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Dana

Gesamte Bewertungen 137 (ansehen)


Meine Bewertungen

komplex, verstrickt, sehr viel Politik, teilweise etwas langatmig

Dana , am 14.06.2019

Es ist der vierte Fall für Tommy Bergmann, man kann das Buch jedoch auch ohne Vorwissen lesen, da es jeweils um einen eigenständigen Kriminalfall geht.

In Oslo taucht in einem See eine stark verweste Frauenleiche auf. Wer ist die Frau und wer hat sie im See versenkt? Fragen über Fragen, die nur schwer zu klären scheinen. Doch als wäre das noch nicht genug, gibt es weitere Tote, die Tommy Bergmann beschäftigen. Er gräbt tief in der Vergangenheit und stößt auf Dinge, die er wohl besser nicht erfahren hätte, um sich und die Menschen zu schützen, die ihm wichtig sind.

Tommy Bergmann als Ermittler hat mir gut gefallen. Ich kenne keine der vorherigen Bücher, in denen man vielleicht schon etwas über ihn und sein Leben erfahren hat. Es werden aber auch noch mal ein paar wichtige Punkte aufgegriffen, die zeigen, was er so hinter sich hat. Er widersetzt sich auch mal den Anweisungen und riskiert einiges, um in seinem Fall weiter zu kommen. Am Rande der Legalität kämpft er für die Aufklärung des großen Komplottes und ahnt dabei noch gar nicht, wie nah er einigen der Beteiligten bereits gekommen ist. Obwohl man dieses Verhalten sicherlich auch kritisieren könnte, mochte ich das irgendwie. Tommy arbeitet verbissen an dem Fall und auch wenn er sich zwischendurch selbst zur Schachfigur machen lässt, erkennt er dann schnell, dass etwas falsch läuft und kehrt zu dem zurück, was er selbst will.

Die Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen. Einmal gibt es die aktuelle Handlung, die 2016 spielt und bei der man Tommy Bergmann bei seiner Arbeit begleitet. Dabei begegnen ihm viele unterschiedliche Figuren und er muss zahlreiche Verknüpfungen aufdröseln. Zwischendurch springt man immer wieder in die Vergangenheit und begleitet Christel Heinze in den 70/80er Jahren. Der Strang der Vergangenheit hat Bezug zur Gegenwart und so ergeben sich nach und nach Zusammenhänge, Parallelen und Erklärungen für die Dinge, auf die Tommy bei seinen Ermittlungen stößt. Obwohl ich diese Teilung an sich interessant fand, waren mir die Abschnitte bei Christel manchmal fast etwas zu lang, da nicht immer die Spannung erhalten werden konnte.

Es gibt viele spannende Momente. Umso mehr Puzzleteile an ihren Platz fallen, umso klarer wird, wie verstrickt und komplex die ganze Geschichte wirklich ist. Es gibt einige Enthüllungen, von denen sich zwar einige im Verlauf schon andeuten, andere jedoch bis kurz vor Schluss noch recht offen sind.
Leider zieht sich die Handlung zwischendurch auch immer mal wieder. Es ist stellenweise sehr verworren und durch all die unterschiedlichen Namen und Decknamen, fiel es mir manchmal nicht leicht, dem Ganzen zu folgen. Einige Personen haben an verschiedenen Stellen andere Namen, obwohl jeweils der Gleiche gemeint ist. Da durchzusteigen ist nicht immer ganz leicht, sicher aber eben der Situation und de Aspekten der Geschichte geschuldet. Manchmal wird auch nur angedeutet, um wen es sich drehen könnte und ich habe dann immer überlegt, wer nun dieses Mal gemeint ist, wer wieder beobachtet oder beobachtet bzw. verfolgt wird. Auf der einen Seite erhöht die Unwissenheit, die damit teilweise zurück bleibt, die Spannung, auf der anderen Seite war es mir persönlich manchmal etwas zu viel Durcheinander. Da Spionage, Stasi, Politik und Geheimagenten wichtige Bestandteil der Handlung sind, ist es jedoch auch nachvollziehbar, dass nicht immer sofort alles klar ist und verraten wird. Die Einflechtung dieser Themen fand ich schon interessant, auch wenn ich nicht beurteilen kann, ob alles ganz realitätsnah ist, da ich selbst erst 1988 geboren wurde und diese Erfahrungen nie selbst gemacht habe. Man weiß ja dann nur das, was man darüber mal gehört oder gelesen hat.

Abgesehen von den manchmal verwirrenden Namen ließ sich die Geschichte recht flüssig lesen. An sich norwegischen Ortsbezeichnungen und Straßennamen hatte ich mich auch schnell gewöhnt. Besonders gegen Ende nimmt das Buch noch mal an Tempo auf und für Tommy wird es immer gefährlicher. Zwischendurch gab es Passagen, die mir persönlich zu langatmig waren, wenn sie auch zur Erklärung für einige Dinge und insgesamt auch irgendwie zur Aufklärung der Zusammenhänge und des Falles beitragen. Man lernt dabei viel über Christel, ihr Leben und das System, in dem sie da steckt. Durch diese Abschnitte werden allerdings das Tempo und die Spannung immer mal wieder rausgenommen und ich war nicht durchweg gefesselt. Es blieb jedoch durchweg interessant und ich war auch neugierig, wie sich die Auflösung gestalten wird.

Fazit
Eine interessante, komplexe Geschichte mit vielen politischen und geschichtlichen Aspekten, die nach und nach aufgedeckt werden. Mir persönlich war es zwischendurch ein wenig zu langatmig, vielleicht auch etwas zu politisch und verworren, auch wenn es nie ganz uninteressant war. Ich hätte mir manchmal etwas mehr Tempo und weniger Rückblenden in die Vergangenheit gewünscht, damit die Spannung erhalten bleibt. Tommy Bergmann als Ermittler hat mir aber gut gefallen, ich könnte mir vorstellen, mir auch die anderen Fälle von ihm etwas genauer anzusehen.

Die stille Tochter - Gard Sveen
Die stille Tochter
von Gard Sveen
(49)
Buch (Paperback)
15,50

viele Geheimnisse und Intrigen, viele offene Fragen/4,5 Sterne

Dana , am 14.06.2019

Nyxa ist ein mächtiges Wesen. Doch ihr Aussehen und ihr Aufenthaltsort ist eines der bestbehütetsten Geheimnisse, denn Nyxa kann den anderen Drachen gefährlich werden und wenn jemand von ihr weiß, wird es gefährlich für sie. Um sich aus ihren Fesseln zu lösen und wenigstens für eine Weile die Freiheit zu kosten, trifft Nyxa eine folgenschwere Entscheidung, die nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das aller in ihrer Umgebung nachhaltig ändern wird.

