Warenkorb
 

Bewerter

Mandurah aus Wunstorf

Gesamte Bewertungen 47 (ansehen)


Meine Bewertungen

Wenn Opfer zu Tätern werden - und umgekehrt

Mandurah aus Wunstorf , am 22.06.2009

Jodi Picoult zeigt mit ihrem Buch „19 Minuten“, dass es häufig eine Tat vor der Tat gibt.

Hört man von einem Amoklauf, hat man zunächst stets Mitleid mit den vermeintlich unschuldigen Opfern. Beim Blick hinter die Kulissen offenbart sich jedoch oftmals, dass der Täter im Vorfeld selber ein Opfer gewesen ist und manche Opfer gar nicht so unschuldig sind.

Der (fiktive) 17jährige Peter Houghton ist ein solches Beispiel. Nach jahrelangen Drangsalierungen von Mitschülern und Altersgenossen und ohne dass jemand auf die Warnsignale aufmerksam geworden wäre läuft er eines Tages in seiner Schule Amok und tötet dabei zehn Menschen.

In bewährter Manier wechselt Jodi Picoult ständig die Perspektive, so dass das Attentat sowie die Geschehnisse der Vergangenheit und der Gegenwart von allen Seiten beleuchtet werden. So nimmt der Leser unter anderem Anteil sowohl an den Gedanken und Erlebnissen Peters als auch seiner Mitschüler. Sehr realistisch und mit viel Empathie gelingt es der Autorin, dass sich der Leser zwischen Abscheu und Mitleid hin- und hergerissen sieht. Abscheu vor Peter auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber auch vor denen, die ihn jahrelang drangsaliert haben. Empathie einerseits mit jemandem, der jahrelang psychische Schmerzen ausgehalten hat und irgendwann keinen anderen Ausweg sah, als die Ursachen seiner Schmerzen auszumerzen, andererseits Empathie aber auch mit denen, die blind für ihre eigenen Fehler waren und deren eigenes Fehlverhalten oder das Tolerieren des Fehlverhaltens anderer schließlich zum Verhängnis wurde.

Ein unbequemes Buch, denn eine Aufteilung in schwarz/weiß, in gut/böse ist bei vielen Amokläufen nicht möglich.

Neunzehn Minuten - Jodi Picoult
Neunzehn Minuten
von Jodi Picoult
(55)
Buch (Taschenbuch)
12,40

Wider das Vergessen

Mandurah aus Wunstorf , am 03.06.2009

Bei Robert Bobers Roman stellt man einmal mehr fest, dass auch leise Töne unter die Haut gehen können und ihre Spuren hinterlassen. Seine Figuren finden sich 1946 in Paris in einer Schneiderei wieder und versuchen nach dem Grauen des Krieges wieder im Leben Fuß zu fassen. Doch nach all dem Erlebten ist das gar nicht so einfach. Eine vollständige Familie ist eine Seltenheit, viele wissen gar nicht, was aus ihren Angehörigen geworden ist und manche die es wissen wünschten, sie wüssten es nicht weil sie nicht wissen, wie sie mit diesem Wissen weiterleben sollen. Wohin mit sich, wohin mit den Ängsten und Wünschen, wohin mit den Gefühlen und das in den Jahren des Krieges antrainierte Verhalten um zu überleben lässt sich auch nicht einfach abstreifen. Der Roman schwankt ähnlich wie die vom Krieg Gezeichneten zwischen dem Glück überlebt zu haben und der Trauer um die Toten, so sind einige Episoden nicht zuletzt wegen des jüdischen Einschlages recht amüsant, wenn auch häufig mit einem bitteren Unterton, während andere Geschichten einen mit jedem Wort bis ins Mark treffen. Dafür dass der Autor – übrigens Kind polnischer Juden - erst 1931 in Berlin geboren wurde und bei Kriegsende ja noch nicht erwachsen war, hat er die Erlebnisse und Empfindungen seiner Figuren sehr überzeugend dargestellt.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Was gibt's Neues vom Krieg - Robert Bober
Was gibt's Neues vom Krieg
von Robert Bober
(1)
Buch (gebundene Ausgabe)
10,30

