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Brexitannia - Die Geschichte einer Entfremdung

Warum Großbritannien für den Brexit stimmte

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Die Entscheidung Großbritanniens für den Austritt aus der EU in der Volksabstimmung am 23. Juni 2016 war der größte Einschnitt in der europäischen Geschichte seit dem Fall der Berliner Mauer 1989. Mit dem Brexit verabschiedet sich eines der größten und stärksten Länder Europas aus der Gemeinschaft. Der Prozess der immer weiter fortschreitenden Integration des Kontinents ist gestoppt, und es wird sich erst weisen, ob damit in den verbleibenden EU-Staaten zentrifugale Kräfte Aufwind bekommen werden oder der Zusammenhalt gestärkt wurde. Der EU-Austritt löst kein einziges Problem Großbritanniens, sondern macht die bestehenden Herausforderungen des Landes nur noch akuter und schwieriger zu beantworten. Brexitannia. Die Geschichte einer Entfremdung zeigt, dass der Brexit unerwartet kam, aber kein Zufall und keine Überraschung war. Die EU-Volksabstimmung bot jenen die Gelegenheit, ihren Ärger, ihre Sorgen, ihre Frustrationen und ihre Abneigung zu artikulieren, die sich seit Jahren von der Politik links liegen gelassen sahen. Die sich als Betrogene fühlten, werden nun tatsächlich die Betrogenen sein. Dass sie die Mehrheit stellen würden, hatte niemand erwartet. Die Folgen werden nicht nur Großbritannien verändern ¿ und es wird nicht zum Besseren sein.
Portrait
Gabriel Rath ist Korrespondent der österreichischen Tageszeitung ¿Die Presse¿ in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 21.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99100-196-6
Verlag Braumüller GmbH
Maße (L/B/H) 21,6/15,7/2 cm
Gewicht 399 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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Die Geschichte einer Entfremdung.
von kvel am 08.01.2017

Die Geschichte einer Entfremdung. Warum Großbritannien für den Brexit stimmte. Inhalt (gemäß Umschlaginnenseite): Die Geschichte der Entfremdung besteht auf mehreren Ebenen: zwischen Großbritannien und der EU, zwischen den britischen Eliten und dem Volk […]. Das Brexitlager wurde von Leuten angeführt, die es sich leisten konnten, etwas zu verlieren, und erfolgreich jene mobilisiert,... Die Geschichte einer Entfremdung. Warum Großbritannien für den Brexit stimmte. Inhalt (gemäß Umschlaginnenseite): Die Geschichte der Entfremdung besteht auf mehreren Ebenen: zwischen Großbritannien und der EU, zwischen den britischen Eliten und dem Volk […]. Das Brexitlager wurde von Leuten angeführt, die es sich leisten konnten, etwas zu verlieren, und erfolgreich jene mobilisiert, die glaubten, nichts mehr zu verlieren zu haben. Meine Meinung: Mit großer Akribie hat der Autor die Hintergründe und die vergangenen Zusammenhänge, die zu der Brexit-Wahl geführt haben, aufbereitet; bspw. wurden die vorangegangenen Wahlentscheidungen und politische Entscheidungen und Ereignisse ausgewertet. Ich muss gestehen, dass ich meine Informationen bisher nicht aus englischsprachigen Zeitungen und Nachrichten bezogen habe. Deshalb haben sich manche wörtlich zitierten Aussagen mir nicht erschlossen, auch wenn der nähere Zusammenhang vom Autor erklärt worden ist. Einige Schlussfolgerungen gingen mir nicht weit genug (wahrscheinlich weil ich nicht über das notwendige Hintergrundwissen verfügte), so dass ich mir weitere Ausführungen zum besseren Verständnis gewünscht hätte. Beispiele: „Einmal gefangen in einem Versprechen zweifelhafter Substanz, dessen Tragweite er nicht durchdacht oder die ihm nicht bewusst war, setzte Cameron zuerst einmal auf Verzögerung. Nachdem diese Taktik unhaltbar geworden war, hielt er an einer letztlich zutiefst schädlichen Positionen fest. Parallelen zur Gegenwart liegen auf der Hand.“ (S. 41). „So zum Beispiel die „bedroom tax“, ein Eingriff in die Sozialhilfe, die zu einer effizienteren Verteilung geförderten Wohnraums führen sollte, in Wahrheit aber neue Härten brachte, ohne den Staat zu entlasten.“ (S. 54). Fazit: Dieses Sachbuch war für mich leider nicht so passend bzw. aufschlussreich. Aber ich bin mir sicher, dass andere Leser mit einem anderen Hintergrund(-wissen) dieses Buch besser beurteilen werden.

Super
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 10.12.2016

Wer dieses Buch nicht gekauft hat, sollte es schleunigst tun. Ich halte nichts von Sachbüchern, aber dieses Buch habe ich in einem durchgelesen. Unbedingt kaufen, sonst verpassen sie etwas