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ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg Unsere Top-BuchhändlerInnen

Gesamte Bewertungen 484 (ansehen)


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Meine Bewertungen

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ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg , am 29.08.2018

Zum Inhalt:
Naruto, Sakura und Sasuke sind in der Ausbildungsgruppe von Meister Kakashi gelandet. Dieser nimmt sie ganz schön hart ran, vor allem für Naruto wird es schwerer und schwerer. Doch sollte man den Nudelsuppenfreak nicht so einfach unterschätzen...

Cover:
Passend zu den anderen Covern der Reihe werden die Coverbilder in einem hellblauen Rahmen gehalten. Abgebildet sehen wir hier dieses Mal Naruto mit seinen beiden Mitschülern Sasuke und Sakura. Ein wirklich schönes Art. Ansprechend und mit einem Wiedererkennungswert.

Eigener Eindruck:

Naruto hat es endlich geschafft und ist als Ninja anerkannt worden. Dass er jetzt aber trotzdem noch die Schulbank drücken muss, das passt ihm so gar nicht. Mit der süßen Sakura, für welche er heimlich schwärmt und den coolen Sasuke, soll Naruto von nun an bei dem Ninjameister Kakashi in die Lehre gehen. Doch bereits ihre erste Aufgabe scheint die Truppe fast in die Knie zu zwingen, da jeder für sich alleine Kämpfen will. Erst als die Drei sich zusammen schließen ist Kakashi der Meinung, dass sie einen Auftrag annehmen können und so kommt es, dass Kakashi und seine Schützlinge als Schutz für den Brückenbauer Tazuna angeheuert werden. Doch so harmlos, wie Tazuna die Aufgabe beschrieben hat, ist sein Schutz dann doch nicht, denn mächtige Ninja haben sich an seine Fersen geheftet und trachten ihm nach dem Leben. Kakashi erkennt die Schwere der Situation sofort, doch da ist es bereits zu spät und seine Schüler müssen sich Kräften stellen, denen sie scheinbar nicht gewachsen sind...

Der zweite Teil der "Naruto-reihe" hat einfach nur Spaß gemacht. Es geht genauso dynamisch weiter wie in dem ersten Teil und auch an humorvollen Szenen hat der Mangaka wieder nicht gespart. Noch immer ist der Mangaka sehr bemüht, wenn es darum geht Details und Informationen in diesem Manga zu verarbeiten. Es wird weder langweilig, noch zu viel, das schaffen nur wenige Autoren. Außerdem schafft es der Mangaka durch die Dynamik in seinem Manga eine unheimlich gute Spannung aufzubauen. Man kann den Comic einfach nicht mehr zur Seite legen, man muss einfach wissen wie es weiter geht! Allein durch die verschiedenen Fähigkeiten, die scheinbar jeder Ninja hat, wird der Manga einfach fantastisch und actionreich.

Was mir auch an dem Manga richtig gut gefällt sind die Emotionen und Gedanken, welche durch die einzelnen Charaktere immer wieder beleuchtet werden. Es gilt Einsamkeit zu überwinden, tapfer zu sein, sich für seine Ziele anzustrengen und auch einmal über seinen eigenen Schatten zu springen. All das vereint der Autor in den drei Ninja-Schülern Sasuke, Sakura und Naruto. Sie haben alle ihr eigenes Päckchen zu tragen, wollen aus völlig unterschiedlichen Gründen gute Ninja werden und müssen lernen ihre Mitmenschen zu akzeptieren. Während Sakura Naruto scheinbar gar nicht leiden kann und hinter Sasuke her ist, mag Naruto hingegen Sakura sehr gut leiden und kann die coole Art von Sasuke nicht verknusen. Und Sasuke? Der scheint sich für gar keinen zu interessieren, sondern verfolgt stumpf und egoistisch seine Ziele, bis er erkennt, dass er in Naruto einen ernst zu nehmenden Gegner gefunden hat.

Fazit:
Auch der zweite Teil ist einfach lesenswert. Hier bekommt man alles, was man sich wünschen kann: eine tolle Story, super Charaktere, Emotionen und eine ordentliche Portion Action. Genial!

Zeichnungen: 5/5
Humor: 5/5
Spannung: 5/5
Story: 5/5
Emotionen: 5/5

Gesamt: 5/5

Naruto - Mangas Bd. 2 - Masashi Kishimoto
Naruto - Mangas Bd. 2
von Masashi Kishimoto
Buch (Taschenbuch)
6,70

Gut

ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg , am 28.08.2018

Zum Inhalt:
Dick? Höchstens ein bisschen. Faul? Sagen wir gemütlich. Flauschig? Und wie! Niedlich? Niedlicher geht nicht! Die derzeit beliebteste Katze der Welt hört auf den Namen Pusheen – sie kommt aber auch, wenn man 'Kuchen' oder 'Eiscreme' ruft –, und wer sie sieht, verfällt ihr und ihrem Witz sofort. Ob sie frisst, schläft, die Wohnung katzengemäß umdekoriert oder Karrieretipps für Katzen gibt, Pusheen ist einfach einzigartig. Wer Katzen mag, wird diese lieben!

Cover:
Wer mag sie nicht? Die kleine pummelige Katze mit dem Wiedererkennungswert? Als ich das Cover gesehen habe, war ich schon Feuer und Flamme für dieses Buch, ohne zu wissen, was sich darin befindet. Hätte ich es nicht geschenkt bekommen, dann hätte ich es wohl gekauft. Und das, obwohl nur die kleine Katze Pusheen auf einem Mofa abgebildet ist - ich liebe Katzen und ganz besonders Pusheen.

