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Europa neu denken Band 4

Sehnsucht nach der Fremde – Nachbarschaft erfahren

Europa neu denken Band 4

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Beschreibung

Bruchstelle zwischen Orient und Okzident
Heimatverlust, Flucht, Herausforderungen im Exil – das sind nicht nur Faktoren der aktuellen Krise, das sind auch die Ingredienzen einer der ältesten Dichtungen der abendländischen Literatur, jener von der großen Irrfahrt, die Odysseus mitunter auch an die Gestade Siziliens führte. Der aktuelle Tagungsband des Symposions 2016 in Syrakus/Sizilien beschäftigt sich eingehend mit dieser Krise, die sich auch in den Differenzen zwischen Nachbarschafts- und Erweiterungspolitik widerspiegelt.
Intellektuelle aus den unterschiedlichsten Bereichen berichten über ihre Erfahrungen in der Begegnung mit dem Anderen und zeigen Möglichkeiten der Annäherung an das Fremde auf, damit Zivilgesellschaft funktionieren und der Brückenschlag zur nachbarlichen Kultur gelingen kann.
Auf ihren bildhaften, historischen, literarischen, musikalischen, kulinarischen und philosophischen Reisen leiten sie uns zu einer besonnenen Wahrnehmung kultureller Differenz an.
Mit Texten von
Wolf Lepenies (Berlin)
Reina Lewis (London)
Amanda Michalopoulou (Athen)
Reinhard Johler (Tübingen)
Inge Feltrinelli (Mailand)
Najem Wali (Basra, Berlin) u.v.m.

Ilse Fischer ist Marketingfrau und Journalistin. Nach vielen Jahren im Residenz Verlag gründete sie 2005 die Agentur „Kulturdesign und Unternehmenskultur“, seit 2011 ist
sie Teil des Falstaff-Redaktionsteams. Sie führt die Reihe „Europa neu denken“ für ihren Mann Prof. DDr. Michael Fischer (1945–2014) weiter.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Ilse Fischer
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 10.07.2017
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-7025-0858-6
Verlag Verlag Anton Pustet Salzburg
Maße (L/B/H) 23,1/16,7/2,5 cm
Gewicht 600 g

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40 abwechslungsreiche, interessante Symposiumsbeiträge berichten über Menschen und Gesellschaft
von Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 25.01.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Univ.-Prof. DDr. Michael Fischer, der 2014 verstarb, hatte 2012 ein Symposium ins Leben gerufen, das seither jährlich in einem anderen Land in Europa stattgefunden hatte. Das Buch bringt die Beiträge des Symposiums 2016, das in Syracusa auf der italienischen Insel Sizilien stattfand. In allen Beiträgen geht es um die Gesellsc... Univ.-Prof. DDr. Michael Fischer, der 2014 verstarb, hatte 2012 ein Symposium ins Leben gerufen, das seither jährlich in einem anderen Land in Europa stattgefunden hatte. Das Buch bringt die Beiträge des Symposiums 2016, das in Syracusa auf der italienischen Insel Sizilien stattfand. In allen Beiträgen geht es um die Gesellschaft, Menschen und den Alltag in verschiedenen Ländern auf der Welt. Es geht aber auch um Erweiterungs- und (staatlicher) Nachbarschaftspolitik. Jahresaktuelle Themen wie beispielsweise „Die Kraft der Imagination. Islamophobie als Beispiel des imaginierten „anderen“ Europa.“, Themen über Feminismus und Frauenrechte, aber auch über „die sizilianische Küche zwischen ‚curtigghio‘ und fernen Horizonten“ behandeln die vielfältigen Beiträge. Das Buch ist in die Kapitel „Das Wesen des Fremden“ (vier Beiträge), „Wege in die Fremde“ (vier Beiträge), „Reisen Fliehen Emigrieren“ (acht Beiträge), „Sehen“ (fünf Beiträge), „Schmecken“ (vier Beiträge), „Perspektiven“ (vier Beiträge), „Das andere Europa“ (drei Beiträge), „E wie Europa und E wie Erasmus“ (vier Beiträge) sowie „Aussicht“ (ein Beitrag) gegliedert. Vier Beiträge sind in englischer Sprache abgedruckt, alle anderen in deutscher Sprache. Am Ende des Buches gibt es eine Zeile über jeden Autor zum Nachlesen. Manche Beiträge habe ich spannend empfunden, andere wiederum für mich zu fanatisch, wieder andere sind vielleicht schwerer zu verstehen. Aber alle habe ich irgendwie gelesen oder doch zumindest die ersten Seiten. Manche Ansichten regen zum Nachdenken an, andere wiederum sind sehr wissenschaftlich gehalten. Da das Buch einen angenehmen Einband in französischer Broschur, weil handbiegsam, hat und in relativ großer Schrift gedruckt ist, ist es auch so eines jener Bücher, die ich gerne mitnehme, wenn ich am Wallersee bin oder verreise. Dann lese ich wieder ein Kapitel in Ruhe. Es ist sicherlich ein gutes Buch, nicht jeder wird so etwas lesen wollen. Aber wirklich enttäuscht, denke ich, wird auch ein „Laie“ - wie ich – davon nicht sein.


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