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MissRose1989 aus Dresden

Gesamte Bewertungen 51 (ansehen)


Über mich:
"Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste."Heinrich Heine

Meine Bewertungen

Wann beginnt Schuld?

MissRose1989 aus Dresden , am 10.06.2019

Das Cover hat schon etwas, man sieht die Darsteller von Maja und Sebastian aus der Netflix-Serie zum Buch und das zerbrochene Glas zeigt schon, wie schwierig das Buch in vielen Fragen sein wird.
Zu Beginn der Geschichte sind wir in einem Klassenraum, die 18-jährige Maja Norberg ist die Einzig, die das Massaker, was in dem Klassenraum passiert ist, überlebt hat, der Leser erlebt auch ihre Perspektive, was sie sieht und was sie erlebt. Überall ist Blut, sie sieht ihre Freunde um sich herum tot und die Polizei stürmt in den Raum, alles passiert wie in Zeitlupe. Ihrer besten Freundin Amanda, ihres Lehrers Christer und ihrer Mitschüler Samir und Dennis und ihr Freundes Sebastian sind tot, Maja begreift das erst nach und nach, was wirklich passiert ist, wirklich bewusst wird es ihr aber erst, wenn der Prozess beginnt, weil man erst nicht wirklich weiss, was passiert ist.
Zudem gibt es immer wieder Rückblenden und durch diese Rückblenden versteht man immer besser, was Maja in ihrem Leben bewegt hat und wie die Lage immer schwieriger für sie wurden.
Maja ist eigentlich eine liebe Person, die sich um ihre Schwester und die Schule kümmert, aber dann begegnet sie Sebastian und das Leben ändert sich komplett, teilweise kann man auch die Handlungen von Maja nicht nachvollziehen. Maja verstrickt sich immer wieder in die Geschichte rund um Sebastian und ignoriert auch die Warnsignale, die es immer wieder gibt. Auch als Leser merkt man immer wieder, dass man verschiedene Reaktionen nachvollziehen kann, weil die Eltern teilweise auch sehr fragwürdig agieren.
Den Untertitel kann man aber leider nicht nachvollziehen, weil natürlich erlebt Maja Erinnerungselemente in ihren Träumen, aber das erklärt das Lügen nicht wirklich. Weil das Unterbewusstsein baut ja auch Gebilde, die trotzdem Lügen sein können.
Der Stil von Malin Persson Giolito ist etwas knapp gehalten, er schreibt etwas kühl, aber das kann natürlich auch an der Übersetzung liegen, trotzdem kommen die Gefühle, die Maja bewegen sehr gut rüber und auch die Spannung fängt im Klassenzimmer an und hört erst mit dem Urteilsspruch auf, ist aber zu keinem Zeitpunkt langweilig oder überzogen, ein gewisser Realismus ist immer gegenwärtig. Malin Persson Giolito zeichnet wirklich realistische Bilder von verzweifelten Jugendlichen, die immer wieder gekränkt werden, erwachsen werden wollen, aber auf der anderen Seite eben in ihre Reaktionen noch wirklich Jugendliche sind.
Ein sehr spannender Thriller rum um Schuld und Unschuld, Erwachsen werden und erste Liebe, Fehler von Eltern und Verschweigen von Tatsachen, der aber den Leser nie zu sehr in den Verlauf der Geschichte sehen lässt und so einen sehr konstanten Spannungsbogen hat, ohne langweilig zu sein.

Fazit:
Sehr spannender Thriller, der schon die Frage aufwirft, wie weit geht Schuld, wann beginnt sie und wann endet sie? Man merkt über das ganze Buch hindurch, dass eine gewisse Spannung in der Luft liegt und man wird in den Sog aus Ereignissen gezogen, die weder Maja noch ihr Umfeld aufhalten kann. Der Höhepunkt wird mit dem Massaker im Klassenraum erreicht, aber danach wird die Spannung weiter oben gehalten und baut sich erst kurz vor Ende des Buches ab, so wie es in einem Thriller sein sollte.

Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen - Malin Persson Giolito
Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen
von Malin Persson Giolito
(29)
eBook
8,99

Nett, aber mehr auch nicht...

