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Die letzten Tage der Nacht

(52)
New York, 1888. Der junge Anwalt Paul Cravath steht in einem der größten Patentkriege aller Zeiten dem berühmten Thomas Edison gegenüber. Es geht um ein Wunder, um eine bahnbrechende Erfindung: die Glühbirne. Und damit um die Macht, das gesamte Land zu elektrifizieren. Edison ist ein verschlagener und gefährlicher Gegner mit einem Netzwerk aus Spionen, gekauften Journalisten und der Unterstützung von J.P. Morgan höchstpersönlich. Aber Paul teilt eine Eigenschaft mit Edison: den absoluten Willen, zu gewinnen.

Ein packender Roman, der auf wahren Ereignissen beruht. Über das, was Genies ausmacht, den Preis des Ehrgeizes und den Kampf, ganz Amerika in elektrisches Licht zu tauchen.
Rezension
"Moores Charaktere sind famos gezeichnet, seine Erzählkunst bringt den Leser um den Schlaf. [...] Der Text ist ein Kinoereignis zwischen zwei Buchdeckeln." Peter Grubmüller, OÖ Nachrichten, 21.03.2017 "Moore hält sich an die Historie, gönnt sich aber auch eine knisternde Liebesgeschichte." Sven Stillich, ZEITWissen, 01.05.2017 "Genialer Roman um den Patentkrieg zwischen dem Erfinder der Glühbirne, Thomas Edison, und einem jungen Anwalt." Instyle, 01.03.2017
Portrait

Graham Moore gewann 2015 den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch. "The Imitation Game" wurde mit Benedict Cumberbatch und Keira Knightley verfilmt und von der internationalen Kritik gefeiert. Moore wurde in Chicago geboren und lebt heute in Los Angeles.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 16.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8479-0624-7
Verlag Eichborn Verlag
Maße (L/B/H) 22,2/14,7/4,2 cm
Gewicht 685 g
Originaltitel The Last Days of Night
Auflage 2. Auflage 2017
Übersetzer Kirsten Riesselmann
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Allgemeinbildung mit Unterhaltungswert“

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Die Hauptfigur, ein junger New Yorker Anwalt, war mir witzigerweise von vorn herein sympathisch, wenngleich er in sehr klassischer Weise dem Amerikanischen Traum hinterher jagt und sich entsprechend ambitioniert in seine Arbeit stürzt. Aus seiner Sichtweise bekommt der Leser bzw. Hörer die Stadt zu dieser Zeit näher gebracht, mitsamt ihren damaligen technischen Neuerungen. Diese Herangehensweise fand ich äußerst geschickt, ich denke die Story hätte mir aus Sicht von Edison oder Westinghouse selbst nicht so gut gefallen. Cravath erzählt die Angelegenheit -trotz seiner Voreingenommenheit gegenüber Edison- viel objektiver.

Was das Buch für mich so unheimlich toll machte, waren die vielen Details rund um die Glühbirne. Damit meine ich nicht nur die vielen guten Erklärungen von Gleich- sowie Wechselstrom (die wirklich so erläutert wurden, dass auch ein Laie wie ich mich wieder meines Wissens entsinnen konnte), sondern die weitreichenden Informationen rund um diesen Patentrechtsstreit. Zwar lernt man in der Schule stets "Edison erfand die Glühbirne", aber niemand erwähnt, dass es bereits lange zuvor ähnliche Entwürfe anderer Erfinder gab, oder dass Edison ein ganzes Labor von vielen talentierten Ingenieuren beschäftigte, das sich seiner Problemstellungen in gemeinschaftlicher Arbeit annahm. Das hob meinen naiven Wissensstand natürlich aus seinem Morast und machte mir die Komplexität einer technischen Erfindung und deren Vermarktung zum ersten Mal so richtig bewusst.

Last but not least möchte ich den wunderbaren Sprecher David Nathan loben, der nicht nur die Hauptfigur, sondern auch alle anderen involvierten Personen gekonnt spricht. Mit einigen Nachahmungen -wie etwa dem serbischen Akzent von Tesla- konnte er mich richtiggehend erheitern, aber auch die ruhigeren Passagen genoss ich dank seiner Stimme sehr. Er ist unmittelbar zu meinen Lieblingssprechern geworden und mein nächstes Hörbuch ist auch schonwieder von ihm gesprochen.

Fazit:

Ein rundum gelungenes (Hör-)buch, das es genau versteht Allgemeinbildung in einen unterhaltsamen Roman zu verpacken. So viel habe ich schon lange nicht mehr aus einem Buch lernen können. Dank des Sprecher zudem noch richtig erheiternd.
Die Hauptfigur, ein junger New Yorker Anwalt, war mir witzigerweise von vorn herein sympathisch, wenngleich er in sehr klassischer Weise dem Amerikanischen Traum hinterher jagt und sich entsprechend ambitioniert in seine Arbeit stürzt. Aus seiner Sichtweise bekommt der Leser bzw. Hörer die Stadt zu dieser Zeit näher gebracht, mitsamt ihren damaligen technischen Neuerungen. Diese Herangehensweise fand ich äußerst geschickt, ich denke die Story hätte mir aus Sicht von Edison oder Westinghouse selbst nicht so gut gefallen. Cravath erzählt die Angelegenheit -trotz seiner Voreingenommenheit gegenüber Edison- viel objektiver.

