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Der Mönch, das Kind und die Stadt

Roman

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gebundene Ausgabe

In einem Bordell von San José kommt ein einäugiges Kind zur Welt, das folgerichtig auf den Namen Polyphem getauft wird. Die Huren verstecken den Jungen, und Jerónimo, Ex-Mönch und Bruder der Bordellköchin, kümmert sich um ihn und bringt ihm die Welt bei, wie er sie aus den gelehrten Büchern kennt. Mit einer Baseballkappe über dem Auge bricht Polyphem aus in die Stadt und spielt mit den Straßenkindern. Jetzt ist auch Jerónimo bereit, sich von Polyphem mitnehmen zu lassen, und gemeinsam ziehen sie durch die Straßen und Märkte, der Mönch und das Kind.

Portrait
Fernando Contreras Castro, geboren 1963 in der Provinz Alajuela in Costa Rica, arbeitet als Hochschullehrer an der Universität von Costa Rica in San José und gilt als einer der wichtigsten Autoren der neuen Generation Lateinamerikas. Für seine Romane wurde er mit dem Premio Nacional, der höchsten literarischen Auszeichnung Costa Ricas, geehrt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 21.07.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-293-20531-4
Verlag Unionsverlag
Maße (L/B/H) 19,1/11,5/2,3 cm
Gewicht 233 g
Originaltitel Los Peor
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Lutz Kliche
Buch (Taschenbuch)
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11,30
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

EIN KLEINOD LATEINAMERIKANISCHER ERZÄHLKUNST!

Walter Fürhacker, Thalia-Buchhandlung Salzburg / Europark

Contreras Castros Roman liest sich wie ein fantastisches Märchen. In einem Bordell wird ein Kind geboren. Der Junge besitzt nur ein Auge und wird auf den Namen Polyphem getauft. Jeronimo, ein Ex-Mönch und sonderbarer, ja verrückter Geselle betrachtet den Jungen als Wunder und nimmt sich seiner an. Die Huren machen mit und verstecken das wundersame Wesen im Bordell. Fortan kümmert sich Jeronimo um die Erziehung des Jungen. Alles Wissen, das er aus alten Büchern kennt, bringt er dem Kinde nahe. Schließlich wird Polyphem erwachsen und es drängt ihn hinaus in die Stadt. Jeronimo, sein „Großvater“ durchstreift mit ihm die Gegend und mit den länger werdenden Streifzügen verliert er das Kind an die Welt. „Jeronimo“, fragt einst Polyphem seinen Großvater, „Jeronimo, kann man die Sonne mit einer Kaffeekanne voll Wasser löschen?“ „Das kommt ganz drauf an, wie groß die Kanne ist…“ Ein wunderbar sentimentales Kleinod lateinamerikanischer Erzähl- und Fabulierkunst.

Kundenbewertungen

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eine wunderbare Fabel
von David aus der Karibik am 29.01.2008
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Mönch, der sehenden Auges und doch ziellos durch die Stadt geht, der dann als scheinbar Blinder eine neue, längst vergessene Stadt findet, der schließlich mit "drei Augen" eine fröhliche Stadt sich entdeckt. All dies - und - viel - mehr wird hier beschrieben. Eine seltsame Liebeserklärung an eine - auf den ersten Blick -... Der Mönch, der sehenden Auges und doch ziellos durch die Stadt geht, der dann als scheinbar Blinder eine neue, längst vergessene Stadt findet, der schließlich mit "drei Augen" eine fröhliche Stadt sich entdeckt. All dies - und - viel - mehr wird hier beschrieben. Eine seltsame Liebeserklärung an eine - auf den ersten Blick - kalte Stadt. Eine Liebeserklärung an das Leben - so hoffnungslos es auch sein mag. Meine Liebeserklärung an ein wunderbares Buch. Liebe Grüße David