MissRose1989 aus Dresden , am 07.06.2019

Das Cover ist echt schön, ein echter Traum und man fühlt sich gleich an Irland erinnert, so soll es ja auch sein, wenn man so ein tolles Cover sieht. Es hat auch einen Hauch von Romantik und das ist wirklich schön.
Carol fährt zu einer Auszeit zu ihre Tante Tess, die in Irland wohnt, doch mit dem Mitbewohner ihrer Tante hat sie nicht gerechnet, der Künstler Patrick wirkt sehr in sich gekehrt, doch sie ist von ihm angezogen und so will sie herausfinden, was für ein Geheimnis Patrick hat..
Carol ist als Protagonistin zu Beginn eher kühl, man wird nicht gleich warm mit ihr, das wird erst im Laufe des Buches, aber so eine Herzenprotagoistin wird sie nie. Dafür schliesst man Tante Tess gleich ins Herz, sie ist eine Herzensgute.
Patrick ist als Charakter sehr schwierig, die Zurückhaltung ist im Buch echt gut umgesetzt, aber er ist aufgrund seines Geheimnis eingeschränkt und es kommt erst im Laufe des Buches raus, was ihn da belastet und das Geheimnis wird zwischen ihm und Carol ein grosses Problem.
Der Schreibstil von Susan Hastings ist sehr leicht und locker, sie zeichnet Bilder und man kann sich gut in das Buch hineinversetzen. Leider kommt die Geschichte etwas schleppend in Gang und das lässt einen das Buch schon mal zur Seite legen, was schade ist, weil Susan Hastings ist sehr realistisch beim Beschreiben, sie lässt eben der Beziehung zwischen Carol und Patrick etwas Zeit, was aber stellenweise etwas zu viel wirkt, leider auch etwas kitschig. Erschwerend kommt hinzu, dass Carol als Hauptcharakter nicht wirklich eine Sympathieträgerin ist und dadurch das Buch etwas zäh wirkt.

Fazit:
Susan Hastings hat einen schönen Schreibstil, aber sie lässt sich im Buch manchmal viel Zeit und ist manchmal etwas zu sehr in einer heilen Welt verhaftet und dadurch wirkt es kitschig.
Leider kommt das Buch erst langsam in Schwung, was schade ist, weil sie beschreibt neben den Charakteren auch Irland sehr gut, aber darunter leidet die Spannung etwas. Natürlich baut sich die Beziehung zwischen Carol und Patrick langsam auf, aber es entsteht keine Spannung und die wird erst in die letzten Kapitel gepackt. So kann man das Buch zwar nett zwischendurch lesen, aber mehr auch nicht.

Irische Träume - Susan Hastings
Irische Träume
von Susan Hastings
(4)
eBook
1,99

Sehr moderenes Album von Christina Stürmer

MissRose1989 aus Dresden , am 06.06.2019

Christina Stürmer schafft mir ihrem Album wirklich eine Veränderung, das Album klingt moderner ohne das sie ihre Wurzeln vergisst, sie schneidet die Themen an, die ihr schon immer auf den Alben wichtig war, also Familie, Freiheit und das Leben an sich. Das findet sich auch in den Texten wieder.
Mit ihrem Album Überall zu Hause schafft Christina Stürmer kleine Geschichte zu erzählen, die das Leben schöner machen und den Zuhörer entspannen sollen. Genau das schafft das Album auch. Man kann einfach mal die Augen zumachen und träume sich weg, einfach dahin, wo sich die Texte abspielen. Die Texte passen zu Christina Stürmer, aber der Beat ist manchmal etwas überzogen, was schade ist, weil das überlagert den Text, was die Qualität etwas mindert, deswegen auch nur 4 von 5 möglichen Noten.
Besonders empfehlenswert sind die Titel Jeder unserer Träume, Nochmal so tun, Überall zu Hause und In ein paar Jahren.

Überall zu Hause
Überall zu Hause
von Christina Stürmer
(1)
Musik (CD)
13,99

Ein besonderer Sommer für Angie...

