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Wir können nicht allen helfen

Ein Grüner über Integration und die Grenzen der Belastbarkeit

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Ein grüner Oberbürgermeister spricht KlartextNachdem Angela Merkel hunderttausende Flüchtlinge ins Land ließ, stellt sich nun die Frage: Wie kann es uns gelingen, die riesige Herausforderung der Integration zu meistern? Boris Palmer, Deutschlands bekanntester grüner Bürgermeister, zeigt, dass wir bei aller Hilfsbereitschaft auch offen über die Grenzen der Belastbarkeit sprechen müssen - etwa über Bildungs- und Jobchancen, über Wohnungsnot, den Umgang mit Gewalt und Abschiebung oder Fragen von Ordnung und Sicherheit. Denn nur wenn wir die Probleme offen benennen, können wir den Rechtspopulisten das Wasser abgraben.
Portrait
Boris Palmer, geboren 1972, wuchs als Sohn des Obstbauern Helmut Palmer, der als „Remstal-Rebell“ bekannt wurde, in Geradstetten bei Stuttgart auf. Er studierte Geschichte und Mathematik in Tübingen und Sydney und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. 2001 wurde er Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg, wo er sich als Umwelt- und Verkehrsexperte einen Namen machte. Mit 34 Jahren wurde er 2007 zum Oberbürgermeister von Tübingen gewählt – und 2014 mit 61,7 Prozent der Stimmen für weitere acht Jahre im Amt bestätigt. Boris Palmer hat zwei Kinder.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 07.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8275-0107-3
Verlag Siedler Verlag
Maße (L/B/H) 22,3/14,6/2,9 cm
Gewicht 443 g
Auflage 4
Buch (gebundene Ausgabe)
18,50
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Kundenbewertungen

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In jeder Hinsicht mangelhaft
von Aarne Bittner aus Hamburg am 26.06.2018

Ich hoffe der Siedler Verlag schämt sich dafür, ein Buch herauszugeben, das offensichtlich weder Korrektur gelesen, noch lektoriert wurde. Mir ist bisher kein Buch untergekommen, das derart viele Schreibfehler beinhaltet, und in dem so mancher Satz kaum einen Sinn ergibt. Genauso wie das Produkt als solches mangelhaft ist und... Ich hoffe der Siedler Verlag schämt sich dafür, ein Buch herauszugeben, das offensichtlich weder Korrektur gelesen, noch lektoriert wurde. Mir ist bisher kein Buch untergekommen, das derart viele Schreibfehler beinhaltet, und in dem so mancher Satz kaum einen Sinn ergibt. Genauso wie das Produkt als solches mangelhaft ist und bei mir nur Verwunderung hervorruft, so tut dies auch der Inhalt. Als erstes wundere ich mich sehr, dass dieses Buch eine so große Aufregung hervorgerufen hat, und das Herr Palmer aus seinen eigenen Reihen auf Grund seiner vermeintlichen Äußerungen angegriffen wurde. Es scheint mir, als haben die Leute das Buch gar nicht gelesen, bevor sie reflexartig losschimpften. Denn unter dem Strich, rückt der Autor von dem, was zurzeit opportun ist, keinen Deut ab, denn dann wäre er ja tatsächlich in der falschen Partei und seine Karriere beendet, und um die Befeuerung dieser geht es Herrn Palmer ja offensichtlich. Die Leute haben sich anscheinend verwirren lassen davon, wie Herr Palmer in diesem Buch vorgeht, und das ist in der Tat irritierend. In jedem Kapitel aufs Neue benennt er Probleme, die von anderen Parteien und Gesellschaftsschichten schon lange angeprangert werden, doch da diese in grünen und linken Kreisen nicht einmal angesprochen werden dürfen (Naziverdacht), ist das Geschrei daraufhin groß. Liest man jedoch weiter, muss man sich fragen, warum er das macht (meine Vermutung ist, er will ins Rampenlicht), denn absolut jedes dieser Probleme wird bis zum Ende des Kapitels von ihm schöngeredet, negiert, ins Gegenteil verkehrt, so das er mit seinem und der Grünen Kurs einfach weitermachen kann. Da fragt man sich, was die Übung anderes soll, als sich ins Gespräch zu bringen. Die Politik, die Herr Palmer in diesem seltsamen Buch vertritt an dieser Stelle zu widerlegen, wäre müßig und sinnlos. Wobei die permanenten gedanklichen Verrenkungen die der Autor unternimmt um sein Ziel zu erreichen (mehr "Flüchtlinge"), wirklich sonderbar anmuten. Das nimmt so verworrene Formen an, das er fordert die deutschen Grenzen zu schließen, damit die sich bereits im Land befindlichen 150 000 Afghanen (die kein Bleiberecht haben) nicht abgeschoben werden müssen. Denn, so seine Logik, wären die Grenzen weiterhin offen, würden sich noch mehr Afghanen auf den Weg machen, und dann könnte man das Nicht-Abschieben nicht länger rechtfertigen. Das an mehreren Stellen erklärte Ziel von Herrn Palmer ist, einen stetigen Zustrom an Menschen sicherzustellen, und dazu möchte er diesen soweit drosseln, das die Stresstoleranz der einheimischen Bevölkerung nicht überschritten wird, und dieser Zustrom geräuschlos und protestfrei von Statten gehen kann. Das Herr Palmer außerdem die Beseitigung von Gesetzen um "Flüchtlinge" schneller und besser versorgen zu können, sowie Zensur im Internet fordert, sowie die Einstellung "egal was die Flüchtlinge auch machen, nicht sie sind schuld, sondern wir haben ihnen nur nicht genug geholfen" vertritt, na ja, was soll man dazu noch sagen? Ich halte ein derartiges Denken nicht nur für absurd, sondern für gefährlich für unser Land.

Hochaktuell
von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2017

Hochachtung vor dem Tübinger Bürgermeister Boris Palmer, der in seinem Buch aus eigenem Erleben, selbst geprägt von großer Hilfsbereitschaft, die Probleme und Folgen der Flüchtlingsaufnahme in unserem Land mit unverstelltem Blick benennt. Hochinteressant manch ein Detail aus den Ereignissen des Jahres 2015! Sehr erhellend seine vom Soziologen Max Weber übernommene... Hochachtung vor dem Tübinger Bürgermeister Boris Palmer, der in seinem Buch aus eigenem Erleben, selbst geprägt von großer Hilfsbereitschaft, die Probleme und Folgen der Flüchtlingsaufnahme in unserem Land mit unverstelltem Blick benennt. Hochinteressant manch ein Detail aus den Ereignissen des Jahres 2015! Sehr erhellend seine vom Soziologen Max Weber übernommene Gegenüberstellung von "Gesinnungsethik" und "Verantwortungsethik".