Was das Buch für mich so unheimlich toll machte, waren die vielen Details rund um die Glühbirne. Damit meine ich nicht nur die vielen guten Erklärungen von Gleich- sowie Wechselstrom (die wirklich so erläutert wurden, dass auch ein Laie wie ich mich wieder meines Wissens entsinnen konnte), sondern die weitreichenden Informationen rund um diesen Patentrechtsstreit. Zwar lernt man in der Schule stets "Edison erfand die Glühbirne", aber niemand erwähnt, dass es bereits lange zuvor ähnliche Entwürfe anderer Erfinder gab, oder dass Edison ein ganzes Labor von vielen talentierten Ingenieuren beschäftigte, das sich seiner Problemstellungen in gemeinschaftlicher Arbeit annahm. Das hob meinen naiven Wissensstand natürlich aus seinem Morast und machte mir die Komplexität einer technischen Erfindung und deren Vermarktung zum ersten Mal so richtig bewusst.

Last but not least möchte ich den wunderbaren Sprecher David Nathan loben, der nicht nur die Hauptfigur, sondern auch alle anderen involvierten Personen gekonnt spricht. Mit einigen Nachahmungen -wie etwa dem serbischen Akzent von Tesla- konnte er mich richtiggehend erheitern, aber auch die ruhigeren Passagen genoss ich dank seiner Stimme sehr. Er ist unmittelbar zu meinen Lieblingssprechern geworden und mein nächstes Hörbuch ist auch schonwieder von ihm gesprochen.

Fazit:

Ein rundum gelungenes (Hör-)buch, das es genau versteht Allgemeinbildung in einen unterhaltsamen Roman zu verpacken. So viel habe ich schon lange nicht mehr aus einem Buch lernen können. Dank des Sprecher zudem noch richtig erheiternd.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
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Unter Strom
von FrauSchafski am 18.08.2018

Normalerweise lese ich selten historische Romane. Auf ?Die letzten Tage der Nacht? wurde ich durch das tolle Cover aufmerksam und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich mir: ?Warum nicht? Ist mal etwas anderes.? Und ich wurde nicht enttäuscht. Zu Anfang musste ich mich ganz schön durchbeißen. Die Exposition... Normalerweise lese ich selten historische Romane. Auf ?Die letzten Tage der Nacht? wurde ich durch das tolle Cover aufmerksam und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich mir: ?Warum nicht? Ist mal etwas anderes.? Und ich wurde nicht enttäuscht. Zu Anfang musste ich mich ganz schön durchbeißen. Die Exposition benötigt natürlich einige technische Details zum Verständnis, die aber auch für naturwissenschaftlich völlig unbegabte Personen wie mich gut verständlich in die Handlung eingebaut sind. Zusammen mit der Einführung der Figuren ist der Aufbau dennoch recht zäh. Aber es gibt Entwarnung: Wenn man sich darauf einlässt, legt sich das ziemlich bald und es wird richtig spannend. Große Namen wie Tesla, Edison oder Bell werden auf einmal zu Charakteren, lösen sich von den unglaublichen technischen Errungenschaften, die sie erdacht haben. Graham Moore schafft es, die Menschen hinter den Genies sichtbar zu machen, und er tut dies, ohne sie auf ein goldenes Thrönchen zu heben, sondern deckt auch ihre Schwächen auf. Und so entspinnt sich ein regelrechter Krieg um die Patentierung der Glühbirne, während sich gleichzeitig die neue Technik über den gesamten Kontinent zu verbreiten beginnt. Im wahrsten Sinne des Titels kann der Leser hier ?das Ende der Nacht? beobachten und wird ganz nebenbei Zeuge weiterer großer Erfindungen. Was mir besonders gut gefallen hat: Im Anhang erläutert der Autor selbst, an welchen Stellen er sich an Fakten orientiert und wo er künstleriche Freiheit hat walten lassen. Für besonders Interessierte gibt es schließlich auch noch ein Literaturverzeichnis zum Weiterlesen. Fazit: Auch wenn der Einstieg holprig war, hat mich der Roman überzeugt. Immerhin kenne ich nun den Unterschied zwischen Gleichstrom und Wechselstrom (da habe ich in der Schule wohl gepennt) und gebe nicht zuletzt für die überzeugende Umsetzung der Figuren 4 Sterne.

von einer Kundin/einem Kunden am 23.03.2018
Bewertet: anderes Format

Packender historischer Roman um die großen Erfinder Edison, Tesla und Westinghouse und den erbitterten "Stromkrieg" Ende des 19. Jhds. Eindrucksvoll zu lesen und gut recherchiert!

Der Stromkrieg Ende des 19. Jahrhunderts, wer wird als Gewinner aus dem Streit hervorgehen?
von einer Kundin/einem Kunden am 10.12.2017

Eingebettet wird der absolut faszinierend geschriebene Roman in ein Stück Zeitgeschichte zum Ende des 19. Jahrhunderts. Es geht um den wohl größten Patentrechtsstreit unsere Geschichte zwischen den beiden Erfindern Thomas Alva Edison und George Westinghouse. Edison setzte auf Gleichstrom während Westinghouse sich für Wechselstrom ausspricht. Beide wollen die USA... Eingebettet wird der absolut faszinierend geschriebene Roman in ein Stück Zeitgeschichte zum Ende des 19. Jahrhunderts. Es geht um den wohl größten Patentrechtsstreit unsere Geschichte zwischen den beiden Erfindern Thomas Alva Edison und George Westinghouse. Edison setzte auf Gleichstrom während Westinghouse sich für Wechselstrom ausspricht. Beide wollen die USA mit Strom versorgen. Die Geschichte liest sich so spannende wie ein Thriller. Und obwohl es um Wissenschaft und Technik geht, ist alles völlig verständlich, da aus der Sicht des Anwaltes Paul Cravath erzählt wird, der dieser Thematik ebenso wie der Leser unerfahren gegenüber steht. Besonders spitze finde ich, dass der Autor in seinen Nachbemerkungen am Ende des Buches genau die Stellen nennt, in der Historie und Fiktion auseinandergehen.