Eigener Eindruck:
Pusheen die Katze lebt bei ihrem Dosenöffner ein sehr gemütliches Leben und begeistert viele Katzenfans bereits seit Jahren - ob in Form von Kuscheltieren oder Comiczeichnungen oder als Abbildung auf Alltagsgegenständen . Doch wer ist Pusheen eigentlich? Was mag Pusheen und vor allem wie geht man richtig mit Katzen um? Pusheen zeigt, wo es langgeht. Aber so richtig! Wie lümmelt man richtig auf dem Sofa? Wie hat man sich zu bestimmten Jahreszeiten und Events zu benehmen? Außerdem gibt es Hintergrundinfos zu der beliebten Katze und ihrer fluffigen Mitbewohnerin.

Als wirklich begeisterter Fan der kleinen, dicken Comickatze, war es für meine Freunde ein Leichtes mir eine Freude zu machen, indem sie mir dieses Buch geschenkt haben. Es ist wirklich humorvoll gestaltet. Leider ist der Lesespaß aber schnell vorbei, da es sich bei diesem Buch vorwiegend um eine Comicsammlung handelt - mit neuen, aber auch bekannten Abbildungen der Katze. An sich ist die Idee wirklich stark und wie gesagt, ich liebe diese Katze, aber für so wenig "Leistung" so viel Geld zu verlangen ist dann doch ein bisschen deftig und man sollte sich wirklich ganz genau überlegen, ob man sich dieses Buch wirklich kaufen sollte. Es ist wirklich ein sehr kurzweiliger Zeitvertreib.

Fazit:
Absolute Pusheen-Fans sollten nicht darauf verzichten, auch wenn das Preis-Leistungsverhältnis in meinen Augen so gar nicht stimmt. Wer hier jedoch mehr erwartet, der sollte sich eventuell auch auf eine Enttäuschung einstellen, da hier mit viel Bild und ganz wenig Text gearbeitet wird.

Idee: 5/5
Zeichnungen: 4/5
Humor: 3/5
Spaßfaktor: 4/5
Papierverschwendung: 100%

Gesamt: 4/5

Pusheen, die Katze - Claire Belton
Pusheen, die Katze
von Claire Belton
Buch (Taschenbuch)
9,30

Top

ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg , am 28.08.2018

Zum Inhalt:
Naruto ist ein berüchtigter Tunichtgut in seinem Dorf, das fast ausschließlich aus Ninja besteht. Er liebt Nudelsuppe und spielt anderen gern Streiche. So ist es kein Wunder, dass er nicht gerade beliebt ist. Doch gerade deshalb will er der beste Ninja seines Dorfes werden. Zu diesem Zweck gehen er und seine Mitschüler Sasuke und Sakura beim großen Meister Kakashi in die Lehre...

Cover:
Das cover zu dem ersten Teil der über 90 Bände beinhaltenden Serie Naruto ist natürlich ein echter Hingucker. Es ist bunt, es ist überladen und es macht einfach neugierig, weil es von der Art ein bisschen an die Covergestaltung von Dragonball erinnert. Mit der Aufmachung hatte mich der Manga quasi dann doch überzeugt, obwohl ich den Anime nicht wirklich leiden konnte und ich mir geschworen habe, mir den Mange nie und nimmernicht zu Gemüte zu führen. Na soviel dazu...

Eigener Eindruck:
Einst wurde ein Dorf von einem neunschwänzigen Fuchswesen angegriffen und es gelang dem vierten Hokage unter Einsatz seines Lebens dieses Fuchswesen zu bannen - im Körper eines neugeborenen Jungen, welcher fortan von allen Bewohnern gemieden wurde und durch Streiche versuchen wollte Aufmerksamkeit zu bekommen. Außerdem wollte dieser Junge gern ein großer Ninja werden, um allen zu beweisen, dass er das Zeug zu Größerem hat. Dies ist die Geschichte von Naruto...

Naruto lebt in einem Dorf welches nur aus Ninja besteht und diese auch ausbildet. Von allen wird der Junge gemieden, doch warum, darüber spricht keiner und so versucht Naruto durch Streiche auf sich aufmerksam zu machen und hat immer die große Klappe, ganz zum Leidwesen seines Lehrers Iruka. Als er wieder einmal die Prüfung zur Anerkennung als Ninja nicht besteht, schlägt ihm ein weiterer Lehrer vor, eine geheimnisvolle Schriftrolle zu stehlen, welche versiegelt ist. Wenn er diese Rolle lesen würde, so würde Naruto seine Prüfung endlich bestehen. Und so stiehlt Naruto die Rolle und wird von den Ninja seines Dorfes gesucht, denn sie wissen um die Gefahr des neunschwänzigen Fuchsdämons, die freigesetzt wird, wenn das Siegel der Rolle gebrochen wird. Einzig Narutos Lehrer Iruka macht sich auf den Weg, um Naruto zu retten...

Der Manga "Naruto" ist einigen in erster Linie als Anime ein Begriff. Die Mangareihe hingegen ist nur bei treuen Manga-Fans bekannt. Die Zeichnungen des Autors sind wirklich einmalig. es scheint alles durchdacht, sehr detailliert und alle Charaktere sind sehr individuell kreiert. Auch die Storyline ist etwas ganz besonderes, wenn zu Beginn auch etwas verwirrend. Doch wenn man sich eingefuchst hat, dann erwarten den Leser jede Menge Informationen, humorvolle Szenen und jede Menge Spannung. Die Seiten fliegen einfach so dahin und ehe man sich versieht, steckt man mitten drin im Naruto-
Fieber, denn man will unbedingt wissen, wie die Geschichte um den frechen Jungen weiter geht!
Naruto als Charakter hat einfach alles. Er ist frech, aber er nimmt auch jedes Fettnäpfchen mit, was er bekommen kann. Er ist oft übermütig, aber wenn es darauf ankommt, dann kann man sich auf ihn verlassen. Und obwohl man ihm kaum etwas zutraut, so überrascht er immer wieder mit seinem Ehrgeiz - und der kann sich wirklich sehen lassen. Man freut sich mit ihm, man weint mit ihm, man fiebert mit ihm mit. So muss das sein.

