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Die Vergessenen

(gekürzte Lesung)

Das Böse verjährt nie

Manolis Lefteris erhält 2013 den Auftrag, geheimnisvolle Akten in seinen Besitz zu bringen. Er ahnt nicht, dass er im Begriff ist, ein Verbrechen aufzudecken, das weit in der Vergangenheit liegt. Die Spur führt ihn zu Kathrin Mändler, die sich, als sie 1944 eine Stelle als Krankenschwester annimmt, zum ersten Mal in ihrem Leben nützlich fühlt. Als sie dem charismatischen Arzt Karl Landmann begegnet, merkt sie zu spät, worin seine Arbeit besteht und dass diese das Leben vieler Menschen bedroht – auch ihr eigenes.

Gelesen von Thomas M. Meinhardt.

(Laufzeit: ca. 10h 7)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Thomas M. Meinhardt
Erscheinungsdatum 27.12.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783844527902
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 607 Minuten
Format & Qualität MP3, 607 Minuten, 517.94 MB
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Buchhändler-Empfehlungen

Kann man das wirklich vergessen?? Darf man es vergessen??

Helga Pamminger, Thalia-Buchhandlung Wiener Neustadt

Vera Mändler, Journalistin bei einer Frauenzeitschrift ist schon lange unzufrieden mit diesem Job. Sie möchte wieder zu einer anspruchsvolleren Zeitschrift wechseln. Wiederwillig macht sich auf die Suche nach ihrem verschwundenen Neffen Chris und findet ein spannendes Thema für einen Wechsel. Beim Aufräumen der Wohnung ihrer Tante Kathrin, die einen Schlaganfall erlitten hatte, findet sie Hinweise auf die Tätigkeit ihrer Tante als Pflegekraft in einer Heil- und Pflegeanstalt in der Zeit des Dritten Reiches. Das Buch führt uns weit in die Vorgänge damals, zeigt den Umgang mit geistig Kranken und wie die Täter auch heute sich vor ihrer Verantwortung drücken. Immer wieder begegnet ihr dabei ein Unbekannter, der sein ganz eigenes Interesse an dem Ganzen hat und ein undurchschaubares Spiel spielt Sehr spannend und interessant.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
101 Bewertungen
Übersicht
84
16
1
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0

von einer Kundin/einem Kunden am 23.04.2019
Bewertet: anderes Format

Deutsche Vergangenheit und Gegenwart werden in dieser spannenden Familiengeschichte mit einem packenden historischen Kriminalfall verwoben. Absolut empfehlenswert !

Für mich die Entdeckung des ersten Halbjahres 2019!
von einer Kundin/einem Kunden aus Herzogenrath am 15.04.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Die Münchner Krimiautorin Inge Löhrig schrieb hier unter ihrem Pseudonym einen spannenden Roman rund um ein Verbrechen im Dritten Reich, welches vermutlich vielen LeserInnen gar nicht bewußt ist oder in Vergessenheit geraten ist... ja, die Vergessenen werden eingepackt in eine gelungene Mischung aus Fiktion und Realität rund um ... Die Münchner Krimiautorin Inge Löhrig schrieb hier unter ihrem Pseudonym einen spannenden Roman rund um ein Verbrechen im Dritten Reich, welches vermutlich vielen LeserInnen gar nicht bewußt ist oder in Vergessenheit geraten ist... ja, die Vergessenen werden eingepackt in eine gelungene Mischung aus Fiktion und Realität rund um die Heil- und Pflegeanstalten im 2. Weltkrieg und den Massakern, über die niemand reden will, die aber heute noch so aktuell sind... Einmal durchatmen... ja, dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus Kriminalroman und Geschichtsbuch; natürlich darf man die „künstlerische“ Kreativität nicht außer Acht lassen, welche in Form von zwei Erzählsträngen und fiktiven, aber realitätsnahen Handlungsorten aufgegriffen werden. Wir erleben Kathrin Mändler als junge Frau inmitten einer Heil- und Pflegeanstalt, welche ihren Beruf als Krankenschwester liebt und dem charismatischen Anstaltsleiter verfällt. Sie wird manipuliert und sucht einen Weg aus dem Dilemma, denn sie ahnt, hier stimmt etwas nicht... Wir begegnen in der Gegenwart (2013) dem „Mann für besondere Aufträge“ und der Journalistin Vera, die sich um die Wohnung ihrer Tante kümmert – besagter Kathrin Mändler. Klingt unspektakulär? Nun, die Fäden der beiden Ebenen scheinen sich mehr und mehr miteinander zu verknüpfen und auch in der Gegenwart passiert noch einiges Spannendes rund um Veras Cousin und den Auftraggeber von Manolis, dem Mann für... ihr wisst schon ;) „Die Vergessenen“ ist ein Roman, der mich von der ersten Seite an gepackt hat und mich durch den Prolog erst einmal in eine beklemmende Stimmung versetzt hat. Obwohl ich eigentlich Krimis nicht lese und mag, haben mich die verschiedenen Geschichten gefangen genommen und teilweise konnte ich das Buch auch nicht mehr weglegen, was sicherlich auch mit der fließenden, bildlich ansprechenden und klaren Sprache der Autorin zu tun hat. Sie trifft die Situation auf den Punkt, ohne drum herum zu reden oder sich in bunten Andeutungen zu „verspielen“. Ich mag ihre ausdrucksstarke Sprache wirklich sehr. „Ihr Gesicht war nass, die Wimperntusche verlaufen. Mit der Hand wischte sie die Tränen weg. 'Das ist doch keine Gerechtigkeit, wenn unsere Politiker Mörder laufen lassen, bloß weil die an den Hebeln der Macht sitzen und Anwälte haben, die alles verdrehen. Das ist einfach nur zum Kotzen'“. (S. 196) Für mich gehört dieser Roman zu den Überraschungen des ersten Halbjahres 2019. Der Inhalt ist packend, das Pendeln zwischen zwei Ebenen ist nachvollziehbar und ergänzt sich hervorragend, der Stil ist eingängig und anspruchsvoll zugleich. Eine absolute Empfehlung und uneingeschränkt ein Daumen hoch. Allen, die der Titel übrigens bekannt vor kommt: das Buch hat nichts mit dem gleichnamigen Kinofilm mit Julianne Moore zu tun ;)

Viel mehr als "nur" ein spannender Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 24.03.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Durch ihren großartigen Erzählstil gelingt es der Autorin, den ganzen Schrecken lebendig werden zu lassen, den psychisch Kranke unter der NS-Diktatur erleiden mußten. Die Behandlung durch sogenannte Ärzte in Heilanstalten macht sprachlos und fassungslos. Man spürt deutlich, wie sehr E. Sandberg das Schicksal dieser kranken Mensc... Durch ihren großartigen Erzählstil gelingt es der Autorin, den ganzen Schrecken lebendig werden zu lassen, den psychisch Kranke unter der NS-Diktatur erleiden mußten. Die Behandlung durch sogenannte Ärzte in Heilanstalten macht sprachlos und fassungslos. Man spürt deutlich, wie sehr E. Sandberg das Schicksal dieser kranken Menschen am Herzen liegt. Ihr ist eine authentische Geschichte gelungen, die manchmal schwer zu ertragen war.