MissRose1989 aus Dresden , am 13.05.2019

Das Cover ist schön gestaltet, es soll sicher Angie zeigen, die wir im Buch als Leser in ihrem letzten Sommer begleiten dürfen. Im Hintergrund kann man den See und einen Baum erkennen, verbunden durch eine bisschen Land, an sich ein nicht spektakuläres Cover, aber besonders die blauen Augen von Angie stechen hervor. Der orange Buchschnitt fällt da auch erst auf den 2. Blick auf.
Angie ist 17, hat gerade ihre Schule beendet und freut sich eigentlich auf ihr Studium weit weg von Zuhause, doch dann bittet sie Jack, der Schwarm von allen Mädchen um ein Date und sie weiss, dass sie am Ende des Sommer entscheiden muss.
Aufs College zu gehen ist 1942 noch etwas besonderes für ein Mädchen, daher fällt es ihr noch schwerer sich zwischen ihrer ersten Liebe und ihre Chance auf ein besseres Leben zu entscheiden.
Zu Beginn des Buches erfahren wir, wie behütet Angie aufgewachsen ist, man hat sie wirklich fast in Watte gepackt, aber durch Jack erfährt sie viel über das Leben und natürlich auch die Liebe. Die Beziehung der Beiden baut sich langsam auf, sie basiert auch sehr viel Unschuld, was etwas besonderes ist, weil man das heute nicht mehr so kennt. Daran merkt man eben auch den Geist der Zeit, aber das Verlieben ändert sich nicht.
Der Einstieg in die Geschichte fällt sehr leicht, Maureen Daly hat einen lockeren und leichten Stil zu Schreiben und so kann man das Buch sehr flüssig lesen, sie hat einen sehr lockeren Ton, spart aber auch nicht an Beschreibungen der Umgebung oder einzelner Momente.
Die Liebesgeschichte zwischen Angie und Jack ist voller Unschuld, Angie ist auch eine wirkliche Alltagsheldin, sie bleibt natürlich und authentisch und macht ihr ersten Erfahrungen mit Jungs. Jack ist dagegen etwas blass, was schade ist, weil er für die Geschichte auch wichtig ist.
Neben der Liebesgeschichte biete das Buch auch Einblick in das beschauliche Alltagsleben einer amerikanischen Kleinstadt Anfang der 40er Jahre, was wirklich interessant ist, wenn man sich für Alltagsgeschichte interessiert.
In den USA ist "Siebzehnter Sommer" ein echter Klassiker und das kann man auch nachvollziehen, wenn man das Buch mal gelesen hat, es hat etwas zeitloses.

Fazit:
"Siebzehnter Sommer" ist ein Buch, was ein besonderen Sommer für Angie einfängt, sich schön lesen lässt und man merkt auch, dass die Jugend von 1942 bis heute sich im Bezug auf das Verlieben nicht geändert hat, aber leider fehlt so ein bisschen das Fesselnde des Buches, es bleibt spannungsmäßig recht gleich, man erwartet einen Höhepunkt, aber er lässt sich vermissen, aber ein schönes Buch mit einem tollen Plot, man erfährt auch viel über das Alltagsleben in einer amerikanischen Kleinstadt mitten der 40er Jahre, was auch interessant ist, aber trotzdem fehlt so der letzte Schliff, damit es ein Highlight wird.

Siebzehnter Sommer - Maureen Daly
Siebzehnter Sommer
von Maureen Daly
(31)
Buch (Taschenbuch)
13,40

Schonungsloses Buch...

