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Die Spionin

Roman

(97)

Wer ist die Frau hinter dem schillernden Mythos? Paulo Coelho schlüpft in
ihre Haut und lässt sie in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis ihr außergewöhnliches Leben selbst erzählen: vom Mädchen Margarethe Zelle aus der holländischen Provinz zur exotischen Tänzerin Mata Hari, die nach ihren eigenen Vorstellungen lebte und liebte und so gleichsam zu einer der ersten Feministinnen wurde. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, lässt sie sich - erotisch wie politisch - auf ein gefährliches Doppelspiel ein.

Rezension
Kai Lohnert, Literaturexperte Thalia:
Die Tänzerin Mata Hari, die während des Ersten Weltkrieges als Spionin für den deutschen Geheimdienst arbeitete und deswegen von einem französischen Militärgericht zum Tode verurteilt wurde, hat mich immer schon fasziniert. Nun hat sich der brasilianische Bestsellerautor Paulo Coelho dem Mythos dieser schillernden Frau, die eigentlich Margaretha Zelle hieß und in den Niederlanden aufwuchs, literarisch angenommen. In seinem neuen Roman „Die Spionin“ versucht Coelho zu ergründen, wer diese geheimnisvolle Frau war, die mit ihrer Idee von Freiheit und Leben schon früh die ersten Feministinnen inspirierte und die vielen als das Idealbild einer Femme fatale entsprach. Ich bin kein Fan von Coelho. Aber in diesem Buch versteht er es wirklich meisterlich, das bewegte Leben dieser geheimnisvollen Frau dramaturgisch interessant über viele Jahrzehnte hinweg nachzuerzählen. Dabei ergibt sich für den Leser eine vielschichtige Interpretationsmöglichkeit von Zelles Lebensverständnis.
Portrait
Paulo Coelho, geboren 1947 in Rio de Janeiro, lebt heute mit seiner Frau Christina Oiticica in Genf. Alle seine Romane (insbesondere ›Der Alchimist‹, ›Veronika beschließt zu sterben‹, ›Elf Minuten‹, ›Untreue‹ und zuletzt ›Die Spionin‹) sind Weltbestseller, wurden in 81 Sprachen übersetzt und über 215 Millionen Mal verkauft. Die Themen seiner Bücher und seine Reflexionen regen weltweit Leser zum Nachdenken an und dazu, ihren eigenen Weg zu suchen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 23.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06977-8
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 189/124/24 mm
Gewicht 260
Originaltitel A Espiã
Auflage 2
Verkaufsrang 5.011
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20,60
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„Spionage oder doch nicht?“

Manuela W., Thalia-Buchhandlung Wien

Mata Haris kurze Lebensgeschichte klingt abenteuerlich und exotisch, zugleich mutig und egoistisch. Ihre Persönlichkeit hatte viele Facetten und je nach Umstand schlüpfte sie in das Kostüm einer anderen von ihr erschaffenen Figur. Coelho gibt ihr eine Stimme und lässt sie selbst erzählen von ihren Abenteuern, ihrem Streben nach Selbstverwirklichung, Mata Haris kurze Lebensgeschichte klingt abenteuerlich und exotisch, zugleich mutig und egoistisch. Ihre Persönlichkeit hatte viele Facetten und je nach Umstand schlüpfte sie in das Kostüm einer anderen von ihr erschaffenen Figur. Coelho gibt ihr eine Stimme und lässt sie selbst erzählen von ihren Abenteuern, ihrem Streben nach Selbstverwirklichung, von ihrer Flucht aus dem ihr tristen Dasein als Tochter, Ehefrau, Mutter.

Ich fand es wirklich sehr spannend zu lesen, auch weil bis heute ungeklärt ist, ob Mata Hari wirklich einen Beitrag zur Spionage geleistet hat. Wenn sie keine Spionin war, war sie zumindest eine Opportunistin, die versuchte in einer schwierigen Zeit zu überleben und sich treu zu bleiben.

