buch widmet der Schriftsteller Mata Hari. Der Roman ist als fiktiver... Meine Meinung: Paulo Coelho ist einfach ein toller Schriftsteller. Ich habe schon ein paar Bücher von ihm gelesen, die mir allesamt gut gefallen haben. Den Klappentext von ?Die Spionin? fand ich interessant, weswegen ich das Buch gerne lesen wollte. Dieses Buch widmet der Schriftsteller Mata Hari. Der Roman ist als fiktiver Brief ausgestaltete, den sie aus dem Gefängnis kurz vor ihrer Hinrichtung schreibt. Der Autor verknüpft hier gekonnt Realität mit Fiktion. Das hat mich gar nicht gestört. Im Gegenteil finde ich, dass alles sehr gut harmoniert hat. Mata Hari war mir vor dem Roman nur dem Namen nach bekannt. Ich hätte aber keine detaillierteren Informationen geben können. Das ist aber kein Problem. Coelho holt den Leser bei null ab und führt ihn in das Leben dieser vielseitigen Frau ein. Der Roman blieb recht oberflächlich was die Charaktere betrifft, was mich angesichts der geringen Seitenzahl nicht verwunderte. Trotzdem fügt Coelho, wie man es von ihm gewohnt ist, einige Lebensweisheiten ein. Sodass das Buch hinterher eine gute Aussage parat hat. Der Schreibstil hat mir gefallen. Er war angenehm zu lesen. Auch die Briefform finde ich nicht störend und mal was anderes zum ?Normalen?. Wirkliche Spannung kam meiner Ansicht nachricht auf. Bei mir war es eher Interesse, dass durchgehend geweckt wurde. Ich finde diese Frau sehr vielseitig und deswegen hat mich ihr Werdegang interessiert. Ich würde sagen, dass Coelho mit diesem Werk ein wenig von dem abgewichen ist, was man von ihm normalerweise kennt. Trotzdem habe ich ein paar schöne Lesestunden mit dem Buch verbringen können und habe zusätzlich das Gefühl noch einiges geschichtlich gelernt zu haben.

Klein aber fein
von einer Kundin/einem Kunden aus Aistersheim am 12.03.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ein nettes Buch, ich habe es gerne gelesen. Allerdings sollte man, wenn einem die Geschichte von Mata Hari nicht so geläufig ist, diese zuvor nocheinmal durchlesen, um mehr zu verstehen. Für meinen Teil wurden doch einige wesentlichen Teile ihrer Geschichte ausgelassen, und nicht immer kann man ganz folgen, welche... Ein nettes Buch, ich habe es gerne gelesen. Allerdings sollte man, wenn einem die Geschichte von Mata Hari nicht so geläufig ist, diese zuvor nocheinmal durchlesen, um mehr zu verstehen. Für meinen Teil wurden doch einige wesentlichen Teile ihrer Geschichte ausgelassen, und nicht immer kann man ganz folgen, welche Zeit vergangen ist, was sie nun erlebt hat. Wahrheit und Erfindung verschwimmen, so mach die Geschichte aber auch möglich, dass man sich mehr in ihr Leben hineinversetzen kann. Und trotzdem ein schönes Buch, das einen die Freiheit des Lebens im 21ten Jahrhundert genießen lässt.

von einer Kundin/einem Kunden am 05.12.2017
Bewertet: anderes Format

Eine eher unspektakuläre und langatmige Biographie über Mata Hari. Für einen Coelho enttäuschend.