Fazit:
Lest es! Ich kann es wirklich nur empfehlen. Ich hab selten so gelacht und so mitgefiebert. Der Manga ist wirklich gut gemacht. Bleibt zu hoffen, dass er die Anfangseuphorie auch weiter halten kann und nicht irgendwann in langweilige Dauerkämpfe abrutscht, wie so bei manch anderem Material Arts - Manga. Naruto macht einfach Spaß!


Zeichnungen: 5/5
Humor: 5/5
Spannung: 5/5
Story: 5/5
Emotionen: 5/5

Gesamt: 5/5

Naruto - Mangas Bd. 1 - Masashi Kishimoto
Naruto - Mangas Bd. 1
von Masashi Kishimoto
Buch (Taschenbuch)
6,70

Gut

ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg , am 28.08.2018

Zum Inhalt:
Eine Politikerleiche im Schwimmbecken des Waldschwimmbades. Kommissar Hartmann entdeckt ein Geflecht aus Spekulation, Intrigen und persönlicher Rache. Es gibt mehrere Verdächtige und eine nicht alltägliche Todesursache. Wer war der Mörder?

Cover:
Das Cover gefällt mir persönlich wieder einmal gar nicht, weil es einfach einfallslos ist - auch wenn es sich hierbei um eine Kurzgeschichte handelt. Schwarzer Grund, blauer Titel, das ist einfach nichts aussagend und einfach nicht ansprechend.

Eigener Eindruck:
Kommissar Hartmann wird bereits früh zeitig aus dem Bett geklingelt und zu einem Mordfall gerufen. Im Schwimmbad des Ortes ist der Landrat vor den Augen seines Politikerfreundes ertrunken. Beide pflegten regelmäßig morgens zusammen schwimmen zu gehen, doch an diesem Tag konnte der Kollege leider nichts mehr für seinen Freund tun, außer ihm dabei zuzusehen, wie er ertrank. Erste Untersuchungen bezeugen, dass es Mord war und so kommt der Politikerkollege in den Kreis der Verdächtigen. Doch ist die Lösung des Ganzen so einfach? Und was hat es mit dem Baumhaus auf sich, welches sich unweit des Schwimmbades befindet? Komissar Hartmann muss sich in die Abgründe der Politik begeben.

Die Kurzgeschichte "Blubb, Blubb weg war er" aus der Feder von Christian Gläsmann ist in meinen Augen ganz gut gelungen und hat alles, was ein klassischer Krimi braucht. Getreu dem Motto: "In der Kürze liegt die Würze", hat der Autor die Geschichte nieder geschrieben und mich damit ehrlich gesagt dann doch ein bisschen enttäuscht. Man hätte aus der Geschichte noch viel mehr herausholen können. Mehr Emotionen, mehr Spannung. So löst sich der Mord dann doch recht schnell und schwupps ist der Lesespaß vorbei.. Schade, deshalb gibt es von mir einen Stern Abzug. ansonsten muss ich aber sagen, dass mir die Geschichte ganz gut gefallen hat, auch wenn wahrscheinlich nicht gleich jeder auf Anhieb weiß, dass es sich bei der Mordwaffe um ein indogenes Stück handelt.

Fazit:
Für Zwischendurch ein schöner Krimi, etwa, um die Pause zu versüßen. Jedoch sollte man hier nicht so viel erwarten, eshort ist undbleibt eshort.

Idee: 4/5
Charaktere: 3/5
Spannung: 3/5
Logik: 4/5

Gesamt: 4/5

Blubb blubb, weg war er - Christian Gläsmann
Blubb blubb, weg war er
von Christian Gläsmann
eBook
0,00

Gut

ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg , am 28.05.2018

Zum Inhalt (Booklet):
„Ehrlich! Seit Mama nach Ibiza auswandern will, mache ich mir Sorgen! Und zwar eine ganze Menge Sorgen! Ihr Plan bedeutet nämlich, dass ich übergangsweise zu meinem Opa in die Berghütte muss, irgendwo in den Alpen. Mama meint: Ist doch toll! Da holst du frisches Wasser aus dem Bach und melkst Ziegen. So, als sei es das Normalste der Welt. Für sie Vielleicht, aber ich bin ein Großstadtkind!“


Eigener Eindruck:
Das elfjährige Großstadtkind Isla lebt mit ihrer flippigen Mutter allein in Berlin. Während ihre Mutter oft durcheinander scheint und Isla schon oft sehr erwachsen sein muss, um die Dinge zu regeln, liebt sie es in der Großstadt zu leben. Überall gibt es etwas zu erleben und außerdem wohnt auch hier ihre beste Freundin Jana. Dass sie nun Knall auf Fall für 14 Tage, während der Schulzeit, zu ihrem Großvater in die Schweiz soll, das findet Isla gar nicht lustig. Und warum das Ganze? Ihre Mutter hat es sich in den Kopf gesetzt, dass sie und Isla bald auf Ibiza leben werden, wo ihre Mutter Muschelketten entwerfen und mit Isla das süße Inselleben genießen will. Was Isla davon hält, das hat sie nicht einmal gefragt… denn das junge Mädchen findet die Idee ihrer Mutter mehr als blöd. Sie will nicht weg aus Berlin, möchte nicht auf einer Insel leben, deren Sprache sie nicht einmal versteht und ganz bestimmt will sie nicht zu ihrem Großvater, den sie noch nie gesehen hat. Isla macht sich wirklich sorgen, denn sie weiß nicht, was das alles werden soll. Und ehe sie sich versieht, sitzt sie im Auto einer Mitfahrgelegenheit und fährt ihrem Abenteuer in der Schweiz entgegen. So schlimm kann es schon nicht werden in vierzehn Tagen, denkt sich Isla. Doch dann meldet sich plötzlich ihre Mutter nicht mehr…

