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Als die Kirche den Fluss überquerte

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Daniels Welt gerät aus den Fugen. Am letzten Urlaubstag beschließen seine Eltern völlig überraschend, sich zu trennen. Daniel erklärt den Vater zum Schuldigen und stürzt sich mit aberwitzigem Eifer in die Überkompensation: Er verliebt sich in seine Schwester Laura, will für sie der einzige Mann sein, will Künstler werden wie seine schräge Großcousine Miriam und Lebemann wie sein Onkel Billy. Und scheitert dabei kolossal. Beinahe entgeht ihm, dass auch seine Mutter unter der Situation leidet. Ihre schlummernde Parkinson-Demenz macht sich bemerkbar. Und während sie immer schwächer und vergesslicher wird, sortiert sich die Familie um sie herum neu. Tragikomisch erzählt dieser Entwicklungsroman von großen Verlusten und ebenso großen Chancen.

Rezension
»Nur an der Oberfläche zu kratzen, das genügt der Autorin nicht. Didi Drobna wühlt in den Innereien des Lebens.«, Radio FM 4, 14.08.2018
Portrait
Didi Drobna wurde 1988 in Bratislava geboren und lebt seit 1991 in Wien. Sie studierte Kommunikationswissenschaft und Germanistik an der Universität Wien, außerdem Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst. Ihre literarische Arbeit wurde mit mehreren Stipendien und Literaturpreisen ausgezeichnet. Daneben war sie auch als Jurorin für Literaturpreise und -stipendien tätig, ab 2018 lehrt sie an der Universität für angewandte Kunst. Didi Drobna arbeitet seit Jahren hauptberuflich in der IT-Branche und leitet derzeit die Kommunikation & Presse für ein IT-Forschungszentrum.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783492992671
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 633 KB
Verkaufsrang 17.651
eBook
18,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Toll geschrieben, überdreht und tief berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 14.08.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Wow, was für ein ungewöhnliches Buch! Eine ungewöhnliche Story rund um eine eine ungewöhnliche, skurrile Familie. Ich fühlte mich sehr an die Filme von Wes Anderson oder die Bücher von Joachim Meyerhoff erinnert. Alle sind sie in dieser Familie eigenartig, unfähig und trotzdem irgendwie auch liebenswert. Der trockene, subtile... Wow, was für ein ungewöhnliches Buch! Eine ungewöhnliche Story rund um eine eine ungewöhnliche, skurrile Familie. Ich fühlte mich sehr an die Filme von Wes Anderson oder die Bücher von Joachim Meyerhoff erinnert. Alle sind sie in dieser Familie eigenartig, unfähig und trotzdem irgendwie auch liebenswert. Der trockene, subtile Humor war genau mein Ding, ich musste bei mehreren Szenen laut lachen! Das gesagt, es gab auch wieder ganz andere Kapitel, die sehr beklemmend und hart sind, das muss man halt aushalten können. Und wiederum gegen Ende wurde es unglaublich berührend, ich habe sehr mitgefühlt. Aber genau so muss Literatur sein, oder? Es muss was mit einem machen. Das ist jedenfalls ein Roman, der echt das Auf und Ab des Lebens einfängt. Zuerst zerlegt die Autorin die Familie in ihre Einzelteile, nur um sie dann wieder zusammenzupuzzeln. Ich habe schon lange nichts mehr wie dieses Buch gelesen. Und sehr schön geschrieben!

Familie oder Tragödie?
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenstein am 12.08.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

In diesem Buch wird die tragische Geschichte einer ungewöhnlichen österreichischen Familie im ausgehenden zwanzigsten Jahrhundert erzählt. Die Eltern trennen sich nach langer Ehe, die beiden erwachsenen Kinder suchen lange verzweifelt nach ihrem Platz im Leben, die Großcousine ist der Fels in der Brandung. Und wie in jeder anderen Familie... In diesem Buch wird die tragische Geschichte einer ungewöhnlichen österreichischen Familie im ausgehenden zwanzigsten Jahrhundert erzählt. Die Eltern trennen sich nach langer Ehe, die beiden erwachsenen Kinder suchen lange verzweifelt nach ihrem Platz im Leben, die Großcousine ist der Fels in der Brandung. Und wie in jeder anderen Familie gibt es auch ein schwarzes Schaf. Hier ist es Onkel Billy. Durch die baldige schwere Erkrankung der Mutter kommt es zu viel Leid und Kummer, aber auch zu positiven Erfahrungen der anderen Familienmitglieder. Vereint im Schmerz, kommt man einander wieder näher. Traurig, aber leider oft wahr, genau wie im wahren Leben. Bittere Realität trifft Hoffnung auf Besserung und Erlösung.

Ein Gefühlschaos!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hude am 07.08.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

In "Als die Kirche den Fluss überquerte" begleiten wir den jungen Mann Daniel, der mit seinen 20 Jahren herausfinden muss, wer er in der Welt ist. Es ist ein wunderschöner Sommertag, als Daniels Eltern ihre Trennung bekannt geben. Für die Kinder Laura und Daniel bricht die Welt auseinander. Während sich... In "Als die Kirche den Fluss überquerte" begleiten wir den jungen Mann Daniel, der mit seinen 20 Jahren herausfinden muss, wer er in der Welt ist. Es ist ein wunderschöner Sommertag, als Daniels Eltern ihre Trennung bekannt geben. Für die Kinder Laura und Daniel bricht die Welt auseinander. Während sich Laura immer mehr zurück zieht, versucht Daniel die Rolle des Mannes in der Familie einzunehmen. Mehr schlecht als recht versucht er die Frauen bei Laune zu halten. Doch schon bald wird bei seiner Mutter Parkinson-Demenz diagnostiziert und die Welt hört auf sich zu drehen. Wie soll die kleine Familie damit klar kommen? In dieser Geschichte wird jegliches Gefühl angesprochen. Auf eine Reise in eine Familie, die so existiert haben könnte, schlüpfen wir in die Rolle Daniels. Fühlen was er fühlt, denken, was er denkt. Die Autorin versteht es, den Leser auf eine sehr emotionale Reise mitzunehmen. Besonders schön fand ich den familiären Zusammenhalt, der trotz allem immer bestehen bleibt. Vieles bleibt ungesagt, vor allem die Gefühle der Eltern, das fand ich schade und traurig, aber es könnte wirklich so in einer Familie sein. Schön fand ich, dass die Autorin zeigt, dass nicht alles schlecht sein muss. Mit einigen witzigen Anekdoten aus der Vergangenheit der Eltern, Großcousine Miriam, Onkel Billy, zeigt sie, dass gerade diese Geschichten, die Familie noch enger zusammen bringen. Ich fand dieses Buch wirklich richtig gut!