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Zusammen ist man weniger allein

Roman

Anna Gavalda

(81)
Buch (kartoniert/broschiert)
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Beschreibung

Philibert, von verarmten Adel, ist zwar ein historisches Genie, doch wenn er mit Menschen spricht, gerät er ins Stottern. Camille, magersüchtig und künstlerisch begabt, verdient sich ihren Lebensunterhalt in einer Putzkolonne, und Franck schuftet als Koch in einem Feinschmeckerlokal. Er liebt Frauen, Mototrräder und seine Großmutter Paulette, die keine Lust aufs Altersheim hat. Vier grundverschiedene Menschen in einer verrückten Pariser Wohngemeinschaft, die sich lieben, streiten, bis die Fetzen fliegen, und versuchen, irgendwie zurecht zu kommen.

»Ein herzergreifender, zarter und anrührender Roman, in dem das Lachen und die Not verschwistert sind.«

Le soir

Anna Gavalda, 1970 in der Nähe von Paris geboren, ist eine der erfolgreichsten französischen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Sie studierte Literatur und arbeitete als Lehrerin, bis sie mit ihrem ersten Buch schlagartig berühmt wurde. Die Verfilmung ihres Bestsellerromans ›Zusammen ist man weniger allein‹ erreichte ein großes Publikum in ganz Europa. Anna Gavalda lebt mit ihren zwei Kindern bei Paris. Im Fischer Taschenbuch Verlag liegen vor: ›Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet‹, ›Ich habe sie geliebt‹, ›Zusammen ist man weniger allein‹, ›Alles Glück kommt nie‹, ›Ein geschenkter Tag‹ und ›Nur wer fällt, lernt fliegen‹.

Produktdetails

Einband kartoniert/broschiert
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 01.10.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17303-7
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,7/3,3 cm
Gewicht 409 g
Auflage 21
Verkaufsrang 3048

Buchhändler-Empfehlungen

einfach nur schön zum Anhören

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Einfühlsam, positiv, schön ist dieses Hörbuch, das mit viel Menschlichkeit ausgezeichnet ist. Die Protagonisten geben Einblicke in ihre Leben, ihre Ängste und Sehnsüchte. So grundverschieden Camille, Frank, seine Großmutter Paulette und Philibert auch sind, sie finden zusammen, zíehen in eine Wohngemeinschaft, teilen den Alltag gemeinsam und zeigen auf - wie Liebe entsteht, was Liebe bewirken kann. Ich möchte Ihnen auch das Buch und den Film sehr empfehlen.

Lieblingsbuch!!!

Nicole Thannesberger, Thalia-Buchhandlung Ried Weberzeile

Nachdem ich das Buch "Ich habe sie geliebt "gelesen hatte, freute ich mich schon auf "Zusammen ist man weniger allein" aber das es so toll und bezaubernd werden würde, damit hätte ich nicht gerechnet. Wirklich eins von meinen Lieblingsbüchern das ich immer wieder nur empfehlen kann!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
81 Bewertungen
Übersicht
61
13
5
1
1

Die Liebe hält auch die unterschiedlichsten Menschen zusammen.
von einer Kundin/einem Kunden am 14.04.2020

Anna Gavalda erzählt die Geschichte witzig, salopp und dennoch tiefgründig. Ein Buch das viel zuschnell ausgelesen ist, aber Gott sei Dank das Potential für mindestens eine zweite Runde hat. Vier Menschen auf der Suche nach Liebe und der Flucht vor der Einsamkeit.

herzerwärmend, kauzig und etwas realitätsfern
von Nela | read.eat.live. am 26.10.2018

