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Vom Ende der Einsamkeit

Roman. Gewinner 'Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels' 2016

(83)
»Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind: Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.«
Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein.
Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.
Portrait
Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Im Alter von sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayerische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vielbeachtetes Debüt ›Becks letzter Sommer‹ erschien 2008, wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 2015 fürs Kino verfilmt. Sein dritter Roman ›Fast genial‹ stand monatelang auf der Bestsellerliste. Nach Jahren in Barcelona lebt Wells inzwischen wieder in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 24.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06958-7
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/2,4 cm
Gewicht 344 g
Auflage 13
Verkaufsrang 28.974
Buch (gebundene Ausgabe)
22,70
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Hochemotional und unvergesslich“

Anne K., Thalia-Buchhandlung Wien Westbahnhof

Benedict Wells' Roman "Vom Ende der Einsamkeit" ist das beste Buch, welches ich bisher gelesen habe. Man fühlt, man empfindet mit den Protagonisten. Sich freuen, lachen, hoffen, bangen, trauern... all diese Emotionen werden beim Lesen erweckt, man wird in diese hochemotionale Geschichte gesogen und vergisst beim Lesen schlichtweg die Welt um sich herum. Auf wenigen Seiten spiegelt sich das Leben wider. Ich freue mich schon sehr auf die nächste Publikation dieses hochtalentierten jungen Autors. Benedict Wells' Roman "Vom Ende der Einsamkeit" ist das beste Buch, welches ich bisher gelesen habe. Man fühlt, man empfindet mit den Protagonisten. Sich freuen, lachen, hoffen, bangen, trauern... all diese Emotionen werden beim Lesen erweckt, man wird in diese hochemotionale Geschichte gesogen und vergisst beim Lesen schlichtweg die Welt um sich herum. Auf wenigen Seiten spiegelt sich das Leben wider. Ich freue mich schon sehr auf die nächste Publikation dieses hochtalentierten jungen Autors.

„Ein wahres Wunderwerk“

Elena Wenger, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Jules ist noch sehr jung, als beide Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen. Seine Kindheit und Jugend verbringt er deshalb in einem Heim. Auch seine Geschwister, Liz und Marty, wohnen dort, doch ihre Beziehung untereinander ist nur noch sehr schwach, jeder versucht die Trauer zu verarbeiten.
In der Schule lernt Jules Alva kennen und die beiden werden beste Freunde. Nachdem sie die Schule abgeschlossen haben, haben die beiden nach einem Streit keinen Kontakt mehr zueinander. Und Jules merkt erst dann, dass die starken Gefühle, die er für Alva immer empfunden hat, Liebe sind.
Nach einigen Jahren treffen sie sich in einem Café wieder. Alva lebt inzwischen in den Bergen in der Schweiz und ist mit einem großen Autoren verheiratet. Jules zieht zu den Beiden, arbeitet dort an einem Buch und unterstützt Alva, die auch mit schweren Erinnerungen aus der Kindheit zu kämpfen hat. In dieser Zeit kommen sich Jules und Alva wieder näher und alte Gefühle flammen neu auf.
Doch welche schweren Schicksalsschlägen den beiden noch bevorstehen, ahnt keiner.

Dieses Buch ist ein wahres Meisterwerk, voller Gefühl und großer Worte.
Jules ist noch sehr jung, als beide Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen. Seine Kindheit und Jugend verbringt er deshalb in einem Heim. Auch seine Geschwister, Liz und Marty, wohnen dort, doch ihre Beziehung untereinander ist nur noch sehr schwach, jeder versucht die Trauer zu verarbeiten.
In der Schule lernt Jules Alva kennen und die beiden werden beste Freunde. Nachdem sie die Schule abgeschlossen haben, haben die beiden nach einem Streit keinen Kontakt mehr zueinander. Und Jules merkt erst dann, dass die starken Gefühle, die er für Alva immer empfunden hat, Liebe sind.
Nach einigen Jahren treffen sie sich in einem Café wieder. Alva lebt inzwischen in den Bergen in der Schweiz und ist mit einem großen Autoren verheiratet. Jules zieht zu den Beiden, arbeitet dort an einem Buch und unterstützt Alva, die auch mit schweren Erinnerungen aus der Kindheit zu kämpfen hat. In dieser Zeit kommen sich Jules und Alva wieder näher und alte Gefühle flammen neu auf.
Doch welche schweren Schicksalsschlägen den beiden noch bevorstehen, ahnt keiner.