Ohnsorg-Theater des 18. Jahrhunderts

Mandurah aus Wunstorf , am 16.04.2009

„Minna von Barnhelm“ spielt kurz nach dem Siebenjährigen Krieg. Major von Tellheim, dem seine Ehre über alles geht, hat das Schicksal übel mitgespielt. Wo er sich stets mit aller Macht für seine Mitmenschen einsetzt und auch seine Untergebenen fast wie Freunde behandelt – was in der damaligen Zeit nun wahrlich nicht üblich war – und sogar für eine Stadt die Kriegsteuer vorschießt, steht er nach Ende des Krieges plötzlich völlig mittellos und von allen außer seinem treuen Diener Just im Stich gelassen da. Ein Arm ist durch eine Kriegsverletzung gelähmt, die Stadt will von dem ausgelegten Geld nichts mehr wissen, der König zweifelt an seiner Loyalität, seine anderen Diener sind alle mit seinem restlichen Hab und Gut durchgebrannt und so kommt es, dass er sich für seine Verlobte Minna von Barnhelm nicht mehr gut genug findet.

Statt sich jedoch von seinen Mitmenschen helfen zu lassen, blockt er alle Versuche ihn zur Vernunft zu bringen ab. Seine Verstocktheit geht so weit, dass er selbst Geld dann nicht annimmt, wenn es sich dabei tatsächlich um ehemalige Schulden ihm gegenüber handelt und seine Verlobung mit Minna von Barnhelm möchte er ebenfalls auflösen, denn was soll sie mit ihm als Versehrten, der keine Ehre mehr hat und ihr auch materiell nichts bieten kann. Doch seine Verlobte kämpft gemeinsam mit ihrer Bedienten auf raffinierte Weise um ihren Major und zum Schluss gibt es in allen Punkten für alle Beteiligen ein Happy End.

Da das Lustspiel nicht mehr das jüngste ist, ist der Sprachstil und das übersteigerte Empfinden der Beteiligten für den Leser recht gewöhnungsbedürftig. Wer sich jedoch in die damalige Zeit hineinversetzen kann, kommt voll auf seine Kosten, „Minna von Barnhelm“ dürfte damals für die Leute im Theater das gewesen sein, was uns heute das Ohnsorg-Theater ist.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Minna von Barnhelm - Gotthold Ephraim Lessing
Minna von Barnhelm
von Gotthold Ephraim Lessing
(2)
Buch (Taschenbuch)
3,10

Unter "Thriller" etwas unglücklich eingeordnet

Mandurah aus Wunstorf , am 22.03.2009

Wer bei "Vater unser" eine Fortsetzung von "Cupido" und "Morpheus" erwartet, wird sich hier sicher ein wenig betrogen vorkommen und dementsprechend enttäuscht sein.

Der Täter ist rasch gefunden und auch die letzten Zweifel sind schnell beseitigt. Eigentlich geht es recht schnell nur noch um die Frage, wie sich feststellen lässt, dass ein Mörder tatsächlich krank ist (in diesem Fall geht es um Schizophrenie) oder nur so tut als ob. Außerdem wird die Frage aufgeworfen, wie schnell es zu Fehlurteilen oder nachlässigen Verhandlungen kommen kann, wenn nur die falschen Leute am längeren Hebel sitzen. Da will der Richter nur seinen Frust abreagieren, dem Staatsanwalt ist sein Image in den Medien auch wichtiger als die Frage, ob sein Täter nun tatsächlich für seine Taten zur Verantwortung gezogen werden kann und die zweite Anwältin der Anklage wird von ihrer Vergangenheit heimgesucht und plagt sich mit ihrem Gewissen.

