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Was vom Tage übrig blieb

Roman. Ausgezeichnet mit dem Booker Prize 1989

(19)
Stevens dient als Butler in Darlington Hall. Er sorgt für einen tadellosen Haushalt und ist die Verschwiegenheit in Person: Niemals würde er auch nur ein Wort über die merkwürdigen Vorgänge im Herrenhaus verlieren. Er stellt sein Leben voll und ganz in den Dienst seines Herrn. Auch die vorsichtigen Annäherungsversuche von Miss Kenton, der Haushälterin, weist er brüsk zurück. Viele Jahre lang lebt ergeben in seiner Welt, bis ihn eines Tages die Vergangenheit einholt. Das kritische Portrait einer von Klasse und Hierarchien geprägten Gesellschaft und eine bittersüße Liebesgeschichte, erzählt von einem, der seinen Stand nie hinterfragt und der nie auch nur geahnt hat, dass er liebte.

Zum Literaturnobelpreis 2017 jetzt als bibliophlie Sonderausgabe.

Portrait
Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki geboren, kam 1960 nach London, wo er Englisch und Philosophie studierte. 1989 erhielt er für seinen Weltbestseller »Was vom Tage übrigblieb«, der von James Ivory verfilmt wurde, den Booker Prize. Kazuo Ishiguros Werk wurde bisher in 28 Sprachen übersetzt. Sein Roman »Alles, was wir geben mussten« (Blessing, 2005) wurde mit Keira Knightley in der Hauptrolle verfilmt. Der Autor lebt in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-42160-8
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,7/11,8/2,5 cm
Gewicht 237 g
Originaltitel The Remains of the Day
Übersetzer Hermann Stiehl
Verkaufsrang 5.509
Buch (Taschenbuch)
10,30
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„Immer im Dienst der anderen“

Andrea Resch-Krenn

Wie ist das Leben, wenn man alles was man tut, für jemand anderen geschieht?
Die Ich-Perspektive des Butlers Steven führt uns in eine Welt, in der alles für den Herrn des Hauses getan wird.
Eigene Interessen werden hinten angestellt. Die Frage, ob er immer richtig gehandelt hat, stellt sich. War es tatsächlich immer die beste Entscheidung, den Dienst an anderen in den Vordergrund zu stellen?
“Was vom Tage übrig blieb” ist ein sprachlich gewaltiges Resümee über das eigene Leben mit der schmerzlichen Erkenntnis, dass getroffene Entscheidungen am Ende Tages oft mehr als fragwürdig waren.
Das Buch (und auch die Verfilmung mit A. Hopkins und E.Thompson) absolut empfehlenswert!
Wie ist das Leben, wenn man alles was man tut, für jemand anderen geschieht?
Die Ich-Perspektive des Butlers Steven führt uns in eine Welt, in der alles für den Herrn des Hauses getan wird.
Eigene Interessen werden hinten angestellt. Die Frage, ob er immer richtig gehandelt hat, stellt sich. War es tatsächlich immer die beste Entscheidung, den Dienst an anderen in den Vordergrund zu stellen?
“Was vom Tage übrig blieb” ist ein sprachlich gewaltiges Resümee über das eigene Leben mit der schmerzlichen Erkenntnis, dass getroffene Entscheidungen am Ende Tages oft mehr als fragwürdig waren.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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Butler sein oder nicht sein
von Hortensia13 am 21.06.2018

Mr. Stevens lebt seine Berufung Butler zu sein. In Darlington Hall sorgt er für einen reibungslosen Ablauf im Haushalt. Als sein Dienstherr Lord Darlington verstirbt, übernimmt ein Amerikaner das Anwesen und das Personal. Mr. Stevens versucht nun seinen Weg in den neuen Begebenheiten zu finden. Dabei kommt ein Brief... Mr. Stevens lebt seine Berufung Butler zu sein. In Darlington Hall sorgt er für einen reibungslosen Ablauf im Haushalt. Als sein Dienstherr Lord Darlington verstirbt, übernimmt ein Amerikaner das Anwesen und das Personal. Mr. Stevens versucht nun seinen Weg in den neuen Begebenheiten zu finden. Dabei kommt ein Brief der ehemaligen Haushälterin Ms. Kenton gerade recht. Verbunden mit einer Autoreise möchte er sie besuchen und sie wieder überzeugen zurückzukehren. Während der Fahrt sinniert Mr. Stevens über die Vergangenheit und sein Butlerdasein nach. Und fragt sich: Was blieb vom Tage übrig? Dieser Roman des britischen Schriftstellers und Literatur-Nobelpreisträgers Kazuo Ishiguro wurde im Jahre 1989 veröffentlicht. 2015 wurde das Buch zu einem der bedeutendsten britischen Romane gewählt. Und britisch ist es wirklich. Es strahlt eine ruhige und fast kühle Atmosphäre aus. Die Sprache ist mir erhaben und beinahe vornehm erschienen. Dabei ist es nicht einfach den vielen Nebensätzen zu folgen. Am besten beschreibt man die Geschichte sinnbildlich wie folgt: Geplauder eines alten Opas im Alterheim, der über sein Leben philosophiert. So schweift der Erzähler immer wieder ab. Erzählt mal dies, mal jenes, um wieder den Faden aufzunehmen. Grundsätzlich ein interessanter Einblick ins Butlerdasein in der Zwanziger- und Dreissigerjahren. Ich würde es aber eher als Hörbuch empfehlen.

