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Mad Max: Fury Road/OST

Original Motion Picture Soundtrack

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    2. Escape
    3. Immortan's Citadel
    4. Blood Bag
    5. Spikey Cars
    6. Storm Is Coming
    7. We Are Not Things
    8. Water
    9. The Rig
    10. Brothers In Arms
    11. The Bog
    12. Redemption
    13. Many Mothers
    14. Claw Trucks
    15. Chapter Doof (Extended Version)
    16. My Name Is Max (Extended Version)
    17. Let Them Up
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 29.05.2015
Sprache Englisch
EAN 0888751159020
Genre Klassik Crossover
Hersteller Sony Music Entertainment Germany
Spieldauer 38 Minuten
Komponist Junkie XL
Musik (CD)
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7,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Postapokalyptischer Soundtrack

Lisa Tritscher, Thalia-Buchhandlung Wien

Mad Max ist im 21. Jahrhundert gelandet – und doch auch wieder nicht. Denn was Regisseur George Miller hier visuell und Komponist Tom Holkenborg akustisch fabriziert haben geht weit über all meine Vorstellungskraft hinaus. Der Mad Max Fury Road Soundtrack enthält keine großen orchestralen Themen und kaum Leitmotive. Die Zahl der eingesetzten Instrumente wurde aufs Minimum reduziert und die Musik besteht die meiste Zeit nur aus dem Einsatz von Percussions und hat durchgehend viele elektronische Einflüsse. Man hört diesem Soundtrack meiner Meinung nach stark Holkenborg’s Vorliebe für das Komponieren für Videospiel-Soundtrack an. Was ich hier nicht negativ bewerte – im Gegenteil! Die (visuelle und musikalische) Zukunftsversion in Mad Max Fury Road ist wie die meisten postapokalyptischen Videospiele so fern von jeder humanen Vorstellungsmöglichkeit entfernt, dass dieser – wohl nur für hardcore Soundtrack-Fans ohne den Film funktionierende – Soundtrack im Kino einmal eine grandiose Erholung bietet von Blockbustern, die mit ein und derselben orchestralen Melodie den ganzen Film hindurch zu überleben versuchen. Trotz all dieser Trümpfe für Tom Holkenborg’s außergewöhnliches Werk muss ich sagen, dass mich der Film das erste Mal erst bei Nr. 7 „Storm is coming“ so richtig in seinen Bann gezogen hat (etwa 20 Min. nach Filmbeginn). In dieser Szene hat sich für mich die ganze Schönheit der weltentrückten Bilder in Verbindung mit der dafür komponierten Musik entfaltet. Anhaltender und sich gleichzeitig ständig verändernder Einsatz von Percussions, hektische Geigenakkorde und schlussendlich beim Einsatz des Chors und dem vollen Volumen der Bläser nun doch eine Art Motiv mit Wiedererkennungswert machen diesen Song zu einem akustischen Erlebnis sondergleichen. Der nächste (und für mich absolute) Höhepunkt dieses Albums ist „Brothers in Arms“, dass sich musikalisch am besten mit Two Steps from Hells „None shall live“ vergleichen lässt, wobei „Brothers in Arms“ viel mehr Kontinuität besitzt und genau auf Mad Max’ Story zugeschnitten ist, während „None shall live“ in irgendwelchen ungreifbaren Sphären über unseren Köpfen durch die Musiklandschaft webt. „Brother’s in Arms“ ist ein Lied von solch brachialer Stärke, dass ich jedes Mal beim Anhören wieder vollkommen mitgerissen werde. Ruhige Passagen gibt es nicht, aber trotzdem wird der Zuhörer hier nicht von der Wucht des Liedes zerdrückt oder gar zerschmettert, sondern mitgewirbelt auf einen höllischen Trip, der weiß-wer-auch-immer-wohin führen wird. Ich kann dieses Lied jetzt nur schön beschreiben, anhören müssen Sie es selber, liebe Soundtrack-Fans! Eine große Ausnahme von all der Elektronik und den harten Beats findet man bei einer der großen Soundtrack-Errungenschaften in Bezug auf starke Gefühlsausbrüche (aus meiner Ecke des Kinos), die von nur einer simplen, unaufdringlichen Geigenmelodie ausgelöst werden, bei „Many Mothers“, das eines der wenigen – wenn man so will – nicht subtil sondern beabsichtigt gefühlvollen Liedern auf dieser Soundtrack-CD ist. Auch hier sind keine großen orchestralen Einsätze nötig um dem Publikum einen bei Mad Max Fury Road seltenen Moment des zur Ruhe Kommens, Reflektierens und ja, eine der nahezu stillsten Szenen nahe zu bringen. Nur einige wenige Striche auf der Geige und ein, zwei Klavierklänge sind nötig um hier den wahrscheinlich größten Schmerz des Films zu porträtieren. Doch die wilde Hatz geht weiter: Wenig später folgen nacheinander „Claw Trucks“, „Immortan“ und „Chapter Doof“, die für mich das Dreigestirn des akustischen Action-Showdowns in Mad Max Fury Road bilden. „Claw Trucks“ ist ein sehr brutales, raues Werk, das mit voller Wucht beim Zuhörer einschlägt, während mit „Immortan“ ein für diesen Soundtrack strukturmäßig gesehen sehr ungewöhnliches Lied folgt - da es ein erkennbares Intro hat, einem beim ersten Mal erkennbaren Aufbau folgt und weil es neben starken, volltönenden Passagen auch subtile, fein abgestimmte Klänge enthält, mit denen Tom Holkenborg aber trotzdem nichts vom Weitergang der Handlung verrät, wie es leider viele Soundtrack-Komponisten heutzutage machen, wenn sie die Musik vor dem finalen Höhepunkt an- oder abschwellen lassen. Ein erfrischend anderes Meisterwerk der Sonderklasse. Und mit „Chapter Doof“ können sich die Fans noch einmal von allem mitreißen lassen, dass ihnen an Mad Max Fury Road so gut gefällt: von dem Adrenalin, dem Extrem, der Extravaganz und ja, dem verrückten Gitarristen, der ganz vorne auf dem Truckkonvoi steht. Abgeschlossen wird die normale CD-Ausgabe von Mad Max Fury Road mit „Let them up“, einem sehr stimmigen Werk für dieses Ende. Hier wird noch einmal schnell ein eigenes Motiv für das letzte Lied eingeführt, dass wahrhaftig „erhebend“ ist. Wenn Sie wissen wollen, wie postapokalyptischer Soundtrack klingt, dann besorgen Sie sich diese CD!

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