Auf der Verlagsseite wird angegeben, dass man die Reihe unabhängig von der Elya-Reihe lesen kann, allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob man wirklich alle Zusammenhänge, Hintergründe und den Aufbau der Welt verstehen wird, wenn man kein Vorwissen hat. Die Grundhandlung kann man sicher verstehen und ihr auch gut folgen. Aber es wird doch immer mal wieder auf die Geschehnisse der anderen Reihe verwiesen, die nur sehr knapp dann zusammengefasst werden. Damit hat man auf jeden Fall einen groben Überblick, was „damals“ passiert ist, einige Elemente, die in der Welt wichtig sind, kommen aus meiner Sicht jedoch fast etwas zu kurz. Da ich nun die anderen drei Bücher kenne, kann ich nicht komplett einschätzen, ob man nicht ein paar mehr Fragezeichen im Kopf behält, wenn man nur Nyxa liest. Sollte man beide Reihen lesen wollen, empfehle ich, erst Elya zu lesen, damit man sich in Nyxa nicht selbst spoilert.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Nyxa geschildert, wodurch man die Protagonisten sehr gut kennenlernt und sie, ihre aufgewühlten Gedanken und Gefühle und all ihre durchdachten und überlegten Aktionen intensiv begleitet. Nur ganz zu Beginn und zum Ende des Buches erhält man Einblicke aus der Sicht anderer Personen, die viele Informationen zu der Vorgeschichte preisgeben und noch mal ein paar Geheimnisse und Rätsel lüften.
Nyxa ist, für die Verhältnisse in der Drachenwelt, sehr jung und hat den Großteil ihres Lebens hinter verschiedenen Mauern verbracht. Dadurch konnte sie nicht viele eigene Erfahrungen machen, weiß zahlreiche Dinge nicht, schätzt manche Situationen anders ein, als sie wirklich sind. Nun reicht es ihr und sie will endlich auf eigene Faust Erlebnisse machen. Dabei ist ihr durchaus bewusst, dass es gefährlich für sie und andere werden kann und sie ist bemüht ihre wahre Identität zu verbergen – mit eher mäßigem Erfolg. Nyxa ist neugierig, meistens nicht auf den Mund gefallen, aber doch immer mal wieder überfordert mit den ganzen neuen Situationen, die auf sie einprasseln. Manchmal reagiert sie naiv, was ihr im Verlauf der Geschichte dann aber sogar selbst auffällt – ein Verhalten das sicherlich auch auf ihre Unwissenheit und all die Geheimnisse zurück zu führen ist. Denn wirklich viel verraten hat man ihr nicht unbedingt und am Ende vom ersten Band hat man auch das Gefühl, dass da im Hintergrund und ohne ihr Wissen noch viel mehr Dinge abgesprochen und vorbereitet wurden. Es gibt aber auch immer wieder Momente in denen Nyxa ihren Willen und ihre Stärke beweisen kann.

Neben den zahlreichen Geheimnissen gibt es auch viel Intrigen und Manipulationen, so dass es schwer fällt, einschätzen zu können, wem man noch trauen kann. Einige Charaktere wirken erst, als wären sie aufrichtig, dann denkt man, es ist zwar anders, aber man hätte sie durchschaut und dann wendet sich das Blatt erneut. Zum Ende hin bin ich bei vielen wirklich unsicher, in welchen Verstrickungen sie mit drin hängen, wer was heimlich geplant oder größer organisiert hat und wer eigentlich auf welcher Seite steht. Langweilig wird es eigentlich nie, denn immer wieder dreht sich die Handlung, Nyxa muss sich neu orientieren, sich neuen Herausforderungen stellen und gegen all die Dinge ankämpfen, die in ihr wüten. Trotzdem gab es kleine Passagen, die mich nicht ganz so durchweg gefesselt haben, denn einiges an Chaos, besonders bezogen auf die vielseitigen Emotionen, die immer wieder auftauchen, scheinen sich zu wiederholen, zwar mit veränderten Voraussetzungen aber eben doch irgendwie ähnlich.

Der Schreibstil von Dana Müller-Braun ist angenehm und flüssig, man kann sich schnell in die Welt von Nyxa rein finden und entdeckt gemeinsam mit der Protagonistin viele Geheimnisse und Intrigen. Etwas schade fand ich, dass die komplexe Welt der Drachen nur in kleinen Auszügen vorgestellt wurde. Man erfährt zwar etwas von den verschiedenen Ebenen und Welten und den unterschiedlichen Fähigkeiten, aber an einigen Stellen hätte ich mir da doch noch etwas mehr gewünscht. Auf der einen Seite scheint Nyxa ja auch nicht über alles Bescheid zu wissen und auf der anderen Seite könnte es eben auch für die Leser, die Elya nicht kennen, vielleicht kompliziert werden, das alles zu sortieren und zu verstehen. Die Konstellation der Charaktere ist facettenreich und bringt immer wieder Wendungen, Turbulenzen, Streit, Reiberein und aufgewühlte Gefühle mit sich.
Am Ende bleiben viele Fragen offen, die Handlung steht an einem wichtigen Wendepunkt und nicht alle Ereignisse sind so richtig zu durchschauen. Man darf also gespannt bleiben, wie es weitergeht und ich hoffe, dass man über einige Charaktere dann auch noch etwas mehr erfahren wird.

Fazit
Ein interessanter erster Band, der viele Facetten von der Drachenwelt und den verschiedenen Figuren zeigt. Intrigen, Geheimnisse, Verstrickungen und drohende Gefahren machen die Handlung abwechslungsreich und erzeugen immer wieder Wendungen. Ich bin neugierig, wie es mit Nyxa und den anderen weiter gehen wird und wer sich am Ende als vertrauenswürdig erweisen wird.
Für mein Empfinden ist es auch hilfreich die Elya-Reihe zu kennen, auch wenn es vom Verlag nicht vorausgesetzt wird, Vorwissen zu haben.

Nyxa 1: Das Erbe von Avalon - Dana Müller-Braun
Nyxa 1: Das Erbe von Avalon
von Dana Müller-Braun
(4)
eBook
4,99

leidenschaftlich, aber langatmig und unglaubwürdie Protagonistenentwicklungen/2,5 Sterne

Dana , am 14.06.2019

Zwei Welten prallen aufeinander:
Der reiche Maxim brauchte nicht viel für seinen Status vollbringen. Geboren in einer wohlhabenden Familie stehen ihm sämtliche Wege offen und selbst wenn er sich nicht groß zum Arbeiten motivieren kann, geht es ihm finanziell nicht schlechter. Als er dann plötzlich Verantwortung übernehmen soll, ist er überfordert und zum Teil auch verärgert, dass er sich nun mit seinem Erbe auseinander setzen muss.
Auf der anderen Seite ist da die mittellose Alessia, die hart darum kämpft, endlich frei und unabhängiger leben zu können. Ihre Vergangenheit steckt ihr tief in den Knochen und bestimmt ihr gesamtes Handeln und Denken.
Als diese beiden Menschen aufeinander treffen, passieren in beide einige Dinge, die sie selbst wohl nicht erwartet hätten. Doch wie könnten ihre Leben nur zusammen passen?

