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Und was machst Du so?

Vom Flüchtling und Schulabbrecher zum internationalen Unternehmer

(8)

„Die Kids haben alle ein Smartphone und Internet, aber immer noch dasselbe Problem, das ich in dem Alter hatte. Sie wissen nicht, was sie mit ihrem Leben anstellen sollen!" Ali Mahlodj

Ali Mahlodji wurde im Iran geboren und wuchs in einem österreichischen Flüchtlingsheim auf. Er stotterte, schmiss das Abitur und probierte über vierzig verschiedene Jobs aus. Dabei lernte er auch, wie unglücklich der falsche Beruf machen kann. Schon als 14-jähriger hatte er sich ein „Handbuch der Lebensgeschichten« gewünscht. Ein Buch, in dem man sich von den Lebenswegen anderer inspirieren lassen könnte. 2012 gründete er das StartUp whatchado, eine Internet-Videoplattform auf der Menschen von ihrem Leben, ihrer Karriere und ihren Träumen erzählen. Damit will er Mut machen und Perspektiven bieten. Tausende – vom Auszubildenden bis zum österreichischen Bundespräsidenten – geben dort mittlerweile Einblick in ihren Beruf und in ihr Leben. In diesem Buch erzählt Ali Mahlodji nun seine eigene Geschichte, nach der er immer wieder gefragt wird.

Portrait
Ali Mahlodji, *1981, hat u. a. als Apothekenhelfer, Bauarbeiter, Fastfood-Koch, Fotograf, Kassierer, Lehrer, Projektmanager, Putzmann, Verkäufer, Systemadministrator und Management Consultant gearbeitet. Mit der von ihm geschaffenen Internetplattform 'whatchado' ist Ali Mahlodji Gründer eines international beachteten Start-ups geworden. Er hat u. a. folgende Auszeichnungen erhalten: Deutscher Online-Kommunikationspreis, European Digital Communication Award, Onliner des Jahres, HR Excellence Award. 2013 wurde er von der Europäischen Union zum Jugendbotschafter ernannt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 11.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-430-20234-3
Verlag Econ
Maße (L/B/H) 203/134/32 mm
Gewicht 377
Verkaufsrang 9.886
Buch (Paperback)
18,50
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„Steh auf wenn du am Boden liegst“

Philipp Brandstötter, Thalia-Buchhandlung Linz

Dies ist die sehr persönliche Geschichte des Gründers des Unternehmens „whatchado“. Diese 2012 gegründete Firma ist einer der weltweit bekanntesten Arbeitgeber für Jungunternehmer und Firmenneugründer. Dabei hatte es der Gründer Ali Mahlodji, nicht nur aufgrund seines schwierig auszusprechenden Namens bereits in jungen Jahren sehr schwer.

Ali
Dies ist die sehr persönliche Geschichte des Gründers des Unternehmens „whatchado“. Diese 2012 gegründete Firma ist einer der weltweit bekanntesten Arbeitgeber für Jungunternehmer und Firmenneugründer. Dabei hatte es der Gründer Ali Mahlodji, nicht nur aufgrund seines schwierig auszusprechenden Namens bereits in jungen Jahren sehr schwer.

Ali Mahlodji flieht 1979 als zweijähriger Bub mit seinen Eltern aus Teheran vor dem Sha. Über die Flüchtlingsroute Türkei landet er schließlich in Wien am Westbahnhof. Sein Vater ist Uniprofessor, seine Mutter Lehramtsstudentin im Bereich Zahnmedizin, sprechen jedoch wie Ali kein Wort deutsch. Mühsam erlernten er und seine Eltern die neue Sprache. Er wächst in einem Wiener Arbeiterbezirk auf.
Er leidet unter posttraumatischem Streßsyndrom und beginnt zu stottern.Er versucht sein Deutsch zu verbessern, jedoch gelingt ihm das kaum. Seine wirklich guten Freunde, so schreibt er, kann er zu diesem Zeitpunkt mit den Fingern seiner linken Hand abzählen. Als er auch noch das Zimmer mit seinen jüngeren Geschwistern teilen muss, fällt ihm das Lernen für die Schule noch schwerer. Da vor allem sein Vater große Probleme damit hat die deutsche Sprache zu erlernen, ist dieser in Wien weitestgehend sozial isoliert. Dies führt nach einigen Jahren auch zur Scheidung seiner Eltern.