Schöne Sprache jedoch sehr zähe Geschichte
von monerl aus Langen am 12.06.2018
Bewertet: Hörbuch-Download

Kurzmeinung Genre: Roman Handlung: Die Handlung ist vielfältig. Zum einen geht es um den Butler Stevens, der sich voll und ganz seinem Beruf verschrieben hat. Diesen führt es voller Hingabe und absoluter Würde aus. Die Hierarchie wird nicht hinterfragt, genauso wenig die Vorgänge, die sich im Haus über viele Jahre abspielen.... Kurzmeinung Genre: Roman Handlung: Die Handlung ist vielfältig. Zum einen geht es um den Butler Stevens, der sich voll und ganz seinem Beruf verschrieben hat. Diesen führt es voller Hingabe und absoluter Würde aus. Die Hierarchie wird nicht hinterfragt, genauso wenig die Vorgänge, die sich im Haus über viele Jahre abspielen. Große Politik wird gemacht und Geschichte geschrieben, doch Mr. Stevens erlaubt sich kein Urteil. Der Zweite Weltkrieg steht vor der Tür und Politiker und Diplomaten aus aller Welt finden in England in diesem Herrenhaus zusammen, tauschen sich aus und debattieren. So ein Herrenhaus benötigt neben einem herausragenden Butler ebenso eine herausragende Hauswirtschafterin. Miss Kenton ist für diese Rolle ebenso geschaffen wie Mr. Stevens für seine. Zwischen den beiden gibt es eine Art Zuneigung, die jedoch nie über das förmliche Verhalten hinausgeht. Zu persönlich und zu privat mag Mr. Stevens nämlich überhaupt nicht. Charaktere: Zwei Protagonisten, die sich in nichts nachstehen. Mr. Stevens, der Butler, ist sehr gut porträtiert und sein charakterlicher roter Faden ist absolut durchgängig, ganz ohne Unterbrechungen. Er ist das Nonplusultra eines Butlers. Er dient mit ganzem Herzen, mit offenen Augen und verschlossenen Ohren. Denn es steht ihm nicht zu, sich eine Meinung über all die Gäste zu bilden, die im Herrenhaus ein- und ausgehen. Er besitzt eine kühle Distanz, die sogar so weit geht, dass er nicht in der Lage ist, seinem sterbendem Vater ein paar Minuten beizustehen. Er fühlt sich unwohl und nimmt seine Arbeit als Vorwand gehen zu müssen, da dies sein Vater, ebenso ein Butler vom alten Schlag, absolut verstehen kann und nicht dulden würde, wenn sein Sohn ein schlechtes Bild auf sich und den Berufsstand wirft. Miss Kenton erfüllt nur vordergründig die Anforderungen an ihren Berufsstand als Hauswirtschafterin. Sie erfüllt ihre Aufgabe mit Bravour, leistet sich aber immer wieder ein liebevolles Geplänkel mit Mr. Stevens. Vergeblich versucht sie ihm Emotionen zu entlocken und erkennt immer, wann er Zuspruch und ein gutes Wort braucht. Sie stärkte ihm den Rücken, nachdem sein Vater gestorben war. Diese beiden Figuren sind dem Autor hervorragend gelungen! Spannung: Auf Spannung wartet man in diesem Roman vergeblich. Es kommt ein Interesse auf, wie das Aufeinandertreffen der beiden, nach so vielen Jahren, vonstatten gehen wird. Wird Mr. Stevens endlich etwas aus sich heraus gehen können und Miss Kenton gestehen, dass er sie all die Jahre vermisst hat? Wird sie mit ihm zurück ins Herrenhaus kommen und ihre alte Stelle wieder aufnehmen? Auf das Ende ist man somit wohl gespannt, doch diese Frage schwirrt dem Leser nicht permanent im Kopf herum. Schreibstil: Keine Frage, Kazuo Ishiguro hat sprachlich gesehen mit diesem Roman etwas Besonderes geschaffen. Sehr ruhig schreitet das Geschehen voran. Und unter der hochgehobenen und -geborenen Gesellschaft entspannen sich Gespräche, die man nicht alltäglich nennen kann. Erfrischend waren für mich auch die Dialoge von Mr. Stevens und den Bürgern der Ortschaften, in denen er auf seiner Reise gewollt als auch ungewollt Halt macht. Hervorragend auch die innere Reise von Mr. Stevens. Wie man anhand von seinen Aussagen merkt, dass er angefangen hat sich mit sich und seiner Vergangenheit zu beschäftigen und analysiert, ob er manchmal nicht hätte anders handeln müssen. Ende: Ein Ende, das sich für mich so abgezeichnet hat. Deswegen aber nicht minder gut. Dem Autor ist es gelungen der Geschichte treu zu bleiben. Das gefällt mir sehr. Hörbuch: Wunderbar gelesen und interpretiert von Gert Heidenreich, meinem liebsten Sprecher für Hörbücher. Keiner schafft es auf so ganz besondere Weise Figuren und ihre Charaktere so wiederzugeben, dass es vom Anfang bis zum Ende ein reiner Hörgenuss ist. Fazit: Ein wirklich gutes Hörbuch! Doch trotz all dem Positiven, das ich hier erwähne und hervorhebe, kann selbst die schöne Sprache und der herausragende Sprecher die Eintönigkeit und auch in großen Teile die Langeweile der Geschichte nicht verschwinden lassen. Hätte ich das Buch gelesen, hätte ich sicherlich immer mal wieder Seiten überblättert oder quergelesen. Mir persönlich reichte das leider nicht, um das gesamte Buch als herausragend bezeichnen zu können. Ich fühlte mich nicht mitgerissen. Mich konnte auch diese bittersüße und unerfüllte Liebe nicht so richtig rühren.

Sehr lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Dottikon am 12.04.2018

Ich konnte mir den englischen höflichen Butler mit seinen Dialogen richtig vorstellen. Teilweise sehr lustige Szenen und doch machte es mich auch melancholisch.