MissRose1989 aus Dresden , am 09.05.2019

Das Cover ist das Erste,was bei dem Buch auffällt, es sieht so aus, als hätte man darauf herumgekritzelt, als sollte das nicht so sein, aber genauso soll das Cover sein, es soll zeigen, wie schlimm aus einer Liebe das Leben einer Familie werden kann, wenn die Liebe sich als Loverboy entpuppt.
Caro ist eigentlich ein normales Mädchen, sie ist fröhlich und unbeschwert, aber sie fühlt sich hässlich und hält ihren Busen für zu gross. Doch dann kommt da Nick, Nick, der Traumtyp, der immer für sie da ist, er möchte, dass es ihr gut geht, er sie zu seiner Prinzessin macht. Doch Nick hat auch noch einen andere Seite, die weitaus dunkler ist als das, was sich Caro hätte vorstellen können.
Denn Nick ist ein Loverboy, der Caro nicht nur für sich haben will, sondern sie auch auf den Strich schicken wird, damit es ihm besser geht und sie Geld für ihn reinbringt.
Der Teufelkreis, der um Caro entsteht, breitet sich immer weiter auf, nicht nur auf ihre Freunde und ihre Familie, sondern auch auf ihre Hobbys und ihre schulischen Leistungen, aber das ist genau das, was Loverboys bezwecken, sie wollen ihr Opfer isolieren und damit komplett abhängig machen und das schafft Nick sehr gut, weil der Caro da packt, wo sie sich nicht mehr losreisen kann...
Die meiste Zeit des Buches begleiten wir Caro, die ihre Geschichte mit uns teilt, aber kurz vor Ende gibt es 5 Kapitel, die beschäftgen sich mit Jonas, das ist Caros Bruder und das zeigt, wie sehr es ihn und auch seine Familie mitnimmt, was Caro da macht.
Angela Gilges schreibt sehr flüssig, aber ihr Stil lässt einen nicht mehr los, weil die Geschichte einem so an die Nieren geht, sie lässt einen nicht mehr los, man leidet sehr mit Caro und ihrem Umfeld.
Das Buch gibt tiefe Einblicke in sexuelle Gewalt, Loverboys, Baby-Strich und Prostitution, Selbstverletzung, Selbsthass, Familienprobleme, Liebesbetrug und Drogen und es ist nichts für schwache Nerven.

Fazit:
Angela Gilges ist mit "Ich gehöre ihm" ein wirklich wichtiges Buch gelungen, was sich sehr gut mit der Thematik Loverboys auseinander setzt und dabei sehr realistisch bleibt und nicht nur Caro sondern auch das Umfeld um Caro beleuchtet und aufzeigt, dass das Leben sich von einem Moment auf den Anderen ändern kann.

Ich gehöre ihm - Angela Gilges
Ich gehöre ihm
von Angela Gilges
(10)
Buch (Taschenbuch)
9,30

Okay, aber mehr auch nicht...

MissRose1989 aus Dresden , am 09.05.2019

Jonathan ist reich und mächtig,was er will, das nimmt er sich auch und so ist es auch bei Isabell, sie ist in einer Notlage und Jonathan nutzt das einfach aus, weil er es sich leisten kann.
Das Buch ist eigentlich als erotischer Roman angelegt, aber wirklich erotisch wird es nicht, weil es geht mehr um die Dominanz, die Jonathan ausstrahlt, er nimmt sich Isabell, wenn es ihm gerade passt und das ist eher ein Szenario von Unterwerfung.
Die Handlung an sich verzieht sich zügig, ist auch keine neue Konstellation, die sich da auftut, reicher Mann, arme Frau und schon geht die Handlung los. Leider fallen auch immer wieder viele Wiederholungen auf und die Autorin hält sich sehr an Jonathan, das fällt beim Lesen schon auf.
Der Perspektivenwechsel zwischen Isabell und Jonathan klappt an sich ganz gut, aber man erfährt mehr über Jonathan, Isabell bleibt in der Geschichte leider etwas blass.
Leider gibt es in dem Buch auch einige krassen Handlungsstellen, deswegen finde ich die Altersempfehlung ab 16 Jahren sehr angemessen.
Für das Cover, den sehr flüssigen Schreibstil und das Ende gibt es aber 3 Rosen, mehr aber auch nicht, weil das Buch hätte wirklich Potenzial für mehr gehabt, aber das wurde leider nicht ausgenutzt.

Mine | Erotischer SM-Roman - Myriam Brixton
Mine | Erotischer SM-Roman
von Myriam Brixton
(57)
Buch (Taschenbuch)
10,20

Philosophie im Alltag...