„Die nacherzählte Lebensgeschichte der Doppelagentin Mata Hari.“

Melanie Zeier, Thalia-Buchhandlung Linz

Mata Hari, in den Niederlanden geborene Margaretha Zelle, war bekannt für ihre einzigartigen exotischen Tanzaufführungen und ihre deutsch-französische Spionagearbeit.
Paulo Coelho erzählt die Lebensgeschichte dieser außergewöhnlichen Frau in einer abgeänderten Form mit zusätzlichen Dialogen und Situationen.

Dieser Roman war der Erste,
Mata Hari, in den Niederlanden geborene Margaretha Zelle, war bekannt für ihre einzigartigen exotischen Tanzaufführungen und ihre deutsch-französische Spionagearbeit.
Paulo Coelho erzählt die Lebensgeschichte dieser außergewöhnlichen Frau in einer abgeänderten Form mit zusätzlichen Dialogen und Situationen.

Dieser Roman war der Erste, den ich von diesem Autor gelesen habe und da Paulo Coelhos Ruf ihm vorauseilt, hatte ich natürlich etwas höhere Erwartungen, als bei einem Autor, der noch nicht so sehr für seinen Schreibstil gelobt wurde.

Der Aufbau ist folgendermaßen gegliedert:
Bereits zu Beginn wird jeder Spannung vorweggenommen, da beschrieben wird, wie das Urteil an Mata Hari vollstreckt wird.
Danach beginnt der Hauptteil des Buches: die Memoiren, die sie in einem Brief an ihren Anwalt "Clunet" richtet, in dem sie ihren Werdegang und ihr ganzes Leben beschreibt, in Gedanken an ihre Tochter Nonnie, die diesen Brief später einmal erhalten soll.
Darauf folgt ein Brief von Maître Clunet selbst, in dem er sich einerseits auf Mata Haris Vorwürfe hin, er habe sie nicht gut genug verteidigt, rechtfertigt und er andererseits das Leben und den Charakter der Tänzerin aus seiner Sicht und die Meinungen anderer Menschen über sie, beschreibt.

Fazit: Es mag wohl einer Wissenslücke meinerseits bestehen, doch der Name Mata Hari war mir vor diesem Buch gänzlich unbekannt. Ich versuchte mich immer wieder in das Buch und in die Person hineinzufühlen, doch waren mir ihre Entscheidungen und Gedanken so fremd, dass jegliches Gefühl während des Lesens ausblieb.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
97 Bewertungen
Übersicht
29
31
31
5
1

Spionin wider Willen
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2016

Mata Hari sieht sich als Opfer von Manipulationen und obwohl das Buch mit ihrer Hinrichtung beginnt, erfahre ich rückblickend ihre teils wahre sowie von Paulo Coelho erfundene Geschichte. Sie wuchs als Margaretha Zelle in den Niederlanden auf und genoss eine gute Erziehung, doch ihre anschliessende Heirat mit einem gewalttätigen... Mata Hari sieht sich als Opfer von Manipulationen und obwohl das Buch mit ihrer Hinrichtung beginnt, erfahre ich rückblickend ihre teils wahre sowie von Paulo Coelho erfundene Geschichte. Sie wuchs als Margaretha Zelle in den Niederlanden auf und genoss eine gute Erziehung, doch ihre anschliessende Heirat mit einem gewalttätigen Offizier endet in ihrer Flucht und in einem kompletten Neuanfang in Paris. Dafür liess sie sogar ihre Tochter im Stich, der sie dieses Tagebuch als Erklärung über ihr Handeln widmet. Als Tänzerin in Paris erfüllte sie sich einen Lebenstraum und lebte feudal, jedoch verkaufte sie so auch ihren Körper und erfuhr wahre Liebe ohne Happy End nur einmal mit einem Russen und so wurde sie schlussendlich als einsame Seele hinterichtet. Paolo Coelho schaffte es von Beginn auf mich fasziniert lesen zu lassen. Die Stärke und der Stolz dieser für die damalige Zeit zu emanzipierten Frau ist beim lesen deutlich zu spüren, aber auch die Melancholie und die schwierigen Lebensbedingungen der damaligen Kriegszeit. Das Buch war für mich der Auslöser mich intensiver mit dem Leben der Mata Hari zu befassen und macht mich nun sehr neugierig darauf ob die echte Wahrheit 2017 aufgedeckt wird.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Packend und intim: Das Portrait einer unschuldigen Frau
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 31.01.2017

