Thalia-BuchhändlerInnen im Portrait: Literaturlounge eu | 123 Rezensionen
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Literaturlounge eu aus Gießen

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Meine Bewertungen

Wie im Rausch

Literaturlounge eu aus Gießen , am 18.08.2016

Gefährlicher Rausch nimmt einen mit auf eine Reise nach Ulm und Umgebung, Jule Flemming ist eine Privatdetektivin, welche einen einfach mitreißt. Sie hat in meinen Augen eine etwas verschrobene Art, die sie immer wieder in komische Situationen bringt.

Katrin Rodeit beschreibt sie mit so viel Herzblut, dass man das Gefühl hat, Jule innerhalb von wenigen Seiten zu kennen. Man findet sich in ihren Gedankensprüngen auch als Mann irgendwie immer wieder zurecht.

Der ganze Krimi, oder Thriller, besticht durch ein schnelles Tempo, ohne dass man sagen könnte, er sei zu schnell geschrieben.

Katrin Rodeit beschreibt wie rasch man als Privatdetektivin in einem Sumpf der Lokalpolitik und geachteten Familien sitzen kann, die irgendwie ständig versuchen alles unter den Tisch zu kehren. Es zeigt auch auf, dass der erste Eindruck nicht immer der richtige ist.

Sie beschreibt die etwas schwierige Beziehung zwischen Jule, ihrem Bruder und der Mutter. Vor allem das Verhältnis zu ihrer Mutter ist wohl mehr wie nur leicht gestört.

Sie beschreibt Jules Ängste vor einer Beziehung mit Mark Heilig, von der sie befürchtet, dass es nur eine bloße Bettbeziehung ist.

Die Sprache ist teilweise etwas flapsig. Ich denke da nur an die Formulierung „sie zieht eine Flunsch“, den ich so lange nicht mehr in einem Roman gelesen hab. Aber gerade solche Ausdrücke bringen einem zwischendurch ein wenig zum Grinsen hinter dem Buchrücken, und machen den unwahrscheinlich gut geschriebenen Krimi zu einem Buch, welches Krimifans ruhig lesen sollten.

Alles in allem ein Intelligent geschriebener Krimi, der einen von der ersten Seite bis zur letzten Seite einfach mitreißt. Ich bin noch komplett mitgenommen, freue mich schon jetzt wie ein kleines Kind auf den nächsten Krimi mit Jule Flemming und hoffe, dass Katrin Rodeit sich nicht zuviel Zeit dafür nimmt.

Gefährlicher Rausch - Katrin Rodeit
Gefährlicher Rausch
von Katrin Rodeit
(5)
Buch (Taschenbuch)
12,90

Einfach empfehlenswert

Literaturlounge eu aus Gießen , am 15.08.2016

Die falsche Patrizierin von Susann Rosemann, spielt im Jahre 1524 in Ulm. Mein erster Gedanke war, die Patrizier waren doch erst viel später und nicht in dieser Zeitspanne, also bin ich dem Buch gegenüber schon mal sehr skeptisch gewesen.

Wobei ich mich hier auch bei der Autorin bedanke, die am Ende des Buches meine Gedanken bzgl. des Begriffes bestätigt und erklärt hat, dass dies nur ein kleiner Trick war, um es - wie soll ich sagen - flüssiger für den Leser zu beschreiben.

Komme ich nun also einmal zu dem Buch. Susann Rosemann schafft es, eine sehr spannende Geschichte zu beschreiben, wie eine Gauklerin zu einer Patrizierin werden kann. Da sie einen wirklich sehr schnell auf die Reise in das alte Ulm mitnimmt. Auch werden die Intrigen, die gesponnen werden, sehr plastisch beschrieben und man kann sich einfach vorstellen, dass es genauso abgelaufen ist.

Sie beschreibt die Figuren mit einfachen Mitteln aber trotzdem nicht eindimensional. Man kann sich in Laila sehr schnell hineinversetzen. Man spürt ihre Ängste, ihre Nöte.