Das Buch „Mein Sommer als Heidi“ aus der Feder von Alexa Hennig von Lange hat mich ehrlich gesagt mit gemischten Gefühlen zurück gelassen. Ich schwanke immer wieder zwischen Begeisterung und zwischen absoluten empört sein.
Die Schreibweise der Autorin ist wirklich sehr angenehm. Die Sätze sind einfach und verständlich formuliert, sodass auch junge Leser verstehen, was passiert. Dabei versteht die Autorin es sehr gut mit Details zu spielen. Man ist ab der ersten Seite in dem Buch gefangen und kann sich sehr gut in das Denken und Handeln von Isla hinein versetzen.
Die Thematik die die Autorin hier verarbeitet ist in meinen Augen etwas heikel. In meinen Augen ist Islas Mutter leider eigentlich so gar nicht fähig ein Kind zu haben. Immer wieder bekommt man durch Islas Sicht die Dinge so vermittelt, dass ihre Mutter scheinbar nicht wirklich einen Plan für das Leben hat. Das Mädchen muss sich oft um Dinge selbst kümmern oder wird unvorbereitet vor vollendete Tatsachen gestellt – wie zum Beispiel der Umzug nach Ibiza. Dass ihre Mutter scheinbar organisatorisch eine absolute Vollnull ist, bemerkt der aufmerksame Leser spätestens an der Stelle, als Isla mitten im WINTER ohne eine richtige Winterjacke oder ordentliche Schule bei ihrem Opa in den Schweizer Alpen abgeladen wird. Verantwortungslos. Das war mein erster Gedanke und es wurde einfach nicht besser. Mir tat die arme Isla wirklich leid. Das Ganze gipfelte dann, je weiter die Geschichte fortschritt darin, dass die Mutter sich einfach nicht mehr meldete – ehrlich? Ein absolutes Unding und ein absoluter Sympathiekiller. Man wird wie Isla und Opa richtig wütend auf die Mutter.

Gut fand ich in dem Buch die positiven Erfahrungen die Isla trotz ihres unfreiwilligen Exils erlebt. Sie lernt neue Freunde kennen und lernt das Bergleben lieben und schätzen. Klar, dass sich Isla erst anpassen muss, doch je länger sie bei ihrem Opa in der Schweiz ist, desto mehr gefällt ihr das ländliche Leben. Außerdem setzt sich Isla mit ihrer Freundschaft zu ihrer Freundin Jana auseinander – wenn auch unfreiwillig. Das ist ein wichtiger Lernprozess, den alle Kids in ihrem Leben nicht nur einmal durchmachen. Was mir auch sehr gut gefallen hat war die Art, wie die Menschen auf Isla im Allgemeinen zugegangen sind. Immer freundlich, immer hilfsbereit. Man hat sich selbst in dem kleinen Bergdorf ganz willkommen gefühlt. Wirklich gut gemacht. Und was mich richtig begeistert hat war der Charakter Peter. Er ist immer so grummelig, aber wenn es darauf ankommt, dann ist er Isla ein wirklich guter Freund, der ihre auch einmal in Rekordzeit das Schwimmen beibringt – wollen wir nicht alle einen Ziegen-Peter haben?

Was mich wiederum irritiert hat war die Zeit der Handlung. Entgegen dem Titel „Mein Sommer als Heidi“ spielt die Hauptzeit der Geschichte einfach mal im Winter. Ehrlich gesagt habe ich immer wieder auf die Sommerpassage gewartet und fand es irgendwie unpassend, dass er einfach nicht kam.

Isla als Charakter ist eine wirklich ganz wunderbare Wahl gewesen. Sie ist zwar schon ein recht selbstständiges junges Ding und weiß eigentlich, wo der Hase langläuft, aber sie ist nicht hochnäsig, sondern versucht immer mit allen Menschen auszukommen und neue Dinge dazu zu lernen. Obwohl ihr zum Heulen zumute ist, versucht Isla stark zu bleiben und macht das Beste aus ihrer Situation. Sie will einfach nicht den Kopf in den Sand stecken und das finde ich, ist eine ganz tolle Charaktereigenschaft. Dass sie sogar noch Verständnis für ihre Mutter aufbringen kann, obwohl diese sich dann plötzlich nicht mehr meldet, das ist schon fast mehr als gütig. Man muss Isla also einfach mögen, es geht gar nicht anders.

Fazit:
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall nur wärmstens empfehlen. Die Geschichte von Isla ist humorvoll, berührt aber auch. Besonders für junge Leser ist das Buch geeignet. Es ist nicht überdreht, sondern ist fast ein bisschen wie aus dem Leben gegriffen. Wäre diese unerträgliche Art der Mutter nicht gewesen, dann hätte ich diesem Buch sogar volle Punktzahl geben können, aber die Mutter ging einfach mal gar nicht, auch wenn es ein Happy End gibt. Aber sowas macht man einfach nicht.


Idee: 5/5
Details: 4/5
Emotionen: 4/5
Logik: 4/5
Lesespaß: 5/5

Gesamt: 4+/5

Mein Sommer als Heidi - Alexa Hennig Lange
Mein Sommer als Heidi
von Alexa Hennig Lange
Buch (gebundene Ausgabe)
13,40

Mega

ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg , am 12.04.2018

Zum Inhalt:
Während ich so hier sitze, lasse ich mein Leben noch einmal an mir vorbeiziehen. Ach, waren das Zeiten, als ich noch jung und gesund war. Ich liebte das Autofahren und habe jährliche Urlaube auf Mallorca genossen. Habe leidenschaftlich gern Fußball gespielt und jetzt … Ich muss schwer schlucken und eine Träne rollt mir über die Wange. Jetzt muss ich sterben.