Da man sich von einem "Thriller" mehr Spannung erwartet und in diesem Buch es eher um etwas anderes geht, finde ich die Einordnung in die Kategorie "Thriller" etwas sehr unglücklich.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Vater unser - Jilliane Hoffman
Vater unser
von Jilliane Hoffman
(36)
Buch (Taschenbuch)
10,30

Psychopath auf blutiger Jagd fordert Polizei heraus

Mandurah aus Wunstorf , am 22.03.2009

Aus dem Klappentext:

Das Leben der FBI-Agentin Smoky Barrett scheint völlig zerstört zu sein: Seit sechs Monaten verbringt sie die meiste Zeit in ihrem Zimmer, starrt die Wände an oder lässt sich von ihrem Psychiater behandeln. Der grausame Doppelmord an ihrem Mann und ihrer Tochter hat die ehemals beste und erfolgreichste Agentin derart geprägt, dass an die Fortsetzung ihrer Polizeikarriere nicht zu denken ist.

Alles ändert sich an dem Tag, da eine von Smokys besten Freundinnen ermordet wird. Doch dies ist erst der Beginn einer Serie von grausamen Bluttaten, die eine ganze Nation erschüttern wird. Der Täter bezeichnet sich selbst als Jack junior und behauptet, ein Nachfahre des legendären Jack the Ripper zu sein. Außerdem betont er immer wieder, dass es nur einen Menschen gibt, der ihm das Handwerk legen könne: Smoky Barrett.

Für Smoky wird die Jagd zur Obsession, glaubt sie doch, damit die Geister der Vergangenheit bewältigen zu können. Sie ahnt jedoch nicht, dass die Ermordung ihrer eigenen Familie plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen könnte.

-----------------------------------

Durchweg spannend, ziemlich blutig und die Nebenhandlung passt sich gut in die eigentlich Story ein. Ohne Frage packende Unterhaltung, auch wenn ich persönlich doch lieber andere Arten Krimis lese.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Die Blutlinie / Smoky Barrett Bd. 1 - Cody McFadyen
Die Blutlinie / Smoky Barrett Bd. 1
von Cody McFadyen
(195)
Buch (Taschenbuch)
12,40

Ein Klassiker, aber man muss sich darauf einlassen können

Mandurah aus Wunstorf , am 22.03.2009

"Das Fräulein von Scuderi" ist eine Erzählung aus dem Zeitaler Ludwig des Vierzehnten und im Vergleich zu zum Beispiel Schiller finde ich, dass der Sprachstil des E.T.A. Hoffmann in die Jahre gekommen ist, während sich Schillers Stil dagegen noch recht jugendlich ausnimmt. Wenn man sich darauf jedoch einlässt, ist die Erzählung nett gemacht. Etwas ausgeschmückter wäre daraus in der heutigen Zeit sicher ein lesenswerter Krimi geworden.

Zur Handlung: In Paris werden des Nachts mehrere Menschen überfallen und ausgeraubt, meist kommen sie dabei auch zu Tode. Auffällig ist, dass alle wertvollen Schmuck bei sich führen, den sie zu ihrer Liebsten bringen wollen. Da die Polizei trotz intensiver Bemühungen den Täter nicht fassen kann, heißt es in der verängstigten Bevölkerung bald, der Teufel sei im Spiel (Stichwort Irrationalismus).

Das Fräulein von Scuderi, die in der Gunst des Königs steht, wird in das Geschehen hineingezogen, als ihr ehemaliges Ziehkind als vermeintlicher Täter verhaftet wird. Da dieser seine Unschuld vehement beteuert und seine Liebste in der Scuderi erneut mütterliche Gefühle und Beschützerinstinkte weckt, mischt sie sich mit viel Gefühl dort ein, wo die Polizeigewalt zu versagen und den Falschen zu richten droht.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Das Fräulein von Scuderi - E.T.A. Hoffmann
Das Fräulein von Scuderi
von E.T.A. Hoffmann
(6)
Buch (Taschenbuch)
2,10

