Verteidigung der Missionarsstellung

Roman. Ausgezeichnet mit dem Bremer Literaturpreis 2012

Wolf Haas

(22)
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Beschreibung

"Als ich mich das erste Mal verliebte, war ich in England, und da ist die Rinderseuche ausgebrochen. Als ich mich das zweite Mal verliebte, war ich in China, und da ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Und drei Jahre später war ich das erste registrierte Opfer der Schweinegrippe. Sollte ich je wieder Symptome von Verliebtheit zeigen, musst du sofort die Gesundheitspolizei verständigen, versprich mir das."
Gegen das Verlieben kämpft Benjamin Lee Baumgartner einen aussichtslosen Kampf. Diese Seuche bringt ihn um den Verstand. Mit Kopfverdrehen fängt es an. Mit Gehirnerweichung geht es weiter. Und das Schlimmste daran: Der Patient infiziert auch noch seinen Autor. Vorsicht, höchste Ansteckungsgefahr!

»Eine furios-skurrile Liebesgeschichte, die voller Sprachwitz für pralles Lesevergnügen sorgt.« (Kleine Zeitung, 31. August 2012)

»Sinnig ist es und einfallsreich und mindestens so sympathisch wie am Ende der mittlerweile promovierte Held Dr. Benjamin Lee Baumgartner. [...] Wolf Haas zeigt sich in diesem Buch als vergnügter Virtuose der Schrift-Stellerei.« (Die Presse, 1. September 2012)

»Leser können Lachanfälle durch die Komik bekommen.« (Sonntagszeitung, 2. September 2012)
»Diese Rezension hat die Aufgabe, den Leser davon zu überzeugen, dass Wolf Haas’ neuer Roman 'Die Verteidigung der Missionarsstellung' vermutlich das witzigste, klügste und unterhaltendste Buch des Herbstes ist und den Deutschen Buchpreis gewinnen müsste, wenn es denn für ihn überhaupt nominiert wäre – was unbegreiflicherweise nicht der Fall ist. Punkt.« (Stuttgarter Zeitung, 3. September 2012)
»Nicht nur eine virtuose, intellektuelle Spielerei, sondern auch ein berührendes und sehr romantisches Buch - das macht Wolf Haas so leicht keiner nach.« (Münchner Merkur, 3. September 2012)
»Er kann's klug und er kann's komisch. Verteidigung der Missionarstellung von Wolf Haas ist ein Wurf.« (Aargauer Zeitung 3. September 2012)
»Ein ungewöhnlicher Roman - viel versprochen, noch mehr eingelöst: eine witzige und unerhörte Geschichte.« (ORF, 3. September 2012)
»Ein kleines literarisches Kunstwerk. Ein echter Haas eben.« (Badische Neuste Nachrichten, 4. September 2012)

»Leichtfüßige Sommerlektüre für Leser, die labyrinthische Gedanken lieben.«
(Thüringer Allgemeine, 8. September 2012)

»Haas schenkt uns herrlich komische Verse.« (Hannoversche Allgemeine Zeitung, 11. September 2012)

»Dieser Roman erweist sich als raffiniertes Menü einander ergänzender und wiedersprechender Perspektiven. Hauptgang ist ein Frikassee aus Report, Gedanken und Beobachtungen, mit saukluger sprach-, erkenntnis- und beziehungstheoretischer Reflexion als Beilage, Dessert und Käse.« (Sächsische Zeitung, 12. September 2012)

»Nicht die Liebe, dieses Buch ist die wahre Seuche. Es sprüht nur so vor ansteckendem erzählerischem Unfug. Und es beweist, dass der sagenhafte Wolf Haas noch aus einer Schnapsidee eine irre Geschichte schnörkeln kann.« (Basler Zeitung, 16. September 2012)

»Wolf Haas muss unter die kreativsten und originellsten Schriftsteller deutscher Zunge in unseren Tagen eingereiht werden.« (Bayern 2, 18. September 2012)

»Die originellste Liebesgeschichte in deutscher Sprache seit Goethes ‚Werther’.« (ARD Druckfrisch, Denis Scheck)

Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren. Seine Brenner-Krimis erschienen ab 1996 in acht Bänden, zuletzt Brennerova (2014). Zuletzt erschien sein Roman Junger Mann (2018) bei Hoffmann und Campe. Wolf Haas lebt in Wien.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 27.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-40418-0
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 21,2/13,6/2,7 cm
Gewicht 370 g
Auflage 1

Buchhändler-Empfehlungen

Frau wollte immer schon wissen...

Daniela Perhalt, Thalia-Buchhandlung Gmunden

..was Männer denken und wie sie sich verlieben. Haas beschreibt es in seinem Buch anhand seines Freundes Benjamin. Unglaublich witzig und einzigartig!! Sehr zum Schmunzeln und auch optisch, in gedruckter Version, verstecken sich im Buch ein paar Highlights! Sehr interessant!

wundervoll, wunder-voll, unbedingt lesen

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Der von seiner Mutter sehr gut erzogene Benjamin Lee Baumgartner, kennt sich sehr gut aus, wenn es um gute Manieren geht. Gute Manieren sind zwar sehr gefragt, wenn es gilt, dem interessierten Blick zwecks Kontaktaufnahme, entspannt gelassenes Geplauder folgen zu lassen. Ungemein hinderlich legen sie sich aber als Ergebnis der Erziehung seiner Mutter in Benjamin Lee Baumgartners Kopf quer. Kennenlernen ist schwierig und die Wortwahl kompliziert, zumal wenn auch Verliebtheitsgefühle schon querschießen. Eine Nuance nur läßt Benjamin Lee an elegantem Geplauder vorbeigleiten und sich in missverständlichen Satzgebilden wiederfinden und das nämlich genau immer. Das Leben ist kompliziert. Verliebtsein auch, vor allem weil es mit Seuchengefahr einherzugehen scheint. Aber die richtige Wortwahl ist und bleibt die Königsdisziplin und Wolf Haas ein Großmeister. Chinesisch für Anfänger wird's wohl nicht werden, aber vielleicht wieder einmal ein Test beim Augenarzt? Großes Vergnügen, unbedingt lesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
17
3
1
0
1

Über die Liebe und die Liebe zur Sprache
von einer Kundin/einem Kunden am 03.02.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich liebe Wolf Haas! Es könnte der Verdacht aufkommen, er hätte dieses Buch geschrieben, um seine Genialität endgültig zu beweisen. Das wäre aber doch gar nicht nötig gewesen - wir haben es ja schon geahnt...

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Wolf Haas ist ein Sprachkünstler. Er spielt mit dem Schreiben. Das macht Spaß und bietet tolle Figuren und eine unvorhersehbare Handlung. Für Genießer.

Verwirrter Spaß
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 03.05.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dies ist mein erstes Wolf Haas Buch. Teilweise war ich verwirrt, aber musste auch lachen. Toll, wie er wortwörtliches in einem Buch umsetzt!


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