Dieses Buch ist ein wahres Meisterwerk, voller Gefühl und großer Worte.

„Chapeau, Chapeau Herr Wells!“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

~Ich kenne den Tod schon lange, doch jetzt kennt der Tod auch mich.~ So beginnt der neue Roman von Benedict Wells und aus Jules Sicht, aus dessen Mund wir diese erdrückende Erkenntnis hören, wird diese Geschichte erzählt. Er hatte einen sehr trostlosen Start ins Leben, denn sehr früh kommen seine Eltern durch einen tragischen Unfall ums Leben. Die Geschwister kommen in ein Internat, wo sie hauptsächlich getrennt voneinander unterrichtet werden und auch getrennt voneinander aufwachsen.

Benedict Wells beginnt seine Geschichte sehr subtil. Jules liegt nach einem Motorradunfall im Krankenhaus und lässt sein Leben Revue passieren. Dabei geht er nicht immer ganz chronologisch vor, aber ganz zum Schluss findet sich der Leser wieder ganz am Anfang der Geschichte, nämlich im Krankenhaus. Und plötzlich macht der erste Satz des Romans soviel mehr Sinn, als man es zu Beginn erwartet hätte. Die Spannung steigert sich Seite für Seite, genauso wie die Charaktere, die ich am Anfang ein wenig farblos in Erinnerung hatte, die an Intensität zunehmen und damit auch die Emotionen sich vervielfachen. Was mir auch soviel Spaß und Freude beim Lesen bereitet hat, waren die feinen Nuancen und die Detailgenauigkeit, mit der Wells die Geschichte erzählt. In etwa wenn er Alva, eine weiterer Hauptcharakter, sich wünschen lässt, nur eine Person in einer Geschichte zu sein. Sie will aus ihrer Realität fliehen, wobei man als Leser ihr zurufen möchte: He, du bist doch eine Person in der Geschichte. Alva nennt Jules, an einer anderen Stelle im Roman, einen Erinnerer und Bewahrer, und ich möchte behaupten, dass es keine bessere Bezeichnung für einen Schriftsteller, wie Benedict Wells, gibt. Für mich ist er einer der besten Erinnerer und Bewahrer: Chapeau, Chapeau, Herr Benedict Wells! Wer nun ~Becks letzter Sommer~ noch nicht gelesen hat, sollte es spätestens jetzt schleunigst nachholen, es könnte allerdings sein, dass ihr genauso ein glühender Anhänger von Benedict Wells werdet, wie ich einer bin.
~Ich kenne den Tod schon lange, doch jetzt kennt der Tod auch mich.~ So beginnt der neue Roman von Benedict Wells und aus Jules Sicht, aus dessen Mund wir diese erdrückende Erkenntnis hören, wird diese Geschichte erzählt. Er hatte einen sehr trostlosen Start ins Leben, denn sehr früh kommen seine Eltern durch einen tragischen Unfall ums Leben. Die Geschwister kommen in ein Internat, wo sie hauptsächlich getrennt voneinander unterrichtet werden und auch getrennt voneinander aufwachsen.

