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Vox

Roman

(118)

In einer Welt, in der Frauen nur hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, bricht eine das Gesetz. Das provozierende Überraschungsdebüt aus den USA, über das niemand schweigen wird!

Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Worte am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr.

Das ist der Anfang.

Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt.

Aber das ist nicht das Ende.

Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen.

Rezension
Ein feministischer Thriller [...] Christina Dalcher [...] macht deutlich, wie radikal sich das Miteinander verschiebt, sobald es an Dialog fehlt.
Portrait
Christina Dalcher pendelt zwischen den Südstaaten und Neapel. Die gebürtige Amerikanerin, zu deren Helden Stephen King und Carl Sagan zählen, promovierte an der Georgetown University in Theoretischer Linguistik und forschte über Sprache und Sprachverlust. Ihre Kurzgeschichten und Flash Fiction erschienen weltweit in Magazinen und Zeitschriften, u.a. wurde sie für den Pushcart Prize nominiert. »Vox« ist ihr Debütroman.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783104909530
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1056 KB
Übersetzer Marion Balkenhol, Susanne Aeckerle
Verkaufsrang 4.160
eBook
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

G. Keinprecht, Thalia-Buchhandlung Liezen

Durchschnittlich spricht der Mensch 16000 Wörter pro Tag! In Amerika wird über Frauen ein Tageslimit von 100 Wörtern verhängt. Ein erschreckender Roman; lesen Sie selbst!! Durchschnittlich spricht der Mensch 16000 Wörter pro Tag! In Amerika wird über Frauen ein Tageslimit von 100 Wörtern verhängt. Ein erschreckender Roman; lesen Sie selbst!!

„Dystopie, die zum Nachdenken anregt“

Andrea Resch-Krenn

100 Wörter durfen Frauen pro Tag sprechen! Sie haben keine Rechte, dürfen nicht arbeiten gehen sondern müssen zuhause für Kinder und Haushalt sorgen. Sie dürfen keine Post öffnen und werden überwacht.
Vox ist eine erschreckende Dystopie.
Wie schnell schaffen Politiker es, unsere Gesellschaft zu verändern? Wie schnell kann Gedankengut in die Köpfer der Menschen verankert werden? Wie schaffen sie, dass unsere Kinder dieses Gedankengut verinnerlichen?
Und was kann man als Mutter und Frau dann tun, wenn man keine Stimme mehr hat?
Wie reagiert man, wenn die eigenen Kinder, die Werte, die man jahrelang weitergeben wollte, plötzlich mit Füßen treten nur um Teil einer bestimmten Gesellschaft zu sein?
Spannender Roman, dessen Ende für mich etwas zu abrupt war und alles zu schnell und zu einfach aufgelöst hat.
Nichtsdestotrotz sollte man Vox aber unbedingt lesen - die Thematik ist erschreckend realistisch, verängstigt und macht gleichzeitig Mut seine Stimme für das Richtige zu erheben!
100 Wörter durfen Frauen pro Tag sprechen! Sie haben keine Rechte, dürfen nicht arbeiten gehen sondern müssen zuhause für Kinder und Haushalt sorgen. Sie dürfen keine Post öffnen und werden überwacht.
Vox ist eine erschreckende Dystopie.
Wie schnell schaffen Politiker es, unsere Gesellschaft zu verändern? Wie schnell kann Gedankengut in die Köpfer der Menschen verankert werden? Wie schaffen sie, dass unsere Kinder dieses Gedankengut verinnerlichen?
Und was kann man als Mutter und Frau dann tun, wenn man keine Stimme mehr hat?
Wie reagiert man, wenn die eigenen Kinder, die Werte, die man jahrelang weitergeben wollte, plötzlich mit Füßen treten nur um Teil einer bestimmten Gesellschaft zu sein?
Spannender Roman, dessen Ende für mich etwas zu abrupt war und alles zu schnell und zu einfach aufgelöst hat.
Nichtsdestotrotz sollte man Vox aber unbedingt lesen - die Thematik ist erschreckend realistisch, verängstigt und macht gleichzeitig Mut seine Stimme für das Richtige zu erheben!