Identitätskrise

Mandurah aus Wunstorf , am 24.02.2009

Delia Hopkins ist eine junge Frau und Mutter einer kleinen Tochter. Sie wurde von ihrem Vater liebevoll aufgezogen, denn ihre Mutter starb als sie noch sehr klein war. Man gewinnt schnell den Eindruck, es bei Delia mit einer Kämpfernatur zu tun haben, da sie nicht nur mit einem halbtrockenen Alkoholiker - dem Vater ihrer Tochter - zusammenlebt und um die Beziehung wie eine Löwin kämpft, sondern weil sie beruflich mit ihrem Hund nach vermissten Personen sucht. Was sie jedoch all die Jahre vergebens gesucht hat, sind klare Erinnerungen an ihre Mutter, das belastet sie sehr.

Eines Tages steht plötzlich die Polizei vor der Tür und verhaftet Delias Vater. Der Vorwurf – Delia sei durch ihren Vater entführt worden und die Mutter sei gar nicht wie von ihm behauptet tot. Von einem Augenblick zum nächsten gerät Delias Leben aus den Fugen. Was von dem, was ihr Vater ihr erzählt hat, ist die Wahrheit? Kann er sie geliebt, ihr gleichzeitig aber die Mutter vorenthalten haben? Wie weit darf ein Mensch gehen, wenn er meint, einen anderen damit vor Schaden zu bewahren?

Das Buch beleuchtet die Situation Kapitel für Kapitel ähnlich wie in „Beim Leben meiner Schwester“ jeweils aus der Sicht des einzelnen Beteiligten. Das Buch ist relativ vollgepackt, da ist eine Dreiecksbeziehung, ein Alkoholiker, eine krebskranke Indianerin, die Zustände in amerikanischen Gefängnissen und natürlich der eigentliche Plot, aber meines Erachtens ist es der Autorin gelungen, das alles zu einem gut lesbaren und nachdenklich machenden Ganzen zusammenzufügen.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Die Wahrheit meines Vaters - Jodi Picoult
Die Wahrheit meines Vaters
von Jodi Picoult
(15)
Buch (Taschenbuch)
11,30

Souveränität und Selbstbewusstsein lernen

Mandurah aus Wunstorf , am 06.02.2009

Barbara Berckhan zeigt in ihrem Buch diverse Möglichkeiten auf, sich gegen dumme Sprüche zur Wehr zu setzen. Statt sich zu ärgern oder selber ausfallend zu werden erläutert sie in gut strukturierten Kapiteln mit vielen konkreten Beispielen aus der Praxis, wie man in Zukunft mit der jeweiligen Situation souverän umgeht und sein Selbstbewusstsein stärkt. Aus ihrem Unterricht lässt sie weitere Beispiele ihrer Teilnehmer einfließen und gibt zudem eigene Erlebnisse wieder. Dabei wirkt sie keineswegs oberlehrerhaft, sondern analysiert in leicht verständlichen Worten, warum Menschen überhaupt provozieren, wie sie ihre Opfer finden und warum es häufig so schwierig ist, die geeigneten Worte zu finden um sich zu wehren. Für Leute, die im Alltag häufig mit Beleidigungen und Provokationen konfrontiert werden oder sich immer darüber ärgern, in solchen Situationen nie die richtigen Worte zu finden, ist dieses Buch wirklich empfehlenswert.

3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Die etwas intelligentere Art, sich gegen dumme Sprüche zu wehren - Barbara Berckhan
Die etwas intelligentere Art, sich gegen dumme Sprüche zu wehren
von Barbara Berckhan
(1)
Buch (Taschenbuch)
9,30

Mord aus Liebe

Mandurah aus Wunstorf , am 29.12.2008

Eines gleich vorweg: Ja, es geht in diesem Buch um Liebe zwischen Teenagern. Aber es ist keine Liebesschnulze und es ist auch keine Liebe zwischen halbwüchisgen Highschool-Teenies. Es ist mir in dem Zusammenhang ein Rätsel, warum man nicht eine passendere Beschreibung zu der Geschichte gewählt hat bzw. wie man von dem Originaltitel „The Pact“ zu „Bis ans Ende aller Tage“ kam, was zusammen mit der unglücklichen Beschreibung fälschlicherweise wirklich die Vermutung nahelegt, es ginge in dieser Geschichte um sich nach Liebe verzehrenden pubertierendenTeenies.

