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Unter Wölfen

Kriminalroman - Nürnberg 1942: Isaak Rubinstein ermittelt

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Um seine Familie zu retten, muss sich der Jude Isaak Rubinstein in die Gestapo einschleusen und mitten unter Wölfen zum Spion werden ...

Nürnberg 1942: Isaak Rubinstein, der ständig in Angst um seine Familie lebt, bittet eine Widerstandskämpferin um Hilfe. Doch ihre Gegenforderung ist hart: Isaak soll die Gestapo infiltrieren und sich dazu als Sonderermittler Adolf Weissmann ausgeben – jenen Mann, der vom Führerhauptquartier beauftragt wurde, den Mord an einer berühmten Schauspielerin aufzuklären. Was niemand weiß: Der Kriminalist hat den Anschlag, den die Widerstandsgruppe auf ihn verübt hat, überlebt. Mitten unter Wölfen zieht sich das Netz immer weiter zu und die Gefahr, enttarnt zu werden, ist allgegenwärtig …

Portrait
Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach »Der zweite Reiter«, ihrem preisgekrönten Debüt, das den Auftakt gibt für die hochspannende Reihe um Kriminalinspektor August Emmerich, »Die rote Frau«, nominiert für den Friedrich Glauser Preis 2019, und »Der dunkle Bote« stellt sie mit »Unter Wölfen« einmal mehr ihr Talent für lebendige Figuren, atmosphärische Schauplätze und detailreiche Recherche unter Beweis. Um es mit den Worten der Jury des Leo-Perutz-Preises zu sagen: »Was Alex Beer erzählt, betrifft auch die heutige Zeit, aber wie sie erzählt, lässt die ferne Vergangenheit lebendig werden.«
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 04.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8090-2711-9
Verlag Limes Verlag
Maße (L/B/H) 21,6/13,5/3,5 cm
Gewicht 507 g
Verkaufsrang 58
Buch (Paperback)
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16,50
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Unter Wölfen
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 04.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein sehr gelungener Kriminalstoff für junge Leser, weil ja die unangenehmen Seiten des 2, Weltkrieges so deutlich zum Vorschein kommen.

Leseerlebnis und Spannung pur
von Xanaka aus Berlin am 02.12.2019

Nürnberg 1942, Isaak Rubinstein, ein jüdischer Antiquar, ist verzweifelt. Seine Familie hat die Aufforderung zur Evakuierung erhalten. Alle wissen, was das bedeutet. Evakuierung klingt so fürsorglich, doch alle wissen, dass Juden, die diesen Bescheid bekamen, niemals wieder zurückkamen. Sie durften lediglich einen Koffer mitnehm... Nürnberg 1942, Isaak Rubinstein, ein jüdischer Antiquar, ist verzweifelt. Seine Familie hat die Aufforderung zur Evakuierung erhalten. Alle wissen, was das bedeutet. Evakuierung klingt so fürsorglich, doch alle wissen, dass Juden, die diesen Bescheid bekamen, niemals wieder zurückkamen. Sie durften lediglich einen Koffer mitnehmen, der gesamte übrige Besitz blieb zurück. Isaak will das nicht hinnehmen und bittet seine alte Freundin Clara um Hilfe für sich und seine Familie. Clara lehnt erst einmal ab, sie habe auch keinen Kontakt zu Widerstand, sie kann nicht helfen. Und doch taucht sie Tage später wieder auf und bringt seine Familie in einen sicheren Unterschlupf. Lediglich Isaak soll, nach entsprechender Umkleidung und Ausstaffierung, zum Bahnhof fahren. Genauestens instruiert von Clara, nie nach unten schauen, nicht zurückweichen und mit Erhabenheit über den Bahnhof schreiten, wird er dort direkt als Adolf Wissmann angesprochen und von Unterscharführer Schmidt abgeholt. Und plötzlich ist er mittendrin im Geschehen. Er soll als Adolf Wissmann den mysteriösen Mord an einer Schauspielerin aufklären. Clara, die sich kurze Zeit bei ihm meldet hat noch weitere Aufgaben für ihn und hofft auf eine Mitarbeit von ihm. Mit viel Spannung und Einfallsreichtum agiert Isaak als Adolf Wissmann. Dass er die Rolle ausführen kann, verdankt er nicht nur einer gewissen Ähnlichkeit mit Wissmann, sondern auch seinem Wissen über Bücher. Bei seinen Ermittlungen orientiert er sich an Sherlock Holmes und läuft gar nicht schlecht damit. Dieses Buch habe ich innerhalb weniger Tage verschlungen. Es war nicht nur spannend, sondern auch unvorhersehbar. Gerade die Aktionen von Isaak, der ja nicht nur sich, sondern auch seine Familie retten wollten, machen einen großen Teil der Spannung aus. Die Wandlung, die er für sich selbst von einem unterdrückten Menschen zu einem Menschen mit Macht vollziehen musste, war nachvollziehbar nicht einfach. Auch hierbei holte er sich Hilfe aus der Literatur. Und er selbst stellte auch fest, dass ein Leben mit Macht nicht unübel ist. Aber sein Ziel verhalt ihm nicht auf Abwege zu geraten. Von mir gibt es für dieses wunderbare, spannende Buch eine unbedingte Leseempfehlung und fünf verdiente Lesesterne.

Unbedingt lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2019

Die Gräuel der Nationalsozialisten im 3. Reich sind jedem aus dem Geschichtsunterricht hinlänglich bekannt. „Unter Wölfen“ versetzt den Leser mitten hinein. Wie bereits in ihren 3 Romanen um den Wiener Kommissar August Emmerich gelingt es Alex Beer, eine vergangene Zeit wieder lebendig werden zu lassen. In diesem Fall ist es das... Die Gräuel der Nationalsozialisten im 3. Reich sind jedem aus dem Geschichtsunterricht hinlänglich bekannt. „Unter Wölfen“ versetzt den Leser mitten hinein. Wie bereits in ihren 3 Romanen um den Wiener Kommissar August Emmerich gelingt es Alex Beer, eine vergangene Zeit wieder lebendig werden zu lassen. In diesem Fall ist es das Jahr 1942 in Nürnberg, wo der jüdische Antiquar Isaac Rubinstein in die Rolle des Sonderermittlers Adolf Weissmann schlüpft, um seine Familie vor der Deportation zu retten. Entlang realer historischer Ereignisse hat die Autorin eine packende Kriminalgeschichte konstruiert, die mit Sogwirkung in ihren Bann zieht und aus der man erst nach der letzten Seite wirklich wieder auftaucht. Das Buch ist super spannend und hinterlässt, nachdem man es „verdaut“ hat, nur ein Resümee: So etwas wie den Holocaust darf es in diesem Land niemals wieder geben!