Diese Geschichte lässt mich zwiegespalten zurück. Es war eine ganz nette Story mit viel Leidenschaft und ein paar kleineren Wendungen, die für kurze Spannungsmomente gesorgt haben und die man mal so nebenbei hören kann, aber wirklich gefesselt oder überzeugt hat mich die Handlung am Ende eigentlich nicht.
Ich habe „The Mister“ als ungekürzte Hörbuchvariante gehört. Das machte dann 16,5 Stunden Lesung, die für meinen Geschmack auch auf die Hälfte gekürzt hätte werden können. Der Vorteil an der ungekürzten Variante ist natürlich, dass man besser beurteilen kann, wie das Buch insgesamt ist, da einem nichts fehlt. So kam man auch in den Genuss all der langatmigen, teilweise recht handlungslosen Passagen, die einen nicht wirklich voran bringen und auch nicht viel über die Figuren verraten. Leider gab es auch sprachlich und inhaltlich immer wieder Wiederholungen, die mich auf Dauer ziemlich gestört haben. Sie wurden zwar im Verlauf des Buches weniger, hörten aber nie ganz auf. Immer wieder habe ich auf die Titelnummer gesehen, da ich mich fragte, ob die CD gesprungen ist – aber nein, es wiederholte sich einfach mal wieder.
Allerdings gab es auch Szenen im Buch, die schon interessant, tiefgründiger und spannend waren. Es gab zwischendurch kleine Wendungen, die die Figuren dazu gezwungen haben zu handeln, sich zu öffnen und doch mal mehr von sich Preis zu geben. Diese Momente haben mir ganz gut gefallen, vor allem weil man dadurch etwas intensiver in die Leben der Protagonisten eintaucht und nicht mehr nur so an der Oberfläche kratzt. Vor allem die Vergangenheit von Alessia bietet viele düstere Themen, die sie sehr geprägt haben.

Die Figuren selbst bieten auf jeden Fall Potenzial und sie entwickeln sich auch im Verlauf des Buches, nur leider nicht unbedingt ausschließlich glaubwürdig.
Maxim ist ein schwanzgesteuerter, reicher Macho, der sich eben nimmt, was er will und braucht und nicht groß über die Konsequenzen nachdenkt. Als er auf Alessia trifft, ändern sich einige seiner Ansichten, er fängt an mehr nachzudenken und sich auch seinen eigenen Herausforderungen zu stellen. Seine triebgesteuerten Gedanken erhält er sich, was vielleicht sogar glaubwürdig, aber teilweise eben trotzdem nervig ist, da er jede Situation irgendwie mit sexuellen Gedanken geschmückt bekommt. Sein im Klappentext angekündigtes „düsteres“ Geheimnis empfand ich als nicht besonders düster und wurde auch ziemlich aufgebauscht.
Doch Alessias Entwicklung hat mich mehr gestört, als die von Maxim, die in größeren Teilen sogar relativ authentisch sein könnte. Alessia ist eine sehr naive, schüchterne, unerfahrene Frau, die geprägt ist von Angst, Zweifeln, Unterdrückung und dem Wunsch, endlich etwas ändern zu können. In vielen Momenten mit Maxim spürt man ihre Vergangenheit, ihre Ängste, die Schrecken, die sie erlebt hat… Doch dann gibt es zwischendurch immer wieder Passagen, in denen sie plötzlich losgelöst, lustvoll und nahezu ungehemmt entdeckt, was die Sexwelt so zu bieten hat. Empfand ich einfach nicht als passend für das, was man sonst von ihr erfährt und präsentiert bekommt bzw. geht es einfach zu schnell.

Die Sprecher habe ich als passend für die Charaktere empfunden. Der Sprecher von Maxim hat eine sehr kraftvolle, ausdrucksstarke Stimme, die zu dem Wesen von Maxim passt. Auch vom Klang an sich fand ich die männliche Stimme angenehmer, als die weibliche. Doch auch diese passte zu der schüchternen Alessia, die sich kaum traut, jemandem in die Augen zu sehen. Für die Figur, die sie besonders zu Beginn verkörpert, war es gut ausgewählt, trotzdem war es manchmal nicht ganz einfach am Ball zu bleiben. Vor allem in den sehr erotischen, leidenschaftlichen Szenen passte der „kleines Schulmädchen-Klang“ eben nicht mehr so recht zur gehörten Handlung. Die erotischen Passagen an sich waren aus meiner Sicht jedoch ansprechend formuliert.

Fazit
Insgesamt lässt mich das Hörbuch eher enttäuscht zurück. Es war von der Handlung eine nette Geschichte für Zwischendurch, dafür aber deutlich zu lang, mit zu vielen Wiederholungen, zu vielen Bettmomenten. Einige Entwicklungen und Wendungen waren interessant zu verfolgen und haben etwas Schwung in die Geschichte gebracht und auch die Figuren dazu gezwungen, sich nicht länger hinter ihren Mauern zu verstecken. Am Ende reichte mir das aber nicht aus, neben all den langatmigen Szenen, in denen das Buch kaum voran kommt.



The Mister - E L James
The Mister
von E L James
(8)
Hörbuch-Download (MP3)
10,95

leidenschaftlich, liebevoll, erotisch

Dana , am 04.06.2019

Es handelt sich zwar um den zweiten Band, die Bücher sind aber unabhängig voneinander lesbar!

Ethan ist alleinerziehender Vater und hat mit seinen zwei Kids und seiner Ranch alle Hände voll zu tun. Alles was er benötigt, ist ein wenig Unterstützung, um seiner Arbeit weiter nachgehen zu können, ohne dass seine Kinder darunter leiden. Doch die Suche nach einer Nanny gestaltet sich in der Abgeschiedenheit seines Wohnorts ziemlich schwierig. Als er über Bekannte an Tori gerät, ist er zwar zunächst nicht begeistert, doch eigentlich kommt ihre Hilfe wie gerufen und sie versteht sich sofort mit seinen Kleinen. Und nicht nur das, auch ihn lässt ihre Anwesenheit alles andere als kalt…

Der Schreibstil von Lex Martin ist sehr angenehm, flüssig und emotionsgeladen. Umso weiter man in der Geschichte voran kommt, umso leidenschaftlicher und gefühlvoller wird die Handlung. Die hochkochenden Emotionen sorgen dabei allerdings nicht nur für positive Stimmung. Immer wieder gibt es Reibereien, Missverständnisse, kleine Intrigen und Lügen, die die mühsam aufgebaute Vertrauensbasis ins Schwanken bringen. Zusätzlich kommen noch die persönlichen Vorgeschichten der Charaktere hinzu, die es nicht immer leicht macht, mit den Situationen zurecht zu kommen.
Durch die zwei Ich-Perspektiven ist man den Protagonisten sehr nah und erlebt ihre Geschichte intensiv mit. Man kann hinter die Mauern gucken, die sie erst nach und nach sinken lassen und erhält Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt, noch bevor sie mit jemandem darüber reden. Dadurch kann man einige Entwicklungen in der Geschichte zwar erahnen, das hat jedoch nichts von dem Zauber zwischen den Charakteren genommen. Sie sind ein bisschen wie Feuer und Wasser, sehr unterschiedlich, aber doch irgendwie miteinander verbunden. Sie ziehen sich an, brauchen sich irgendwie, sobald sie sich zu nah kommen, ergibt es aber auch eine ziemlich heiße, explosive Mischung.
Neben dem ganz alltäglichen Familienwahnsinn gibt es auch immer wieder sehr leidenschaftliche, erotische Momente, in denen die Protagonisten ihre Sorgen mal hinter sich lassen können. Manchmal ist es sehr turbulent, dann wird es wieder etwas ruhiger und sanfter, langweilig oder langatmig wird es jedoch nie. Ein paar kleine Aspekte der Handlung hätte ich persönlich nicht gebraucht, da das Drama rundrum schon groß genug war, aber das ist sicher Geschmackssache. Es ist auf jeden Fall schlüssig, wie es dazu kommt und auch, dass es dazu kommen kann, daher ist es keine richtige Kritik, sondern nur ein persönliches Empfinden.