Tatsächlich haben sich mit Chris Harte und Emily Gold quasi von Geburt an zwei Seelenverwandte gefunden. Man lebt Tür an Tür und auch die Eltern verstehen sich gut. Als Kinder spielt man gemeinsam stundenlang und hält auch bei Streichen wie Pech und Schwefel zusammen, Chris und Emily teilen zwar nicht alle Interessen - so entwickelt er sich im Laufe der Jahre in der Schule zu einem sehr guten Schwimmer, sie wiederum zu einer talentierten Künstlerin – aber jeder respektiert, was der andere tut.

Nach und nach ändert sich die Beziehung zwischen den beiden, über die später die eine Mutter sagt, man habe sie auch für siamesische Zwillinge halten können. Chris beginnt schließlich, mehr für Emily zu empfinden, doch Emily kann diese Liebe nicht so erwidern. Aus einem im Buch beschriebenen Grund ist ihre Psyche eines Tages massiv geschädigt worden und daher verzweifelt sie immer mehr an sich und ihrem weiteren Lebensweg. Da sie sich niemandem – auch Chris nicht – anvertraut um sich helfen zu lassen, sieht sie nachdem sie auch noch ungewollt schwanger wird nur einen Ausweg, nämlich den Selbstmord.

Als jedoch Chris mit einer Kopfwunde und der erschossenen Emily auf seinen Schoß gebettet von der Polizei aufgegriffen wird, heißt es schnell, er sei ein Mörder. Die Eltern sind schockiert, da ihnen bei ihren Kindern keine Veränderungen aufgefallen sind. Chris wird verhaftet, monatelang eingesperrt und muss sich schließlich vor Gericht verantworten. Doch hat er Emily erschossen? Oder hat Emily sich selbst erschossen? Wollte Chris sich anschließend selbst töten, denn wozu sonst war die zweite vorhandene Kugel im Revolver gedacht? Und wenn Chris das Liebste in seinem Leben ermordet hat, weil Emily es nicht über sich brachte, diesen Schritt allein zu tun, kann man ihn dafür verurteilen? Wann ist ein Mord ein Mord? Mord aus Liebe, kann es so was geben?

Lesen und urteilen Sie selbst!

Bis ans Ende aller Tage - Jodi Picoult
Bis ans Ende aller Tage
von Jodi Picoult
(17)
Buch (Taschenbuch)
12,40

Wie aus einem Guss – ein wahrer Krimi-Genuss!

Mandurah aus Wunstorf , am 20.07.2008

Trotz des eher biederen Titels entpuppt sich auch der zweite Fall des kauzigen Kommissar Kluftinger als super spannend und unterhaltsam. Kaum zu glauben, dass diese Krimis von zwei Autoren gemeinsam geschrieben werden, wirkt doch alles wie aus einem Guss bzw. wie aus einer Feder entsprungen. Selten gelingt es Autoren zudem so gut wie Klüpfel und Kobr das Privatleben und den Berufsalltag des Hauptdarstellers so geschickt zu verknüpfen, dass das Eine das Andere nicht stört bzw. in den Hintergrund drängt. Sollten die Krimis eines Tages verfilmt werden, bin ich schon gespannt, wer die deutsche Variante des Kommissar Columbo mimen darf… Ich werde jedenfalls bis dahin alles lesen, was ich sonst noch von "Klufti" in die Finger bekomme.

Erntedank. Kommissar Kluftinger 02 - Volker Klüpfel, Michael Kobr
Erntedank. Kommissar Kluftinger 02
von Volker Klüpfel
(32)
Buch (Taschenbuch)
11,40

 
zurück