Doch jeder Mensch, der einmal am Boden der Tatsachen angekommen ist, muss selber wieder sehen, daß er auf die Beine kommt, so schreibt er. Mahlodji bricht kurz vor der Matura die Schule ab und landet schnell auf dem Boden der Tatsachen. Seine Mutter möchte zusammen mit seinem jüngeren Bruder nach Schweden auswandern, und setzt Ali kurzerhand vor die Tür. Da dieser nun ganz schnell zu Geld kommen muss, nimmt er jede Arbeit an, die er bekommt. So ist er in relativ schneller Reihenfolge bei ganz unterschiedlichen Arbeitgebern. Zu Beginn bei einer Apotheke als Lagerarbeiter, wo er TCM-Tabletten für chinesische Kunden abfüllt. Das ist körperlich allerdings totale Schinderei und auch das Betriebsklima lässt sehr zu wünschen übrig. Nebenbei fängt er an in einer Abend HTL seine Matura nachzuholen.

Doch das ist bei weitem nicht der einzige Job den Mahlodji in seinem bisherigen Leben zu meistern hat. Nicht weniger als 40 (!) verschiedene Arbeitsstellen wird er in ganz kurzer Zeit durchlaufen. Teilweise aufgrund von Geldmangel auch gleich mehrerer nebeneinander. Ein wirklich packendes Buch, das einem zeigt, dasßes keinen Unterschied macht, woher der einzelne Mensch kommt. Einzig und allein auf seine Motivation kommt es an!

„Inspirierend!“

Andrea Resch-Krenn

Vielleicht bin ich etwas voreingenommen, da ich Ali Mahlodji persönlich ennenlernen durfte und mich seine Geschichte und sein Werdegang und seine Herangehensweise an Dinge seit meiner ersten Begegnung mit ihm faszinierte.
In seinem Buch erfahren wir mehr über Alis Geschichte als Flüchtling bis hin zu der Gründung von whatchado.
Das
Vielleicht bin ich etwas voreingenommen, da ich Ali Mahlodji persönlich ennenlernen durfte und mich seine Geschichte und sein Werdegang und seine Herangehensweise an Dinge seit meiner ersten Begegnung mit ihm faszinierte.
In seinem Buch erfahren wir mehr über Alis Geschichte als Flüchtling bis hin zu der Gründung von whatchado.
Das Buch ist ein Plädoyer dafür, das zu tun, für das man eine Leidenschaft hat, dass man dafür auch mal hartnäckig sein muss und vielleicht auch mal vieles ausprobieren muss.
Ali Mahlodji regt mit seinem Buch zum Nachdenken und man fängt an eigene Gewohnheiten und das eigene Tun zu hinterfragen! Leseempfehlung!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Flüchtling, Schulabbrecher, Stotterer, erfolgreicher Unternehmer
von Sabrina aus Amstetten am 28.08.2017