„"100 Wörter"“

Johanna Humer, Thalia-Buchhandlung Thalia Max Center

Stell dir vor du hast nur 100 Wörter pro Tag zu Verfügung.
Genau dies ordert die neue Regierung in der USA, für alle Frauen an. Bei Überschreitung wird man mit Stromschlägen bestraft.
Erschreckend wie schnell unmöglich geglaubte Dinge, eintreten könnten.
Sehr realistisch geschrieben, absolute Leseempfehlung!
Bestes Buch seit langem!
Stell dir vor du hast nur 100 Wörter pro Tag zu Verfügung.
Genau dies ordert die neue Regierung in der USA, für alle Frauen an. Bei Überschreitung wird man mit Stromschlägen bestraft.
Erschreckend wie schnell unmöglich geglaubte Dinge, eintreten könnten.
Sehr realistisch geschrieben, absolute Leseempfehlung!
Bestes Buch seit langem!

„Erschreckendes Zukunftsszenario“

Sabrina Reiter, Thalia-Buchhandlung Wien, Donauzentrum

In ihrem Debütroman "Vox" beschreibt die amerikanische Autorin Christina Dalcher eine Zukunft, die für jede Frau der absolute Albtraum wäre.

Arbeiten? Das war einmal. Im Amerika der nahen Zukunft ist es den Frauen nicht mehr gestattet, einen Beruf auszuüben. Sie sind wieder zum Heimchen am Herd degradiert worden, das ausschließlich für den Haushalt und die Kindererziehung zuständig ist, wobei ihnen nur ein Kontingent an 100 Worten am Tag zur Verfügung steht. Überschreiten sie diese Obergrenze, werden ihre elektronischen Armbänder aktiviert. Auch Lesen und Schreiben ist ihnen verboten. Jean, eine ehemals hochangesehene Wissenschaftlerin leidet sehr unter den neuen Bedingungen und würde alles tun um der Unterdrückung und Entmündigung zu entkommen.

Dystopien, in welchen es um die zukünftige Stellung der Frau geht, gibt es ja mittlerweile einige. "Vox" ist dabei eine der erschreckendesten und vielleicht am realistischsten gezeichneten Verarbeitungen. Wie schnell rechtsextreme Politiker an die Macht kommen können, hat sich ja in der Vergangenheit bereits gezeigt und nach Dalchers Vorstellung ist der Grundstein für eine ähnliche Wiederholung im heutigen Amerika bereits gelegt.
Meine einzige Kritik gilt dem Ende, das meiner Meinung nach ein bisschen zu abrupt ausfällt.

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen und mich definitiv nachdenklich gestimmt. Empfehlenswert - nicht nur für Frauen!

In ihrem Debütroman "Vox" beschreibt die amerikanische Autorin Christina Dalcher eine Zukunft, die für jede Frau der absolute Albtraum wäre.

Arbeiten? Das war einmal. Im Amerika der nahen Zukunft ist es den Frauen nicht mehr gestattet, einen Beruf auszuüben. Sie sind wieder zum Heimchen am Herd degradiert worden, das ausschließlich für den Haushalt und die Kindererziehung zuständig ist, wobei ihnen nur ein Kontingent an 100 Worten am Tag zur Verfügung steht. Überschreiten sie diese Obergrenze, werden ihre elektronischen Armbänder aktiviert. Auch Lesen und Schreiben ist ihnen verboten. Jean, eine ehemals hochangesehene Wissenschaftlerin leidet sehr unter den neuen Bedingungen und würde alles tun um der Unterdrückung und Entmündigung zu entkommen.

Dystopien, in welchen es um die zukünftige Stellung der Frau geht, gibt es ja mittlerweile einige. "Vox" ist dabei eine der erschreckendesten und vielleicht am realistischsten gezeichneten Verarbeitungen. Wie schnell rechtsextreme Politiker an die Macht kommen können, hat sich ja in der Vergangenheit bereits gezeigt und nach Dalchers Vorstellung ist der Grundstein für eine ähnliche Wiederholung im heutigen Amerika bereits gelegt.
Meine einzige Kritik gilt dem Ende, das meiner Meinung nach ein bisschen zu abrupt ausfällt.

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen und mich definitiv nachdenklich gestimmt. Empfehlenswert - nicht nur für Frauen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
118 Bewertungen
Übersicht
82
29
6
0
1

von einer Kundin/einem Kunden am 21.09.2018
Bewertet: anderes Format

Wie sollen Frauen Einspruch erheben, wenn ihnen nur noch 100 Worte am Tag zustehen? Eine Geschichte so bizarr und dabei doch so realistisch! Einer meiner absoluten Favoriten.

