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Beethoven - Zur Geburt eines Mythos

Alessandra Comini

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Beschreibung

Ludwig van Beethoven: Zum Jubiläumsjahr 2020

Wie haben die Zeitgenossen Ludwig van Beethoven erlebt? Wie entstand aus Verehrung und Missverstehen das „titanische“ Beethoven-Bild der Romantik? Die Spurensuche in Bild, Wort und Skulptur führt über die legendäre Wiener Apotheose Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Der reich bebilderte Band ist eine Freude für Kenner und Liebhaber Beethovens, aber auch für alle,
die mehr über ihn erfahren wollen.

Alessandra Comini, Distinguished Professor Emerita der Kunstgeschichte, promovierte und unterrichtete an der Columbia University
NY, als Gastprofessorin in Berkeley, Yale und Oxford, bevor sie sich in Dallas, Texas, niederließ, um an der Southern Methodist University (SMU) Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Wiener Moderne zu lehren. Der vorliegende Band entstand im Zuge ihrer Erforschung der großen Beethoven Apotheose im Jahre 1902 in der Wiener Secession, wo Gustav Klimt mit dem Beethoven-Fries,
Gustav Mahler mit seiner Version der Neunten Symphonie Beethovens und Max Klinger mit der Beethoven-Monumentalskulptur den Grundstein für die moderne Beethoven-Verehrung legten. Die englischsprachige Ausgabe, "The Changing Image of Beethoven – A Study in Mythmaking", erschien 1987 bei Rizzoli, New York.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 17.12.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99012-615-8
Verlag Hollitzer
Maße (L/B/H) 24,6/17,4/5,3 cm
Gewicht 1755 g
Abbildungen mit zahlreichen Abbildungen
Übersetzer Pia Viktoria Pausch

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  • Vorwort

    Zum Geleit

    1. EINFÜHRUNG: MYTHENBILDUNG - EIN KULTURELLES PHÄNOMEN
    „Beethoven – was liegt in diesem Wort!“
    Biographien, Konversationshefte, Briefe
    Anekdoten und erinnerte Geschichte
    Von der Musikkritik zur Literatur

    2. AUGENZEUGENBERICHTE UND ZEITGENOSSEN
    Ein Tag mit Beethoven
    Ein Knopf in seinem Nachtgewand
    Kopfabschneider und Lebendmaske
    „Dann will ich in Gottes Namen für ihn sitzen“
    Nulla dies sine lineae
    Das letzte Ölporträt

    3. „EIN KÜNSTLER WAR ER, ABER AUCH EIN MENSCH“
    „Wie unrecht tut ihr mir …“
    Eine von Hoffmanns fantastischen Figuren
    Vom Stadtspaziergang zum Landleben
    Diskussionen im Orchestergraben
    Rezensenten und Reiseschriftsteller
    Falsche und echte Briefe

    4. DER INTERPRETIERTE BEETHOVEN: MEISTER ÜBER ALLEN MEISTERN
    Franz Schubert
    Louis Spohr
    Niccolò Paganini
    Felix Mendelssohn
    Ignaz Moscheles
    Robert Schumann
    Clara Wieck Schumann
    Franz Liszt
    Luigi Cherubini und Frédéric Chopin
    Hector Berlioz
    Richard Wagner
    Johannes Brahms

    5. DER MONUMENTALE BEETHOVEN
    Bonn 1845 – Das erste Beethoven-Fest
    Illustre Gäste in der ersten Bonner Beethoven-Halle
    Sir George Smart und sein viktorianisches Tagebuch
    Abstecher nach Paris – Je suis Bacchus
    Wien 1880 – ein Platz an der Ringstraße
    Die Enthüllung des Wiener Beethoven-Denkmals

    6. DER WIENER BEETHOVEN DES JAHRES 1902: APOTHEOSE UND ERLÖSUNG
    Das geistige Umfeld: Deutschtum und Antisemitismus
    Gustav Mahler und seine Götter
    Gustav Klimt und sein Beethovenfries
    Max Klingers marmorner Beethoven und das Ich
    Ein Thron für den Zeus der Musik
    „Ahnest du den Schöpfer, Welt?“

    7. DER GLOBALE BEETHOVEN
    Die Neunte in China und Japan
    Eine Polonaise für die deutsche Zarin
    Australiens Lieblingskomponist
    El Himno a la Alegría
    Von Charleston ins Weltall
    V für Victory
    Der Finger Gottes
    Von „Beethon“ zur verletzten Gestalt

    Anmerkungen

    Bibliographie

    Index