Ali Mahlodji hat die perfekten Voraussetzungen, um Teil einer Negativstatistik zu werden. Doch Ali Mahlodji gibt nicht viel auf Vorurteile und Klischees. Er nimmt sein Leben lieber selbst in die Hand. Heute ist Ali Mahlodji ein erfolgreicher Startup Gründer. Die Entstehung von watchado ist keineswegs geradlinig. Langzeit sah gar... Ali Mahlodji hat die perfekten Voraussetzungen, um Teil einer Negativstatistik zu werden. Doch Ali Mahlodji gibt nicht viel auf Vorurteile und Klischees. Er nimmt sein Leben lieber selbst in die Hand. Heute ist Ali Mahlodji ein erfolgreicher Startup Gründer. Die Entstehung von watchado ist keineswegs geradlinig. Langzeit sah gar nichts so aus als ob diese Idee jemals umgesetzt geschweige denn zu einem Erfolg wird. whatchado möchte vor allem Jugendlichen um die 15 Jahre eine Perspektive geben und ihnen aufzeigen welche Möglichkeit das Berufsleben bereithält. Vom Facility Manager, Key Account Manager über den Bassinaufseher bis hin zur Youtuberin und Blogger gibt es viele unbekannte, moderne und neue Jobmöglichkeiten mit teils komplizierten Namen. Doch was macht so ein Facility Manager nun wirklich und wie kann ich das auch werden? Zusätzlich bittet whatchado mit dem Matching ein tolles Features, um seinen perfekten Traumjob zu finden. Ähnlich wie auf einer Partnervermittlungsseite beantwortet man 14 Fragen. Möchtest du viel mit Menschen zu tun haben? Ist dir Geld oder Spaß bei der Arbeit wichtiger? Anschließend siehst du mit welchen Berufen bzw. Personen die größte Übereinstimmung besteht. Ali Mahlodji war mir schon vor „Und was machst du so als?“ als sympathische Persönlichkeit, die etwas Tolles geschafft hat bekannt. Nach dem Lesen seiner Geschichte offenbart sich, wie großartig er sein Leben gemeistert hat. Das Buch beginnt mit der Flucht des zweijährigen Alis mit seinen Eltern aus dem Iran nach Österreich. Mit seiner offenen, fröhlichen Art hat Ali seiner Familie damals vermutlich das Leben gerettet. Der erste Teil der Buches zeigt Ali Mahlodjis persönlichen Lebensweg. Von der Verlockung den Vorurteilen nach zu geben und sich in eine Schublade stecken zu lassen. Schließlich ist es viel leichter Teil einer Negativstatistik zu werden, als an sich selbst und an seinen Träumen zu arbeiten. Denn wie Ali eindrucksvoll zeigt, war es keineswegs leicht dorthin zu kommen wo er heute steht. Doch wie Ali Mahlodji selbst lässt sich whatchado nicht einfach in eine Schublade stecken und so dreht sich im zweiten Teil des Buches alles um sein Unternehmen, die Gründung, aber auch den Erfolg und das große Thema Führung. Die Hauptzielgruppe sind zweifelsohne die Berufseinsteiger. Jugendliche sollen in der Phase der Berufsorientierung an die Hand genommen werden und ein Hilfsmittel auf diesem verwirrenden Weg bekommen. In den mittlerweile über 6000 Stories zeigt sich, dass 80% der Lebensläufe nicht geradlinig sind, sondern wilde Zickzack-Fahrten. Viele Startups werden dazu getrieben ihre Umsätze Jahr für Jahr zu verdoppeln. Auch bei whatchado war dies die ersten drei Jahre so, bevor die Gründer die Reißleine zogen und sich vom „Hockey Stick“ abwendten. Wachstum mit all seinen positiven und negativen Konsequenzen in diesem Ausmaß ist nicht jedes Jahr notwendig. Selten habe ich mir in einem Buch so viel schöne Stellen markiert, an die ich mich gerne erinnern möchte. Wenn mich dann auch noch jedes Gespräche immer wieder dazu führt, etwas von diesem großartigen Buch zu erzählen und Gedankengänge davon wiederzugeben, ist es mehr als eindeutig, dass „Und was machst du so?“ pure Lesefreude ist. Ali Mahlodji erzählt seine persönliche Geschichte und regt damit zum Nachdenken an. Am Ende bleibt der Leser mit dem Gefühl „Ich kann alles schaffen, was ich möchte“ zurück.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ein Buch, das die Welt rettet!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 25.08.2017