Tori ist durch ihre schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit etwas vorbelastet und möchte sich auf nichts einlassen, was ihr wieder weh tun könnte. Wenn man liest, was sie erlebt hat, kann man das zwar verstehen, trotzdem hofft man für sie, dass sie wieder bereit sein kann, über ihre schlechten Erlebnisse hinweg zu kommen, um sich auf diese liebevolle Familie einzulassen. Sie ist sehr schlagfertig und die meiste Zeit tritt sie recht selbstbewusst auf, doch sie hat auch andere Seiten, die man immer wieder miterlebt, die sie zweifeln und zögern lassen. Besonders wenn man sie im Umgang mit ihrer Schwester und den Kindern erlebt, kann man sie eigentlich nur ins Herz schließen. Und auch wenn ihre Zweifel ihr manchmal im Weg stehen, so kann ich sie doch ziemlich gut nachvollziehen und sie machen Tori eben auch zu dem Menschen, der sie ist.
Ethan ist ein toller, aufopferungsvoller Vater, der alles für seine Kids tun würde. Dennoch versinkt er in Arbeit und den Schwierigkeiten der Trennung, die ihn nachhaltig beschäftigen. Seine manchmal etwas schroffe Art kann man ihm da irgendwie nicht übel nehmen, schließlich zeigt er auch immer wieder, dass er ganz anders kann. Er scheint nicht nur unglaublich attraktiv, sondern auch sehr leidenschaftlich zu sein.
Neben den Protagonisten gibt es noch einige andere Charaktere, die im Buch eine wichtige Rolle spielen. Viele von ihnen sind wirklich sympathisch, einige sind furchtbar- geben der Handlung jedoch noch mal einen anderen Schwung, sorgen für Probleme und Wendungen. Die Gesamtkonstellation ist auf jeden Fall stimmig, angefangene Handlungsstränge werden zu Ende geführt und es ergibt sich ein komplexes und vollständiges Gesamtbild.

Fazit
Eine romantische, leidenschaftliche, gefühlsintensive Geschichte, die einen auf eine Pferderanche führt und intensiv in das Leben von Ethan und seinen Kindern eintauchen lässt. Tori und Ethan sind tolle Protagonisten, die der Handlung mit ihren Neckereien und schlagfertigen Antworten immer wieder neuen Schwung geben. Es wird ziemlich turbulent und zeitweise fahren einige Charaktere die Krallen mächtig aus. Doch es gibt auch ruhigere, sanftere und sehr erotische Momente im Buch. Alles in allem eine wirklich tolle, abwechslungsreiche, intensive Liebesgeschichte.

Irresistible - Ein Single-Daddy zum Verlieben - Lex Martin
Irresistible - Ein Single-Daddy zum Verlieben
von Lex Martin
(24)
eBook
6,99

spannender, turbulenter Dilogieabschluss

Dana , am 27.05.2019

Da es sich um den zweiten Band der Dilogie handelt, kann meine Rezension kleine Spoiler enthalten. Da die Handlung direkt weiter geht und es keine großen Rückblenden gibt, sollte man „Nachtjäger“ kennen, um der Geschichte folgen zu können.

Vincents Leben in der Einsamkeit hat ein ziemlich chaotisches Ende gefunden. Obwohl er erleichtert ist, mit seinem düsteren, zerstörerischen Erbe nicht allein zu sein, hat er sich seine Zukunft nicht so vorgestellt. All die Eindrücke, Pflichten und Regeln, die nun auf ihn einstürzen, drohen ihn zu erdrücken und scheitern zu lassen. Einzig sein Anker gibt ihm Kraft und Halt, doch auch das verläuft nicht ohne Komplikationen. Immer neue Hürden und Intrigen bringen seine Hoffnung, die Herausforderungen zu bestehen, gehörig ins Wanken. Und als hätte Vincent allein nicht schon genug Probleme mit seiner dunklen Seite und seinen Gefühlen, droht der Gemeinschaft um ihn herum auch noch ein gnadenloser Kampf mit den Feinden.

Da die Dilogie als Gesamtgeschichte angelegt ist, sollte man die Bände möglichst zeitnah nacheinander lesen. Das wird es auf jeden Fall einfacher machen bei der Vielzahl an Charakteren den Überblick zu behalten und die Zusammenhänge zwischen ihnen noch in Erinnerung zu haben. Auf große Rückblenden zum vorherigen Verlauf der Geschichte wird verzichtet, nur hin und wieder blitzen Erinnerungen auf, die zeigen, was die Figuren erlebt haben. Ohne Vorwissen aus dem ersten Band könnte es da schwierig werden, all den Handlungssträngen zu folgen.
Die Geschichte setzt sich aus unterschiedlichen, komplexen Strängen zusammen, die sich alle auf eine gewisse Weise beeinflussen und nach und nach miteinander verbinden. Durch die Perspektivwechsel wird die Handlung dynamisch und vielseitig. Man erlebt die einzelnen Handlungsstränge mit unterschiedlichen Figuren und hat dadurch einen umfangreichen Blick auf all die Entwicklungen. Umso weiter man im Buch voranschreitet, umso intensiver wird die Geschichte- sowohl auf der emotionalen, als auch auf der düsteren Ebene.
Der klare, direkte Schreibstil unterstützt die aufgewühlte Atmosphäre der Dilogie. Hochkochende Gefühle, unerfüllte Hoffnungen, ungeahnte Chancen, Provokationen, Intrigen und Verrat prägen die turbulente, immer temporeicher werdende Geschichte. Das Leid und der Frust der Charaktere werden greifbar, die Spannung und Anspannung steigt, umso weiter sich die Fronten verhärten und die Schwierigkeiten häufen.
Das Buch ist wirklich keine leichte Kost, hat aber trotz all der Dunkelheit und dem Verderben eine schöne Tiefe und beleuchtet die persönlichen Entwicklungen der Figuren zwischen all den Grausamkeiten. Es wird immer wieder heftig und blutig, wenn die Biester die Oberhand haben. Aber es gibt auch schöne, gefühlvolle, leidenschaftliche Szenen, die im ziemlichen Kontrast zu den raus brechenden Monstern stehen.
Besonders nah erlebt man die Entwicklungen rund um Nina und Vincent. Begierde, Verlangen, Angst, ungezügelte Leidenschaft und der Wunsch einander zu erobern begleiten die Protagonisten lange Zeit. Ihr Weg ist sehr steinig und wird immer wieder durch die Rahmenhandlung beeinflusst.
Ein Aspekt, der mir an Swantje Berndts Büchern besonders gefällt, ist die Rolle der Nebenfiguren. Viele von ihnen bekommen einen festen und wichtigen Platz in der Geschichte, können eingreifen, hilfreich, schädlich oder einfach nur sie selbst sein, mit all ihren Ecken und Kanten. Auch wenn der Fokus auf einer bestimmten Charakterkonstellation liegt, werden die Nebenfiguren nie ganz außer Acht gelassen. Für den Fortgang der Handlung ist ihr Auftauchen und Eingreifen von Bedeutung. So erweitert sich der Personenkreis stets und es wird wahrlich nie langweilig. Und auch wenn nicht alle ihr Glück finden, werden die Charaktere nicht einfach in der Luft hängen gelassen. Am Ende der Dilogie sind die angefangenen Stränge soweit bearbeitet, dass man sie als für diese Geschichte abgeschlossen betrachten kann. Auch wenn keine Fortsetzung geplant ist, gäbe es ein paar Türchen, die man wieder öffnen und eine neue Handlung daraus bauen könnte- ich würde mich darüber freuen, falls das irgendwann passieren sollte.