Gute zeitnahe Dystopie mit leichten Schwächen
von einer Kundin/einem Kunden aus Weeze am 21.09.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Als die christlich-fundamentalistische Bewegung der ?Reinen? in den USA an die Macht kommt, werden allen Frauen Wortzähler angelegt, die auf die strikte Einhaltung des Tageslimits von 100 Wörtern achten und jede Übertretung mit stärker werden Stromschlägen ahnden. Jean McClellan will diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben ? das kann nicht... Als die christlich-fundamentalistische Bewegung der ?Reinen? in den USA an die Macht kommt, werden allen Frauen Wortzähler angelegt, die auf die strikte Einhaltung des Tageslimits von 100 Wörtern achten und jede Übertretung mit stärker werden Stromschlägen ahnden. Jean McClellan will diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben ? das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr. Noch erschreckender aber ist die sich anbahnende Bedrohung einer Gesellschaft, in der Kinder, wie ihre sechsjährige Tochter, der Sprache beraubt sind. Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben, ihrer Tochter Sonia wird in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt. ?Die Frau hat keinen Anlass, zur Wahl zu gehen, aber sie hat ihren eigenen Bereich, einen mit erstaunlicher Verantwortung und Wichtigkeit. Sie ist die gottgewollte Bewahrerin des Heims ? Sie sollte voll und ganz erkennen, dass ihre Stellung als Ehefrau, Mutter und Engel des Heims die heiligste, verantwortungsvollste und königlichste ist, die Sterblichen zuteil werden kann; und sie sollte alle Ambitionen nach Höherem abweisen, da es für Sterbliche nichts Höheres gibt.? (S. 70) Doch als der Bruder des Präsidenten an der Wernicke-Aphasie, einer Sprachstörung, bei der der Erkrankte nur noch Buchstabensalat von sich geben kann, ohne die Bedeutung der Worte zu erkennen, wird Jean als Neurolinguistin und Spezialistin auf diesem Fachgebiet dringend benötigt. Da ich erst vor einigen Monaten von Margaret Atwood ?Der Report der Magd? mit Begeisterung gelesen hatte, fühlte ich mich bei diesem Buch gleich daran erinnert, da beide dystopischen Romane sehr nah in der Gegenwart angesiedelt sind und ähnlich radikal von der Unterdrückung der Frau handeln. Bei dieser Thematik gibt es natürlich Überschneidungen und ich hatte zunächst die Sorge, dass es davon zu viele geben könnte. Doch ?Vox? glänzt durch eigene Ideen und wusste mich durch den besonderen Stellenwert, den die Sprache als Kommunikationsmittel in diesem Roman hat, zu überzeugen. Das kommt nicht von ungefähr, da die Autorin Christina Dalcher in Theoretischer Linguistik an der Georgetown University promovierte und ihr dieses Thema besonders am Herzen liegt. Ich folgte ihr gerne bei dieser Geschichte, die einem das Geschenk der Sprache und des Sprechen Dürfens vor Augen führt, das wir so oft als selbstverständlich betrachten. Die Charaktere dieses Buches sind selten schwarz-weiß, sondern haben Entwicklungspotiential und sind auch für Überraschungen gut. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte lädt zum immer-weiter-lesen ein ? schließlich will man auch wissen, wie es weiter geht und ob die Protagonisten von der politischen Führung und im speziellen die Frauen aus dieser mehr als misslichen Lage befreit werden können. Interessante Denkansätze und Entwicklungen sind dabei, denen allerdings letztlich doch etwas Tiefgang fehlt. Ich hatte den Eindruck, dass hier zu sehr in die ?Thriller-Kiste? gegriffen wurde, um künstlich noch etwas mehr Spannung zu erzeugen und die Geschichte voranzutreiben. Das Ende kam dann doch recht plötzlich und ließ mich ein wenig unbefriedigt zurück. Hier hätte es meines Erachtens noch einige Seiten, beziehungsweise beschriebene Monate oder Jahre gebraucht, um die Geschichte stimmig aufzulösen. So bleibt dann am Ende von einem Buch, das ich gern las und das mir unterhaltsame, wie auch nachdenkliche Lesestunden bescherte, leider ein doch etwas fahler Nachgeschmack zurück

von einer Kundin/einem Kunden am 20.09.2018
Bewertet: anderes Format

Eine packende und aufwühlende Geschichte um die Beschneidung von Rechten und die freie Meinungsäußerung. Eine Dystopie die zum Nachdenken anregt. Leider war das Ende etwas holprig