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All die Nacht über uns

Roman

Die Chronik einer Nacht, die Chronik eines Lebens. Ein bestechender Roman über Schuld und Verlust, Flucht und Heimat, die Liebe und ihre Vergänglichkeit – dicht komponiert und packend erzählt.Ein Soldat allein auf dem Wachturm. Er bewacht eine Grenze, die unvermutet traurige Relevanz erhalten hat. Seine Gedanken wandern immer wieder zurück in der Zeit, zurück zu einem Leben voll Liebe und Glück, das jäh eine Kehrtwende erfahren und ihn gebrochen zurückgelassen hat. Die Nacht ist lang, da ist Regen, da ist Sturm, da ist Verzweiflung und Aufruhr und ein Gesicht auf der anderen Seite des Zaunes, ein Mann auf der Flucht –  so wie der Soldat selbst … Hält der Grenzzaun, halten die inneren Dämme?
Portrait
Jäger, Gerhard
Gerhard Jäger, geboren 1966 in Dornbirn, arbeitete als Behindertenbetreuer, Lehrer und Vertreter im Außendienst. Er absolvierte eine Journalistenausbildung und arbeitete als freier Journalist und als Redakteur. 1994 erhielt er ein Nachwuchsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst, 1996 den Vorarlberger Literaturpreis für einen bisher unveröffentlichten Roman. Sein Debütroman »Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod« (Blessing 2016) war ein großer Erfolg. Mit seinem Roman »All die Nacht über uns«, 2018 im Picus Verlag erschienen, war Gerhard Jäger auf der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis 2018. Gerhard Jäger verstarb im November 2018.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 27.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7117-2064-1
Verlag Picus
Maße (L/B/H) 21,3/13,6/2,5 cm
Gewicht 403 g
Auflage 2
Verkaufsrang 42.038
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Welt bleib wach!“

Gerda Keinprecht, Thalia-Buchhandlung Liezen

„Es gibt Worte, die uns manchmal anfallen, unser Denken in Haft nehmen und nicht mehr freigeben.“ (Seite 120, Ein Uhr)
Begleiten Sie den Grenzsoldaten bei seiner Nachtwache. Durchleben Sie mit ihm die lange Nacht, den Regen, den Sturm, die Verzweiflung und die Finsternis!
Wieder ein großartiger und sprachgewaltiger Roman des österreichischen Autors!
„Es gibt Worte, die uns manchmal anfallen, unser Denken in Haft nehmen und nicht mehr freigeben.“ (Seite 120, Ein Uhr)
Begleiten Sie den Grenzsoldaten bei seiner Nachtwache. Durchleben Sie mit ihm die lange Nacht, den Regen, den Sturm, die Verzweiflung und die Finsternis!
Wieder ein großartiger und sprachgewaltiger Roman des österreichischen Autors!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 04.03.2019
Bewertet: anderes Format

Gerhard Jäger war einer der ganz großen Schriftsteller unserer Zeit! Poetisch und leise erzählt er von einem namenlosen Soldaten, von Flucht und von Menschlichkeit. Toll!

Unerbittlich ist die Kälte, der Regen durchnässt ihn, und die Dunkelheit ist undurchdringlich.
von einer Kundin/einem Kunden am 08.02.2019

Ein Soldat hat Nachtdienst und bewacht eine imaginäre Grenze irgendwo im Osten des Landes. Er soll diese Grenze vor Fremden schützen, er hat sogar einen Schießbefehl! Er ist allein, lauscht in die Dunkelheit, Gedanken kreisen in seinem Kopf, er friert und unaufhörlich prasselt der Regen. Um sich die Zeit zu... Ein Soldat hat Nachtdienst und bewacht eine imaginäre Grenze irgendwo im Osten des Landes. Er soll diese Grenze vor Fremden schützen, er hat sogar einen Schießbefehl! Er ist allein, lauscht in die Dunkelheit, Gedanken kreisen in seinem Kopf, er friert und unaufhörlich prasselt der Regen. Um sich die Zeit zu vertreiben, liest er in den Tagebuchaufzeichnungen seiner Großmutter. Auch sie war einst als Flüchtling ins Land gekommen, damals in diesem unerbittlichen großen Krieg. Sie war beinahe noch ein Kind und schildert ihre Fluchterlebnisse die ihn zutiefst erschüttern. Auch seine eigene Geschichte die nicht ohne Tragik blieb erfahren wir. Seine Kindheit und Jugend, wir sind bei ihm, in seinen Gedanken, durchleben auch die schmerzlichsten Stunden als er sein kleines Kind durch einen tragischen Unfall verliert, und während die Nacht fortschreitet und er sich immer mehr fragt was er da eigentlich tut und zu welchem Sinn und Zweck er dort ausharrt---hört er plötzlich ein Geräusch das die Stille durchbricht! Gerhard Jäger ist so unglaublich, er berührt etwas ganz tief in mir. Nicht nur seine poetische Sprache ist es die mich begeistert, nein, er schafft es tatsächlich das man während des Lesens glaubt im Kopf des Soldaten zu sein, seine Gedanken zu denken, seine zwiespältigen Gefühle nachzuempfinden, seine Angst und Zweifel zu teilen und zu erfahren wie Geschichte sich dort gnadenlos wiederholt und Entscheidungen verlangt! Das ist ganz große Literatur! Noch eine Anmerkung: Gerhard Jäger ist bereits im November vergangenen Jahres ganz plötzlich verstorben. Leider, und ich bedaure es wirklich sehr, hat er uns nur 2 Bücher hinterlassen! Vor diesem erschien "Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod" Auch dieses Buch kann ich Ihnen sehr ans Herz legen! Ich danke dem Autor für diese unvergleichlichen Leseeindrücke, und gäbe es mehr als 5 Musen, so hätte ich sie gerne vergeben!

von einer Kundin/einem Kunden am 27.01.2019
Bewertet: anderes Format

Verbringen Sie diese einsame Nacht mit dem Grenzsoldaten. Eine Geschichte über Grenzen und Toleranz, Angst und Hoffnung. Jägers poetische Sprache erzeugt einen ungeheuren Sog.