Mit einer wunderbaren Leichtigkeit plaudert Ali Mahlodji über sein bisheriges Leben, das an vielen Stellen alles andere als leicht war. In seinem neu erschienenen Buch »Und was machst du so?« beschreibt er seinen Werdegang vom Flüchtlingskind zum Schulabbrecher, mit vielen Stationen in den unterschiedlichsten Jobs, bis hin zum internationalen... Mit einer wunderbaren Leichtigkeit plaudert Ali Mahlodji über sein bisheriges Leben, das an vielen Stellen alles andere als leicht war. In seinem neu erschienenen Buch »Und was machst du so?« beschreibt er seinen Werdegang vom Flüchtlingskind zum Schulabbrecher, mit vielen Stationen in den unterschiedlichsten Jobs, bis hin zum internationalen Unternehmer und Gründer von whatchado. Auch wenn sein Weg bislang von Schicksalsschlägen durchsprengt war, liest sich sein Werk wie einer seiner Vorträge vor Schülern oder Konferenzpublikum: Locker und lässig, wie dem Autor eben der Schnabel gewachsen ist. Aber auch die nachdenklich-reflektierte Seite seiner Seele kommt gehörig zur Geltung. Mahlodji verwirklicht sich mit seinem Start-Up-Unternehmen einen Kindheitstraum. Den Traum, vom »Handbuch der Lebensgeschichten«, um Kindern und Jugendlichen aufzeigen zu können, welche Berufe es abseits der Klassiker Ärztin, Bauarbeiter und Friseurin noch gibt. Aber auch, um den nachfolgenden Generationen Entspanntheit zu lehren, denn jene Jobs, die wir in zehn Jahren ausüben, die gibt es jetzt noch gar nicht. Der Autor stellt klar, dass das Wichtigste die Bildung ist, die Bildung unserer Kinder, die in Wahrheit unser Kapital sind, und eben nicht das Geld. Warum investieren wir also nicht mehr in angemessene Bildung, begonnen bei den Kindergärten? Mit seinen Auftritten in Schulen bricht Ali Mahlodji auf hemdsärmelige Art mit den verkrusteten Strukturen des Bildungsbereichs. Er ist ein »Macher«, was Ideen und Problemlösungen anbelangt. Mit seiner ehrlichen und herzlichen Art kommt er eben gut an bei den Jugendlichen, die im Allgemeinen wenig Selbstwirksamkeit gelehrt bekommen, sondern eher nur Frontalunterricht genießen dürfen. Warum haben so viele Menschen Angst und wagen nichts? Bleiben in ihrem Hamsterrad, angetrieben von den Prozessmaschinen der großen Konzerne? Warum wagen sie keine berufliche Veränderung, wenn es ihnen körperlich schlecht geht, wenn sie Schmerzen haben? Warum hören die Menschen nicht mehr auf ihre Träume oder lassen sie komplett links liegen und beachten den Ruf ihrer Seelen nicht? Mahlodji hat an vielen Stellen des Buchs die Antwort auf diese Fragen. Es zeigt auf, was im Großteil unserer Unternehmen, die einer Wirtschaft der Geldgier verfallen sind, schief läuft. Ich wünsche mir, dass nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Arbeitgeber und alle Führungsebenen dazwischen Mahlodjis Buch lesen und sich dadurch vielleicht unsere Managementkultur ein bisschen zum Bessern verändert. Hin zu mehr Wertschätzung und Menschlichkeit. Ali Mahlodji fordert in seinem Unternehmen Freiheit und Selbstverantwortung seiner Mitarbeiter ein. Er geht sogar so weit, sich selbst ersetzbar zu machen, und verwirrt damit viele andere Manager, die mit ihm ins persönliche Gespräch kommen. Es ist so ein fundamental anderer Ansatz, wie ihn viele der »alten Chefs« einfach nicht kennen. Dieses Buch lehrt die Dankbarkeit. Jene Dankbarkeit, die in unserer westlichen Welt so oft unter die Räder kommt und schon fast vergessen erscheint. Dankbarkeit am Leben, den Eltern gegenüber, den eigenen Lehrern und auch den besonderen Momenten gegenüber, dem, was das Leben an Zufällen für uns parat hält, daran erinnert uns Ali Mahlodji an vielen Stellen. Besonders die Dankbarkeit an seinen Vater und dessen unzählige Weisheiten bleiben lebendig in Erinnerung. Und es lehrt uns das Loslassen, wie es ist, sich voll auf das Risiko einzulassen. Dass dann ganz viel Schönes entstehen kann. Damit wir endlich verstehen, dass das Leben keine Generalprobe ist.