Fazit
Eine komplexe, düstere Dilogie, die durch ihre facettenreichen, sehr individuellen Figuren und ihr faszinierendes Erbe punkten kann. Die Entwicklungen sind geprägt von Dunkelheit, Hoffnungslosigkeit und Verrat, immer wieder blitzen aber auch positive Gefühle, Vertrauen und neuer Mut auf und bringen die Figuren immer wieder an den Rand ihrer Kräfte. Obwohl ich „Das Biest in ihm“ 2012 gelesen hatte, konnte ich die überarbeitete, ausgebaute Version jetzt noch einmal völlig neu erleben und genießen.

Jagdfieber - Swantje Berndt
Jagdfieber
von Swantje Berndt
(1)
Buch (Taschenbuch)
12,40

düster, spannend, energiegeladen

Dana , am 19.05.2019

Diese Dilogie erschien bereits 2012 unter dem Namen „Das Biest in ihm“ in einer deutlich kürzeren Variante. Die Neuauflage splittet sich aufgrund der Länge nun in zwei Einzelbände auf, die aber direkt miteinander verknüpft sind und nur gemeinsam die gesamte Geschichte wiedergeben.
Ich habe die „Das Biest in ihm“ zwar vor sieben Jahren gelesen, hatte aber kaum noch Erinnerungen daran und konnte mich dadurch und durch die umfassende Überarbeitung der Handlung noch einmal neu auf Vincent und Nina einlassen und ihre Erlebnisse ein weiteres Mal unvoreingenommen „genießen“, wenn man das bei der Düsternis der Geschichte überhaupt so sagen kann.

In Vincent schlummert ein dunkles, gefährliches Geheimnis. Seit vielen Jahren lebt er so zurückgezogen wie möglich, um für sich und sein Umfeld möglichst wenige Situationen zu provozieren, in denen er die Kontrolle verlieren könnte. Doch die Macht in ihm wird stärker, dunkler und es fällt ihm immer schwerer, sich dem Drang zu widersetzen. Als Vincent auf Nina trifft ist es Fluch und Segen zugleich. Die junge Frau löst etwas in ihm aus, was nicht sein darf, was er aber gleichzeitig so unbedingt will, dass es ihn immer wieder zu ihm zieht. Ob er sie vor seiner dunklen Seite schützen kann?

Ich habe schon einige Bücher von Autorin Swantje Berndt gelesen und liebe ihren Schreibstil einfach. Auch dieses Buch konnte mich von Beginn an wieder mitnehmen, obwohl es mit den zahlreichen Figuren, die man zu Beginn kennen lernt, nicht immer einfach ist, den Überblick zu behalten. Man erhält sehr viel Input und muss diese Fülle an Informationen mit der Zeit sortieren, Verbindungen zwischen den Charakteren knüpfen, ihre Motivationen verstehen und sich einfach auf sie und ihre Entwicklungen einlassen.
Der Schreibstil ist geprägt von klaren, oft auch düsteren Aussagen, die bis in die Tiefen der einzelnen Seelen blicken lassen. Sowohl die Protagonisten als auch die Nebenfiguren haben ihren Platz in der Geschichte und sind für den Fortgang der Handlung von enormer Bedeutung. Selbst wer nicht im direkten Fokus steht, hat seine Aufgabe im Gefüge, ohne die es größtenteils nicht bzw. nicht in der Form laufen würde. Das macht die Handlung sehr komplex und verstrickt, mir persönlich gefällt das aber unglaublich gut. Ums weiter man im Buch voranschreitet, umso mehr dröselt sich die Geschichte auf, man taucht in die Geheimnisse, Verknüpfungen und Zusammenhänge ein, erkennt, wer wen eigentlich schon kannte, wer wen hintergeht, wer wem am liebsten den Kopf abreißen oder ihn ins Bett ziehen wollen würde. Es gibt viel Streitpotenzial, Turbulenzen, lange währende Feindschaften und immer wieder hochkochende Gefühle, auf ganz verschiedene Weisen.
Durch die Wechsel in der Perspektive erlebt man die Geschichte an der Seite verschiedener Figuren. So kann man an unterschiedlichen Handlungsorten sein und die einzelnen Stränge, die sich zu einem großen Ganzen verknüpfen bzw. noch verknüpfen werden, verfolgen. Dabei lernt man viele der Figuren intensiver kennen, blickt hinter ihre Mauern und mühsam aufrecht erhaltenen Fassaden, erfährt etwas von ihrer Lebensgeschichte und den Schrecken, die bereits hinter ihnen liegen. Nicht jeder der Charaktere ist sympathisch und liebenswert, insgesamt sorgt die facettenreiche Mischung aber auf jeden Fall für viel Potenzial in unterschiedliche Richtungen und eine Kombination, bei der es nie langweilig werden kann.
Vincent begleitet man, in unterschiedlichen Konstellationen, sehr häufig. Dadurch bekommt man zu ihm einen intensiven Bezug und taucht tief in seine Vergangenheit, seine Gedanken und Gefühle ein. Immer wieder kam dabei bei mir der Wunsch auf, ihm eine helfende Hand zu reichen, um seine Qualen ein wenig zu lindern und es alles erträglicher zu machen. Er ist ein sehr spannender, in sich zerrissener Charakter, der so viel versteckt, aber trotzdem so unglaublich viel zu bieten hat und noch erleben könnte. Die Entwicklungen rund um ihn sind zwar aufwühlend, teilweise schockierend und zeigen, wie schlecht es zwischendurch um ihn steht, aber sie enthalten auch viele positive, liebevolle Aspekte, die immer wieder Hoffnung geben.
Besonders faszinierend finde ich die Ausprägung der Biester. Diese Eigenart macht den Betroffenen meistens ziemlich zu schaffen, besonders wenn es mit der Kontrolle mal schwer wird. Es gibt erschreckende, blutige Momente, aber auch viele spannende, leidenschaftliche Augenblicke, die deutlich machen, dass nicht alles daran nur negativ gesehen werden sollte.
Am Ende des ersten Bandes ist viel passiert. Nicht nur Vincents Welt steht Kopf, es gibt einige Bedrohungen, einige harte Kämpfe, die ausgefochten werden müssen, aber auch die Chancen auf dauerhafte Veränderungen. Ich bin neugierig, wie es weitergeht und welche meiner Hoffnungen, Wünsche und Erwartungen sich am Ende vielleicht erfüllen werden.