Ich hätte mir gewünscht, wenn sie die Geschichte um Ihren Vater noch etwas genauer beschrieben hätte und am Ende musste ich für mich feststellen, dass das Buch zu schnell zu Ende ging. Man kann sagen 100 Seiten mehr wären mir persönlich sehr recht gewesen aber ich denke, dass dieses Buch für Menschen die historische Romane aus der Zeit mögen, ein schönes Buch für trübe Tage mit einer Tasse Tee in der Hand genau das richtige ist.

Und man sollte es einfach als einen flüssig und schnell erzählten Roman sehen, der auf alle Fälle lesenswert ist, und ruhig ein wenig mehr Beachtung bekommen sollte.

Die falsche Patrizierin - Susann Rosemann
Die falsche Patrizierin
von Susann Rosemann
(9)
Buch (Taschenbuch)
13,40

Einfach nur interessant und gut

Literaturlounge eu aus Gießen , am 08.08.2016

Rezension :

Manduchai, die letzte Kriegerkönigin - als ich diesen Titel des historischen Romans von Tanja Kinkel gelesen habe, war mein erster Gedanke, gab es diese Kriegerkönigin überhaupt.

Und mein zweiter Gedanke war, wie will Tanja Kinkel das zu einem Roman verarbeiten, zumal ja auch noch die Chinesin Wan, sprich die erste Konkubine des Kaisers von China, darin vorkommt.

Schnell wurde mir klar, dass es besagte Personen wirklich gab und es noch ein Leben der Mongolen nach Dschingis Khan gab. Tanja Kinkel beschreibt in einer packenden Art und Weise das Leben der Mongolen und das Miteinander mit dem Reich der Mitte. Einem Miteinander wo man nicht miteinander kann, aber auch nicht ohne den anderen Staat leben kann.

Es zeigt eindrucksvoll, dass zwei Menschen, die eine Vision haben und alles dafür tun, am Ende doch Erfolg haben. Der historische Roman von Frau Kinkel besticht durch eine klare Struktur, die es versteht, einen von Anfang bis zum Ende in den Bann zu ziehen, ohne jemals langweilig zu werden.

Im Gegenteil - man verflucht die Mitte des Romans weil man denkt, wow das Buch ist ja bald zu Ende.

Man lernt vieles über die Denkweise der Chinesen und der Mongolen, und dies auf eine fesselnde Art und Weise. Für mich persönlich einer der besten historischen Romane der letzten Jahre, welcher mir gezeigt hat, man kann auch gerne mal etwas über Völker lernen, die man so nur bedingt auf dem Schirm hat.

Manduchai – Die letzte Kriegerkönigin - Tanja Kinkel
Manduchai – Die letzte Kriegerkönigin
von Tanja Kinkel
(2)
Buch (Taschenbuch)
10,30

Wow

Literaturlounge eu aus Gießen , am 01.08.2016

Was soll ich bei diesem Buch schreiben? Es ist ein Buch welches einem wirklich den Atem raubt. Es zeigt einem die tiefen Abgründe des menschlichen Geistes!

Schon bei den ersten Seiten fragt man sich, z.B. wie es sein kann, dass die Patientin einfach weg ist. Wer hat Sie entführt? Wie kann es sein, dass in einer Psychiatrie Akten über Patienten verschwinden?

Immer mehr wird aber auch der Psychiater Mark Behrendt zu einer leitenden Figur in dem gut zu lesenden Thriller von Wulf Dorn. Erst ist er der Freund, der Ellen immer weiter hilft, die immer mehr Angst hat, über das was passiert ist zu erzählen und niemanden mehr vertraut. Aber dann wird auch dieses Verhältnis stark getrübt!

Man geht immer mehr in den Albträumen von Ellen auf. Sie werden immer härter und man denkt immer mehr, dass sie den Täter gleich bekommt und sie immer näher an den Täter herankommt. Aber es ist wie das Hase und Igelspiel - der Entführer ist immer ein Schritt weiter.