Benedict Wells beginnt seine Geschichte sehr subtil. Jules liegt nach einem Motorradunfall im Krankenhaus und lässt sein Leben Revue passieren. Dabei geht er nicht immer ganz chronologisch vor, aber ganz zum Schluss findet sich der Leser wieder ganz am Anfang der Geschichte, nämlich im Krankenhaus. Und plötzlich macht der erste Satz des Romans soviel mehr Sinn, als man es zu Beginn erwartet hätte. Die Spannung steigert sich Seite für Seite, genauso wie die Charaktere, die ich am Anfang ein wenig farblos in Erinnerung hatte, die an Intensität zunehmen und damit auch die Emotionen sich vervielfachen. Was mir auch soviel Spaß und Freude beim Lesen bereitet hat, waren die feinen Nuancen und die Detailgenauigkeit, mit der Wells die Geschichte erzählt. In etwa wenn er Alva, eine weiterer Hauptcharakter, sich wünschen lässt, nur eine Person in einer Geschichte zu sein. Sie will aus ihrer Realität fliehen, wobei man als Leser ihr zurufen möchte: He, du bist doch eine Person in der Geschichte. Alva nennt Jules, an einer anderen Stelle im Roman, einen Erinnerer und Bewahrer, und ich möchte behaupten, dass es keine bessere Bezeichnung für einen Schriftsteller, wie Benedict Wells, gibt. Für mich ist er einer der besten Erinnerer und Bewahrer: Chapeau, Chapeau, Herr Benedict Wells! Wer nun ~Becks letzter Sommer~ noch nicht gelesen hat, sollte es spätestens jetzt schleunigst nachholen, es könnte allerdings sein, dass ihr genauso ein glühender Anhänger von Benedict Wells werdet, wie ich einer bin.

„Berührende Familiengeschichte“

Ursula Kutzer, Thalia-Buchhandlung Wien

Dies ist die Geschichte dreier Geschwister, Jules, Liz und Marty, die behütet und geliebt aufwachsen, bis der Unfalltod der Eltern die Familie zerstört. Die Drei kommen gemeinsam in ein Internat, doch trotz der räumlichen Nähe verlieren sie sich. Und auch als bereits Erwachsene dauert es viele Jahre, bis sie wieder zueinander finden. Die Geschichte ist herzergreifend, rührt zu Tränen und regt zum Nachdenken an.. Beim Lesen habe ich mich oft gefragt, wie ein so junger Autor, Benedict Wells ist 1984 geboren, zu einer solch abgeklärten Weisheit kommt, und gleichzeitig eine literarische Perle an die nächste reiht. Beispiel gefällig? "Das Gegenteil von Einsamkeit ist Geborgenheit.". Ganz oft habe ich mir solche schönen Sätze beim Lesen unterstrichen. Für mich eine der aufregensten Neuerscheinungen dieses Frühlings, wieder einmal eine Perle aus dem bewährten, wunderbarenProgramm des Diogenes Verlag. Dies ist die Geschichte dreier Geschwister, Jules, Liz und Marty, die behütet und geliebt aufwachsen, bis der Unfalltod der Eltern die Familie zerstört. Die Drei kommen gemeinsam in ein Internat, doch trotz der räumlichen Nähe verlieren sie sich. Und auch als bereits Erwachsene dauert es viele Jahre, bis sie wieder zueinander finden. Die Geschichte ist herzergreifend, rührt zu Tränen und regt zum Nachdenken an.. Beim Lesen habe ich mich oft gefragt, wie ein so junger Autor, Benedict Wells ist 1984 geboren, zu einer solch abgeklärten Weisheit kommt, und gleichzeitig eine literarische Perle an die nächste reiht. Beispiel gefällig? "Das Gegenteil von Einsamkeit ist Geborgenheit.". Ganz oft habe ich mir solche schönen Sätze beim Lesen unterstrichen. Für mich eine der aufregensten Neuerscheinungen dieses Frühlings, wieder einmal eine Perle aus dem bewährten, wunderbarenProgramm des Diogenes Verlag.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
83 Bewertungen
Übersicht
79
3
1
0
0

Ich bin begeistert!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 18.06.2018

Ein unglaublich berührender und nachhaltiger Roman über die Lebenswege dreier Kinder nach dem Unfalltod der Eltern. Dieses Buch wirkt lange nach und lässt mich einfach nur begeistert zurück! Unbedingt lesen - eine besondere Entdeckung!!!

von einer Kundin/einem Kunden am 09.01.2018
Bewertet: anderes Format

Ein berührender Roman über die Beziehung dreier Geschwister und deren Lebenswege nach dem Tod der Eltern. Meine Erwartung an dieses Buch war hoch und wurde dennoch übertroffen!!!

von einer Kundin/einem Kunden am 14.11.2017
Bewertet: anderes Format

Wer dieses Buch liest, sollte immer auch eine Packung Taschentücher griffbereit haben! Wunderbar anrührend, traurig und wahrhaftig! Eines der schönsten Bücher der letzten Jahre!