»Aber du siehst, wenn intellektuell sein heisst, sich zu bilden, neugierig zu sein und aufmerksam, zu bewundern, erschüttert zu sein, verstehen zu wollen, wie alles zusammenhängt, damit man etwas weniger dumm ins Bett geht als am Abend zuvor, dann fordere ich das für mich ein: Nicht nur bin ich dann eine Intellektuelle, ich bin ... »Aber du siehst, wenn intellektuell sein heisst, sich zu bilden, neugierig zu sein und aufmerksam, zu bewundern, erschüttert zu sein, verstehen zu wollen, wie alles zusammenhängt, damit man etwas weniger dumm ins Bett geht als am Abend zuvor, dann fordere ich das für mich ein: Nicht nur bin ich dann eine Intellektuelle, ich bin auch noch stolz darauf. Sehr stolz sogar.« – S. 249 Wie der Zufall so will In Zusammen ist man weniger allein, oder Ensemble c’est tout auf Französich, begleiten wir vier Persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die der Zufall in einer kuriosen WG vereint. Philibert wird nach dem Tod seiner Grossmutter von der Familie verpflichtet auf deren leerstehende Wohnung aufzupassen, bis die Erbstreitigkeiten geregelt sind. Er stottert und trotz Staatsexamen in Geschichte arbeitet Philibert im Postkartenshop eines Museums. Seine piekfeine Familie, die auf einem Schloss lebt, findet das mehr als despektierlich. Obwohl Philibert Mühe hat, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, hat er einen Mitbewohner für seine grosse Wohnung gefunden. Frank arbeitet als Koch, liebt sein Motorrad und ist ein notorischer Frauenheld. Immer wieder schleppt er neue Bekanntschaften an, trotzdem lässt er niemanden an sich ran. Frank ist bei seiner Grossmutter Paulette aufgewachsen, da ihn seine Mutter eigentlich abtreiben lassen wollte, das nötige Geld aber nicht hatte. Paulette lebt ausserhalb von Paris in einem kleinen Haus. Als sie sich bei einem Sturz den Oberschenkel bricht, zieht sie in ein Altenheim, doch dort ist sie nicht glücklich, Sie vermisst ihre Katze, ihren Garten und ihre Unabhängigkeit. Camille wohnt ebenfalls im selben Haus wie Philibert und Frank, allerdings in einer kleinen, zugigen Dienstbotenkammer unter dem Dach. Auch Camille hat keine einfache Beziehung zu ihrer Familie, leidet an einer Essstörung und verdient ihre Brötchen mit der Arbeit bei einer Reinigungsfirma. Es gab eine Zeit in ihrem Leben, da war sie eine leidenschaftliche und talentierte Künstlerin, allerdings hat sie diese Zeit längst aufgegeben und begraben. Eines Tages lernen sich Camille und Philibert im Hausflur kennen und verstehen sich ganz gut. Als Camille sich eine üble Grippe einfängt, beschliesst Philibert sie – nach langen Überlegungen wohlgemerkt – in seine grosse, warme Wohnung zu holen und gesund zu pflegen. Frank passt das zunächst gar nicht, aber nach und nach freunden sich die drei an und beginnen für einander zu sorgen. »Heute Abend warteten Menschen auf ihre Rückkehr. Menschen, die sich nicht darum scherten, was sie wert war. Die sie aus anderen Gründen mochten. Um ihretwillen vielleicht. Um meinetwillen? Um deinetwillen.« –S.432 Durch allerlei Zufälle (oder vielleicht doch das Schicksal, wer weiss das schon so genau) beginnen diese grundverschiedenen, einsamen Menschen ihr Leben in einer Wohngemeinschaft zu teilen und für einander zu sorgen. Zusammen ist man weniger allein. Herzerwärmend, kauzig und etwas realitätsfern Ja, zusammen ist man eben weniger alleine und so begleiten wir in Laufe der Geschichte die vier schrulligen Charaktere auf ihrem Weg. Dabei wechselt die Erzählperspektive regelmässig zwischen einem allwissenden Erzähler und den vier Protagonisten hin und her, was zu allerlei komischen Situationen führt. Und zu so manchen Dialogen, bei denen man erst auf den zweiten Blick erkennt, wer jetzt gerade spricht. Anna Gavaldas Sprache ist dabei einfach und unkompliziert, aber so lebendig, dass man versucht ist zu glauben, alles wäre wirklich. Wie wirklichkeitsnah die ganze Geschichte wirklich ist, sei jetzt mal dahin gestellt. Mit Camilles Essstörung beispielsweise wird hier auf eine Weise umgegangen, die ich nicht gutheissen kann. Für ihre Genesung braucht sie quasi nur ein bisschen Liebe und den richtigen Mann und alles ist gut, keine Therapie, keine Rückschläge, kein mühsamer Weg aus dieser Erkrankung raus. Als wäre die Magersucht nur eine kleine Marotte, die für die Liebe einfach mal so schnell aufgegeben werden kann. Ein Schlag ins Gesicht für all jene, die teilweise Jahre gegen die Magersucht kämpfen. Trotzdem mochte ich das Buch und seine Protagonisten mit all ihren Ecken und Kanten, mit ihrer Schrulligeit und ihren Problemen sehr gerne. Es wärmt einem das Herz zu lesen, wie sie sich einander öffnen, aus ihrer Vergangenheit erzählen und sich einfach nur gut tun. Wie einer dieser alten Filme voller Irrungen und Wirrungen und Missverständnissen eben, wo sich am Ende alles aufklärt und alle wieder zueinander finden. »Lass die Geschirrtücher und das Frottee in derselben Schublade, das Leben ist viel netter mit ein bißchen Chaos.« – S. 250 Fazit Zusammen ist man weniger allein von Anna Gavalda ist ein liebenswertes und herzerwärmendes Buch über vier Menschen, Strandlektüredie zueinander finden, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Es macht Freude, die vier auf ihrem Weg zu begleiten und sie immer besser kennen zu lernen. Zusammen ist man weniger allein ist ein Buch für graue, kalte Herbsttage, dass etwas Wärme und Sonnenschein in die Herzen bringt. Und auch wenn die Themen der Charaktere manchmal etwas schnell und oberflächlich abgehandelt werden, tut das dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Das Buch wurde übrigens mit Audrey Tautout in der Rolle der Camille verfilmt.

Wundervolle Mischung
von einer Kundin/einem Kunden am 17.06.2018

An so vielen Stellen musste ich Inne halten. Es regt sehr zum nachdenken an und ist gleichzeitig auch sehr unterhaltsam. Empfehlenswertes Buch!