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Mein Akku ist gleich leer

Ein Chat von der Flucht

In seiner Heimat Syrien droht ihm die Verfolgung durch das Regime von Bashar al-Assad. Also flieht Faiz durch die Wälder. Sein Handy hat er, wie die meisten Flüchtlinge, immer dabei, und er chattet, scheinbar cool und doch verzweifelt, mit einer Deutschen, die er in der Türkei kennengelernt hat.
Faiz gibt in diesem Chat alles preis, seinen Mut, aber auch seine Enttäuschungen. Und auch seine Chatpartnerin Julia Tieke, die sich immer wieder bei ihm aus dem fernen Deutschland mit Hilfevorschlägen meldet, ist oft überfordert, aber sie gibt nicht auf. Ein seltenes Dokument über Menschenliebe, Hoffnung, Traurigkeit. Mit bewegenden Fotos: eine Hütte im mazedonischen Wald, ein Kleintransporter zum Gefängnis, eine Stromladestation in einem Dorf.

"Das Protokoll ... gibt einen Einblick in die Lebensrealität tausender Flüchtlinge." (Zeit Online)

"Lohnenswert und lesenswert, aufrüttelnd, ehrlich, menschlich!" (Sophie Weigand, Literatourismus)

"Grandios. Pflichtlektüre für Festungsbewohner." (Elisabeth Dietz, Bücher-Magazin)

Faiz, geboren 1988, schloss sich 2011 den Protesten für Freiheit, Gerechtigkeit und Würde in Syrien an und engagierte sich als Medienaktivist. 2014 floh er ins Exil.
Julia Tieke, geboren 1974, ist Radioredakteurin und -autorin. Bei einer Recherchereise hat sie Faiz in Gaziantep (Türkei) getroffen.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Erscheinungsdatum 01.04.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783944543222
Verlag Mikrotext
Dateigröße 3075 KB
eBook
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Kundenbewertungen

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knapp 30 Seiten Inhalt und 30 Seiten Werbung!
von einer Kundin/einem Kunden am 30.12.2015

Stinksauer, fühle mich veräppelt! Das Buch beginnt mit dem ersten Kapitel bei 2 %. Zwischen den Text sind alle paar Seiten kleine Fotos gesetzt, die auf ein s/w Reader nicht zu erkennen sind. Das Buch ist in Kapitel eingeteilt. Nach genau 50 % kommt der Epilog mit 2 Sätzen. Ende. Der Rest des eBooks ist Werbung! Für 30 Seiten We... Stinksauer, fühle mich veräppelt! Das Buch beginnt mit dem ersten Kapitel bei 2 %. Zwischen den Text sind alle paar Seiten kleine Fotos gesetzt, die auf ein s/w Reader nicht zu erkennen sind. Das Buch ist in Kapitel eingeteilt. Nach genau 50 % kommt der Epilog mit 2 Sätzen. Ende. Der Rest des eBooks ist Werbung! Für 30 Seiten Werbung auch noch Geld bezahlt? Rechnet man die halben Seiten nach Kapitelende runter und die Fotos, kommt man vielleicht auf 20 Seiten Text. Nach nicht mal 15 Minuten hatte ich das Buch durchgelesen. Ein Wort an den Verlag: Normalerweise sehe ich mir die Werbung für weitere Bücher an, sind in der Regel zwei bis sechs Bücher. Garantiert sehe ich mir keine 30 Seiten an! Und weil ich mich in der Seitenzahl betrogen gefühlt habe, erst recht nicht! Nun zum Inhalt. Hier hatte ich etwas Neues erwartet. Leider ist die Kommunikation nicht ergiebig. Faiz lebt im Wald in Mazedonien, die Mücken plagen ihn, er hat Angst vor der Polizei, Angst abgeschoben zu werden. Er will weder Mitleid noch Hilfe, marschiert weiter. Ein paarmal wird er erwischt, kommt in den Knast für ein paar Tage, versucht es wieder, wird nach Mazedonien abgeschoben. Im Epilog erfährt man: Er lebt heute in Deutschland. Die Idee, die Kommunikation mit einem Flüchtling niederzuschreiben, fand ich großartig. Die Hilflosigkeit auf der einen Seite, mitzuerleben, was der andere durchmacht, während man selbst feiert und der andere wahrscheinlich hungert. Faiz jammert nicht groß, will keine Hilfe, kommuniziert nur kurz, im Wald gibt es keinen Akku. Es gibt die eine oder andere Passage, die interessant ist in diesem Buch. Es gibt aber massig ähnliche Aufzeichnungen von Kommunikation überall im Netz, die wirklich an Nieren gehen. Jedes Interview mit Flüchtlingen in Zeitungen bringt mehr Information darüber, was Flüchtlinge durchmachen müssen, welche Strapazen sie durchleben, wie sie unterwegs behandelt werden. Hier las ich nichts, was man nicht schon bekannt ist, emotional konnte mich diese Kommunikation auch nicht berühren. Es gibt gute Berichte und Texte. Der ist es für mich nicht. Nein Freunde, das Buch geht zurück! Nicht für den Text, sondern für Seitenzahl, fühle mich als Leser betrogen!