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Wie man Lebensträume verwirklicht
von Jennifer aus Stadtroda am 18.08.2017

Der gebürtige Iraner Ali Mahlodji (*1981) ist ein wahrer Selfmademan. Obschon er in seinem bisherigen Leben einige Rückschläge einstecken musste, hat er nie den Glauben an sich und seine Idee - eine Berufsorientierungsplattform für Jugendliche im Internet aufzubauen - verloren. Mahlodjis Biografie ist alles andere als geradlinig und beginnt... Der gebürtige Iraner Ali Mahlodji (*1981) ist ein wahrer Selfmademan. Obschon er in seinem bisherigen Leben einige Rückschläge einstecken musste, hat er nie den Glauben an sich und seine Idee - eine Berufsorientierungsplattform für Jugendliche im Internet aufzubauen - verloren. Mahlodjis Biografie ist alles andere als geradlinig und beginnt mit der Flucht aus dem Iran. In Wien findet die Familie Asyl und eine neue Heimat. Doch die Scheidung der Eltern und sein Stottern werfen den jungen Mahlodji gehörig aus der Bahn. Was folgt ist ein Schulabbruch aus Angst vor den mündlichen Prüfungen und 40 verschiedene Jobs, u.a. als Koch, Kassierer, Putzmann, Apothekenhelfer, Projektmanager, Taxifahrer und Systemadministrator, in denen sich der Autor ausprobiert und viel für sein späteres Herzensprojekt "whatchado" dazulernt. Schritt für Schritt kämpft sich der stigmatisierte Schulabbrecher aus dem beruflichen Abseits heraus, indem er auf die Abendschule geht, den Schulabschluss nachholt und sogar studiert, während er tagsüber arbeitet. Sein Fleiß, seine Neugier und sein Biss scheinen grenzenlos zu sein. Hinzu kommt, dass er sich zeit seines Berufslebens für Jugendliche und Flüchtlinge einsetzt, die nach einem Beruf bzw. einer beruflichen Perspektive suchen. Vorträge an Schulen gehören seitdem zu seinem Alltag. Und er kommt an, gerade weil er dabei unverstellt aus seinem eigenen Erfahren berichtet. Sein Optimismus und seine Stehaufmännchen-Mentalität wirken ansteckend. Doch als Workaholic bleibt das Burnout auch bei Mahlodji nicht aus und er erkennt, dass er kürzertreten muss. Daraufhin gibt er seine Managementposition bei Sun Microsystems auf und besinnt sich auf eine Idee aus der Jugend. Damals hatte er die Idee, eine Internetplattform namens whatchado zu gründen, die verschiedene Lebensgeschichten vom normalen Bürger bis zum Prominenten abbilden sollte. Ein sog. "Wikipedia der Lebensgeschichten" sollte enstehen, das vor allem orientierungslosen Jugendlichen ab 14 bei der Berufswahl helfen sollte. Und diesen Traum setzt Mahlodji mithilfe seiner Freunde und Sponsoren auch in die Tat um. Von den damit verbundenen Erfolgserlebnissen wie neuen Verantwortungen berichtet er eingehend. Insgesamt fand ich die Lektüre des Buchs sehr spannend, inspirierend und vor allem horizonterweiternd. Der Autor Ali Mahlodji ist ein wahres Energiebündel und ein Menschenfreund. Seine ehrliche Art auf junge Menschen und deren Probleme einzugehen, imponiert mir. Zudem zeigt er auf beeindruckende Weise, dass man seine Lebensträume leben und nicht verstreichen lassen sollte. FAZIT Eine interessante Lektüre, die dazu führt, die eigene Biografie und Berufswahl zu hinterfragen. Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf die Internetseite "https://www.whatchado.com/de/" nicht nur für Jugendliche.

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