Eigene Meinung:
Humorvoll wird in dieser Kurzgeschichte die schlimmste Thematik für die Männerwelt behandelt. Es geht um den Männerschnupfen - die bekanntlich schmerzhafteste und tödlichste Krankheit, zumindest, wenn man den Männern bei ihrer Jammeritis glauben darf.

Wir treffen hier auf den Protagonisten, der seine Geschichte aus der Ich-Perspektive dramatisch vorstellt. Während er zu Beginn noch scheinbar wehmütig und doch ein bisschen humorvoll darüber nachdenkt, was er alles unternommen hat, um am "Leben" zu bleiben, nimmt seine Laune stets mit dem nahenden Besuch beim Arzt ab. Das hat zum einen damit zu tun, dass er sich an die schönen Dinge in seinem Leben erinnert und feststellt, dass dies nun alles bald vorbei sein wird.

Die Geschichte ist sehr einfach, aber sehr gut geschrieben. Man findet schnell in die Geschichte des armen Protagonisten herein und man fast ein bisschen Mitleid mit ihm haben, wenn man sich beim Lesen nicht schon fast todlachen würde. Diese Geschichte ist eindeutig etwas für Leser die etwas humorvolles suchen, mit Sarkasmus und Ironie umgehen können und gern in einer kurzen Pause eine Kurzgeschichte lesen möchten. Einfach genial. Gern würde ich mehr davon lesen.

5 von 5 Punkte

Im Angesicht des Todes - Salome Fuchs
Im Angesicht des Todes
von Salome Fuchs
eBook
0,00

Top (alte Version)

ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg , am 10.03.2018

Zum Inhalt (Booklet):
Was kann es Schöneres geben, als den Sommer auf der Felseninsel zu verbringen? Hier ist alles so geheimnisvoll – die alte Ruine, das Labyrinth, ein finsteres Verlies. Als dann auch noch bei einem Sturm ein altes Wrack angespült wird, nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Denn an Bord finden die Kinder, gut versteckt, eine mysteriöse, alte Schatzkarte …


Daten zum Buch:
Taschenbuch
Verlag: C. Bertelsmann (2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570212157
ISBN-13: 978-3570212158
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Verpackungsabmessungen: 18,6 x 11,6 x 1,7 cm


Cover:
Ich habe hier noch ein ganz altes Exemplar der Reihe vom Bertelsmann Verlag. Zu sehen sind hier die vier Kinder und ihr Hund Tim, wie sie einen scheinbar geheimnisvollen Raum erforschen – ich persönlich denke, dass es sich hier um das Schiffswrack handelt. Die Kinder sind noch recht jung, was vor allen junge Leser ansprechen soll. Die Sachen und die Frisuren der Kinder sind schon ein bisschen in die Jahre gekommen – 80er Jahre würde ich pauschal schätzen. Aber das hat irgendwie etwas abenteuerliches, romantisches an sich. Außerdem warnt das vielleicht schon ein bisschen vor, dass die Geschichte in einer weniger jugendlichen Sprache geschrieben ist, als das man sie heute kennt.


Eigener Eindruck:
Als die drei Geschwister Julius, Richard und Anne mit den Eltern beim Frühstück sitzen, möchten sie gern wissen, wohin sie dieses Jahr gemeinsam in den Urlaub fahren. Da die Eltern aber einmal eine Reise allein unternehmen möchten, schlagen sie den Kindern vor ihre Ferien bei ihrem Onkel Quentin und dessen Familie in einem Küstenhäuschen zu verbringen. Schnell sind die Kinder Feuer und Flamme für diese Idee und somit wird die Reise geplant. Ganz besonders freuen sich die Kinder auf ihre Cousine Georgina. Doch schon bei ihrer Ankunft müssen die Freunde feststellen, dass Georgina sehr eigen ist. Nicht nur, dass sie scheinbar keine anderen Kinder leiden kann, sie möchte auch nicht als Mädchen bezeichnet werden. Eindeutig ein verwöhntes Einzelkind. Doch die Geschwister versuchen trotzdem sich mit Georg anzufreunden, was ihnen schlussendlich auch gelingt. Gemeinsam mit ihrer Cousine und ihren Vettern unternimmt Georg fortan verschiedene Exkursionen, unter anderem auf die Felseninsel auf der sich eine Ruine befindet und die Georg gehört. Mit dabei ist immer Georgs kleines Geheimnis, ihr Hund Tim. Zusammen werden die fünf Freunde eines Tages von einem Sturm überrascht und müssen auf der Felseninsel bleiben. Dass der Sturm dabei ein altes Schiffswrack anschwemmt ist für die Kinder abenteuerlicher denn je. Gemeinsam erkunden sie das Wrack und entdecken dabei eine Schatzkarte, die ein Geheimnis in der Ruine Preis gibt. Doch ehe die Freunde sich richtig mit der Karte beschäftigen können, verkauft sie Onkel Quentin unwissend. Von nun an beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn die Kinder sind sich sicher, dass sie den Schatz finden können.