Fazit
Eine düstere, komplexe, auf verschiedene Weise leidenschaftliche Geschichte, die den Leser sehr intensiv in das Leben verschiedener Charaktere eintauchen lässt. Der Fantasyanteil fügt sich dabei wie ein ganz natürliches Element in die Handlung ein, obwohl es so präsent und beeinflussend für alle ist. Trotzdem spielen die persönlichen Entwicklungen verschiedener Charaktere eine sehr wichtige Rolle und stehen immer wieder im Fokus. Am Ende bleiben einige Fragen offen. Viele Handlungsstränge haben sich zwar schon verbunden, aber noch längst nicht aufgelöst, da wird es sicher turbulent weiter gehen.


Nachtjäger - Swantje Berndt
Nachtjäger
von Swantje Berndt
(1)
Buch (Taschenbuch)
12,40

intensive Gefühle, köstliche Schokoträume

Dana , am 27.04.2019

3. Band: Die Liebesgeschichte an sich dreht sich zwar um neue Figuren, die Freunde von ihnen bzw. Bekannte und Arbeitskollegen kennt man zum Teil jedoch schon aus den ersten beiden Bänden. Wenn man diese noch lesen/hören will, sollte man lieber am Anfang der Reihe anfangen, um sich nichts vorweg zu nehmen, auch wenn die Beziehungsentwicklungen nicht übermäßig überraschend sind.

Liz hat sich einen Traum erfüllt und ihre eigene Chocolaterie eröffnet. Zwar hat sie einige Kunden, insgesamt könnte das Geschäft mit den süßen Versuchungen aber besser laufen. Als sie die Chance bekommt, in einer TV-Show Werbung für ihren Laden zu machen, freut sich sie sehr. Aber als ihr dann Adam Stone gegenübersteht, der gemeinsam mit ihr in der Sendung auftreten soll, verändert sich ihre Laune schlagartig. Neben dem Sportfreak, der gesunde Smoothies vorstellt, fühlt sie sich deplatziert und nur wenig schlagfertig. Dennoch ist es eine Begegnung, die ihr Leben gehört auf den Kopf stellt.

Liz und ihre köstlichen Schokoladenkreationen sind einem bereits vorher begegnet, doch jetzt steht sie mit ihrem Laden im Mittelpunkt und man bekommt einen intensiven Einblick in ihr Leben, ihre Wünsche und ihre Gefühle, die besonders nach der Begegnung mit Adam ziemlich durcheinander gewirbelt sind. Obwohl sie ein ziemlicher Sportmuffel ist, lässt sie sich, unter Vortäuschung falscher Tatsachen, darauf ein, in Adams Sportclub zu gehen. Dort ist sie ihm und ihren Gedanken ausgeliefert.
Liz war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist ein liebevoller Mensch und auch wenn sie sich nicht unbedingt in den Mittelpunkt drängt, ist sie nicht auf den Mund gefallen. Ihre Gedankengänge sind nachvollziehbar geschildert und machen sie auf der einen seite zwar verletzlich, auf der anderen aber auch authentisch. Anstatt Kalorien zu zählen, zaubert Liz lieber zuckerhaltige Sünden und erfreut sich am Genuss ihrer Gäste, wenn diese ihre Meisterwerke verspeisen. Spätestens am Ende des Buches möchte man dann aber leider selbst auch unbedingt ein bisschen Schokolade, eine Praline oder einen leckeren Kuchen…
Adam und Liz scheinen auf den ersten Blick nicht so viel gemeinsam zu haben. Das macht ihre Zusammentreffen aber umso interessanter. Die Neckereien, Provokationen und Wortgefechte sind sehr schön zu verfolgen und haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Von der Protagonistenkombination haben mir die beiden in der Taste of Love- Reihe bisher am besten gefallen. Sie harmonieren auf eine ganz eigene Art und durch ihre Charakterzüge werden Witz, Charme und die wachsende Leidenschaft lebendig rüber gebracht.
Ich habe auch den dritten Band wieder als Hörbuch genossen und fühlte mich wieder von Beginn an gut mitgenommen. Die Stimme ist sehr angenehm und ausdrucksstark, besonders die Gefühle werden intensiv transportiert. Es gibt zwar auch im dritten Band keine nennenswerten Überraschungen in der Entwicklung der Handlung, aber es ist trotzdem sehr schön Adam und Liz zu begleiten und zu verfolgen, wohin ihr Weg sie bringt.

Fazit
Eine sehr schöne, im doppelten Sinne süße Geschichte bei der mir besonders die schlagfertige Kombination der Protagonisten gut gefallen hat. Neben den sündigen Leckereien bieten die Entwicklungen zwischen Adam und Liz eine gute Unterhaltung und lenken ein wenig von der Lust auf Süßigkeiten ab, die unweigerlich beim Hören entsteht.

Taste of Love - Zart verführt - Die Köche von Boston 3 - Poppy J. Anderson
Taste of Love - Zart verführt - Die Köche von Boston 3
von Poppy J. Anderson
(1)
Hörbuch-Download (MP3)
10,99

intensiv für Geschmacksknospen und Herz

Dana , am 27.04.2019

Es ist der zweite Band der „Taste of Love“-Reihe, die Handlung geht nicht direkt weiter, daher ist es nicht so schlimm, wenn man den ersten Teil nicht kennt, wenn man aber vor hat, ihn noch zu lesen/zu hören, sollte man die Reihe auch von vorn beginnen, um sich nichts vorweg zu nehmen, da einige der Figuren schon eine Rolle spielen.

Nick O’Reilly ist Küchenchef und stellt immer wieder kreative Kombinationen zusammen. Seine Menüs kommen bei den Gästen gut an, er wird viel gelobt und zieht daraus neue Motivation, noch mehr ungewöhnliche Zutaten zu kombinieren, um die Geschmacksknospen zum Blühen zu bringen.
Als er dann in der Zeitung eine Kritik zu seinen Gerichten liest, hält ihn nichts mehr in der Küche. Er macht sich auf den Weg, um seinen Kritiker zur Rede zu stellen und vom Gegenteil zu überzeugen. Doch was ihn bei der Zeitung erwartet, hätte er wohl nicht gedacht…

Nick kennt man bereits aus dem ersten Band, in dem er jedoch eher eine Nebenrolle spielt und in dem man noch nicht allzu viel von ihm erfährt. Durch die Ereignisse im ersten Buch hat er die Chance bekommen, seine Kreativität noch intensiver auszuleben und kocht was das Zeug hält. Nick ist ein sympathetischer Charaktere mit Ecken undKanten, Geheimnissen und Wünschen, die er kaum zu äußern wagt. Hinter seine Mauern zu blicken ist nicht immer ganz leicht, jedoch bekommt man recht schnell einen guten Eindruck davon, was ihn wirklich bewegt und antreibt.
Gastrokritikerin Claire könnte man auf den ersten Blick vielleicht als eingebildet abstempeln, doch auch in ihr steckt mehr, als Nick zunächst ahnt. Sie weiß, was sie im Leben will und hat auch eine Vorstellung davon, wie sie es bekommt, trotzdem ist es auch für sie nicht immer leicht.
Eine explosive und sehr interessante Protagonistenkombination, die immer wieder Neckereien, Turbulenzen und leidenschaftliche Momente - auf ganz verschiedene Weisen - mit sich bringt.