Der Thriller besticht durch ein sehr hohes Tempo. Aber er ist auch sehr detailreich, so dass man immer wieder die Ängste in seinem eigenen Kopf zu spüren bekommt. Es ist teilweise empfehlenswert, dass man das Buch einfach einmal zu Seite legt, und das gelesene einfach einmal überdenkt oder es auf sich wirken lässt.

Auch kann ich so viel sagen, dass dieses Buch einfach zu der Kategorie Bücher gehört, die ein klares aber auch sehr überraschendes Ende bekommen.

Ich kann jedem nur eines sagen, lest dieses Buch und lasst euch überraschen! Es steckt so viel Wahres darin und zeigt etwas auf, was wir wohl nie komplett verstehen werden - die menschliche Psyche.

Ich kann nur jedem der Psychothriller mag dieses Taschenbuch ans Herz legen und ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Wulf Dorn, der wirklich ein brillanter Erzähler ist, der einen einfach gut fesseln kann.

Trigger - Wulf Dorn
Trigger
von Wulf Dorn
(53)
Buch (Taschenbuch)
10,30

Ein Krimi in China

Literaturlounge eu aus Gießen , am 28.07.2016

Es war mein erster Roman von Marlies Ferber und ihrem Helden James Gerald, mein erster Gedanke wie in letzter Zeit häufig war, mal sehen wie dieser Roman wird, einen siebzigjährigen Geheimagent, dann noch der Zusatz 0070 erinnert mich, und wahrscheinlich noch einige andere, an 007 im Dienste ihrer Majestät oder so ähnlich. Aber wie wird es mit einem siebzigjährigen Geheimagenten, wo doch viele immer wieder denken je jünger desto besser? Aber weit gefehlt! Es wird klar, dass man mit siebzig einiges an Erfahrung hat, einige Dinge auch einfacher werden. Es wird in einer Situation glaubhaft beschrieben, wie er den chinesischen Agenten entwischen kann. Es hat in der Situation etwas wie beim Hasen mit dem Igel. Wo der Igel einfach schneller ist. Der Krimi besticht durch eine gewisse Ruhe im Schreibstill ohne aber langweilig zu werden. Es zeigt sich oft, dass man sich nicht immer auf den ersten Eindruck verlassen, sondern einfach mal hinter die Kulissen schauen sollte. Und es ist auch ein Plädoyer für eine bessere Zusammenarbeit anderer Kulturen, denn vieles sollte man einfach auch in unseren Europäischen breiten einfach übernehmen wie einen größeren Respekt gegenüber dem Alter. Und vielleicht bringt uns ja auch dieser kurzweilige und interessant geschriebene Krimi ein Stückchen weiter, so dass wir nicht immer sagen, der ist alt, der kann das bestimmt nicht mehr. Was diesem Krimi eine in meinen Augen unfreiwillige Komik gibt ist auch die Partnerin Sheila, die ihm doch irgendwie fehlt, die er nicht mitnehmen wollte auf den Trip nach China, die ihm aber immer wieder eine lange Nase macht, mit einem Freund, der sie besucht und noch einiges mehr wo unser ach so ruhiger James dann doch fast die Wände hochgeht. Ich würde mich auf alle Fälle freuen, einen weiteren Krimi mit James und Gerald in den Händen zu halten, denn er hat einen sehr angenehmen Rhythmus zwischen Spannung und Ruhephasen mit einer gewissen Komik. Auch wenn es um einen „Rentner“ geht, ist es ein Buch nicht nur für ältere Menschen sondern einfach für Menschen die einen intelligenten Krimi mögen.

Mord in Hangzhou / Null-Null-Siebzig Bd.3 - Marlies Ferber
Mord in Hangzhou / Null-Null-Siebzig Bd.3
von Marlies Ferber
(4)
Buch (Taschenbuch)
10,30

Geht einfach unter die Haut

Literaturlounge eu aus Gießen , am 25.07.2016

Was soll man sagen, ich hatte am Anfang wo ich das Taschenbuch sah ein gemischtes Gefühl. Hexenverbrennungen in Deutschland heute noch?