MissRose1989 aus Dresden , am 07.05.2019

Nicolas Dierks schafft es mit 12 kleinen Geschichten unseren Alltag etwas philosophischer zu machen. Das kleinen Büchlein hat ein schönes Format und passt in die Handtasche, damit man es immer dabei haben kann. Das Cover ist sehr schön gestaltet, die Kombination der Farben ist schön gewählt und passen sehr gut auf den weissen Untergrund und der Stuhl, der schaut aus, wie der Moment, in dem man aus dem Alltag ausbricht und sich für einen Moment (oder eine Geschichte) aus dem Alltag herauszieht und sich an einer der grossen Philosophen hält.
In 12 sehr schönen Geschichten lässt sich das Leben auch mal mit anderen Augen betrachten und es ist nur ein perfektes Geschenk für jemanden, der mal einen anderen Blick auf die Welt gebrauchen kann.

Mit Wittgenstein im Wartezimmer - Nicolas Dierks
Mit Wittgenstein im Wartezimmer
von Nicolas Dierks
(10)
Buch (gebundene Ausgabe)
8,30

Sehr spannender Thriller mit überraschenden Wendungen...

MissRose1989 aus Dresden , am 02.05.2019

Das Cover ist total schön, die Frau auf dem Cover, auch die Kombination aus Schwarz und Rot hat in meinen Augen etwas, so wirkt das Cover sehr spannend. Die Schriftart des Titels ist auch passend, sie ist etwas auf älter gemacht, aber das passt sehr gut zu dem Cover.
Immer wieder verschwinden Frauen und keiner weiss, wohin. Sventlana, eine junge Ermittlerin, hat die Spur eines Frauenhändlerrings bis in eine Kurklink verfolgt und dann verschwindet sie plötzlich. Da Interpol machtlos zu sein scheint, beginnen Svetlanas Freund Boris zusammen mit einer Reporterin die Suche und steigen dabei nicht nur die Abgründe des Frauenhändlerrings hinab...
Der Schreibstil ist wirklich gut, man muss nur aufpassen, dass man mit den ganzen Personen und Handlungssträngen nicht durcheinander kommt, weil da ist in dem Buch wirklich viel los. Man muss einfach schauen, dass man immer direkt am Ball bleibt, weil sonst verpasst man etwas. Zu dem grossen Personenstab im Buch kommt noch, dass das Buch auf verschiedenen zeitlichen Ebenen spielt, was es zusätzlich etwas schwierig macht, wirklich in der Buch reinzukommen, aber man schafft es, wenn man sich komplett auf die Geschichte einlässt. Allerdings braucht man dafür einige Kapitel Zeit, die sollte man sich aber auch nehmen.
Der Thriller ist an sich eine Mischung aus Thriller, Erotikszenen (die teilweise sehr genau ausgeführt werden), Agentenroman und Fantasy, so könnte man ihn einordnen, er passt nicht in die gängigen Schubladen, aber gerade das macht das Lesen spannend, weil man die Wendungen im Buch nicht erahnen kann.

Fazit:
Jean P. schafft mit Katjuscha einen spannenden Thriller, der einen Genrenmix in sich trägt, den man erstmal nicht erwartet, aber der überrascht, aber nie abgehoben wirkt. Die Personenanzahl und auch die verschiedenen zeitlichen Ebenen verwirren aber etwas, man muss sich wirklich sehr konzentrieren, damit man nicht durcheinander kommt, auch die Folterszenen hätte etwas gekürzt werden können, das gibt leider etwas Abzüge in der B-Note, aber trotzdem ein sehr lesenswertes Buch, was eine sehr tief in ein düstere Welt führt, die sonst dem Auge verborgen bleibt.
Nur sollte man gewarnt sein, das Buch ist nichts für Zartbesaitete.

Katjuscha - Jean P.
Katjuscha
von Jean P.
(1)
eBook
2,99

Das Gesetz hat immer zwei Seiten...