Der Kinderbuchklassiker „Fünf Freunde“ aus der Feder von der Kinderbuchautorin Enid Blyton begeistert seit Generationen. Ihre Bücher sind sogar so beliebt gewesen, dass eine Kinderserie zu den Büchern abgedreht wurde. Wer wie ich ein älteres Exemplar der Reihe besitzt, der muss sich auch eine etwas altmodische und gehobene Sprache einstellen. Wer sich die neueren Bände holt, der bekommt zwar eine überarbeitete Sprache, verpasst aber das Beste, aber dazu später mehr.
Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm, trotz dem etwas älteren Sprachbild. Die Geschichten sind sehr kindgerecht geschrieben, sodass man sie den Kleinen auch ohne Bedenken zum Lesen geben kann. Trotz der weniger „actionreichen“ Szenen werden die Kids die Geschichte aber lieben. Enid Blyton schafft es mit einfachen Dingen zu begeistern. In ihren Geschichten stehen Freundschaft und Zusammenhalt ganz hoch im Kurs. Dinge, die nur noch selten wirklich verarbeitet werden. Die Kinder in der Geschichte sind sehr selbständig, haben aber alle neben ihren Stärken auch ihre Schwächen. So ist Anne zum Beispiel sehr quirlig und redet erst, bevor sie nachdenkt, was die Freunde auch einmal in Schwierigkeiten bringen kann. Georg hingegen muss erst einmal über ihren Schatten springen und Vertrauen zu anderen Kindern fassen, bevor sie erkennt, wie schön es ist, wenn man seine Abenteuer mit Freunden teilen kann. Die Jungen hingegen sind sehr schnell für alles Feuer und Flamme, sind aber schon so groß, dass sie Situationen besser einschätzen können. Trotzdem sind sie aber auch oft waghalsig, was durchaus einmal schief gehen könnte.
Die Kinder ein Abenteuer auf einer einsamen Insel erleben zu lassen, welche sie allein erreichen können, fand ich wirklich sehr abenteuerlich. Das zeigt, dass die Kinder auch mutig sind. Spätestens ab dem Besuch auf dem Wrack war ich für die Geschichte Feuer und Flamme. Es ist einfach zu spannend, auch wenn es sich hier um eine eher seichte Geschichte handelt. Das Buch ist einfach für jeden etwas. Ob Jung oder Alt.

Empfehlen möchte ich das Buch allen Freunden der klassischen Kinderliteratur, jedoch solltet ihr hier darauf Acht geben, dass ihr ein Buch der älteren Generation erwischt. Warum? Das will ich euch gern erklären:


Vergleich zur neusten Fassung:
(Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: cbj (9. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570171094
ISBN-13: 978-3570171097
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 8 Jahren
Originaltitel: Five on a treasure island
Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 2 x 21,8 cm)

Die neue Buchfassung gleicht einer Katastrophe, so viel will ich gleich schon einmal vorweg nehmen. Nicht nur, dass die Schreibweise überarbeitet wurde. Die Kinder haben auch neue Namen bekommen und das Buch ist grausam eingekürzt, sodass man gar nicht mehr das richtig große abenteuerliche Feeling bekommt. Für mich ist die neue Version eine Frechheit. Wie kann man nur einen Kinderbuchklassiker dermaßen kastrieren? Das ist ein Unding! Der ganze Charme der Geschichte ist einfach dahin. Nicht nur das. Kinder die die neuen und alten Abenteuer gemischt lesen kann hier durch die Änderung der Namen der Spaß vergehen. Das ist einfach verwirrend. Davon abgesehen, dass die einfach aus Richard einen Dick gemacht haben?! Wie unschön.

Idee: 5/5
Charaktere: 5/5
Details: 5/5
Emotionen: 4/5
Lesespaß: 5/5
Spannung: 4/5


Gesamt: 5/5

Fünf Freunde 01. Fünf Freunde erforschen die Schatzinsel - Enid Blyton
Fünf Freunde 01. Fünf Freunde erforschen die Schatzinsel
von Enid Blyton
Buch (gebundene Ausgabe)
8,30

Naja

ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg , am 02.03.2018

Zum Inhalt:
Ainsley Connor ist entschlossen, ihre Vergangenheit als Formwandler hinter sich zu lassen. Aber die Wölfe von Tarker´s Hollow verlangen von ihr den nächsten Alpha zu wählen und Ainsley wird das Objekt der Begierde für jeden geeigneten Wolf in der ruhigen Universitätsstadt. Umgeben von verführerischen Formwandlern, die alle begierig sind, ihren Anspruch auf sie zu behaupten, will Ainsley nichts anderes, als das Rudel für immer hinter sich zu lassen. Aber ihre neu entdeckte Leidenschaft wird nicht ignoriert. Ainsley fühlt sich hin und her gerissen zwischen dem mysteriösen Fremden mit dem dunklen Geheimnis, dem hinreißenden und loyalen Freund aus ihrer Vergangenheit und dem gut gebauten Sheriff, der sie ganz für sich alleine haben will. Dabei sSind die Formwandler nicht einmal der merkwürdigste Teil von Tarker´s Hollow. Während sie darum kämpft, mit ihrer wahren Natur klar zu kommen, wird Ainsley mitten in ein Netz aus Formwandlern, Geistern, Hexen und Hexenmeistern gestoßen und in einen Kampf auf Leben und Tod um die Herrschaft über das Rudel, das sie verlassen wollte, verwickelt. Der härteste Wolf jedoch, dem sich Ainsley gegenüberstellen muss, wird wahrscheinlich ihre eigene innere Wölfin sein.


Cover:
Auf dem Cover zu sehen ist eine braunhaarige Frau mit einem heulenden Wolf. Ansonsten ist das Cover recht unspektakulär in einer Farbe – lila – gehalten. Anhand des Covers erkennt der interessierte Leser, dass es sich hier um einen Doppelband handelt. Mir persönlich sagt das Cover nicht zu. Es scheint von der Idee her wie Steno von der Stange und sieht auch recht lieblos gestaltet aus.