Wie auch das erste Buch der Reihe habe ich diesen Band ebenfalls als Hörbuch gehört. Die Stimme ist sehr angenehm und man kann der Geschichte gut folgen. Die ausdrucksstarke Leseweise lässt die Handlung und vor allem auch die vielen unterschiedlichen Emotionen lebendig werden. Man kann sich gut in die Figuren einfühlen und kann sie intensiv dabei begleiten, wie sie versuchen, ihre geheimen Wünsche zu erfüllen, ihren Gegenüber zu überzeugen oder zu täuschen.
Durch Wechsel in der Sprechweise, Betonung und Stimmlage kann man die Charaktere auch gut auseinanderhalten und weiß immer, wer gerade spricht bzw. wen man begleitet.
Die Handlung ist zwar nicht geprägt von großen Überraschungen, es ist aber wirklich schön die Entwicklungen zwischen den Protagonisten zu verfolgen und auch die Figuren, die man aus dem ersten Band bereits kennt, wieder zu sehen.
Wenn ich die Geschichte allein anhand der kulinarischen Beschreibungen bewerten müsste, hat mir Band zwei ein wenig besser gefallen. Die Kombinationen klingen zwar ebenfalls teilweise exotisch und ungewöhnlich, sie machen aber auch Lust darauf, sie einfach mal auszuprobieren, besonders wenn man hört, wie Claire schwärmt.

Fazit:
Ein schöner zweiter Band, den man auch unabhängig vom Auftakt lesen/hören kann. Es werden wieder außergewöhnliche, aber scheinbar sehr köstliche Gerichte mit den privaten Entwicklungen der Protagonisten kombiniert. Ich hatte beim Hören auch nicht den Eindruck, dass entscheidende Stellen raus gekürzt wurden, man kann den Entwicklungen gut folgen. Zwar insgesamt ohne große Überraschungen, aber trotzdem schön anzuhören.


Taste of Love - Küsse zum Nachtisch - Die Köche von Boston 2 (Gekürzt) - Poppy J. Anderson
Taste of Love - Küsse zum Nachtisch - Die Köche von Boston 2 (Gekürzt)
von Poppy J. Anderson
(24)
Hörbuch-Download (MP3)
10,99

angenehm gesprochen, gefühlvolle Geschichte

Dana , am 24.04.2019

Zoe steht mit beiden Beinen fest im Leben, doch eine schreckliche Diagnose erschüttert ihre Stabilität. Ihre Arbeit, die den Großteil ihres Tages einnimmt, lässt ihr eigentlich keinen Freiraum, um in Ruhe darüber nachzudenken, was sie wirklich möchte und um sich gegebenenfalls auf die nötige OP vorzubereiten. Trotzdem nimmt sie sich unter Protest eine Auszeit und reist zurück an den Ort, an dem Glück und Leid ihrer Vergangenheit so nah beieinander liegen. Zoe versucht ein paar offene Fragen zu klären, aber die Schatten der Vergangenheit lauern einfach überall.

Die Geschichte beginnt direkt sehr dramatisch und mit einem schweren Verlust für Zoe, der sie komplett aus der Bahn wirft. Alle eigentlich geschmiedeten Pläne und Hoffnungen wurden an diesem einen Tag mit begraben. Dieses Ereignis beschäftigt sie noch Jahre später so sehr, dass sie zurück kehrt, um aufzuräumen, Fragen zu klären und vielleicht auch ein wenig mehr zur Ruhe zu kommen. Allerdings findet sie nicht nur Entspannung und Zeit, über die nötige OP nachzudenken, sondern auch viele alte Bekannte, die Erinnerungen wach rufen, Hindernisse, die sie daran hindern den Fall von vor 14 Jahren aufzuklären und begrabene Gefühle, die neu zu erwachen drohen.
In Zoes Leben passiert wirklich so einiges. Mir ist der Anfangsabschnitt fast ein wenig kurz gewesen. Alles stürzt ins Chaos und dann befinden wir und 14 Jahre weiter und stehen vor einem völlig neuen und ebenfalls sehr schlimmen Problem bzw. Schicksalsschlag für Zoe. Das kann aber auch an der gekürzten Fassung des Hörbuchs liegen.
In Verlauf zeigt sich, dass es noch weitere Sorgen gibt, ihre Familie ist nun nicht unbedingt vom Glück geprägt. Und auch bei den anderen Charakteren läuft nicht unbedingt alles glatt. Insgesamt betrachtet es ist sehr viel Schicksal und Leid geballt auf kleinem Raum wodurch viele Abschnitte sehr emotional und aufwühlend sind und auch zeigen, wie stark es die Figuren belastet und beschäftigt, auch wenn sie nach außen hin versuchen, stark zu sein. Nicht alle Entwicklungen waren wirklich überraschend, aber es war trotzdem interessant die Charaktere auf ihrem Weg zu begleiten und zu erfahren, wann sie selbst dahinter kommen.

Da es einen übergeordneten Erzähler gibt, kann man an verschiedenen Orten Einblicke in das Leben der unterschiedlichen Figuren bekommen. Die meiste Zeit begleitet man jedoch Zoe auf ihrem schweren und auch sehr emotionalen Weg. Zwischendurch gibt es kleine Abschnitte, in denen andere Charaktere, die im engen Zusammenhang mi Zoe stehen, beleuchtet werden. Die Entwicklungen bei ihrer Freundin Rose fand ich auch interessant, allerdings kam mir das ebenfalls etwas kurz. Man bekommt da eher kleine Brocken präsentiert und dann schaltet die Handlung sofort wieder um. Erst am Ende erfährt man dann, wie es dort ausgegangen ist. So bleibt der Fokus auf Zoe, was auch okay und verständlich ist, aber dann hätte man auch die Passagen von Rose in einem Telefonat oder ähnlichem Abhandeln können und ihr nicht erst den Raum geben, sich zu Wort zu melden und sie dann eigentlich doch eher nicht zu beachten. Da ich nicht weiß, wie sehr die Geschichte auf dem Hörbuch gekürzt ist, kann das in der Originalgeschichte aber natürlich anders sein. Es hat das Hörvergnügen aber nicht zu sehr beeinträchtigt, ich hätte einfach nur gern mehr von ihr erfahren.
Die Sprecherin Marie Bierstedt hat eine sehr angenehme, ausdrucksstarke Stimme. Sie bringt die unterschiedlichen Emotionen und Stimmungen in der Geschichte gut rüber und es hat Spaß gemacht, ihr zuzuhören. Ich habe mich direkt wohl gefühlt und konnte mich gut auf die Handlung einlassen. Durch die schönen Beschreibungen werden auch die Handlungsorte und die besonderen Merkmale, zum Beispiel die Wildblumen, die diese ausmachen, vorstellbar. Wenn es nicht so viele Probleme zu wälzen gäbe, wäre es wirklich eine idyllische Kulisse für die Geschichte. Auch die musikalische Untermalung zu Beginn des Hörbuchs und zum Ende jeder CD unterstreicht noch mal die Stimmung und war sehr passend ausgewählt.

