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Feuchtgebiete

Roman

Nach einer missglückten Intimrasur liegt die 18-jährige Helen auf der Inneren Abteilung von Maria Hilf. Sie wartet auf den Besuch ihrer geschiedenen Eltern, in der irren Hoffnung, die beiden könnten sich am Krankenbett der Tochter endlich versöhnen. Unterdessen nimmt sie jene Bereiche ihres Körpers unter die Lupe, die gewöhnlich als unmädchenhaft gelten, und lässt Krankenpfleger Robin die Stellen fotografieren, die sich ihrem neugierigen Blick entziehen. Nebenher pflegt sie ihre Sammlung von Avocadokernen, die ihr auch in sexueller Hinsicht wertvolle Dienste leisten.

Selbst wenn Helens Besessenheit eine Notoperation nötig werden lässt – ihr ungestümer Witz und ihre Wahrhaftigkeit machen sie zu einer Sensation nicht nur auf der Station des Krankenhauses. Sie spricht aus, was andere nicht einmal zu denken wagen.

„Feuchtgebiete" ist eine Exkursion zu den letzten Tabus der Gegenwart. Mutig, radikal und provokant rebelliert Charlotte Roches Roman gegen Hygienehysterie und die sterile Ästhetik der Frauenzeitschriften, gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper und seiner Sexualität – und erzählt dabei die wunderbar wilde Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin.
Portrait
Charlotte Roche wurde 1978 in High Wycombe/England geboren und wuchs in Deutschland auf. Für ihre Arbeit als Fernsehmoderatorin u.a. für Viva, arte und das ZDF wurde sie mit dem Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Charlotte Roche lebt in Köln, sie ist verheiratet und hat ein Kind. Sie veröffentlichte die Romane ›Feuchtgebiete‹ (die Originalausgabe erschien bei DuMont 2008), ›Schoßgebete‹ (2011) und ›Mädchen für alles‹ (2015).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 220
Erscheinungsdatum 26.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-8057-7
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 20,9/13,9/1,9 cm
Gewicht 319 g
Auflage 30. Auflage
Buch (Paperback)
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15,40
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Tabu?

Théo Romeh Gumpenberger, Thalia-Buchhandlung

Helen liegt im Krankenhaus. Dort hofft sie auf die Versöhnung ihrer geschiedenen Eltern. Sie entdeckt ihren Körper, auf eine vielleicht nicht ganz hygienische Weiße und bietet ihren Krankenpfleger Robin so manche Stelle ihres Körpers für sie zu fotografieren. Helen, das Tabu an sich. Für mich persönlich eine Ekelpartie. Die Geschichte hinter dem ganzen ist zwar lobenswert (sie will ihre geschiedenen Eltern ja nur wieder vereinen.) und auch ein Vorbild an das man sich halten sollte (Helen ist keine 0815 Puppe). Jedoch wird das ganze durch all diese Ekligkeiten gar nicht wirklich wahr genommen. Doch auch ohne sie, wären wir alle wohl nie auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich empfehle das Buch Menschen die etwas für Zwischendurch suchen. Etwas Leichtes, Seichtes. Oder denjenigen die einfach mal etwas anderes lesen wollen. Ich versichere Ihnen es bleibt im Kopf ;D

HAUPTSACHE BESTSELLER!

Walter Fürhacker, Thalia-Buchhandlung Salzburg / Europark

Charlotte Roche sagte in einem Interview, dass Ihre Eltern in England dieses Buch nie lesen dürften, da es unheimlich peinlich für sie wäre. Recht haben Sie Frau Roche. Denn dieses Buch ist peinlich. Der Versuch dem Buch das Motiv der sexuellen Befreiung oder des Feminismus zu verleihen, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Ich denke, die reine Provokation war das vordergründige Motiv, dieses Buch zu schreiben. Dass Sie damit keine hohe Literatur produzieren wollten ist klar. Wer trotzdem unbedingt wissen muss, was man mit einem Avocadokern, ausser ihn in das Bio-Küberl zu werfen, noch machen kann, wer wissen will wie Eiter oder eine Spermapizza schmeckt, der soll dieses Buch lesen. Alle anderen Leser, bitte ich, nach einer intelligenteren Lektüre zu greifen. Mein Fazit. Schlecht geschrieben und schlicht weg uninteressant. Ihre Provokation liess den Euro rollen. Ich gratuliere Ihnen dazu mit einem Stern. Als Buchhändler habe ich mit Ihrem Erfolg ja direkt zu tun. In diesem Sinne, trotzdem Danke.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
197 Bewertungen
Übersicht
51
36
42
28
40

...teilweise ekelhafte leseabschnitte
von christina kreuzer am 12.10.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

dem hygienewahn in der heutigen zeit kann man auch mit weniger ekelhaften maßnahmen aus dem weg gehen, bei den beschreibungen schüttelt es mich einfach nur. das buch ist nicht die zeit wert das man es liesst, hab dann auch abgebrochen und das buch von meinem ereader gelöscht, was ich extrem selten tue.

Gehasstes Lieblingsbuch
von Jess Böhl aus Hamburg am 23.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe diesen Roman bestimmt mittlerweile schon 5 oder gar 6 Mal gelesen. Aus dem einfachen Grund weil ich in Jungen Jahren einmal etwas ähnliches erlebt habe und manches in diesem Roman gut nachvollziehen kann. Zudem es ist so geschrieben wie Leute wie ich im Privaten halt nun mal so reden... ohne ein Blatt vor den Mund zu ne... Ich habe diesen Roman bestimmt mittlerweile schon 5 oder gar 6 Mal gelesen. Aus dem einfachen Grund weil ich in Jungen Jahren einmal etwas ähnliches erlebt habe und manches in diesem Roman gut nachvollziehen kann. Zudem es ist so geschrieben wie Leute wie ich im Privaten halt nun mal so reden... ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen halt. Seit längerem gibt es das Buch auch als Film welchen ich aber nicht empfehlen kann, da die ganze Geschichte und somit auch die Schauspieler in dem Film blass bleiben. Da lese ich lieber nochmal dieses mitreißend niveaulose Buch und freue mich einfach.

das "andere" Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Villach am 05.08.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Beim Lesen diesen Buches war ich einerseits überrascht, was sich die Autorin zu schreiben traut. Zwischendurch war ich entsetzt und geschockt. Aber recht bald war mir klar, dass es sich bei der Protagonistin um ein zutiefst psychisch gestörtes Mädchen handeln musste, dass fast mit aggressiver Selbstzerstörung nach Liebe und Aner... Beim Lesen diesen Buches war ich einerseits überrascht, was sich die Autorin zu schreiben traut. Zwischendurch war ich entsetzt und geschockt. Aber recht bald war mir klar, dass es sich bei der Protagonistin um ein zutiefst psychisch gestörtes Mädchen handeln musste, dass fast mit aggressiver Selbstzerstörung nach Liebe und Anerkennung rang. Was dieses Mädchen dabei oft aufführte, war meist schockierend und oft ekelerregend. Um sich ein Bild von diesem Buch zu machen, sollte es jeder selber lesen!