So schockierend wie lesenswert
von Tania B. am 12.05.2015

Faiz hat nach seiner Flucht aus Syrien eine Richtung, Deutschland. Nach einem Aufenthalt in der Türkei entschließt er sich, sich auf den Weg zu machen. Und dann wird es schlimm, denn es wird viel getan, um einem Menschen, der ein Recht auf Asyl hat, den Weg in das Land, in dem er Asyl beantragen will, zu verwehren. Ihn schon vor... Faiz hat nach seiner Flucht aus Syrien eine Richtung, Deutschland. Nach einem Aufenthalt in der Türkei entschließt er sich, sich auf den Weg zu machen. Und dann wird es schlimm, denn es wird viel getan, um einem Menschen, der ein Recht auf Asyl hat, den Weg in das Land, in dem er Asyl beantragen will, zu verwehren. Ihn schon vorher zum Scheitern zu bringen. Mein Akku ist gleich leer, handelt von dem unbedingten Willen, Mensch zu bleiben und der Notwendigkeit, zu helfen.

Kein Literarisches Werk im herkömmlichen Sinn, sondern ein Einblick ins wahre Leben... erschreckend!
von Jungenmama aus LB am 06.05.2015

Auch wenn der Titel dieses Buches vielleicht etwas lustig erscheint, denn wem passiert es nicht, dass der Akku gleich leer ist..., so handelt es sich hier nicht um den Austausch von Liebesgeflüster, Shoppingtipps oder den Gedankenaustausch über die aktuelle Flamme... es ist der Kampf ums Überleben von Faiz der auf dramatische We... Auch wenn der Titel dieses Buches vielleicht etwas lustig erscheint, denn wem passiert es nicht, dass der Akku gleich leer ist..., so handelt es sich hier nicht um den Austausch von Liebesgeflüster, Shoppingtipps oder den Gedankenaustausch über die aktuelle Flamme... es ist der Kampf ums Überleben von Faiz der auf dramatische Weise dokumentiert wird! Auf ca. 60Seiten, die man in weniger als 1Stunden gelesen hat, nimmt man an den Erlebnissen von Faiz teil, der auf der Flucht aus Syrien durch Mazedonien, Serbien und Rumänien reist. Zu Fuß durch die Wälder, eng gequetscht auf irgendwelchen Ladeflächen von Lastwagen, eingefangen, eingesperrt und geschlagen... Das Buch ist keine Geschichte oder Roman in dem alles in schöne Worte gefasst und vor Veröffentlichung mehrmals überarbeitet wird, sondern es ist die Übersetzung eines Chats zwischen der Deutschen Julia und dem Syrier Faiz, so blank und doch so tiefgründig wie es nur das wahre Leben schreiben kann. Emotionen pur! Ich denke dieses Buch sollte, vielleicht noch mit mehr Informationen zu Faiz und Julias Hintergründen, in das Lehrwerk der Mittel- und Oberschulen aufgenommen, in Lesungen besprochen, diskutiert und weitergegeben werden, denn gerade heute ist es brandaktuell und viele wissen/ahnen nicht was in Europa wirklich passiert!