Fazit
Ein sehr schönes Hörbuch, das ich an einem Tag durchgehört habe. Durch die angenehme, ausdrucksstarke Stimme, die die Emotionen der Figuren gut transportiert, habe ich mich direkt in die Handlung einfühlen können. Hier und da hätte ich mir noch etwas mehr Raum für die anderen Charaktere gewünscht, aber das kann der Kürzung geschuldet sein. Alles in allem eine sehr schöne, schicksalhafte Familien-/Liebesgeschichte.

Wildblumensommer (Gekürzt) - Kathryn Taylor
Wildblumensommer (Gekürzt)
von Kathryn Taylor
(2)
Hörbuch-Download (MP3)
10,99

gefühlvolle, musikalische Geschichte/4,5 Sterne

Dana , am 29.03.2019

Holland hat kreatives Schreiben studiert, hält sich nun allerdings mit anderen Jobs über Wasser. Ihr Leben enthält nicht so viele aufregende Momente, das einzige Highlight an ihrem Tag ist das musikalische Erlebnis in der U-Bahn. Ein Straßenkünstler erfüllt die Station mit seinen Klängen und verzaubert Holland jedes Mal aufs Neue. Doch wie sich die Geschichte zwischen den beiden dann entwickelt, hätte wohl niemand von ihnen gedacht. Durch einen „höheren“ Zweck verbinden sich ihre Leben, wenig romantisch, aber sehr effizient. Und dann kommt alles ganz anders…

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, ich habe mich schnell wohl gefühlt in der Geschichte und konnte mich gut auf Holland und ihre Erlebnisse einlassen. Durch die Ich-Perspektive erlebt man die junge Frau intensiv und erhält detaillierte Einblicke in ihr Leben, ihre Gedanken, die aufgewühlten Gefühle, ihre Zweifel und Entwicklungen. Umso besser man sie kennenlernt, umso besser versteht man auch ihre Entscheidungen, ihre Reaktionen und Handlungen. Doch manchmal gibt es trotzdem Momente, in denen man ihr gern einen zusätzlichen Rat geben möchte, damit sie nicht so stur und engstirnig reagiert, wie sie es tut. Obwohl man verstehen kann, dass verletzte Gefühle und die tiefen Zweifel, die aufgrund der verwirrenden Situationen in ihr aufgekeimt sind, ihr Leben erneut ziemlich auf den Kopf stellen, ist doch recht klar, was sie eigentlich will und was ihr Gegenüber will. Nur dass sie ewig brauchen, um das wieder zusammen zu führen.
Während des Buches kann man einige Veränderungen an Holland erleben. Sie ist eigentlich eher bodenständig, nicht übermäßig spontan oder verrückt, kommt damit aber ganz gut durchs Leben, auch wenn sie sich eigentlich etwas anderes erhofft hatte, als Tshirts und anderes Werbematerial rund um die Theateraufführung ihres Onkles zu verkaufen. Ihre Schwärmerei für den Straßenmusiker versüßt ihr den Tag und veranlasst sie dazu, über ihre eigenen Grenzen hinaus zu handeln und sich auf etwas einzulassen, was eigentlich so gar nicht zu ihrem Wesen passen will. Das ist jedoch nicht die einzige Entwicklung, die man in der Geschichte feststellen kann.

Durch den Kontakt von Holland zu Calvin lernt man dann auch den Musiker besser kennen. Doch anfangs ist es noch schwer ihn einzuschätzen, was wohl am meisten daran liegt, dass man ihn ja nur aus der Sicht von Holland erlebt. Meint er die Dinge, die er sagt, echt? Macht er es nur als Mittel zum Zweck? Was sind seine Absichten und verändern sich seine Ansichten, so wie es den Anschein hat?! Ich habe beim Lesen allerdings weniger gezweifelt als Holland, auch wenn einige ihrer möglichen Erklärungen schon nachvollziehbar waren und es immer wieder Momente gibt, in denen man selbst auch zweifeln könnte bzw. in denen man überrascht wird von seinen Aktionen.
Die Art, wie die beiden „zusammen“ gefunden haben, ist mehr als ungewöhnlich. Sie müssen hart arbeiten, um ihren Weg weiter verfolgen zu können und doch spürt man immer wieder, wie viel Freude ihnen die Zeit bringt. Calvin und Holland harmonieren in verschiedenen Bereichen sehr gut und ihre Gefühle werden immer stärker zum Ausdruck gebracht. Häufig ist es jedoch eine ziemliche Achterbahnfahrt. Kaum gibt es einige glückliche Szenen, in denen man die Hoffnung hat, jetzt könnte alles gut werden, rauscht der Waggon auf den Schienen nach unten, alle werden ordentlich durchgeschüttelt und müssen den Absturz erst mal verdauen, bevor die Fahrt vielleicht wieder nach oben – zum Glück- geht. Zwischendurch gibt es auch sehr leidenschaftliche, erotische Passagen, in denen die Charaktere alles um sich herum ausblenden und nur den Augenblick genießen.

Neben den sehr intensiven Emotionen, die auf verschiedene Weise immer wieder eine Rolle spielen und das Leben der Figuren bestimmten, hat mir besonders die Integration der Musik sehr gut gefallen. Die ausgeschmückten Beschreibungen, wie die Instrumente klingen, wie die Künstler miteinander harmonieren und was dabei für ein Gefühl bei dem Zuhörer entsteht, hat einen selbst mitgerissen und man möchte eigentlich am liebsten selbst ins Theater gehen und die Aufführung erleben oder zumindest Calvin privat mal an der Gitarre hören.
Auch die Konstellation der Charaktere hat mir gut gefallen. Besonders Robert und Jeff habe ich sehr ins Herz geschlossen. Sie sind immer für ihre Nichte da, helfen ihr wieder auf die Beine, geben gute Ratschläge, ohne sie zu bevormunden und rücken ihr auch mal den Kopf zurecht, wenn es sein muss. Wenn man solche Menschen in seinem Leben hat, dann kann man einfach nur stolz darauf sein und man kann den Wunsch von Holland, ihnen ein bisschen was von ihrer Dankbarkeit zurück zu geben, sehr gut nachvollziehen.

Fazit
Eine sehr gefühlvolle, musikalische Geschichte, die an einigen Stellen auch immer wieder nachdenklich stimmt. Besonders für Holland hat sich viel verändert, sie muss sich über vieles klar werden und kämpft nebenbei noch mit ihren aufgewühlten Emotionen, die immer wieder neue Anstöße bekommen, um durcheinander zu geraten. Der angenehme Schreibstil führt einen gut durch die Geschichte und lässt einen mit Holland mitfühlen, auch wenn einem als Leser manche Dinge vielleicht schneller klar werden, als der Protagonistin selbst. ;)

Weil es Liebe ist - Christina Lauren
Weil es Liebe ist
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