Eigener Eindruck:
Nach einem Autounfall, bei denen ihre Eltern ums Leben gekommen sind, ist Ainsley nach Tarker´s Hollow zurück gekehrt, wo sie nach einem Unglück eigentlich nie wieder hin wollte. Doch nicht nur, dass sie ihre Vergangenheit hinter sich gelassen hat, auch ihr Wesen hatte Ainsley ab diesem Zeitpunkt verleumdet. Doch jetzt, wo sie wieder in Tarker´s Hollow ist, da steht Ainsley vor schweren Aufgaben. Sie soll den neuen Alpha des Rudels wählen und an seiner Seite den Platz an der Spitze einnehmen – als Tochter des ehemaligen Alpha ist dies ihre Pflicht, findet zumindest ihr Umfeld. Doch davon will Ainsley rein gar nichts wissen, obwohl plötzlich alle Männer in Tarker´s Hollow auf sie aufmerksam geworden zu sein scheinen. Außerdem will Ainsley so schnell wie möglich das Haus ihrer Eltern verkaufen und in ihre selbst gewählte Isolation zurück kehren. Doch da ist auch der attraktive, menschliche Gastdozent, der an der Universität den Platz ihres Vaters eingenommen hat und der scheint sehr interessant zu sein, während ihr Sandkastenfreund ebenfalls eine echte Sahneschnitte geworden ist...


„Der Fluch des Alpha“ aus der Feder von Tasha Black ist eine Gestaltwandler-Geschichte, welche in Episoden erscheint. Derzeit gibt es 6 Bände, wobei die Geschichten immer in Doppelbänden erscheinen – zumindest bei uns in Deutschland.

Die Autorin schreibt sehr angenehm und detailreich, weshalb es sehr schnell gelingt in die Geschichte hinein zu kommen. Auch Emotionen verarbeitet die Autorin recht gut. Was jedoch beim Lesen immer mehr auffällt – die Protagonistin trauert hauptsächlich um ihren Vater, die Mutter fällt immer mehr nach hinten runter. Außerdem geht es ab dem letzten Viertel des Doppelbandes viel zu schnell. Plötzlich gibt es da Szenensprünge und man kann gar nicht so recht greifen, was da nun eigentlich passiert ist – und dann ist das Buch zu Ende. Offene Fragen sind nie schön und machen äußerst unzufrieden, vor allem dann, wenn man eben nicht weiß, was da nun geschehen ist. Da steht plötzlich ein Mordversprechen im Raum, das war´s. Das war wirklich mehr als unprofessionell. Ansonsten besticht die Story aber durch ein langsames heranführen an die Thematik. Zwar tauchen viele Personen auf, doch man kann es im Großen und Ganzen fassen.

Wer diese Geschichte liest, der wird am Anfang feststellen, dass die Idee zu der Geschichte eigentlich der typische Gestaltwandler-Klassiker ist. Person – egal ob männlich oder weiblich – will seine Natur nicht annehmen – zumeist ist auch etwas Schlimmes passiert – und hat deshalb allen den Rücken gekehrt. Zurück kommt derjenige, weil etwas Schreckliches geschehen ist – und derjenige kann es auch kaum abwarten wieder zu verschwinden. Mh... etwas abgedroschen, aber die Autorin hat es dann doch recht gut verpackt. Trotzdem konnte die Geschichte mich aber dann doch nicht so ganz überzeugen, was wohl vor allem dann an dem überstürzten Ende gelegen hat.

Da es für mich noch fraglich ist, ob ich mir eine Fortsetzung der Geschichte geben werde, möchte ich auch keine Leseempfehlung aussprechen. So richtig eingefleischte Gestaltwandler- und Serienfans werden diese Story vielleicht lieben, aber ich konnte einfach nicht mit ihr warm werden, was ich eigentlich ein bisschen schade finde, denn ich hatte mir mehr erhofft.


Idee: 5/5
Charaktere: 3/5
Details: 4/5
Emotionen: 3/5
Lesespaß: 4/5
Spannung: 2/5


Gesamt: 3/5

Der Fluch des Alphas, Episoden 1 & 2 - Tasha Black
Der Fluch des Alphas, Episoden 1 & 2
von Tasha Black
eBook
0,00

Gut

ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg , am 01.03.2018

Zum Inhalt:
Der phantastische Liebesroman von Patricia Vandenberg dreht sich um ein Amulett, das mit seiner magischen Ausstrahlung Schicksale lenkt. Immer wieder wechselte es seinen Besitzer, aber nicht jedem bescherte es Glück. Denn die Inschrift des Amuletts lautet: Glück dem, der auserwählt ist. Dem Bösen wird die Macht genommen. 


Cover:
Das Cover sieht sehr hübsch aus, mit der blonden Aristokratin, welche einen Hauptteil davon einnimmt und einem herrschaftlich von dem Cover aus ansieht. Das macht natürlich neugierig und man denkt, dass es sich hier um eine Geschichte handeln wird, welche in der englischen Aristokratie und im viktorianischen Zeitalter spielen wird. Doch damit ist man echt auf dem Holzweg... denn Cover und Geschichte passen nicht wirklich zusammen, was ich richtig schade finde.


Eigener Eindruck:
Brigitte Dahl hat soeben ihre Ausbildung als Krankenschwester abgeschlossen und sitzt nun vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens. Von der Mutter im Stich gelassen, musste sie sich von ihrem Stiefvater vor die Tür setzen lassen und ihren kleinen Bruder und ihre Mutter in einer Wohnung im Hinterhof eines Gebäudes der Stadt zurücklassen. Einsam sitzt sie auf einer Parkbank und weiß nicht so recht, was sie tun soll, als ihr im Park eine Dame auffällt, der es wirklich schlecht zu gehen scheint. Da sich außer Brigitte niemand dafür zu interessieren scheint, nimmt sie sich kurzerhand der Dame an und geleitet sie zu der Parkbank, wo sie sich zunächst ausruhen soll. Nachdem sich die Alte erholt hat, bittet sie Brigitte, sie nach Hause zu begleiten, worauf Brigitte einwilligt, da sie die Dame in Sicherheit wissen will. Ehe sich Brigitte jedoch versehen kann, findet sie sich selbst in einem neuen Heim als Gesellschafterin der alten Dame wieder, jedoch scheint das Glück von kurzer Dauer, da die Dame bald sterben wird. Um ihr die letzte Zeit so angenehm wie möglich zu machen, versucht Brigitte ihr jeden Wunsch zu erfüllen und lauscht ihren Geschichten. Unter anderem geht es um ein Amulett, welches Glück bringen soll, aber nur jenen die nur Gutes im Sinn haben. Die alte Dame möchte, dass Brigitte es trägt und diese kommt der Bitte nach. Schon sehr bald muss sich Brigitte von der alten Dame verabschieden und kann ihr Glück danach kaum fassen. Die Alte vermacht ihr ihr gesamtes Vermögen. Doch das ruft Neider auf den Plan. Für Brigitte gilt es nun zu unterscheiden, wer ihr etwas Gutes will und wer nicht...

Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm. Ab der ersten Seite kann man sich sehr gut in Brigitte hinein versetzen und erlebt ihr Glück aus Sicht der Erzählerperspektive. Die Geschichte spielt im Deutschland der – so vermute ich – 20er-50er Jahre. Alles scheint sehr modern, also nicht so, wie man vom Cover her vermuten könnte. Brigitte als Protagonistin ist ein sehr liebes Mädel, was man einfach mögen muss. Man hofft andauernd, dass sie nicht den Machenschaften ihrer Gegenspieler zum Opfer fällt und ihr Glück festhalten kann. Doch Brigitte scheint durch ihre Gutgläubigkeit oft ein bisschen verblendet, sie ist mir fast ein bisschen zu unvorsichtig. Außerdem steigert sich Brigitte in die angebliche Macht des Amuletts so hinein, dass sie denkt, damit die halbe Welt retten zu können. Einige Situationen die in dem Buch vorkommen haben bei mir einfach nur Unverständnis hervor gerufen. Manchmal ging es sehr schnell, dass Brigitte jemanden bei sich aufgenommen hat, ohne ihn zu kennen, beziehungsweise haben sich so manche Situationen dann doch zu klischeehaft wieder in Wohlgefallen aufgelöst. Dahingehend wäre ein bisschen mehr Tiefgang durchaus wünschenswert gewesen. Wirklich spannende Momente gibt es in meinen Augen auch nur am Anfang der Geschichte. Der Rest plätschert dann nur so langhin und das Ende ist recht offen, was wohl auf die nächsten Teile der Reihe hindeuten soll.

Dafür, dass das Buch kostenlos zu haben war, muss ich sagen, dass man hier eine recht solide Geschichte bekommt. Sie macht Spaß und ist kurzweilig. Empfehlen möchte ich das Buch daher allen Lesern, die eine Art guten, seichten Familienroman zu schätzen wissen.



Idee: 5/5
Charaktere: 4/5
Details: 4/5
Emotionen: 3/5
Lesespaß: 4/5
Spannung: 3/5


Gesamt: 4/5

Das Amulett 1 - Liebesroman - Patricia Vandenberg
Das Amulett 1 - Liebesroman
von Patricia Vandenberg
eBook
0,99

Gut

ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg , am 01.03.2018

Zum Inhalt:
Flovely unternimmt gemeinsam mit ihren Freunden eine abenteuerliche Bootsreise auf dem Regenbogenfluss. Im Team restaurieren die Freunde
ein altes Hausboot, lernen neue Freunde kennen und bauen ein großartiges Piratenlager an einem wundervollen Strand. Bei einer
aufregenden Nachtwanderung beobachten die Abenteurer die Tiere des Waldes und feiern anschließend gemeinsam am Lagerfeuer ein rauschendes Fest.


Eigener Eindruck:
Gemeinsam mit ihren Freunden erfährt Flovely von einem alten Hasenonkel, dass sich am Ufer ein altes Hausboot befindet. Schnell sind die Freunde Feuer und Flamme und wollen sich das Hausboot zeigen lassen. Denn, was man damit anstellen könnte, das stellen sich die Freunde sehr abenteuerlich vor. Da das Boot ein bisschen in die Jahre gekommen ist, beginnen die Freunde es zu säubern und auszubessern, bis es richtig heimelig geworden ist. Nachdem sich die Freunde haben zeigen lassen, wie man mit dem Hausboot fährt, machen sie sich auf den Weg zu einer abenteuerlichen Reise.


Diese niedliche Geschichte aus der Feder von Siegfried Freudenfels kann man kostenlos in den ebook-Stores bekommen. Gefunden habe ich sie, als ich auf der Suche nach vorlesbaren Kinderbüchern war. Die Geschichten von Flovely und ihren Freunden sind immer sehr schön und kindgerecht geschrieben. Bei den Büchern handelt es sich immer um Geschichten, bei denen die Freundschaft im Vordergrund steht. Die Sätze sind einfach geschrieben, weshalb sie sich sehr angenehm vorlesen lassen und von Kindern schnell zu begreifen sind. Das Abenteuer an sich hat mir ganz gut gefallen, auch wenn das so wohl im realen Leben kaum möglich wäre, ohne Aufsichtsperson solch einen Ausflug zu machen. Schade finde ich bei den Geschichten weiterhin, dass es zu wenig Bildmaterial für die Kleinen zum zeigen und besprechen gibt. Das wäre durchaus noch ausbaufähig.


Im Großen und Ganzen möchte ich die Geschichte der Freunde aber als Vorlesegeschichte unbedingt weiter empfehlen. Sie ist nicht zu lang und auch nicht zu kurz, angenehm vorzutragen und begeistert durch ihre unbeschwerte Abhandlung.


4 von 5 Punkte

Flovely - Abenteuer auf dem Hausboot - Siegfried Freudenfels
Flovely - Abenteuer auf dem Hausboot
von Siegfried Freudenfels
eBook
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