Ist es nur ein Aufmerksamkeit erhaschendes Thema oder kann man den Thriller wirklich gut lesen und kann sich in die Geschichte einfügen?

Des Weiteren kam mir der Gedanke an Herrn Stachelmann von Christian v. Ditfurth, der ja auch einen Historiker in einen Krimi eingebaut hat.

Also war ich doch etwas skeptisch was dieses Buch betraf. Die ersten Seiten waren ein Erlebnis der besonderen Art. Die Situationen wurden in meinen Augen sehr plastisch beschrieben. Ich konnte das verbrannte Fleisch regelrecht riechen.Ich sah den Rauch über dem kleinen Ort in der Nähe von Frankfurt aufsteigen und konnte mir die Person des Journalisten Norman Jacobi sehr gut vorstellen.Man begibt sich in diesem Thriller wirklich in eine Achterbahn der Gefühle. Es wird immer schwerer, das Taschenbuch aus den Händen zu legen. Auch dass die Historikerin Katharina der Gegenpart zu Norman ist, kommt sehr klar rüber. Es wird alles recht schnell und schlüssig erklärt, wie die beiden aufeinander stoßen. Es werden keine großen Sprünge in der Story gemacht, auch wenn das Tempo teilweise atemberaubend ist. Auch meine Ängste, dass es eine Art Stachelmann wird, den ich ja nun wirklich auch sehr schätze, wurden komplett zerstreut.

Es gibt immer wieder schnelle Wendungen, aber nie so, dass man denkt das ist nun unschlüssig. Der komplette Plot ist so ausgelegt, dass man ein kurzweiliges Taschenbuch in der Hand hält, was einen schnell fesselt und sicher viele Leser finden wird. Ich für meinen Teil, freue mich schon auf weitere Geschichten mit den doch sehr verschiedenen Charakteren!

Es ist einfach ein Literaturtipp, für Menschen, die auf einen gut zu lesenden Thriller stehen, der teilweise wirklich sehr unter die Haut geht.

Brennen sollst du / Jacobi und Beck Bd. 1 - Frank Uhlmann
Brennen sollst du / Jacobi und Beck Bd. 1
von Frank Uhlmann
(3)
Buch (Taschenbuch)
10,30

Ein Stück Deutscher Geschichte

Literaturlounge eu aus Gießen , am 21.07.2016

In dem Buch Tonspur, beschreibt die Autorin und Lektorin die Flucht von Olaf Hintze aus der DDR kurze Zeit vor dem Mauerfall und auch die Zeit danach wird sehr eindringlich beschrieben. Wie Olaf Hintze sich auf die Flucht vorbereitete, aber auch wie er sich in der DDR bevormundet gefühlt hat.

Es wird geschildert, wie er sein Studium nicht machen konnte da man dachte, dass er nicht staatskonform sei, da er nicht in der SED Mitglied war. Und so wurde sein Entschluss mehr oder weniger von dem Regime vorgegeben.

Auch beschreibt Frau Krones, wie es um die Literatur in der DDR gestellt war. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man teilweise Bücher abgeschrieben hat, damit man etwas von seinem Autor des Herzens lesen konnte. So wurde z.B. auf der Buchmesse in Leipzig sehr viel von „Westliteratur“ abgeschrieben, da man sich nicht sicher sein konnte, ob das Buch später im Buchhandel vorhanden wäre.

Bei der Musik, war es teilweise so, dass bestimmte Pressungen von den Beatles oder anderen Bands einfach Lieder von der Platte genommen wurden. Alles was dem Regime nicht gepasst hat, wurde rigoros zensiert.

Vor allem die Musik hat ihm immer wieder Halt gegeben, so dass jedes Kapitel des Buches einen Song als Aufhänger hat, der ihn an die Zeiten von damals erinnert.

Alles in allem, ist es ein Buch was gut zu lesen ist, mich aber immer wieder nachdenklich gemacht hat, da man einen Einblick in das Leben eines Bürgers des „anderen“ Deutschenlands erhält, der immer alles ein wenig hinterfragt hat.