Mit seiner bekannt wunderbaren Art zu erzählen und den Leser in Gedanken anderer zu entführen, widmet sich Paulo Coelho einer Person, deren Künstlernamen wohl fast jeder kennt: Mata Hari. Dass dieser Name immer wieder mit Spionage in der einen oder anderen Form in Verbindung gebracht wird, wusste ich vor... Mit seiner bekannt wunderbaren Art zu erzählen und den Leser in Gedanken anderer zu entführen, widmet sich Paulo Coelho einer Person, deren Künstlernamen wohl fast jeder kennt: Mata Hari. Dass dieser Name immer wieder mit Spionage in der einen oder anderen Form in Verbindung gebracht wird, wusste ich vor der Lektüre. Wie es aber dazu kam und dass Mata Hari, wie es scheint, nichts getan hatte und trotzdem verurteilt wurde, war mir unbekannt. Ohne sich akribisch an die Realität zu halten, entwickelt Coelho doch ein sehr packendes und intimes Portrait einer Frau, die, für ihre Einstellung, zu früh lebte und damit die damalige Gesellschaft zu Beginn des ersten Weltkriegs vor den Kopf stieß. Neben ihrer offen zu Schau gestellten Sexualität brachte auch ihr großes Mundwerk sie immer wieder in Schwierigkeiten. Doch trotz dieser Momente und ihrer dramatischen jungen Jahre und einer zerstörerischen Ehe schaffte es die gebürtige Niederländerin Margaretha Zelle, lange Zeit ein für sie erfülltes und befreites Leben zu führen, frei von Zwängen und nur sich selbst treu. Ein Traum, der trotz Emanzipation und heutigen Gesellschaftsstandards vielen Frauen auch heute noch für immer verwehrt bleibt.

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Die Spionin
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 05.12.2016

Anhand eines fiktiven Briefes geschrieben von Margaretha MacLeod geborene Zelle an ihre Tochter, die jedoch unter ihrem Künstlernamen Mata Hari weitaus bekannter ist, erfahren wir wie ihr Leben verlaufen ist. Mata Hari schreibt aus der Gefängniszelle heraus wie sie versucht hat, aus dem eintönigen Leben in einem kleinen niederländischen... Anhand eines fiktiven Briefes geschrieben von Margaretha MacLeod geborene Zelle an ihre Tochter, die jedoch unter ihrem Künstlernamen Mata Hari weitaus bekannter ist, erfahren wir wie ihr Leben verlaufen ist. Mata Hari schreibt aus der Gefängniszelle heraus wie sie versucht hat, aus dem eintönigen Leben in einem kleinen niederländischen Ort herauszukommen. Die Heirat und Umsiedelung nach Niederländisch-Ostindien und die Geburt ihrer Tochter brachten jedoch genau das Gegenteil, sie fühlte sich eingesperrt und verließ Mann und Kind. Mit ihren Tanzdarbietungen - hauptsächlich in Paris - und vielen Männerbekanntschaften erhielt sie einen zweifelhaften aber auch glamourösen Ruf. Paulo Coelho ist es gelungen, mit leicht lesbarer und hoch interessanter Sprache das Leben und den Tod Mata Haris zu beleuchten. Äußerst gelungen!

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