MissRose1989 aus Dresden , am 22.04.2019

Ingo Lenßen ist ja inzwischen ein bekannter Rechtsanwalt, der nicht nur in Serien wie "Richter Alexander Hold" aufgetreten ist, sondern auch mit seinen eigenen Sendungen "Lenßen und Partner" der "Lenßen Live" immer wieder im Fernsehen präsent ist.
In seinem Buch "Die Lücke im Gesetz" zeigt er an Fällen aus den Bereichen Verkehrs-, Erb-, Straf-, Zivil-, Miet-, Steuer-, Reise-, Familien-, Arbeits- und Versicherungsrecht auf, wie man das Gesetz auslegen kann, da die Gesetze immer eine Auslegungsfrage sind.
Die Fälle sind aus dem Alltag gegriffen und man kann daran sehen, dass es juristisch manchmal nicht so einfach ist, wie man es manchmal glaubt und dass das Gesetz auch immer eine Sache ist, die zwei Seiten hat.
Besonders wichtig scheint wohl zu sein, dass man sich fachkundige Hilfe an die Seite holt und erstmal nichts sagst, weil das kann einen nicht falsch ausgelegt werden.

Die Lücke im Gesetz - Ingo Lenssen
Die Lücke im Gesetz
von Ingo Lenssen
(4)
Buch (Taschenbuch)
15,50

Super Serie...

MissRose1989 aus Dresden , am 10.04.2019

Guillermo del Toro ist als Name schon ein Begriff, der nicht nur als Regisseur sondern auch als Filmproduzent, Schriftsteller und Drehbuchautor immer wieder auf sehr fantastische Geschichten kommt. Seine Figuren und Geschichte sind etwas besonders und auch mit "The Strain" legt er eine Serie vor, die Vampire nicht als süsse Jungs als Twiglight zeigt sondern sie als die blutsaugenden Monster zeigt, die sie eigentlich sind.
Auf dem JFK in New York landet ein Flugzeug aus Berlin, es fährt alle Motoren unter und nichts rührt sich mehr. Dr. Ephraim Goodweather und sein Team von der Seuchenschutzbehörde sollen sich des Falls annehmen, doch neben den Würmern, die sie entdecken, finden sie auch noch eine grosse Kiste - der Sarg des Meisters, der nun in New York ist und dessen Erscheinen weitreichende Folgen für die Menschheit haben soll. Einzig Abraham Setrakian, ein Pfandleiher in der Stadt, weiss um die Gefahr, doch durch die Ignoranz der Menschen, den Zusammenbruch des Internets und durch das Zutun von mächtigen Menschen aus der Industrie kann sich die Seuche erst unbemerkt ausbreiten und bevor man sich versieht, stehen wir den Strigoi fast schutzlos gegenüber...
Man braucht etwas, bis man in die Geschichte hinein kommt, es werden alle Charakter etwas genauer vorstellst und so weiss man schon viel über die Lebensumstände von Dr. Ephraim Goodweather, Dr. Nora Martinez, Abraham Setrakian und Vasiliy Fet und einigen Nebendarstellern, deren Leben sich durch die Seuche grundlegend verändern werden.
Besetzt ist die Staffel recht gut, neben bekannter Namen wie Corey Stoll und David Bradley sind auch schauspielerischen Leistungen alle Darsteller wirklich gut, als Antiheld fungiert Thomas Eichhorst, der von Richard Sammel gespielt wird und wirklich eine überzeugende Darstellung abliefert. Aber auch Kevin Durand (in der Serie Vasiliy Fet) und Ruta Gedmintas (spielt Dutch Velders) passen sehr gut in die Serie.
Die erste Staffel umfasst 13 Folgen und auch die Ausmachung der Staffel spricht an, auf den DVDs sind Dr. Ephraim Goodweather, Dr. Nora Martinez, Abraham Setrakian und Vasiliy Fet zu sehen und das passt mit der Aufmachung echt gut zusammen.

Fazit:
Guillermo del Toro und Chuck Hogan sind zwei Namen, bei denen man immer mit sehr spannenden Geschichten rechnen kann, mit "The Strain" schaffen sie eine bedrohliche Apokalypse, die . nichts für schwache Nerven ist, den die Seuche, die schon seit Jahrhunderten aktiv ist, zieht weite Kreise. Eine sehr gut überlegte Serie, die sich in die Jahrhundert einbetet und immer wieder Rückgriffe macht, trifft auf eine sehr guten Cast und sehr gute Special-Effects.
Mit der 1. Staffel ist ein sehr guter Auftakt gelungen, der Lust auf die folgenden Staffeln macht.

The Strain - Staffel 1
The Strain - Staffel 1
(2)
Film (DVD)
16,99

 
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