Für mich war es teilweise sehr beklemmend, mit welchen Ängsten die Menschen auch kurz vor dem Mauerfall, zu kämpfen hatten. Sie hatten Angst um ihr Leben und begaben sich trotzdem auf die Flucht über die Grenze zwischen Ungarn und Österreich.

Ich weiß nicht ob ich den Mut gehabt hätte.

Es ist einfach ein Buch der Deutsch/Deutschen Geschichte, die man nicht vergessen sollte. Vieles wird durch Bilder aufgelockert. Immer wieder gibt es kleine Rückblicke, die einem ein besseres Verständnis geben, über das was in ihm alles vorging.

Ich würde sagen es ist ein wichtiges Stück Literatur über die Zeit vor dem Mauerfall und danach.

Auch finde ich, dass es für Jugendliche aber auch Erwachsene ein wichtiges Buch ist, damit unsere eigene Geschichte nicht vergessen wird - mit allen Höhen und Tiefen.

Tonspur - Wie ich die Welt von gestern verließ - Olaf Hintze, Susanne Krones
Tonspur - Wie ich die Welt von gestern verließ
von Olaf Hintze
(1)
Buch (Taschenbuch)
10,30

Einfach nur gut

Literaturlounge eu aus Gießen , am 18.07.2016

John Irving erzählt in eindringlichen aber auch lustigen Worten, von einem Bi-Sexuellen Jungen im Vermont der 50er Jahre, welcher sich selbst noch nicht versteht und somit auch die Welt, die ihn umgibt nicht versteht. Er fühlt sich immer wieder zu der wesentlich älteren Bibliothekarin Mrs. Frost hingezogen. Er sagt immer wieder er liebt Sie.

Er erzählt auch, wie er sich als Teenager in einen Mitschüler „verliebt“ hat, der ihn aber irgendwie immer nieder macht. Immer wieder stellt er fest, dass er sich zu Jungen oder Männern hingezogen fühlt, aber auch zu Frauen - am besten mit breiten Schultern und wenig Brüsten.

Sein Berufswunsch ist Schriftsteller zu werden, und diesen wird er sich auch erfüllen. Sehr oft beschreibt er, wie man als Schwuler in den USA immer wieder diskriminiert wurde und wie es war, wenn man damals eine andere sexuelle Neigung hatte.


Was mich auch sehr bewegt hatte, war die Art wie John Irving beschreibt, wie es in den 80er Jahren war, als die AIDS Welle ihren Höhepunkt hatte und immer mehr seiner Freunde und Weggefährten, auch die aus der Schule oder dem späteren Umfeld von William unseren Roman „Helden“


Je länger man dieses Buch liest, desto mehr wachsen einem die Figuren in dem Buch ans Herz und man fühlt mit. Es beschäftigt einen und man ist froh, in einer toleranteren Zeit zu leben. Wobei man immer auch das Gefühl hat, dass noch nicht alles perfekt ist.


Was das Buch so lesenswert macht ist, dass NIE mit einem erhobenen Zeigefinger gesagt wird so war es und das war schlecht.

Nein, es wird ein Plädoyer für die Offenheit zwischen den Menschen und ihren verschiedenen Neigungen gehalten.

Es werden Probleme aufgezeigt, die man immer irgendwie hat. Wo man denkt, ist man nun wirklich noch normal? Jeder Mensch hat etwas wo er sagt, ich glaube das ist doch nicht normal.

Aber anstatt das wir es offen aussprechen, was uns bedrückt, fressen wir es immer wieder in uns rein. Wir sind nicht offen uns gegenüber, geschweige denn unserem Umfeld. Ich denke, dass vieles was in dem Buch beschrieben wird nur deswegen passiert ist, weil wir nicht offen miteinander umgehen.

In einer Person - John Irving
In einer Person
von John Irving
(2)
Buch (Taschenbuch)
15,50

 
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